Bürger & Geld ist das unabhängige Nachrichtenportal des gemeinnützigen Vereins (NGO) Für soziales Leben e.V. – Verlässliche News zu Rente, Grundsicherung und Finanzen.

Aktuelle Top‑News

Die nächste Hitzewelle in der Wohnung kommt bestimmt: Wann Mieter die Miete mindern können

Ingo Kosick .

Steigen die Temperaturen in der Mietwohnung auf mehr als 30 Grad Celsius, ist eine Mietminderung nicht automatisch möglich. Entscheidend ist, ob ein baulicher Mangel wie unzureichender Wärmeschutz die Überhitzung verursacht und die Wohnung erheblich beeinträchtigt. Mieter sollten Temperaturen genau dokumentieren und den Vermieter schriftlich zur Abhilfe auffordern. In Einzelfällen haben Gerichte Minderungen von 20 Prozent anerkannt.

Rente 2026 steuerfrei: BMF-Tabelle nennt die Grenze von 1.423 Euro im Monat

Ingo Kosick

Ihre Rente liegt knapp unter 1.423 Euro? Dann zahlen Sie heute vielleicht keinen Cent Steuer. Doch der Freibetrag bleibt eingefroren, während jede Rentenerhöhung Sie näher an das Finanzamt rückt.

Minijob ist kein Arbeitsverhältnis zweiter Klasse: diese Rechte sind einklagbar!

Ingo Kosick

Minijobberinnen und Minijobber haben arbeitsrechtlich grundsätzlich die gleichen zentralen Ansprüche wie Vollzeitkräfte. Dazu gehören der gesetzliche Mindestlohn, bezahlter Erholungsurlaub, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall sowie Schutz vor sachlich nicht gerechtfertigter Benachteiligung. In der Praxis kommt es trotzdem häufig zu Streit über Arbeitszeit, Urlaubsansprüche, Sonderzahlungen oder die Bezahlung bei Krankheit. Wichtig ist außerdem: Ein Minijob begründet in der Regel keine eigene Krankenversicherung. Nach Ablauf der sechswöchigen Entgeltfortzahlung besteht daher normalerweise auch kein Anspruch auf Krankengeld.

Aktuelle Nachrichten

Wer nie gearbeitet hat, erhält nicht immer keine gesetzliche Altersrente. Für die Regelaltersrente sind grundsätzlich fünf Jahre anrechenbare Versicherungszeit erforderlich – dazu können auch Kindererziehung, Pflege oder Zeiten nach einer Scheidung zählen. Fehlt ein Rentenanspruch und reicht das Geld im Alter nicht aus, kommt Grundsicherung im Alter vom Sozialamt in Betracht. Entscheidend ist eine genaue Prüfung des Rentenkontos und der persönlichen Einkommenssituation

Pflegeexperten fordern mehr Selbstbestimmung und bessere Hilfen zu Hause – orientiert an Ländern wie Schweden. Dort organisieren Kommunen die Unterstützung im Alltag, während Pflegeheime meist erst infrage kommen, wenn die Versorgung in der Wohnung nicht mehr reicht. Deutschland kennt bereits den Vorrang häuslicher Pflege, doch Leistungsgrenzen, Fachkräftemangel und Versorgungsbrüche belasten viele Familien. Der Systemvergleich zeigt, warum Pflegepolitik stärker auf wohnortnahe und bezahlbare Hilfe setzen muss.

Drei Jahre voll arbeiten, drei Jahre frei – und dann Rente. Genau dieser Plan könnte für viele bald nicht mehr möglich sein. Entscheidend ist ein Datum, das noch niemand kennt.

Die Wohngeldtabelle 2026 auf Bürger & Geld zeigt für Ein- bis Vierpersonenhaushalte, wie hoch die berücksichtigungsfähige Miete und das monatliche Höchsteinkommen ausfallen können. Die Einkommensgrenze hängt von Haushaltsgröße und Mietenstufe ab. Bei einer Person liegt sie zwischen 1.443 Euro und 1.619 Euro monatlichem Gesamteinkommen, bei vier Personen zwischen 3.324 Euro und 3.666 Euro. Zusätzlich erhöhen Heizkostenentlastung und Klimakomponente die anrechenbaren Wohnkosten.

Der Bundesrechnungshof warnt vor einer wachsenden Belastung des Bundeshaushalts durch die gesetzliche Rentenversicherung. Nach geltendem Recht könnten 2040 bereits 36,7 Prozent der Bundessteuereinnahmen in die Rentenkasse fließen. Mit weiteren Reformvorhaben wäre nach den Berechnungen der Prüfer ein Anteil von fast 46 Prozent möglich. Laufende Renten sind dadurch nicht gefährdet, doch die Debatte über Beiträge, Steuern und neue Leistungen nimmt an Schärfe zu.

Zwischen GdB 30 und GdB 50 liegen nur 20 Punkte, doch sie entscheiden über Kündigungsschutz, zusätzliche Urlaubstage und Hunderte Euro Steuerersparnis. Und ein wenig bekannter Antrag kann die Lücke verkleinern.

Die Bundesregierung plant, die Rentenreform noch 2026 abzuschließen. Ein zentraler Gesetzentwurf liegt bislang jedoch weder öffentlich vor noch befindet er sich im parlamentarischen Verfahren. Diskutiert werden Veränderungen bei der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren, beim gesetzlichen Renteneintrittsalter und bei einer möglichen kapitalgedeckten Ergänzung. Für Versicherte gilt deshalb: Solange keine konkreten gesetzlichen Regelungen beschlossen sind, sollten sie Rentenentscheidungen nicht vorschnell auf bloße Reformdebatten stützen.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Grundsicherungsgeld

Voraussetzungen

Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 zum Grundsicherungsgeld, zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Grundsicherungsgeld Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten für die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Grundsicherungsgeld Rechner!

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherungsgeld rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um neue Grundsicherung, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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