Viele Beschäftigte fragen sich: Muss ich künftig länger arbeiten – und bleibt mir die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren erhalten? Für die Jahrgänge 1961 bis 1981 ist die Antwort derzeit zweigeteilt: Für rentennahe Jahrgänge gelten die heutigen gesetzlichen Altersgrenzen weiter. Für jüngere Jahrgänge zeichnen sich durch einen bekannt gewordenen Arbeitsentwurf dagegen tiefgreifende Änderungen ab. Entscheidend ist aber: Verbindlich ist das alles noch nicht, denn ein beschlossenes Rentengesetz liegt bislang nicht vor. – Wer seine Altersvorsorge plant, sollte deshalb weder vorschnell kündigen noch allein wegen politischer Pläne einen Rentenantrag stellen. Der aktuelle Stand, die bestehenden Altersgrenzen und die möglichen Übergangsregeln zeigen jedoch bereits, welche Gruppen besonders genau hinschauen sollten.
Die heutige Rente gilt weiter
Nach geltendem Recht hängt der Beginn der Regelaltersrente vom Geburtsjahr ab. Für Versicherte ab Jahrgang 1964 liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren. Die Jahrgänge 1961 bis 1963 erreichen sie schrittweise früher: Jahrgang 1961 mit 66 Jahren und sechs Monaten, Jahrgang 1962 mit 66 Jahren und acht Monaten, Jahrgang 1963 mit 66 Jahren und zehn Monaten. Grundlage ist § 35 SGB VI.
| Geburtsjahr | Regelaltersrente nach aktueller Rechtslage | Frühester regulärer Rentenbeginn |
|---|---|---|
| 1961 | 66 Jahre und 6 Monate | 2027/2028, abhängig vom Geburtstag |
| 1962 | 66 Jahre und 8 Monate | 2028/2029, abhängig vom Geburtstag |
| 1963 | 66 Jahre und 10 Monate | 2029/2030, abhängig vom Geburtstag |
| 1964 bis 1981 | 67 Jahre | ab 2031, abhängig vom Geburtstag |
Das bedeutet auch: Wer 1964 oder später geboren wurde, muss nach heutiger Rechtslage nicht bis 68 oder 69 arbeiten. Die gesetzliche Regelaltersgrenze beträgt weiterhin 67 Jahre. Änderungen können erst wirksam werden, wenn Bundestag und Bundesrat ein Gesetz verabschieden und dieses verkündet wird. Die Deutsche Rentenversicherung weist ebenfalls darauf hin, dass für die Jahrgänge ab 1964 derzeit 67 Jahre gelten.
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Bürger & Geld auf Google News folgenDie Rentenhöhe lässt sich nicht allein aus dem Geburtsjahr ableiten. Sie richtet sich vor allem nach den im Versicherungsverlauf erworbenen Entgeltpunkten, dem Zugangsfaktor, dem aktuellen Rentenwert und dem Rentenartfaktor. Ein Entgeltpunkt entspricht seit 1. Juli 2026 monatlich 42,52 Euro Bruttorente. Wer im Jahr 2026 exakt den vorläufigen Durchschnittsverdienst von 51.944 Euro erzielt, erwirbt dafür grundsätzlich einen Entgeltpunkt.
Was die Reformkommission vorgeschlagen hat
Die Alterssicherungskommission hat am 23. Juni 2026 insgesamt 33 Empfehlungen für eine langfristige Rentenreform an das Bundesarbeitsministerium übergeben. Die Bundesregierung will die Vorschläge zügig prüfen und möglichst vollständig umsetzen. Empfehlungen einer Kommission sind jedoch kein geltendes Rentenrecht.
Für Beschäftigte der Jahrgänge 1961 bis 1981 sind besonders vier Vorschläge relevant:
- Die Regelaltersgrenze soll nach 2031 an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Steigt die Lebenserwartung, könnte auch die Altersgrenze moderat steigen. Nach den damaligen Modellannahmen würde die Regelaltersgrenze zwischen 2031 und 2041 von 67 auf etwa 67 Jahre und sechs Monate steigen.
- Die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte mit 45 Versicherungsjahren soll wegfallen. Diese Rente wird häufig noch ungenau als „Rente mit 63“ bezeichnet, obwohl sie für jüngere Jahrgänge längst deutlich später beginnt.
- Die Altersrente für langjährig Versicherte mit mindestens 35 Versicherungsjahren soll nicht mehr ab 63, sondern frühestens ab 64 Jahren möglich sein. Ein vorgezogener Rentenbeginn wäre weiterhin mit dauerhaften Abschlägen verbunden.
- Eine zusätzliche kapitalgedeckte Rentenkomponente soll eingeführt werden. Die Kommission empfiehlt dafür langfristig einen zusätzlichen Beitrag von insgesamt zwei Prozent des Bruttoentgelts, paritätisch getragen von Beschäftigten und Arbeitgebern.
Für viele Leser ist besonders wichtig: Die Kommission schlägt nicht vor, laufende Altersrenten pauschal zu kürzen. Auch ein bereits bewilligter Rentenanspruch würde nicht automatisch wegen einer späteren Reform entfallen. Bei künftigen Zugangsvoraussetzungen kann der Gesetzgeber allerdings Übergangsregeln und Stichtage festlegen.
Diese Jahrgänge wären nach Entwurf besonders betroffen
Am 18. September wurde bekannt, dass im Bundesarbeitsministerium bereits ein Arbeitsentwurf zur Umsetzung zentraler Kommissionsvorschläge existiert. Dieser Entwurf ist noch kein Kabinettsbeschluss und kein Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren. Er zeigt aber erstmals, welche Übergänge innerhalb des Ministeriums diskutiert werden.
Danach sollen die Jahrgänge 1965, 1966 und 1967 bei der Regelaltersgrenze von 67 Jahren bleiben. Ein höheres Regelrentenalter durch die Kopplung an die Lebenserwartung würde dem Entwurf zufolge erst Menschen ab Jahrgang 1968 treffen. Für Jahrgänge ab 1968 wäre die Regelaltersgrenze also nicht mehr dauerhaft mit 67 Jahren festgeschrieben, sondern könnte in Abhängigkeit von der Lebenserwartung ansteigen.[zeit]
| Jahrgänge | Regelaltersgrenze nach geltendem Recht | Mögliche Lage nach bekanntem Arbeitsentwurf |
|---|---|---|
| 1961 bis 1963 | 66 Jahre und 6 Monate bis 66 Jahre und 10 Monate | Keine Anhebung aus der neuen Formel vorgesehen |
| 1964 | 67 Jahre | Keine Anhebung aus der neuen Formel erkennbar |
| 1965 bis 1967 | 67 Jahre | Nach Entwurf weiterhin 67 Jahre |
| 1968 bis 1971 | 67 Jahre | Späterer Beginn möglich; Sondervertrauensschutz über Altersteilzeit wird diskutiert |
| 1972 bis 1981 | 67 Jahre | Späterer Beginn möglich, wenn Lebenserwartungsformel Gesetz wird |
Die Formulierung „späterer Beginn möglich“ ist wichtig. Für Jahrgang 1968 oder 1978 lässt sich heute keine seriöse exakte Rentenalterszahl nennen. Denn die vorgeschlagene Formel würde von der künftigen Entwicklung der Lebenserwartung abhängen. Eine Schlagzeile, die für alle diese Jahrgänge schon jetzt ein fixes Rentenalter von 68 Jahren behauptet, wäre deshalb nicht belastbar.
Der Entwurf sieht eine sogenannte 2:1-Regel vor: Steigt die Lebenserwartung um ein Jahr, soll die Erwerbsphase um acht Monate länger werden; vier Monate des Zugewinns blieben rechnerisch für eine längere Rentenbezugszeit. Sinkt die Lebenserwartung, könnte die Altersgrenze nach dem Entwurf auch wieder zurückgehen.
Die 45-Jahre-Rente steht auf dem Prüfstand
Besonders einschneidend wäre das geplante Aus der Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Nach heutiger Rechtslage können Versicherte mit mindestens 45 anrechenbaren Versicherungsjahren abschlagsfrei vor der Regelaltersgrenze in Rente gehen. Die Anspruchsvoraussetzungen stehen in § 38 SGB VI.
Für die Jahrgänge 1961 bis 1963 steigt das Alter für diese abschlagsfreie Rente schrittweise an. Versicherte des Jahrgangs 1961 können sie mit 64 Jahren und sechs Monaten erhalten, Jahrgang 1962 mit 64 Jahren und acht Monaten, Jahrgang 1963 mit 64 Jahren und zehn Monaten. Ab Jahrgang 1964 liegt die Altersgrenze bei 65 Jahren. Die häufig verwendete Bezeichnung „Rente mit 63“ führt daher gerade bei jüngeren Beschäftigten in die Irre.[
| Geburtsjahr | Abschlagsfreie Rente bei 45 Jahren nach heutiger Rechtslage |
|---|---|
| 1961 | 64 Jahre und 6 Monate |
| 1962 | 64 Jahre und 8 Monate |
| 1963 | 64 Jahre und 10 Monate |
| 1964 bis 1981 | 65 Jahre |
Nach dem bekannt gewordenen Arbeitsentwurf soll der Anspruch für Versicherte bis einschließlich Jahrgang 1966 grundsätzlich erhalten bleiben. Für die Jahrgänge 1967 bis 1971 könnte es einen besonderen Vertrauensschutz geben, wenn vor einem Kabinettsbeschluss verbindlich Altersteilzeit vereinbart wurde. Für spätere Jahrgänge wäre die bisherige abschlagsfreie 45-Jahre-Rente nach diesem Modell nicht mehr vorgesehen.
Gerade diese Passage kann Beschäftigte unter Druck setzen, schnell eine Altersteilzeit zu unterschreiben. Vorsicht ist dennoch geboten: Der Entwurf ist nicht beschlossen. Außerdem wäre eine Altersteilzeitvereinbarung nur dann sinnvoll, wenn sie arbeitsrechtlich, finanziell und gesundheitlich zur persönlichen Situation passt. Wer lediglich aus Angst vor einer Reform handelt, kann sich später mit einer niedrigeren Aufstockung, einer ungünstigen Teilzeitphase oder unerwarteten Lücken bei der Vorsorge konfrontiert sehen.
Was statt der bisherigen Frührente kommen soll
Die Reformkommission will die abschlagsfreie 45-Jahre-Rente nicht ersatzlos streichen. Vorgesehen ist eine neue Schutzrente für Menschen, die lange Beiträge gezahlt haben und ihren langjährig ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Sie sollen nicht pauschal auf eine andere Tätigkeit verwiesen werden.
Der bekannt gewordene Arbeitsentwurf würde den Zugang allerdings eng ausgestalten. Danach könnten Versicherte nach 35 anrechenbaren Versicherungsjahren zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze abschlagsfrei in Rente gehen, wenn sie mindestens zwölf Monate wegen derselben Diagnose arbeitsunfähig waren und zuvor sieben Jahre in demselben Berufsfeld gearbeitet haben. Das wäre etwa für einen körperlich belasteten Beschäftigten relevant, der seinen Beruf dauerhaft krankheitsbedingt nicht mehr ausüben kann.
Das klingt nach einer wichtigen Absicherung, ist aber kein allgemeiner Ersatz für die 45-Jahre-Rente. Wer zwar lange eingezahlt hat, aber medizinisch noch in einem anderen Beruf arbeiten könnte, würde nicht automatisch unter diese Sonderregelung fallen. Hier liegt einer der zentralen politischen und sozialrechtlichen Streitpunkte der Reform.
Für die Altersrente für langjährig Versicherte mit mindestens 35 Versicherungsjahren soll der früheste Zugang mit Abschlägen laut Entwurf von 63 auf 64 Jahre steigen. Nach geltendem Recht beträgt der Abschlag 0,3 Prozent für jeden Monat des vorgezogenen Bezugs, maximal 14,4 Prozent; er wirkt dauerhaft.
Wie hoch kann die Altersrente künftig sein?
Eine allgemeine Aussage wie „Jahrgang 1975 erhält künftig nur noch X Euro Rente“ wäre unseriös. Die gesetzliche Altersrente ist keine feste Jahrgangsrente. Ihre individuelle Höhe hängt unter anderem davon ab, wie viele Entgeltpunkte Sie erwerben, ob Sie Teilzeit arbeiten, Kinder erziehen oder Angehörige pflegen, ob Sie Phasen von Arbeitslosigkeit haben und zu welchem Zeitpunkt Sie die Rente beginnen.
Die Reformkommission schlägt jedoch vor, das gesamte Alterseinkommen stärker in den Blick zu nehmen. Als politische Zielgröße nennt sie eine Nettoersatzquote von mindestens 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens – bezogen auf das Zusammenwirken von gesetzlicher Rente, Betriebsrente, privater Vorsorge und sozialpolitischen Maßnahmen. Das ist kein individueller Rentenanspruch und keine Garantie, dass jede einzelne Person 70 Prozent ihres letzten Nettoverdienstes erhält.
Für Neurentner ab 2032 empfiehlt die Kommission außerdem einen Übergangsfaktor. Dieser soll verhindern, dass das Rentenniveau beim Übergang zur Kapitalrente unter das Niveau nach geltendem Recht fällt, solange die kapitalgedeckte Zusatzrente noch nicht ausreichend aufgebaut ist. Die Finanzierung dieses Niveauzuschlags soll nach dem Vorschlag aus Steuermitteln erfolgen.
Die geplante Kapitalrente könnte insbesondere für die Jahrgänge 1970 bis 1981 langfristig an Bedeutung gewinnen, weil sie voraussichtlich mehr Zeit zum Ansparen hätten als rentennahe Jahrgänge. Gleichzeitig würde sie aber zunächst zusätzliche Beiträge bedeuten. Ob die Kapitalrente tatsächlich so eingeführt wird, ab wann Beiträge fällig werden und wie hoch der individuelle spätere Mehrbetrag wäre, ist derzeit gesetzlich nicht entschieden.
Was Beschäftigte jetzt prüfen sollten
Ein 61-jähriger Versicherter mit 45 Jahren im Rentenkonto muss die bestehenden Regeln anders bewerten als eine 45-jährige Angestellte, die erst 2048 in Rente gehen würde. Während für den älteren Jahrgang vor allem der konkrete Rentenbeginn und die Prüfung der 45 Jahre entscheidend sind, geht es für jüngere Jahrgänge zunehmend um einen belastbaren Plan für einen möglicherweise späteren Übergang in den Ruhestand.
- Prüfen Sie Ihre Rentenauskunft und Ihren Versicherungsverlauf. Fehlende Kindererziehungszeiten, Pflegezeiten oder Beitragszeiten können darüber entscheiden, ob 35 oder 45 Jahre erfüllt sind.
- Klären Sie frühzeitig, welche Rentenart für Sie realistisch ist: Regelaltersrente, Altersrente für langjährig Versicherte, Altersrente für besonders langjährig Versicherte oder eine Rente für schwerbehinderte Menschen.
- Lassen Sie eine individuelle Rentenauskunft erstellen, bevor Sie Altersteilzeit, Teilrente oder einen vorzeitigen Ruhestand verbindlich vereinbaren.
- Berücksichtigen Sie bei einer vorgezogenen Rente den lebenslangen Abschlag. Ein Jahr früherer Rentenbeginn bedeutet regelmäßig 3,6 Prozent weniger Rente.
- Treffen Sie keine weitreichende Entscheidung allein auf Grundlage eines Arbeitsentwurfs. Erst ein verabschiedetes Gesetz wird festlegen, welche Geburtsjahrgänge ab wann betroffen sind und welcher Vertrauensschutz gilt.
FAQ zur Rentenreform für die Jahrgäng 1961 bis 1981
Müssen die Jahrgänge 1961 bis 1964 wegen der Reform länger arbeiten?
Nach der derzeit geltenden Rechtslage nein. Für die Jahrgänge 1961 bis 1963 gelten die bereits gesetzlich festgelegten Übergangsalter, ab Jahrgang 1964 die Regelaltersgrenze von 67 Jahren. Auch der bekannt gewordene Arbeitsentwurf sieht für die Jahrgänge bis einschließlich 1967 keine Anhebung durch die neue Lebenserwartungsformel vor.
Wird die Rente mit 63 sofort abgeschafft?
Nein. Die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte besteht weiterhin. Die Kommission empfiehlt ihre Abschaffung, doch daraus ist noch kein geltendes Gesetz geworden. Nach dem bekannt gewordenen Arbeitsentwurf sollen Versicherte bis einschließlich Jahrgang 1966 die Leistung grundsätzlich behalten.
Betrifft ein höheres Rentenalter den Jahrgang 1968?
Nach dem bekannt gewordenen Arbeitsentwurf könnte der Jahrgang 1968 zu den ersten Gruppen gehören, deren Regelaltersgrenze an die Entwicklung der Lebenserwartung gekoppelt würde. Wie viele Monate konkret hinzukämen, lässt sich heute nicht belastbar berechnen, weil dies von der späteren gesetzlichen Formel und der tatsächlichen Entwicklung der Lebenserwartung abhängt.
Wie kann ich prüfen, ob ich 45 Versicherungsjahre erreiche?
Die verbindliche Grundlage ist Ihr Versicherungsverlauf bei der Deutschen Rentenversicherung. Für die 45 Jahre zählen nicht nur Beschäftigungszeiten, sondern unter anderem auch Kindererziehung, nicht erwerbsmäßige Pflege, bestimmte Zeiten von Krankengeld oder Arbeitslosengeld sowie unter Voraussetzungen freiwillige Beiträge. Bürgergeldzeiten und reine Schul- oder Studienzeiten zählen dagegen grundsätzlich nicht mit.
Fazit zum möglichen Änderungsplan Rente der Bundesregierung ab Jahrgang 1968 bis Jahrgang 1981
Für die Jahrgänge 1961 bis 1967 spricht der aktuell bekannte Arbeitsentwurf für weitgehenden Schutz beim Regelrentenalter: Es soll bei den bereits bekannten Altersgrenzen bleiben. Für den Jahrgang 1968 und alle späteren Jahrgänge bis 1981 könnte die Rentenplanung dagegen unsicherer werden, wenn die Kopplung an die Lebenserwartung Gesetz wird.
Besonders sensibel ist die geplante Abschaffung der abschlagsfreien 45-Jahre-Rente. Die vorgesehenen Übergänge könnten für die Jahrgänge 1966 bis 1971 erhebliche Bedeutung haben. Noch ist aber kein Reformgesetz beschlossen. Wer in den nächsten Jahren in Rente gehen möchte oder Altersteilzeit erwägt, sollte den eigenen Versicherungsverlauf prüfen und eine individuelle Beratung bei der Deutschen Rentenversicherung nutzen, statt sich von zugespitzten Renten-Schlagzeilen zu einer übereilten Entscheidung drängen zu lassen.
Quellen
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Rentenkommission 2026 – 33 Empfehlungen zur Rentenreform
- Deutsche Rentenversicherung: Die richtige Altersrente für Sie – Broschüre, Stand Juli 2026
- Bundesregierung: FAQ zum Bericht der Alterssicherungskommission