News: Rente

Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Witwenrente und Grundrente: Wir erklären, welche Ansprüche Sie haben, wie Ihre Rente berechnet wird und was Rentenreformen konkret für Ihren Jahrgang bedeuten. Mit Fristen, Rechenbeispielen und Hinweisen zu Rentenbescheid, Abschlägen und Hinzuverdienst. Die Beiträge schreibt unsere Redaktion mit Schwerpunkt Sozialrecht und prüft sie anhand von Gesetzestexten und Angaben der Deutschen Rentenversicherung.

Abschaffung: Rente mit 63

Warum die Rente nach 45 Beitragsjahren abgeschafft werden soll – Rentenkommission begründet

Die Rentenkommission plädiert dafür, die „Rente mit 63“ abzuschaffen. Ein vorzeitiger Rentenbeginn mit Abschlägen soll demnach erst ab 64 Jahren möglich sein. Ab 2032 soll die Regelaltersgrenze automatisch mit der Lebenserwartung steigen. Die Vorschläge sehen Übergangsregelungen und Vertrauensschutz für Bestandsrentner und ältere Jahrgänge vor. Was zur Diskussion steht und welche Folgen die Pläne für Ihre Rentenplanung haben könnten.

1300 Euro Rente und Steuern zahlen?

Seit 2026 erstmals in Rente: diese Rentner zahlen mehr an Steuern

Auch im Ruhestand können Sie einkommensteuerpflichtig sein. Ob für 2026 tatsächlich Steuern anfallen, hängt nicht nur von der Höhe Ihrer Rente ab. Welche weiteren Faktoren eine Rolle spielen und wann voraussichtlich keine Einkommensteuer zu zahlen ist, erläutert der Beitrag.

Jahrgang 1966 in Rente

Jahrgang 1966 ohne Sorge vor Reform der Rente – warum?

Wer 1966 geboren wurde, erreicht die Regelaltersgrenze mit 67 Jahren. Mit 45 Versicherungsjahren ist eine abschlagsfreie Rente bereits ab 65 möglich. Bei 35 Versicherungsjahren können Sie frühestens mit 63 in Rente gehen – dann allerdings mit einem dauerhaften Abschlag von 14,4 Prozent. Prüfen Sie Ihren Versicherungsverlauf rechtzeitig, damit fehlende Zeiten noch geklärt werden können.

80 Prozent der neuen EM-Renten unter 1500 Euro

Harte Statistik zur EM – Rente: Fast 80 Prozent der Neurentner haben weniger als 1.500 Euro

Fast vier von fünf vollen Erwerbsminderungsrenten, die 2025 neu bewilligt wurden, lagen unter 1.500 Euro monatlich. Die Zahlbeträge fallen zwar etwas häufiger höher aus, dennoch müssen viele Betroffene mit wenig Geld auskommen. Die Rentenhöhe richtet sich unter anderem nach dem bisherigen Erwerbsleben und den Versicherungszeiten. Ob zusätzliche Sozialleistungen möglich sind, hängt von den persönlichen Lebensumständen ab.

Rente Deutschland - Rente Niederlande

Rente in Holland: Grund- plus Betriebsrente – Plan für Deutschland!

In den Niederlanden bauen viele Beschäftigte über ihren Arbeitgeber eine zusätzliche Altersvorsorge auf, ohne selbst aktiv werden zu müssen. In Deutschland ist die Betriebsrente weniger breit verankert. Was macht den Unterschied aus – und was ließe sich vom niederländischen Modell übernehmen? Für Deutschland ist besonders interessant, wie viele Beschäftigte die betriebliche Altersvorsorge in den Niederlanden erreicht. Sie kann die gesetzliche Rente spürbar ergänzen. Einfach übertragen lässt sich das Modell jedoch nicht: Die niederländischen Betriebsrenten hängen stark von Kapitalanlagen ab und sind damit Markt-, Zins- und Inflationsrisiken ausgesetzt. Zudem stellen die Niederlande ihr System seit 2023 grundlegend um. Bisherige Leistungszusagen werden schrittweise durch beitragsorientierte Zusagen ersetzt. Dadurch verändert sich auch, wie die Risiken der Kapitalanlage verteilt werden.