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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Elterngeld Freibetrag bei neuer Grundsicherung?

Bürgergeld wird neue Grundsicherung: Was ist mit dem Elterngeld Freibetrag? Bleibt er?

Ingo Kosick

Mit der Umstellung des Bürgergelds auf die „Neue Grundsicherung“ bleibt der Elterngeld-Freibetrag für vorher erwerbstätige Eltern zwar erhalten, in der Praxis häufen sich aber fehlerhafte Anrechnungen. Gleichzeitig verschärfen sich ab Juli 2026 die Mitwirkungspflichten für Eltern im Leistungsbezug, die nach dem ersten Geburtstag des Kindes wieder arbeiten sollen.

Digitale Pflege: 70 Euro monatlich!

Digitale Pflege 2026: 70 Euro Extra im Monat bei Pflegegrad – zusätzlich zum Pflegegeld!

Ingo Kosick

Seit 1. Januar 2026 können pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad über ihre Pflegekasse bis zu 70 Euro monatlich für digitale Pflegeanwendungen abrufen – allerdings nur auf Antrag und bei zugelassenen Apps oder Online-Diensten. Diese neue Leistung ist kein pauschaler Zuschlag zur Rente, zum Bürgergeld oder zur Sozialhilfe, sondern ein zweckgebundener Anspruch innerhalb der sozialen Pflegeversicherung. Für viele Betroffene mit Schwerbehinderung kann sie aber in Kombination mit Mehrbedarfszuschlägen und steuerlichen Entlastungen spürbar helfen, behinderungsbedingte Mehrausgaben zu decken.

Tankrabatt 17 cent, Entlastungsprämie 1000 Euro - gerecht?

1000 Euro Entlastungspaket 2026: Was Rentner, Bürgergeld -, Grundsicherung Beziehende erwarten können

Ingo Kosick

Die Bundesregierung senkt 2026 für zwei Monate die Mineralölsteuer um 17 Cent pro Liter und erlaubt Arbeitgebern eine steuerfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro. Rentner, Bürgergeld- und Grundsicherungsbeziehende profitieren davon nur begrenzt – meist über günstigeren Sprit, während viele beim Krisenbonus leer ausgehen.

Aktuelle Nachrichten

Die geplante Reform der Grundsicherung verschärft ab 2026 die Regeln für Menschen im Bürgergeld‑Bezug – und trifft nach Einschätzung vieler Fachleute insbesondere Kinder und Alleinerziehende, obwohl das Existenzminimum eigentlich geschützt sein soll. Hintergrund ist die politische Entscheidung, das Bürgergeld zu einer neuen, stärker auf schnelle Arbeitsaufnahme ausgerichteten Grundsicherung nach dem SGB II umzubauen. Dabei geraten Bedarfe von Kindern, Sonderkosten und Sanktionen erneut in den Fokus.

Ab 2026 spielt Ihr Pflegegeld eine noch wichtigere Rolle bei der Zuzahlungsbefreiung. Viele Betroffene verschenken hier jedes Jahr Hunderte Euro, weil sie ihre Belastungsgrenze falsch berechnen oder keinen Antrag stellen. Der Artikel zeigt Schritt für Schritt, wie Pflegegeld, Freibeträge und Nachweise zusammenspielen – und wie Sie sich schneller von Zuzahlungen befreien lassen können.

Irmgard aus Frankfurt wollte nur zu einer günstigeren Krankenkasse wechseln – plötzlich sind fast 800 Euro Pflegegeld im Monat gestrichen. Im Artikel erklären wir, wie es dazu kommen konnte, welche Rechte Pflegebedürftige in so einer Situation haben und welche Schritte jetzt unbedingt nötig sind, um die Leistung wiederzubekommen.

Die 1.000‑Euro‑Entlastungsprämie ist seit 24. April 2026 Gesetz. Aufstocker im Bürgergeld dürfen die Prämie dank geänderter Bürgergeld‑Verordnung vollständig behalten, eine Anrechnung auf das Bürgergeld ist ausgeschlossen. Einen Anspruch auf Auszahlung haben Beschäftigte dennoch nicht.

Viele Anträge auf Kfz‑Hilfe scheitern 2026 noch immer mit dem Standardargument „ÖPNV ist zumutbar“. Dabei kommt es rechtlich darauf an, ob Bus und Bahn im konkreten Alltag wirklich funktionieren – oder Gesundheit und Teilhabe gefährden. Wer seine Einschränkungen, Wege und Risiken genau belegt und den richtigen Kostenträger wählt, verbessert seine Chancen deutlich. Der Artikel zeigt Schritt für Schritt, worauf Behörden achten und wie Sie Ihren Antrag strategisch stark aufbauen.

Familien haben 2026 Anspruch auf zahlreiche Hilfen – von Kindergeld und Kinderzuschlag über Wohngeld Plus bis hin zu steuerlichen Freibeträgen. Wer seine Ansprüche kennt und gezielt nutzt, kann die Haushaltskasse deutlich entlasten. Der Artikel erklärt die wichtigsten Leistungen, Voraussetzungen und Anlaufstellen.

Die Bundesregierung plant, die beitragsfreie Familienversicherung für Ehepartner ab 2028 deutlich einzuschränken. Statt Nullbeitrag soll ein Zuschlag von 3,5 Prozent auf das Einkommen des gesetzlich versicherten Hauptverdieners plus zusätzliche Pflegebeiträge fällig werden. Betroffen wären bis zu 1,6 Millionen Ehepartner, vor allem in Einverdiener- und Rentnerhaushalten.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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