News: Rente

Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Witwenrente und Grundrente: Wir erklären, welche Ansprüche Sie haben, wie Ihre Rente berechnet wird und was Rentenreformen konkret für Ihren Jahrgang bedeuten. Mit Fristen, Rechenbeispielen und Hinweisen zu Rentenbescheid, Abschlägen und Hinzuverdienst. Die Beiträge schreibt unsere Redaktion mit Schwerpunkt Sozialrecht und prüft sie anhand von Gesetzestexten und Angaben der Deutschen Rentenversicherung.

DGB macht eigenen Vorschlag zur Reform der Rente

Rentenreform: DGB fordert höhere Rente und Betriebsrentenpflicht

Der DGB fordert ein höheres Rentenniveau und eine verpflichtende Betriebsrente auf Kosten der Arbeitgeber. Die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren soll erhalten bleiben. Der Endbericht enthält politische Vorschläge, aber noch keine neuen Ansprüche für Versicherte.

Rente: brutto ist nicht gleich netto

Genaue Rechnung mit Tabelle: Netto bei der Rente ist weniger als das Brutto – dieses Geld fehlt oft!

Für die Finanzplanung im Ruhestand zählt, wie viel von der Bruttorente übrig bleibt. Bei gesetzlich pflichtversicherten Rentnerinnen und Rentnern werden die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung direkt von der Rente abgezogen. In der zugrunde gelegten Beispielrechnung mit durchschnittlichem Zusatzbeitrag bleiben von 2.000 Euro Bruttorente rund 1.753 Euro im Monat – vor einer möglichen Einkommensteuer. Die Tabelle zeigt die Abzüge für Bruttorenten von 900 bis 2.500 Euro in 100-Euro-Schritten.

Altersteilzeit-Reform: Das beliebte Blockmodell steht vor dem Aus

Reform der Altersteilzeit: Blockmodell vor der Abschaffung!

Vier von fünf Beschäftigten in Altersteilzeit nutzen das Blockmodell: Auf eine Arbeitsphase folgt eine Freistellung bis zum Ruhestand. Sollte das Modell entfallen, müssten viele ihre Planung ändern und länger regelmäßig zur Arbeit gehen.

Pflegegeld und Witwenrente - Anrechnung?

Pflegegeld an Angehörige: Anrechnung auf die Witwenrente?

Eine Tochter pflegt ihren verwitweten Vater zu Hause. Als Anerkennung überweist er ihr einen Teil seines Pflegegeldes. Wird dieser Betrag auf ihre eigene Witwenrente angerechnet? Entscheidend ist, ob es sich um weitergegebenes Pflegegeld oder um die Vergütung einer Pflegetätigkeit handelt.

Mindestens 5 Jahre Übergangsfrist für das Aus der Rente nach 45 Beitragsjahren

Rente ohne Abschläge nach 45 Jahren erst nach 5 Jahren Übergang abschaffen? Diese Jahrgänge trifft es!

Die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren wird politisch diskutiert. Abgeschafft ist sie bislang nicht. Für Beschäftigte ab Jahrgang 1964 geht es dabei um die Frage, ob sie weiterhin mit 65 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen können. Übergangsfristen und Vertrauensschutz sind zwar angekündigt, konkrete Regeln fehlen jedoch. Warum eine Übergangsfrist von fünf Jahren für viele Betroffene wichtig wäre.

Pflegebeiträge auch bei EM-Rente möglich

EM-Rente: Pflegebeiträge können die spätere Altersrente erhöhen

Wer eine EM-Rente bezieht und Angehörige pflegt, kann zusätzliche Rentenansprüche erwerben. Die laufende Rente steigt dadurch grundsätzlich nicht. Bei der späteren Altersrente können Pflegebeiträge jedoch berücksichtigt werden. Entscheidend sind die Voraussetzungen der Beitragszahlung und die individuelle Rentenberechnung.

Im Februar 2027 in Rente gehen? Jetzt Antrag stellen!

In Rente Februar 2027? Die Jahrgänge 1960, 1962, 1964, 1965 müssen jetzt genau hinsehen!

Im Februar 2027 erreichen bestimmte Versicherte der Jahrgänge 1960, 1962, 1964 und 1965 eine Altersgrenze für die Rente. Der genaue Geburtstag und die Versicherungszeiten entscheiden über den möglichen Beginn. Je nach Rentenart ist der Einstieg abschlagsfrei oder mit dauerhaften Kürzungen möglich. Wer im Februar starten möchte, sollte den Antrag etwa im November 2026 stellen.

Tabelle Nachzahlung Mütterrente 3 2028

Große Tabelle zur Mütterrente III – für 1 bis 4 Kinder: So hoch ist die Nachzahlung!

Mit der Mütterrente III steigen ab Januar 2027 die Rentenansprüche für Kinder, die vor 1992 geboren wurden. Die Auszahlung erfolgt jedoch erst 2028. Eine Tabelle veranschaulicht, wie hoch die rechnerische Nachzahlung für ein bis vier Kinder ausfällt. Warum die tatsächlichen Beträge noch nicht feststehen und wer die Leistung grundsätzlich ohne Antrag erhält.

Änderungen bei der EM-Rente 2027

EM-Rente 2027: Was feststeht und welche Änderungen noch offen sind

Für EM-Rentner bringt 2027 Änderungen bei Rentenbeginn und Nebenjob. Die längere Zurechnungszeit kommt neu beginnenden Renten zugute. Auch die Minijobgrenze steigt. Bei Hinzuverdienstgrenzen und Rentenanpassung müssen Betroffene zwischen vorgesehenen Werten und verbindlichen Ansprüchen unterscheiden.

Rente grundsätzlich pfändbar. P-Konto schützt.

Altersrente pfändbar: So viel bleibt aber bei Schulden geschützt!

Auch die gesetzliche Altersrente kann gepfändet werden. Wie viel geschützt bleibt, hängt vom maßgeblichen Nettoeinkommen und berücksichtigten Unterhaltspflichten ab. Bei einer Kontopfändung müssen Rentner zusätzlich auf den Schutz ihres Bankguthabens achten.

Rente mit 63 oder Arbeitslosengeld beantragen?

Rente mit 63 oder Arbeitslosengeld: Was ist günstiger? Große Vergleichstabelle!

Nach einem Jobverlust mit 63 kann Arbeitslosengeld günstiger sein als die sofortige Altersrente. Entscheidend sind der monatliche Zahlbetrag und die Höhe der späteren Rentenabschläge. Die Vergleichstabellen zeigen unterschiedliche Beträge und den Abschlagseffekt eines späteren Rentenbeginns. Bei den 45 Versicherungsjahren gelten besondere Regeln.

Wer im November 2026 erstmalig in Rente gehen kann.

Rente im November 2026: Diese Geburtsjahrgänge sind dran

Im November 2026 erreichen bestimmte Versicherte der Jahrgänge 1960, 1962, 1963 und 1964 eine Altersgrenze für die Rente. Entscheidend sind der genaue Geburtstag und die Versicherungszeiten. Je nach Rentenart ist der Beginn abschlagsfrei oder mit dauerhaften Kürzungen verbunden. Die Übersicht zeigt die maßgeblichen Geburtsdaten und Voraussetzungen.

Was zählt für die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren?

Rente mit 63 – doch welche Zeiten zählen für die 45 Jahre

Mit 45 Versicherungsjahren kann eine frühere Rente ohne Abschläge möglich sein. Allerdings zählt nicht jede Station im Lebenslauf zu den dafür nötigen 540 Monaten. Besonders bei Arbeitslosengeld kurz vor dem Rentenstart, Bürgergeld, Studienzeiten und freiwilligen Beiträgen sind die jeweiligen Voraussetzungen entscheidend. Welche Zeiten die Deutsche Rentenversicherung anrechnet und welche unberücksichtigt bleiben.