Bürger & Geld ist das unabhängige Nachrichtenportal des gemeinnützigen Vereins (NGO) Für soziales Leben e.V. – Verlässliche News zu Rente, Grundsicherung und Finanzen.

Aktuelle Top‑News

Eintritt in Rente für Geburtsjahr 1965: Rentenkommission empfiehlt 67 Jahre und einen Monat

Ingo Kosick

Wer 1965 geboren ist und seinen Rentenbeginn plant, sollte zwischen geltendem Recht und Reformvorschlägen unterscheiden. Die Rentenkommission schlägt vor, das Rentenalter ab 2032 an die Lebenserwartung zu koppeln und die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren abzuschaffen. Der Überblick erklärt, was bereits gilt, welche Änderungen zur Diskussion stehen und was Sie für Ihre Planung prüfen sollten.

Krankengeld: Fünf Fehler, die Langzeitkranke Hunderte Euro kosten können

Ingo Kosick

Ein verpasster Arzttermin, ein übersehener Brief: Beim Krankengeld entscheiden oft wenige Tage über Hunderte Euro. Warum Langzeitkranke gerade jetzt besonders genau auf Fristen schauen müssen.

Witwenrente nach altem und neuem Recht: Warum zwei Witwen mit gleicher Rente unterschiedlich viel bekommen

Ingo Kosick

Gleiche Rente des verstorbenen Mannes, trotzdem fast 180 Euro Unterschied: Ein Heiratsdatum vor 2002 entscheidet bis heute darüber, wie viel Witwenrente tatsächlich ankommt.

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Aktuelle Nachrichten

11 Tipps, wie Rentner ihre Steuer senken können

Ingo Kosick

Ob Krankheitskosten, Pflegeausgaben oder Handwerkerrechnungen: Rentner können verschiedene Aufwendungen in ihrer Steuererklärung berücksichtigen lassen. Bei haushaltsnahen Dienstleistungen ist unter bestimmten Voraussetzungen sogar ein direkter Abzug von der Einkommensteuer möglich. Der Überblick zeigt elf relevante Kostenarten, die erforderlichen Nachweise und häufige Fehler beim Absetzen.

Hamburg, Kiel und Halle sollen abgestuft werden, Essen und Münster steigen auf. Doch selbst wer mehr Miete angerechnet bekommt, kann 2027 weniger Wohngeld erhalten. Der Bundestag berät jetzt.

Die geplante Pflegereform wirft Fragen zur Finanzierung der Pflegebox auf. Eine vorsorgliche Kündigung ist deshalb nicht automatisch nötig. Entscheidend sind der weitere Gesetzgebungsprozess und die Bedingungen Ihres Liefervertrags. Was Pflegebedürftige und Angehörige jetzt prüfen sollten.

Neue Fenster, höhere Miete, kaum Widerspruchsmöglichkeit: Die geplante 20.000-Euro-Grenze kann die Kaltmiete dauerhaft um bis zu 93 Euro steigen lassen. Gerade Haushalte mit kleinem Einkommen trifft das besonders.

Mit jedem Gehalt zahlen Sie Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung. Wer seine spätere Rente erhöhen möchte, kann jedoch meist nicht einfach zusätzliche freiwillige Beiträge leisten. Unter bestimmten Voraussetzungen sind stattdessen Sonderzahlungen möglich. Entscheidend ist, wer diese Möglichkeit nutzen kann und welche Regeln dafür gelten.

Der Partner ist gestorben, die Wohnung plötzlich zu groß für die Behörde: Ein klares Gesetz bewahrt Hinterbliebene in der Grundsicherung mindestens ein Jahr lang vor dem Umzugsdruck.

45 Versicherungsjahre und dennoch eine niedrige Rente: Neue Zahlen der Bundesregierung verdeutlichen, wie stark sich die Rentenhöhen von Frauen und Männern unterscheiden. Gleichzeitig wird über die Zukunft der sogenannten Rente mit 63 diskutiert.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Grundsicherungsgeld

Voraussetzungen

Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 zum Grundsicherungsgeld, zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Grundsicherungsgeld Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten für die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Grundsicherungsgeld Rechner!

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherungsgeld rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um neue Grundsicherung, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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