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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Schwerbehinderung: Persönliche Assistenz – Recht, Hürden, Urteile

Schwerbehinderung: Mehr Selbstbestimmung trotz Kostendruck – Was Gerichte zur persönlichen Assistenz entschieden haben

Peter Kosick

Persönliche Assistenz ermöglicht Menschen mit Schwerbehinderung ein Leben nach eigenen Vorstellungen – in der eigenen Wohnung, im Beruf und in der Freizeit. Doch im Alltag prallen Wunsch- und Wahlrecht der Betroffenen und der Kostendruck der Behörden oft hart aufeinander. Gerichte stärken zwar die Selbstbestimmung, knüpfen Assistenzleistungen aber an enge Voraussetzungen. Der Artikel zeigt, welche Ansprüche es gibt, was aktuelle Urteile bedeuten und wie Sie Anträge besser vorbereiten können.

Schwerbehinderung: Neue GdB‑Bewertung 2026 kann Einstufung kippen

Schwerbehinderung: Neuer GdB‑Maßstab – So kann ein Antrag Ihre Rente und Vorteile kosten

Peter Kosick

Ab 2026 gelten beim Grad der Behinderung (GdB) strengere Regeln – mit Folgen für Rente, Kündigungsschutz und Steuervorteile. Wer jetzt unbedacht einen Änderungsantrag stellt oder seine Einschränkungen nur knapp beschreibt, riskiert eine Herabstufung. Entscheidend ist nicht mehr die Diagnose, sondern wie stark Ihr Alltag tatsächlich beeinträchtigt ist. Der Artikel zeigt, worauf Sie jetzt achten müssen und wie Sie typische Fallstricke vermeiden.

Rente im Jahr 2070 nach 45 Beitragsjahren

Nur 45 Prozent Rente? So groß wird Ihre Versorgungslücke im Alter

Peter Kosick

Wie sicher ist die Rente für die Generation, die jetzt ins Berufsleben startet? Steigende Lebensarbeitszeit, höhere Beiträge und ein Rentenniveau um die 45 Prozent werfen viele Fragen auf. Der Artikel zeigt, was 45 Beitragsjahre in Euro bedeuten, wie die Rentenformel funktioniert und welche Modelle für das Jahr 2070 diskutiert werden. So können junge Beschäftigte besser einschätzen, wie groß ihre Versorgungslücke ist – und welche Rolle private und betriebliche Vorsorge spielt.

Aktuelle Nachrichten

Millionen Ehepartner sind heute kostenlos über die gesetzliche Krankenkasse mitversichert – doch dieses Modell steht vor einem drastischen Umbau. Die Bundesregierung will die GKV-Finanzen stabilisieren, dabei gerät die beitragsfreie Familienversicherung für Ehepaare zunehmend unter Druck. Diskutiert werden feste Monatsbeiträge oder ein Prozentsatz vom eigenen Einkommen, mit Ausnahmen etwa für Eltern kleiner Kinder, pflegende Angehörige und ältere Rentner. Was das konkret für Ihre Beiträge und Ihre Planung bis 2028 bedeutet, erklären wir Schritt für Schritt.

Ab Juli 2026 heißt das Bürgergeld „Neue Grundsicherung“ – am Elterngeld-Freibetrag ändert sich auf dem Papier kaum etwas. In der Praxis drohen Eltern aber häufiger Kürzungen, weil Jobcenter Freibeträge übersehen oder falsch berechnen. Wer die eigenen Ansprüche nicht genau kennt, verzichtet schnell auf mehrere hundert Euro im Jahr. Der Artikel zeigt, wie Elterngeld in der neuen Grundsicherung angerechnet wird und worauf Sie bei Bescheiden unbedingt achten sollten.

Pflegende Angehörige können ihre Rente mit zusätzlichen Rentenpunkten aufbessern – aber nur, wenn sie neben der Pflege höchstens 30 Stunden pro Woche erwerbstätig sind. Ein aktuelles LSG‑Urteil stellt klar, dass bereits ein Arbeitsvertrag über mehr als 30 Stunden und der bloße Bezug von Krankengeld ausreichen, um den Anspruch auf Rentenpunkte aus der Pflege zu verlieren.

Im Mai 2026 zahlt die Familienkasse das Kindergeld an unterschiedlichen Tagen aus – je nachdem, auf welche Endziffer Ihre Kindergeldnummer endet. Der Artikel zeigt alle Auszahlungstermine in einer übersichtlichen Tabelle und erklärt, ab wann das Geld voraussichtlich auf dem Konto ist und was Sie bei Verzögerungen tun können.

Ab Juli 2026 wird das Bürgergeld zur neuen, strengeren Grundsicherung umgebaut – mit mehr Druck auf aufstockende Minijobber, ihre Stunden zu erhöhen oder in vollzeitnahe Jobs zu wechseln. Gleichzeitig steigen Mindestlohn und Minijob-Grenze, während schärfere Sanktionen bis zur Totalkürzung des Bürgergeldes schon seit April 2026 möglich sind.

Jobcenter lehnen Härtefall-Darlehen bei Strom- und Gasschulden oft mit Hinweis auf Ermessensspielräume oder angebliche Selbsthilfe-Möglichkeiten ab. Neue und ältere Urteile der Sozialgerichte zeigen jedoch: Steht eine Energie- oder Wohnungsverlust konkret bevor, kann eine Verweigerung rechtswidrig sein und das Jobcenter muss ein Darlehen gewähren.

Im Mai 2026 greifen zahlreiche Neuerungen für Verbraucher, Familien und Rentner – von der befristeten Senkung der Energiesteuer über Gehaltsplus im öffentlichen Dienst bis hin zu erweiterten Vorsorgeuntersuchungen für Neugeborene. Gleichzeitig ändern sich wichtige Eckpunkte bei der gesetzlichen Rente, etwa der steuerpflichtige Anteil für Neurentner sowie die Regelaltersgrenze für den Jahrgang 1960.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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