Beiträge von verry

    Vor Jahren wurde eine Arbeitserprobung bei einem Berufsförderungswerk durchgeführt.

    Dort wurde mir dann festgestellt und auch schriftlich festgehalten, dass trotz Erwerbsfähigkeit viele Tätigkeiten nicht möglich sind ( Zeitdruck, intensiver Kundenkontakt etc.).

    Ich befinde mich schon seit längerer Zeit in psychologischer Behandlung.

    Eine LTA wurde wegen mangelnder psychischer Stabilität abgelehnt.

    Stattdessen forderte das Jobcenter vor einigen Monaten eine Krankschreibung.

    Mein Hausarzt sah allerdings keinen Grund für eine Krankschreibung, weil keine akute Krankheit vorliegt ( das Jobcenter könnte mich ja im Rahmen meiner Möglichkeiten vermitteln).

    Jetzt fordert das Jobcenter eine ärztliche Bescheinigung in der meine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit bestätigt wird.

    Mein Hausarzt fühlt sich dafür wie gesagt nicht zuständig ( das Jobcenter soll mich einfach vermitteln).

    Meine Sachbearbeiterin machte bei meinem letzten Termin Andeutungen, dass sie gerne einen Termin beim ärztlichen Dienst machen möchte.

    Ohne ärztliche Unterlagen funktioniert das allerdings ihrer Aussage nach nicht.

    Zusätzlich wird noch eine Bescheinigung von meinem Therapeuten gefordert ( Bestätigung der Therapie und Dauer).

    Die Dauer kann allerdings noch nicht abgeschätzt werden.

    Wie gehe ich am besten damit um?

    Ich habe zusätzlich auch noch Angst davor in eine stationäre Reha zu müssen und meine Therapie unterbrechen zu müssen.

    Zusätzlich würde eine Reha auch extremen Stress verursachen und ich würde es wäre für mich nicht unwahrscheinlich, dass sich dadurch die Symptome verschlimmern.

    Mein Ziel wäre es die Therapie weiterzuführen.

    Allerdings wird das Jobcenter natürlich immer unruhiger.

    Die Frage ist nur ob ich dann zwingend Medikamente nehmen muss.

    Oder ob ich nur wegen der Krankschreibung zum Psychiater gehen kann.

    Hallo verry,

    vielleicht wäre es dann ratsam, dir einen Psychiater zu suchen. Das kann auch eine Psychiatrische Institutsambulanz einer Klinik oder Tagesklinik sein. Der Psychiater kann dich dann auch quartalsweise krankschreiben.

    Therapien können im Normalfall ja auch neben Beruf oder Ausbildung laufen. Vielleicht reicht es deswegen dem Jobcenter nicht aus.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du eine Lösung findest.

    ja das ist eben das Problem.

    Andererseits wäre es natürlich auch schwierig mit einem neuen Therapeuten von vorne anzufangen.

    Ich bin im Moment ebenfalls ratlos.

    Ich bin etwas ratlos. Was soll man dir empfehlen? Verhalte dich einfach wie ein erwachsener, selbstverantwortlicher Mensch. Einiges ist ja nun auch von deinem Gegenüber abhängig, das kann niemand abschätzen. Wenn du dich allein unwohl fühlst, schau, ob du jemanden findest, der als Beistand mitgeht.

    Danke für die Antwort.

    Es ist wahrscheinlich wirklich schwierig einen konkreten Rat zu geben.

    Der Druck ( von Seiten des Jobcenters) hat auch massiv zugenommen seitdem ich in Therapie bin.

    Leider braucht eine Therapie wesentlich mehr Zeit als eine medizinische Behandlung.

    Danke für die Antwort.

    Ja ich bin in dem Sinne nicht erwerbsunfähig.

    Aber eben doch eingeschränkt.

    Und für eine Krankheit reicht es scheinbar nicht aus.

    Mein Therapeut hält weitere Maßnahmen wie Tagesklinik, stationärer Aufenthalt etc. nicht für notwendig.

    Hält es aber auch für sinnvoll, dass ich mich erst mal in Ruhe auf die Therapie konzentriere.

    Ich mache momentan eine Psychotherapie wegen meiner Sozialphobie.

    Das Jobcenter sieht mich scheinbar als nicht vermittelbar an ( LTA wurde abgelehnt).

    Auch möchte das Jobcenter gerne eine Krankschreibung haben.

    Mein Hausarzt sieht allerdings keine Notwendigkeit einer Krankschreibung.

    Ich möchte mich auch am liebsten weiterhin auf die Therapie konzentrieren ( habe schon große Fortschritte gemacht).

    Auch habe ich noch nicht alle Vereinbarungen die im Kooperationsplan stehen erfüllt ( z.B suchen eines Ehrenamtes).

    Wie verhalte ich mich am besten im Umgang mit dem Jobcenter? ( habe nächste Woche einen Termin).

    Ich gelte zwar als Vollzeit erwerbsfähig habe allerdings werden sehr viele Tätigkeiten ausgeschlossen.