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News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen – aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Witwenrente nicht durch Unfallrente gekürzt - Urteil

Witwerrente gekürzt wegen Unfallrente: Gericht erklärt Anrechnung für rechtswidrig

Ein Witwer bezieht neben seiner Hinterbliebenenrente eine Unfallrente – und plötzlich wird gekürzt. Die Rentenversicherung wertet die Verletztenrente als Einkommen. Vor Gericht bekommt der Mann Recht: Die Kürzung war unrechtmäßig, die Nachzahlung beträgt mehrere Tausend Euro. Wer selbst beide Leistungen bezieht, sollte jetzt genau hinschauen.

3.850 Euro brutto im Monat: Diese Rente ergibt sich nach 45 Beitragsjahren

3.850 Euro brutto im Monat: Diese Rente ergibt sich nach 45 Beitragsjahren

Ein Berufsleben lang dasselbe Gehalt im Verhältnis zum Durchschnitt, und am Ende steht eine Zahl, die viele nicht erwartet hätten. Die Modellrechnung für 2026 zeigt schwarz auf weiß, wie weit ein mittleres Einkommen bei der gesetzlichen Rente tatsächlich trägt.

Rentenerhöhung 2027 Prognose

Rentenerhöhung 1. Juli 2027: darum ist ein Plus von 4,4 Prozent wahrscheinlich!

Für die gesetzliche Rente deutet sich zum 1. Juli 2027 erneut eine spürbare Erhöhung an. Nach derzeitigen Schätzungen könnte der aktuelle Rentenwert um rund 4,4 Prozent steigen – für viele Rentnerinnen und Rentner wären das monatlich mehrere zehn Euro brutto zusätzlich. Verbindlich beschlossen ist diese Anpassung allerdings noch nicht. Ausschlaggebend sind erst die tatsächliche Lohnentwicklung und die anschließend von der Bundesregierung zu erlassende Rentenwertbestimmungsverordnung. Der Beitrag zeigt, wie Sie anhand der aktuellen Prognose abschätzen können, welchen Mehrbetrag Ihre persönliche Rente 2027 erreichen könnte.

Nur Hilfe zur Pflege bezogen – trotzdem Anspruch auf kostenlose Wertmarke, entscheidet das BSG

Nur Hilfe zur Pflege bezogen – trotzdem Anspruch auf kostenlose Wertmarke, entscheidet das BSG

Eine 90-jährige Frau im Pflegeheim wollte nur zum Arzt fahren können – und bekam stattdessen eine Rechnung über 91 Euro, die sie in Raten abstottern musste. Ihr "Fehler": Sie erhielt die falsche Art von Sozialhilfe. Jetzt hat das Bundessozialgericht ein Machtwort gesprochen, das für rund eine Million Pflegeheimbewohner in Deutschland alles ändert.

Zwei Vorschläge, zwei Absagen: Wie eine Mieterin ihr Recht auf ein sicheres Bad durchsetzte

Schwerbehinderung: Zwei Vorschläge, zwei Absagen: Wie eine Mieterin ihr Recht auf ein sicheres Bad durchsetzte

Über 25 Jahre lebte sie in ihrer Wohnung, ohne Probleme. Dann veränderte eine Schwerbehinderung ihren Alltag – und plötzlich wurde die eigene Badewanne zur Gefahr. Sie bat um eine ebenerdige Dusche, dann um eine einfache Step-in-Wanne. Die Vermieterin blockierte beides. Was ein Gericht in Berlin daraufhin entschied, zeigt, wie stark das Gesetz Mieter mit Behinderung tatsächlich schützt.

380 Euro mehr im Monat: So prüfen Rentner und Geringverdiener ihren Mietzuschuss

380 Euro mehr im Monat: So prüfen Rentner und Geringverdiener ihren Mietzuschuss

650 Euro Miete, nur 1.150 Euro Rente im Monat – und trotzdem kein Antrag gestellt. So geht es vielen. Dabei zeigt ein einfacher Rechentest oft, dass ein Zuschuss von mehreren hundert Euro möglich wäre. Wer die Regeln nicht kennt, verschenkt bares Geld, das ihm eigentlich zusteht.

Rente in Thailand

Rente in Thailand: Diese vier Punkte dürfen Sie als Rentner nicht übersehen

Wer seine Rente dauerhaft in Thailand genießen möchte, sollte die Auswanderung sorgfältig vorbereiten. Die deutsche Rente wird grundsätzlich weitergezahlt, doch einzelne Rentenanteile können bei einem Wohnsitz außerhalb der EU wegfallen. Besonders wichtig sind außerdem Krankenversicherung, Visum, Bankgebühren und die Steuerpflicht. Dieser Überblick zeigt, welche Punkte Rentner vor dem Umzug verbindlich klären sollten.

Kosten Pflegeheim: Kinder haften mit ihrem Geld für die Eltern

Eltern im Pflegeheim – wann Kinder die Heimkosten zahlen müssen? Was 2026 gilt!

Reichen die Rente, Leistungen der Pflegeversicherung und das vorhandene Vermögen nicht aus, um die Kosten eines Pflegeheims zu decken, kann das Sozialamt im Rahmen der Hilfe zur Pflege einspringen. Für erwachsene Kinder bedeutet das jedoch nicht automatisch, dass sie sich an den Heimkosten beteiligen müssen. Ein Unterhaltsrückgriff kommt grundsätzlich erst in Betracht, wenn ihr jährliches Gesamteinkommen mehr als 100.000 Euro beträgt. Doch auch bei Überschreiten dieser Grenze entsteht keine pauschale Zahlungspflicht: Das Sozialamt muss die persönlichen und finanziellen Verhältnisse im Einzelfall prüfen, bevor es Elternunterhalt verlangen kann. Der Bundesgerichtshof hat zuletzt erneut hervorgehoben, wie wichtig diese individuelle Bewertung ist.

Rente selbst berechnen: 45 Rentenpunkte sind magisch

Das ist Standard 2026 bei der Rente: 1913,40 Euro mit 45 Entgeltpunkten – aber leider nicht der Durchschnitt

45 Rentenpunkte entsprechen seit Juli 2026 einer gesetzlichen Standardrente von 1.913,40 Euro brutto monatlich. Dieser Betrag ist jedoch kein Automatismus nach 45 Berufsjahren: Er setzt voraus, dass Versicherte in jedem dieser Jahre ungefähr den jeweiligen Durchschnittsverdienst aller Beschäftigten erreicht haben. Teilzeit, Phasen mit geringerem Einkommen, Arbeitslosigkeit oder vorzeitiger Rentenbeginn mit Abschlägen können den späteren Zahlbetrag deutlich verändern. Der Beitrag zeigt verständlich, wie die Rentenformel funktioniert, warum 45 Jahre Arbeit nicht zwingend 45 Rentenpunkte bedeuten und wie Sie Ihre persönliche Rentenhöhe realistisch berechnen.

Versorgungsausgleich: wann ein Verzicht sinnvoll ist

Versorgungsausgleich bei Scheidung: Wann ein Verzicht auf den Ausgleich der Rente sinnvoll sein kann

Ein Verzicht auf den Versorgungsausgleich kann bei einer kurzen Ehe, ähnlich hohen Rentenanwartschaften oder einem nachvollziehbar gleichwertigen Vermögensausgleich sinnvoll sein. Die Entscheidung ist jedoch risikoreich, wenn Kindererziehung, Teilzeit, Pflege oder erhebliche Unterschiede bei Betriebsrente und gesetzlicher Rente eine Rolle spielen. Ehepartner können den Versorgungsausgleich zwar vertraglich ausschließen oder begrenzen, doch die Vereinbarung muss formwirksam sein und einer gerichtlichen Inhaltskontrolle standhalten.

Wohngeld Kürzungen 2027 für Millionen

Wohngeld Kürzung 2027: Diese Haushalte verlieren den Mietzuschuss komplett

Ihr Wohngeldbescheid sieht heute noch gut aus – doch bei der nächsten Verlängerung könnte alles anders sein. Das Bauministerium plant eine neue Berechnungsformel, eine halbierte Heizpauschale und eine gestrichene Erhöhung. Die Folge: Ein Drittel aller Haushalte verliert den Zuschuss komplett, viele Familien und Rentner müssen sich neu orientieren. Erfahren Sie, ob und wann es Sie trifft – und was Sie jetzt tun können, um nicht plötzlich ohne Hilfe dazustehen.

Grundsicherung: Keine neue Karenzzeit bei Geburt

Übernahme der Miete bei Grundsicherung: Geburt lässt Karenzzeit nicht neu beginnen – Urteil!

Die Geburt eines Kindes führt nicht automatisch zu einer neuen Karenzzeit bei den Unterkunftskosten im Bürgergeld. Das LSG Berlin-Brandenburg entschied: Zieht eine Familie nach abgelehnter Zusicherung in eine unangemessen teure Wohnung, darf das Jobcenter die Miete auf den angemessenen Betrag begrenzen. Der Familienzuwachs kann zwar den örtlichen Mietrahmen erhöhen, schafft aber kein neues Jahr mit voller Kostenübernahme. Betroffene sollten die Zusicherung unbedingt vor dem Mietvertrag schriftlich beantragen.

Angehörige pflege erhöht die eigene Rente - unabhängig vom Pflegegeld

Angehörige pflegen: So kann Ihre Rente steigen – auch ohne Pflegegeld

Wer Angehörige zu Hause pflegt, kann unter bestimmten Voraussetzungen zusätzliche Rentenansprüche erwerben. Die Pflegekasse zahlt dann Beiträge direkt an die gesetzliche Rentenversicherung – unabhängig davon, ob die Pflegeperson selbst Pflegegeld erhält. Voraussetzung sind insbesondere mindestens Pflegegrad 2, zehn Stunden Pflege pro Woche an wenigstens zwei Tagen und eine Erwerbstätigkeit von höchstens 30 Wochenstunden. Auch Altersrentner können mit einer Teilrente weiterhin von Pflegebeiträgen profitieren.

Nullrunde beim Grundsicherungsgeld 2027 wahrscheinlich

Nullrunde bei neuer Grundsicherung 2027 scheint immer wahrscheinlicher

Für Millionen Leistungsberechtigte in der Grundsicherung bleibt vorerst unklar, ob die Regelbedarfe zum Jahr 2027 angehoben werden. Der Regierungsentwurf zum Haushaltsbegleitgesetz 2027 sieht vor, den bislang vorgesehenen zusätzlichen Ausgleich für Preisentwicklungen aus der jährlichen Fortschreibung zu entfernen. Damit steigt die Möglichkeit, dass alleinstehende Erwachsene weiterhin lediglich 563 Euro im Monat erhalten. Eine endgültige Entscheidung gibt es jedoch noch nicht: Maßgeblich werden die neue Regelbedarfsermittlung auf Grundlage der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 sowie der weitere Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens sein.

Mieterhöhung 2026 - was ist zulässig

Mieterhöhung 2026: Was Vermieter aktuell dürfen – und was Mieter nicht hinnehmen müssen

Vermieter dürfen die Miete 2026 im laufenden Mietverhältnis nicht beliebig erhöhen. Bei Erhöhungen nach Mietspiegel gelten Wartezeiten, die ortsübliche Vergleichsmiete und meist eine Grenze von 20 Prozent in drei Jahren – in ausgewiesenen angespannten Märkten nur 15 Prozent. Auch Form und Begründung des Schreibens sind entscheidend. Der Artikel zeigt, worauf Mieter bei Vergleichsmiete, Modernisierung, Staffel- und Indexmiete achten sollten.

Mietlücke: Jobcenter übernimmt Nebenkostennachzahlung nicht

Nebenkosten Nachzahlung bei Grundsicherung nicht vom Jobcenter übernommen – äußerst geringe Mietlücke!

Das Sozialgericht Detmold hat eine Klage auf Übernahme von 388,39 Euro Betriebskostennachzahlung abgewiesen. Die monatliche Bruttokaltmiete lag beim Einzug nur 12,20 Euro über dem vom Jobcenter zugesicherten Betrag. Weil die Wohnung von Anfang an als nicht vollständig angemessen galt, musste das Jobcenter die spätere Nachforderung nicht übernehmen. Das Urteil zeigt, warum eine schriftliche Zusicherung vor Vertragsabschluss beim Grundsicherungsgeld entscheidend sein kann.

Mietrechtsreform 2027

Reform des Mietrechts 2027: Was Mieter und Vermieter ab dem 1. Januar beachten müssen

Die geplante Reform des Mietrechts zielt darauf, den Schutz von Mieterinnen und Mietern bei Indexmieten, möbliert vermietetem Wohnraum und befristeten Kurzzeitmietverhältnissen zu stärken. Diskutiert werden unter anderem begrenzte Erhöhungen bei an den Verbraucherpreisindex gekoppelten Mieten, nachvollziehbare Angaben zu Zuschlägen für Möbel sowie weitergehende Schutzvorschriften bei Kündigungen wegen Zahlungsrückständen. Da die Vorhaben noch nicht abgeschlossen sind und sich im Gesetzgebungsverfahren befinden, können sich Einzelheiten weiterhin ändern. Für Mieter und Vermieter empfiehlt es sich daher, Mietverträge, Mieterhöhungsverlangen und mögliche Kündigungsrisiken bereits jetzt besonders sorgfältig zu überprüfen.

Kommt der Pflegesoli: Ministerium prüft Milliardenausgleich zulasten Versicherter

Kommt der Pflegesoli: Ministerium prüft Milliardenausgleich zulasten Versicherter

Zwei Milliarden Euro sollen von privaten zu gesetzlichen Pflegekassen fließen, und Millionen privat Versicherte könnten die Rechnung über höhere Beiträge am Ende mittragen. Während Juristen von Enteignung sprechen, drängt die Zeit: Das Ministerium hat seine Pläne bereits konkretisiert.

GdB 50 und Krankenkasse: Warum die Zuzahlungsgrenze plötzlich nur noch 1% beträgt

Schwerbehinderung – GdB 50 und Krankenkasse: Warum die Zuzahlungsgrenze plötzlich nur noch 1% beträgt

Wer mit einer Schwerbehinderung lebt, kennt die ständigen Zusatzkosten für Medikamente, Hilfsmittel und Therapien. Was viele nicht wissen: Ab einem GdB von 50 sinkt die Belastungsgrenze bei der Krankenkasse spürbar – und auch bei Reha und Langzeittherapien gelten andere Regeln. Wer diese Rechte nicht aktiv einfordert, verschenkt bares Geld.

Früher in Rente trotz Schwerbehinderung: Letzte Übergangsregelung läuft aus

Rente mit Schwerbehinderung: Jahrgang 1964 verliert den letzten Vertrauensschutz

Über Jahre war es ein Türöffner für einen früheren Ruhestand: der Vertrauensschutz für ältere Jahrgänge mit Schwerbehinderung. Mit dem Jahrgang 1964 ist damit jetzt endgültig Schluss. Wer heute mit GdB 50 früher aufhören will, muss sich auf feste Altersgrenzen und spürbare Abschläge einstellen – und trotzdem sagen viele Betroffene: Es lohnt sich trotzdem. Warum, zeigt der Überblick.