Wohngeld im Februar 2026: Wann kommt das Geld?
Wohngeld wird als Zuschuss zu den Wohnkosten monatlich im Voraus gezahlt – der Betrag für Februar 2026 wird bereits am 30. Januar 2026 überwiesen. Je nach Bank ist das Geld Ende Januar oder spätestens Anfang Februar auf dem Konto und kann so pünktlich für Miete und Nebenkosten eingeplant werden.
Wichtig: Wohngeld ist kein Vollersatz der Miete, sondern ein Zuschuss, der eine Lücke zwischen Miete und Einkommen schließt. Die genaue Höhe hängt von Einkommen, Mietstufe der Stadt oder Gemeinde und der Anzahl der Haushaltsmitglieder ab.
Überblick über die Jahreszahlungen Wohngeld hier: Wohngeld Auszahlung 2026
Wohngeld Plus: Was seit 2023 neu ist
Mit dem „Wohngeld-Plus“-Gesetz wurde der Kreis der Berechtigten deutlich erweitert und die Leistung spürbar erhöht. Durchschnittlich sollte das Wohngeld von etwa 180 Euro auf etwa 370 Euro pro Haushalt steigen, zusätzlich wurden Heizkosten und eine Klimakomponente eingeführt.
Das bedeutet: Gerade in Zeiten hoher Mieten und Energiekosten ist Wohngeld nicht mehr nur ein kleiner Zuschuss, sondern kann einen relevanten Anteil der Wohnkosten tragen. Wer bisher knapp über den Grenzen für Bürgergeld lag, hat jetzt deutlich bessere Chancen, Wohngeld zu bekommen.
Warum Wohngeld oft besser ist als Bürgergeld
Wohngeld richtet sich an Haushalte, deren Einkommen für die Miete zu niedrig ist, die aber keine anderen existenzsichernden Leistungen wie Bürgergeld oder Grundsicherung beziehen. Bürgergeld erhalten dagegen Menschen, deren gesamter Lebensunterhalt nicht gedeckt ist – dabei wird das gesamte Einkommen und Vermögen geprüft und es gelten strengere Mitwirkungspflichten.
Für Erwerbstätige hat Wohngeld mehrere Vorteile:
- Es stärkt das eigene Einkommen, ohne dass der Staat den kompletten Lebensunterhalt bestimmt.
- Es vermeidet viele Auflagen und Sanktionen, die beim Bürgergeld über das Jobcenter greifen können, etwa bei fehlender Arbeitsaufnahme.
Beim Bürgergeld werden Regelsatz, Unterkunft und Heizung zwar umfassend übernommen, dafür wird das gesamte Einkommen angerechnet und Ersparnisse sind – trotz höherer Freibeträge – deutlich stärker reglementiert. Beim Wohngeld bleibt Erwerbstätigkeit im Mittelpunkt: Der Staat hilft bei den Wohnkosten, aber der Lebensunterhalt kommt überwiegend aus eigener Arbeit.
Man kann leider nicht wählen, ob man Wohngeld oder Bürgergeld beziehen möche. Wohngeld gibt es nur, wenn so der Anspruch auf Bürgergeld vermieden werden kann.
Wer sollte 2026 Wohngeld prüfen?
Besonders lohnend ist der Wohngeldantrag im Februar 2026 für:
- Geringverdiener mit Voll- oder Teilzeitjob, deren Miete einen zu großen Teil des Einkommens frisst.
- Rentnerinnen und Rentner mit kleiner Rente, die zwar über den Bürgergeld-Grenzen liegen, aber ihre Warmmiete kaum zahlen können.
Auch Familien mit Kindern, die knapp kein Bürgergeld bekommen würden, können vom erweiterten Wohngeld Plus profitieren und gleichzeitig aus dem „Stigma“ der Grundsicherung herausbleiben. Nicht zuletzt ist die Wohngeldstelle für viele weniger belastend als der Gang zum Jobcenter, weil sich die Prüfung allein auf die Wohnkosten und das Einkommen bezieht – nicht auf den gesamten Lebensalltag.
Familien mit Kindern können neben dem Wohngeld auch noch den Kinderzuschlag beantragen.
Warum das Thema Wohngeld immer wichtiger wird
Im Februar 2026 suchen viele Menschen nach Wegen, steigende Mieten zu finanzieren, ohne in die vollständige Grundsicherung abzurutschen. Wohngeld Plus bietet genau dafür ein Instrument: zielgenaue Hilfe für die Wohnung, Erhalt der eigenen Erwerbstätigkeit und weniger Eingriffe in das Privatleben als beim Bürgergeld.
Wer seine Ansprüche rechtzeitig prüft und den Antrag früh stellt, hat gute Chancen, dass das Wohngeld für Februar 2026 pünktlich Ende Januar ausgezahlt wird – und damit die Miete sicher ist, ohne den Schritt ins Bürgergeld gehen zu müssen.

