News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Betriebskostenguthaben beim Grundsicherungsgeld

Betriebskostenguthaben im Grundsicherungsgeld: Wann Vermieter und Jobcenter zu weit gehen

Ein Betriebskostenguthaben freut viele Mieter – für Menschen mit Grundsicherungsgeld kann es aber zum rechtlichen Minenfeld werden. Jobcenter rechnen Guthaben regelmäßig auf die Unterkunftskosten an, während manche Vermieter diese Beträge mit Mietschulden verrechnen wollen. Mehrere Urteile von Bundessozialgericht und Bundesgerichtshof setzen hier mittlerweile enge Grenzen. Der Artikel erklärt, wem das Guthaben rechtlich zusteht, wann eine Anrechnung zulässig ist und wie Sie sich gegen unzulässige Aufrechnung wehren können.

Rente: Änderungen ab Juli 2026

Rente ab Juli 2026: Änderungen, mehr Geld, längere Arbeit für Jüngere?

Ab 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Altersrenten um 4,24 Prozent, der Rentenwert klettert auf 42,52 Euro pro Entgeltpunkt. Gleichzeitig erreichen wichtige Jahrgänge neue Altersgrenzen und können verschiedene Altersrenten erstmals beziehen. Die Rentenkommission schlägt zudem vor, die Rente mit 63 abzuschaffen und das Rentenalter ab Jahrgang 1965 weiter anzuheben – noch ist das nicht Gesetz, aber politisch brisant.

Mehr Witwenrente durch Verzögerung der Mütterrente 3

Mütterrente III verzögert sich: Warum Witwen ab 2028 mehr Rente erwarten können

Die Mütterrente III verbessert ab 2027 die Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder und erhöht damit die Renten vieler Mütter und Väter sowie mittelbar auch Hinterbliebenenrenten. Die tatsächliche Auszahlung beginnt jedoch erst 2028, Rückzahlungen für 2027 inklusive. Der Artikel erklärt die rechtlichen Grundlagen, die typische Höhe des Zuschlags pro Kind und zeigt, wie sich die Mütterrente III auf Witwen- und Witwerrenten auswirken kann.

Neue Pfändungsfreigrenze 1. Juli 2026

Neue Pfändungsfreigrenzen ab Juli: Das ändert sich 2026 / 2027 in der Pfändungstabelle

Wer Schulden hat und dessen Lohn gepfändet wird, kann ab Juli 2026 etwas aufatmen. Die Pfändungsfreigrenzen steigen erneut – das bedeutet: Mehr Geld bleibt zum Leben übrig, auch bei laufender Pfändung. Besonders Familien mit Unterhaltspflichten profitieren von den neuen Regelungen. Doch was genau ändert sich, und wie viel Nettolohn ist künftig wirklich geschützt?

Rente nach Beitragsjahren - nicht gut

Rentenkommission kippt Rente nach Beitragsjahren: Das kommt stattdessen

Die Rentenkommission hat der Rente nach Beitragsjahren eine Absage erteilt – zu groß wären die Nachteile für Frauen, Geringverdiener und Menschen mit Erwerbsunterbrechungen. Stattdessen soll die "Rente mit 63" ganz wegfallen und das Rentenalter künftig an die Lebenserwartung gekoppelt werden.

Rentenerhöhung 2026 - sinkt das Wohngeld automatisch?

4,24 Prozent mehr Rente ab Juli – doch das Wohngeld sinkt nicht automatisch

Ab 1. Juli steigen die Renten um 4,24 Prozent – die höchste Erhöhung seit Jahren. Viele Rentnerinnen und Rentner fürchten nun, dass ihnen die Wohngeldstelle das Plus gleich wieder wegnimmt. Freibeträge und die Wohngeldformel sorgen jedoch dafür, dass der Anspruch meist bestehen bleibt.

Gewerkschaft: Respekt-Rente mit 63 nicht abschaffen

Rente mit 63 unter Beschuss: Warum Millionen Beschäftigte auf die abschlagsfreie Frührente angewiesen sind

Die „Rente mit 63“ – offiziell Altersrente für besonders langjährig Versicherte – ermöglicht nach 45 Versicherungsjahren einen früheren Ruhestand ohne Abschläge, doch die Altersgrenzen steigen. Ökonomen und Studien kritisieren die Regelung als teuer und fachkräfteschädlich, während Gewerkschaften sie als fairen Ausgleich für lange und belastende Erwerbsbiografien verteidigen. Wer die Rente mit 63 heute noch nutzen kann, welche Abschläge bei anderen Frührenten drohen und wie Versicherte ihre eigene Rentenplanung darauf einstellen sollten!