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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

GdB und Komorbidität: Warum eine einzige Diagnose über Schwerbehinderung entscheiden kann

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Peter Kosick

Tausende Betroffene bekommen vom Versorgungsamt weniger GdB als ihnen zusteht — weil ein einziger ICD-Code in der Akte fehlt. Was Ärzte jetzt dokumentieren müssen.

Pflegeheim-Einzug: Diese drei Fehler kosten Familien Tausende Euro

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Peter Kosick

Rund 3.245 Euro Eigenanteil im Monat — und das Sozialamt springt trotzdem nicht ein? Oft liegt es an drei Fehlern, die Familien beim Heimeinzug machen. Was wirklich gilt.

Höherversicherung in der Rente: Wer jetzt keinen Antrag stellt, zahlt zu viel Steuern

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Peter Kosick

Millionen Rentner mit Höherversicherung zahlen jedes Jahr zu viel Steuern – ohne es zu wissen. Das Finanzamt korrigiert das nie von selbst. Wer jetzt nicht handelt, verschenkt bares Geld.

Aktuelle Nachrichten

Viele akzeptieren den Herabstufungsbescheid ihrer Pflegekasse – und verlieren so über 250 Euro im Monat. Dabei gibt es ein Mittel, das sofort wirkt: den Widerspruch. Er stoppt die Kürzung – und die Pflegekasse muss die Beweislast tragen.

Wer das Kindergeld der Eltern als Darlehen deklariert, um mehr Wohngeld zu erhalten, verliert am Ende beides – das zeigt ein aktuelles Urteil aus Weimar, das viele Betroffene kalt erwischen könnte.

Viele Rentner zahlen Kfz-Steuer, obwohl sie gar nicht müssten. Wer einen Schwerbehindertenausweis mit dem richtigen Merkzeichen hat oder auf ein E-Auto umsteigt, kann hunderte Euro im Jahr sparen – aber nur, wenn er rechtzeitig den Antrag stellt.

Zum 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent. Mehr als 150 Euro zusätzlich gibt es aber nur bei sehr hohen Bruttorenten ab etwa 3.550 Euro – die meisten Rentner erhalten deutlich geringere Aufschläge.

Kleine Rente plus Wohngeld ist nur möglich, wenn kein Anspruch auf Grundsicherung im Alter besteht und das Einkommen innerhalb der Wohngeldgrenzen liegt. Wer schon Grundsicherung oder Sozialhilfe erhält, ist nach § 7 WoGG vom Wohngeld ausgeschlossen – in diesen Fällen deckt die Grundsicherung Regelsatz und Wohnkosten.

Eine rückwirkend anerkannte Schwerbehinderung kann die Altersrente verändern. Unter bestimmten Voraussetzungen ist sogar eine Nachzahlung möglich – doch viele Bescheide sind fehlerhaft oder werden zunächst abgelehnt.

Viele Familien wissen nicht, dass die Pflegekasse bis zu 10.452 Euro für eine WG-Gründung zahlt – und schweigt dabei über die Frist, nach der das Geld für immer weg ist. Was jetzt gilt und wie man nichts verliert.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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