Bürger & Geld ist das unabhängige Nachrichtenportal des gemeinnützigen Vereins (NGO) Für soziales Leben e.V. – Verlässliche News zu Rente, Grundsicherung und Finanzen.

Aktuelle Top‑News

Rente ohne Abschlag 2026: Ab wann die Jahrgänge 1959 bis 1964 in Rente gehen

Ingo Kosick

Eine falsch gewählte Rentenart kostet Sie bis zu 13,8 Prozent – lebenslang und ohne Weg zurück. Prüfen Sie jetzt, wann Ihr Jahrgang abschlagsfrei in Rente gehen darf.

Witwenrente: BFH prüft Steuerregeln – Einspruchsfrist beträgt einen Monat

Ingo Kosick

Bei der Witwenrente prüft der Bundesfinanzhof mögliche steuerliche Ungleichbehandlungen. Eine Erstattung steht nicht fest. Für Ihren noch anfechtbaren Steuerbescheid kann aber bereits die Monatsfrist für einen Einspruch entscheidend sein.

Enttäuschung beim Elterngeld 2027: geringere Bezugsdauer und die Konsequenzen

Ingo Kosick

Nach Priens Elterngeld-Plan soll die Bezugsdauer ab 2027 von bislang 14 auf zwölf Monate sinken. Beispielrechnungen zeigen, dass Familien dadurch – abhängig vom Einkommen – mehrere tausend Euro an Lohnersatzleistungen einbüßen könnten. Die geplante leichte Erhöhung der monatlichen Zahlungen würde diese Verluste in den meisten Fällen nicht auffangen. Besonders stark träfe die Kürzung Alleinerziehende und Paare ohne Väterzeit. Für Eltern würde es deshalb noch wichtiger, die Elternzeit und die finanzielle Absicherung frühzeitig zu organisieren.

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Aktuelle Nachrichten

Schwerbehinderung 2027: Wer täglich Tabletten braucht, zahlt ab Januar in der Apotheke spürbar mehr. Was die Belastungsgrenze auffängt und warum die Teilkrankschreibung erst 2028 kommt.

Auch die gesetzliche Altersrente kann gepfändet werden. Wie viel geschützt bleibt, hängt vom maßgeblichen Nettoeinkommen und berücksichtigten Unterhaltspflichten ab. Bei einer Kontopfändung müssen Rentner zusätzlich auf den Schutz ihres Bankguthabens achten.

Mit 70 noch arbeiten? Für manche Kinder von heute könnte das später Realität werden. Die Vorschläge der Rentenkommission zeigen, wie weit sich der Renteneintritt in den kommenden Jahrzehnten nach hinten verschieben könnte.

Sie planen den Ruhestand und fragen sich, wann es realistisch losgeht? Das Renteneintrittsalter liegt inzwischen bei 64,7 Jahren. Was hinter dem Anstieg steckt und was die Rentenreform noch ändern könnte.

Für Pflegehilfsmittel können Anspruchsberechtigte derzeit bis zu 42 Euro monatlich erhalten. Ein geplantes Reformgesetz soll diese Unterstützung als eigenständige Leistung streichen – voraussichtlich ab 2027. Wer einen Pflegegrad hat und zu Hause gepflegt wird, sollte den bestehenden Anspruch daher noch vor einer möglichen Gesetzesänderung geltend machen. Über zwölf Monate summiert sich die Unterstützung auf bis zu 504 Euro.

Wer Angehörige zu Hause pflegt, plant fest mit jeder Pflegegeld-Auszahlung. Ein verpasster Beratungstermin kostet schnell die Hälfte, und ab 2027 soll Ihr Pflegegeld zum Entlastungsbudget werden.

Vollzeitarbeit zum Mindestlohn bringt laut einer neuen WSI-Studie mehr Einkommen als Grundsicherung ohne Job. Alleinstehende haben im Bundesdurchschnitt rund 623 Euro mehr im Monat. Bei den untersuchten Familien ist der Abstand größer. Ergänzende Sozialleistungen und regionale Wohnkosten spielen dabei eine wichtige Rolle.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2027.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Grundsicherungsgeld

Voraussetzungen

Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 zum Grundsicherungsgeld, zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Grundsicherungsgeld Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachsene Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten für die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Grundsicherungsgeld Rechner!

Antrag

Grundsicherungsgeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherungsgeld rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um neue Grundsicherung, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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