News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Wie hoch ist meine Rente, wenn ich nie gearbeitet habe?

Nie gearbeitet und dennoch gesetzliche Rente? Wie hoch? Fragen im Faktencheck!

Wer nie gearbeitet hat, erhält nicht immer keine gesetzliche Altersrente. Für die Regelaltersrente sind grundsätzlich fünf Jahre anrechenbare Versicherungszeit erforderlich – dazu können auch Kindererziehung, Pflege oder Zeiten nach einer Scheidung zählen. Fehlt ein Rentenanspruch und reicht das Geld im Alter nicht aus, kommt Grundsicherung im Alter vom Sozialamt in Betracht. Entscheidend ist eine genaue Prüfung des Rentenkontos und der persönlichen Einkommenssituation

Pflege zu Hause wie in Schweden

Pflege wie in Schweden: Was Deutschland von der „Hilfe zu Hause“ lernen kann

Pflegeexperten fordern mehr Selbstbestimmung und bessere Hilfen zu Hause – orientiert an Ländern wie Schweden. Dort organisieren Kommunen die Unterstützung im Alltag, während Pflegeheime meist erst infrage kommen, wenn die Versorgung in der Wohnung nicht mehr reicht. Deutschland kennt bereits den Vorrang häuslicher Pflege, doch Leistungsgrenzen, Fachkräftemangel und Versorgungsbrüche belasten viele Familien. Der Systemvergleich zeigt, warum Pflegepolitik stärker auf wohnortnahe und bezahlbare Hilfe setzen muss.

Wohngeld Tabelle 2026

Wohngeld-Tabelle 2026: so hoch dürfen Einkommen und Miete sein!

Die Wohngeldtabelle 2026 auf Bürger & Geld zeigt für Ein- bis Vierpersonenhaushalte, wie hoch die berücksichtigungsfähige Miete und das monatliche Höchsteinkommen ausfallen können. Die Einkommensgrenze hängt von Haushaltsgröße und Mietenstufe ab. Bei einer Person liegt sie zwischen 1.443 Euro und 1.619 Euro monatlichem Gesamteinkommen, bei vier Personen zwischen 3.324 Euro und 3.666 Euro. Zusätzlich erhöhen Heizkostenentlastung und Klimakomponente die anrechenbaren Wohnkosten.

Finanzrisiko bei Rente steigt - Bundesrechnungshof warnt!

Finanzielles Risiko bei der gesetzlichen Rente steigt – Bundesrechnungshof warnt!

Der Bundesrechnungshof warnt vor einer wachsenden Belastung des Bundeshaushalts durch die gesetzliche Rentenversicherung. Nach geltendem Recht könnten 2040 bereits 36,7 Prozent der Bundessteuereinnahmen in die Rentenkasse fließen. Mit weiteren Reformvorhaben wäre nach den Berechnungen der Prüfer ein Anteil von fast 46 Prozent möglich. Laufende Renten sind dadurch nicht gefährdet, doch die Debatte über Beiträge, Steuern und neue Leistungen nimmt an Schärfe zu.

Gesetzentwurf zur Rentenreform 2026 - wann?

Wie lange noch auf die Rentenreform 2026 und das neue Gesetz zur Rente warten?

Die Bundesregierung plant, die Rentenreform noch 2026 abzuschließen. Ein zentraler Gesetzentwurf liegt bislang jedoch weder öffentlich vor noch befindet er sich im parlamentarischen Verfahren. Diskutiert werden Veränderungen bei der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren, beim gesetzlichen Renteneintrittsalter und bei einer möglichen kapitalgedeckten Ergänzung. Für Versicherte gilt deshalb: Solange keine konkreten gesetzlichen Regelungen beschlossen sind, sollten sie Rentenentscheidungen nicht vorschnell auf bloße Reformdebatten stützen.

Rente durch Pflege erhöhen: ab 2027 nicht mehr im Rentenalter

Ab 2027: Pflege erhöht die eigene Rente nach Rentenalter nicht mehr

Ab 1. Januar 2027 soll ein bislang möglicher Weg zu zusätzlichen Rentenpunkten für pflegende Rentner enden. Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat, kann dann auch mit einer Teilrente voraussichtlich keine Rentenbeiträge mehr aus der Pflege erhalten. Für Pflegepersonen vor der Regelaltersgrenze bleibt die Rentenabsicherung dagegen grundsätzlich bestehen. Wichtig: Eine zunächst geplante pauschale Kürzung der Pflege-Rentenbeiträge wurde im Kabinettsentwurf nicht übernommen.

Ältere Frau mit Brille blickt nachdenklich auf einen Tisch mit Geldmünzen, Geldschein und rotem Portemonnaie, daneben Text: „1800 Euro Rente – eine Analyse“; Bild für Artikel des Nachrichtenmagazins Bürger & Geld über Rente und Altersvorsorge in Deutschland.

1.800 Euro netto – gute Rente? Expertenanalyse für deutsche Rentner 2026

1.800 Euro Rente wirken auf den ersten Blick wie eine solide Absicherung im Ruhestand. Doch von der Bruttorente gehen noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie – je nach persönlicher Situation – Steuern ab. Der Artikel zeigt, wie viel von 1.800 Euro tatsächlich netto bleibt, wie dieser Betrag im Vergleich zur durchschnittlichen Rente einzuordnen ist und ob er für einen finanziell sicheren Lebensabend reichen kann.

Zahlt Jobcenter Wohnungsausstattung bei neuer Grundsicherung?

Wann das Jobcenter die Wohnungseinrichtung im Rahmen der neuen Grundsicherung bezahlen muss

Wer eine Wohnung erstmals oder nach einem schweren Verlust neu einrichten muss, kann beim Jobcenter eine zusätzliche Leistung beantragen. Bett, Kühlschrank, Herd oder grundlegende Möbel gehören nicht automatisch zum monatlichen Regelbedarf. Seit dem 1. Juli 2026 gilt das Grundsicherungsgeld, die gesetzliche Hilfe für die Wohnungserstausstattung besteht jedoch fort. Entscheidend sind der konkrete Bedarf und ein rechtzeitiger Antrag vor dem Kauf.

Ruhestörung durch Nachbarn - was tun?

Ruhestörung durch Nachbarn oder Mieter: Was Sie bei Lärm wirklich tun können

Laute Musik, nächtliche Partys oder ständiges Hämmern können zur großen Belastung werden. Doch wann liegt rechtlich wirklich eine Ruhestörung vor – und was müssen Mieter, Eigentümer und Nachbarn hinnehmen? Der Artikel zeigt, welche Ruhezeiten gelten, wann Polizei oder Ordnungsamt helfen können und warum ein Lärmprotokoll entscheidend sein kann.

Neue Art der Rente im Alter geplant?

Kommt eine neue Rente im Alter? Was mit der „neuen“ Altersrente gemeint ist und für wen sie gedacht ist!

Eine neue Altersrente könnte langjährig Versicherte schützen, die kurz vor dem Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten können. Die geplante Schutzrente soll die bisherige abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren teilweise ersetzen. Noch handelt es sich nur um Empfehlungen der Rentenkommission. Bis zu einem neuen Gesetz gelten die aktuellen Regeln zur Rente nach 45 Versicherungsjahren weiter.

Pflegereform 2027: Kinderlose Versicherte sollen mehr zahlen

Weniger Netto-Gehalt ab 2027: Arbeitnehmer ohne Kinder sollen höhere Beitäge zur Pflegeversicherung zahlen

Die Bundesregierung will kinderlose Mitglieder der sozialen Pflegeversicherung ab dem 1. Januar 2027 stärker belasten. Nach dem am 30. September 2026 beschlossenen Kabinettsentwurf soll der Kinderlosenzuschlag von derzeit 0,6 auf 0,9 Prozentpunkte steigen; zusammen mit dem allgemeinen Beitragssatz von 3,6 Prozent ergäbe das einen Gesamtbeitrag von 4,5 Prozent. Für Beschäftigte mit 3.000 Euro beitragspflichtigem Monatsbrutto bedeutet das 9 Euro mehr im Monat beziehungsweise 108 Euro im Jahr.

14 Monatsrenten in Österreich - und in Deutschland?

Rente in Österreich wird 14-mal im Jahr ausgezahlt – warum dieser Unterschied zu Deutschland?

Österreich zahlt die gesetzliche Rente 14-mal pro Jahr aus, in Deutschland gibt es in der Regel zwölf monatliche Rentenzahlungen. Möglich ist das österreichische Modell durch höhere Beitragssätze, einen größeren Kreis Pflichtversicherter und stärkere staatliche Zuschüsse. Wie das System genau funktioniert, warum eine Übertragung auf Deutschland politisch und finanziell schwer umzusetzen wäre und welche Alternativen hierzulande diskutiert werden.

Schutzrente statt Rente mit 63: Diese Neuerung plant die Bundesregierung

45 Arbeitsjahre für die sogenannte Rente mit 63 reichen bald nicht mehr: das ist geplant!

Ein Arbeitsleben lang eingezahlt – und dennoch drohen bei einem vorzeitigen Rentenbeginn dauerhafte Abschläge. Eine geplante Schutzrente soll Menschen besser absichern, die aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zur regulären Altersgrenze arbeiten können. Sie könnte verhindern, dass Betroffene wegen Krankheit oder stark eingeschränkter Erwerbsfähigkeit dauerhaft finanzielle Einbußen hinnehmen müssen.

Neues Rentengesetz 2027 bringt mehr Geld, aber nicht für alle Rentner

Neues Gesetz zur Rente 2027 bringt mehr Geld – aber nicht für jeden Rentner!

Wer 2027 erstmals eine gesetzliche Rente erhält, soll von einer automatischen Hochrechnung profitieren. Dadurch kann der Rentenbeginn verlässlicher berechnet werden, selbst wenn die letzten Entgeltmeldungen des Arbeitgebers noch nicht vorliegen. Für bereits laufende Renten bleibt alles beim bisherigen Verfahren: Die reguläre Rentenanpassung erfolgt weiterhin zur Jahresmitte.

Schwerbehinderung: GdB bei Depression

GdB bei Depressionen: Wann 50 und ein Schwerbehindertenausweis bei psychischen Erkrankungen möglich sind

Depressionen, Angststörungen und andere psychische Erkrankungen können einen Grad der Behinderung begründen. Ein GdB von 50 ist möglich, wenn die Erkrankung Alltag, soziale Kontakte und Beruf dauerhaft schwer beeinträchtigt. Entscheidend sind nicht Diagnose oder Therapie allein, sondern die konkret nachweisbaren Folgen für die Teilhabe. Aktuelle Urteile des Bundessozialgerichts zeigen, wie Behörden und Gerichte den Gesamt-GdB prüfen.