Stand:

Autor: Experte:

Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Senior sitzt im Rollstuhl

BSG-Urteil stärkt Grenzen bei rückwirkender Änderung des GdB

Peter Kosick

Ein aktuelles BSG-Urteil zeigt, warum eine rückwirkende Änderung des GdB nicht automatisch mehr Rente bedeutet. Für Betroffene kommt es auf den richtigen Zeitpunkt, saubere Nachweise und die engen Grenzen des Sozialrechts an.

Inflation bei fast 3 Prozent - was das für Grundsicherung, Bürgergeld und Rente bedeutet

Energiepreise explodieren: Reichen Rente und 563 € Grundsicherungsgeld 2026 noch zum Leben?

Ingo

Der Iran-Krieg hat die Inflation in Deutschland im April 2026 auf 2,9 Prozent getrieben; besonders stark verteuert haben sich Heizenergie und Kraftstoffe. Für Rentner sowie Beziehende von Grundsicherung oder Bürgergeld bedeutet das spürbare Einschnitte beim Budget – der Artikel erklärt, wie stark diese Gruppen betroffen sind und welche sozialrechtlichen Entlastungsmöglichkeiten es gibt.

Schwerbehinderung GdB 50

Schwerbehinderung: GdB ist nicht gleich Arbeitsunfähigkeit: Was der Bescheid wirklich bringt

Peter Kosick

Ein GdB von 50 verändert den rechtlichen Status deutlich — vor allem bei Kündigungsschutz, Zusatzurlaub, Steuer und Rente. Der Artikel zeigt, welche Vorteile wirklich gelten und warum Merkzeichen oft den Unterschied machen.

Aktuelle Nachrichten

Eine Initiative von Rentnern bringt eine Milliardenfrage nach Karlsruhe: Wurden Rentenbeiträge zu stark für gesamtgesellschaftliche Aufgaben genutzt? Was das für Beitragszahler bedeuten könnte und welche Hürden das Verfahren hat.

Von der Bruttorente gehen zunächst rund 11 bis 12 Prozent für Kranken- und Pflegeversicherung ab, bevor überhaupt Steuern ins Spiel kommen. Neurentner des Jahrgangs 2026 müssen zudem 84 Prozent ihrer gesetzlichen Rente versteuern – Einkommensteuer fällt aber nur an, wenn ihr zu versteuerndes Einkommen über dem Grundfreibetrag liegt.

Zum 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent – und viele Rentner verdienen zusätzlich in einem Minijob bis 520 Euro im Monat. Während die Rentenerhöhung auch die Sozialabgaben leicht erhöht, bleibt das Minijob‐Einkommen meist weitgehend beitragsfrei; kritisch wird es erst, wenn Rente plus Minijob den steuerlichen Grundfreibetrag überschreiten.

Mit der Umstellung von Bürgergeld auf Grundsicherungsgeld kommt ab 1. Juli 2026 die „Nichterreichbarkeitsfiktion“: Wer drei Meldetermine im Jobcenter verpasst, kann als nicht erreichbar gelten – mit der Folge, dass alle Leistungen inklusive Miete und Krankenversicherung wegfallen. Sozialverbände warnen vor einem drastischen Sanktionsinstrument, während Betroffene ihre Erreichbarkeit und Terminwahrnehmung künftig noch ernster nehmen müssen.

Zum 1. Juli 2026 steigen alle gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent – und damit stärker als die aktuelle Inflationsrate von rund 2,7 bis knapp 3 Prozent. Für die meisten Ruheständler bedeutet das ein reales Plus an Kaufkraft, auch wenn ein Teil der Erhöhung durch steigende Preise und Sozialabgaben aufgezehrt wird.

Viele privat oder freiwillig versicherte Rentner wollen wegen hoher Beiträge zurück in die gesetzliche Krankenkasse. Entscheidend sind die 9/10‑Regel der Vorversicherungszeit und die Anrechnung von Kindererziehungszeiten – wer diese Voraussetzungen erfüllt, kann in die beitragsgünstige Krankenversicherung der Rentner (KVdR) wechseln.

Im Juni 2026 ändern sich mehrere Regeln auf einmal: Online-Verträge werden leichter widerrufbar, Honig transparenter und Sprit womöglich teurer.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

Redakteure

Letzte News: