Bürger & Geld ist das unabhängige Nachrichtenportal des gemeinnützigen Vereins (NGO) Für soziales Leben e.V. – Verlässliche News zu Rente, Grundsicherung und Finanzen.

Aktuelle Top‑News

Große Tabelle nach neuster Prognose zur Rentenerhöhung 2027: Was 4,09 Prozent brutto und netto bringen!

Ingo Kosick

Die gesetzlichen Renten könnten zum 1. Juli 2027 um 4,09 Prozent steigen. Fest steht die Erhöhung noch nicht. Unsere Tabelle zeigt für Bruttorenten von 1.000 bis 2.800 Euro, welches Plus möglich wäre und was nach angenommenen Kranken- und Pflegebeiträgen bleibt. Eine mögliche Einkommensteuer ist darin nicht berücksichtigt.

Rentenalter über 67 frühestens 2032: Jahrgänge 1961–1963 sind vorher in Rente

Ingo Kosick

Jahrzehnte gearbeitet, den Rentenbeginn fest eingeplant. Für 1961 bis 1963 Geborene bleibt das Rentenalter wohl stabil. Bei der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren liegt dagegen ein Streichvorschlag auf dem Tisch.

Witwenrente: Rentenversicherung scheitert mit Rückforderung über 19.600 Euro

Peter Kosick

Witwenrente plus eigene Rente: Ein Gericht ließ eine Witwe knapp 19.600 Euro behalten, obwohl die Rentenversicherung jahrzehntelang falsch gerechnet hatte. Warum Ihre Angaben im Antrag zählen.

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Aktuelle Nachrichten

Knapp 3.736 Euro Rente im Monat sind rechnerisch möglich. Die dafür nötigen Voraussetzungen erfüllen allerdings nur sehr wenige Versicherte. Eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums zeigt, wie deutlich dieser Modellwert von den tatsächlich gezahlten Renten abweicht.

Mit 58 ins Pflegeheim, die Rücklagen schmelzen jeden Monat: Beim Pflegeheim-Eigenanteil sollen Familien künftig länger auf die höchste Entlastung warten. Was der Reformentwurf für Ihre Heimrechnung bedeutet.

Ab 2027 planen Jobcenter ihre Arbeit nach einem neuen Zielsteuerungssystem. Neben drei Vermittlungsquoten sollen örtliche Schwerpunkte die Unterstützung vor einer Arbeitsaufnahme sichtbar machen. Für Leistungsberechtigte kann das die Förderung vor Ort beeinflussen. Zusätzliche Geldansprüche entstehen dadurch nicht.

Sie wohnen in einem früheren Laden oder Büro und zahlen deutlich mehr als nebenan. Der BGH hat die Mietpreisbremse für solche Umbauwohnungen gestärkt, Vermieter müssen hohe Baukosten belegen.

Die Mütterrente III gilt ab 2027, ausgezahlt wird der zusätzliche Betrag aber erst 2028. Wie die Verbesserung berücksichtigt wird, unterscheidet sich je nach Gruppe. Maßgeblich sind der Rentenbeginn und die Frage, ob Kindererziehungszeiten bereits beantragt wurden. Ein gesonderter Antrag auf die Mütterrente III ist grundsätzlich nicht erforderlich.

Getrennt erziehende Eltern rechnen jeden Euro: Beim Kindesunterhalt 2027 fehlt noch der neue Mindestunterhalt, das Kindergeld soll auf 267 Euro steigen. So verschiebt sich die monatliche Zahlung.

Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung sollen nach dem Vorschlag der Rentenkommission bei der Grundsicherung im Alter stärker berücksichtigt werden. Ein zusätzlicher Freibetrag soll auch Menschen ohne Grundrentenanspruch ermöglichen, mehr von ihrer gesetzlichen Rente zu behalten. Wer lange Beiträge gezahlt hat, hätte damit mehr Geld zur Verfügung als jemand ohne entsprechende Beitragszeiten. Bislang ist das eine Empfehlung im Rahmen der Sozialstaatsreform – eine beschlossene Regelung gibt es noch nicht.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2027.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Grundsicherungsgeld

Voraussetzungen

Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 zum Grundsicherungsgeld, zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Grundsicherungsgeld Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachsene Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten für die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Grundsicherungsgeld Rechner!

Antrag

Grundsicherungsgeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherungsgeld rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um neue Grundsicherung, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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