Mütterrente III ohne Abschlag: Rentenart entscheidet über das Plus je Kind
Sie haben vor 1992 Kinder großgezogen und gingen früher in Rente? Die Mütterrente III kommt trotzdem ungekürzt bei Ihnen an. Wie viel je Kind, hängt von Ihrer Rentenart ab.
Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Witwenrente und Grundrente: Wir erklären, welche Ansprüche Sie haben, wie Ihre Rente berechnet wird und was Rentenreformen konkret für Ihren Jahrgang bedeuten. Mit Fristen, Rechenbeispielen und Hinweisen zu Rentenbescheid, Abschlägen und Hinzuverdienst. Die Beiträge schreibt unsere Redaktion mit Schwerpunkt Sozialrecht und prüft sie anhand von Gesetzestexten und Angaben der Deutschen Rentenversicherung.
Sie haben vor 1992 Kinder großgezogen und gingen früher in Rente? Die Mütterrente III kommt trotzdem ungekürzt bei Ihnen an. Wie viel je Kind, hängt von Ihrer Rentenart ab.
Jahrzehnte gearbeitet und jetzt Angst vor der Reform. Für den Jahrgang 1963 gelten die bisherigen Altersgrenzen weiter. Doch wer zu früh geht, verliert dauerhaft bis zu 13,8 Prozent.
Höhere Zuzahlungen könnten Rentner ab Januar zusätzlich belasten: Im Zuge der GKV-Reform sind bis zu 15 Euro vorgesehen. Welche Mehrkosten auf Sie zukommen könnten und welche Entlastungsmöglichkeiten es gibt.
In den Niederlanden bauen viele Beschäftigte über ihren Arbeitgeber eine zusätzliche Altersvorsorge auf, ohne selbst aktiv werden zu müssen. In Deutschland ist die Betriebsrente weniger breit verankert. Was macht den Unterschied aus – und was ließe sich vom niederländischen Modell übernehmen? Für Deutschland ist besonders interessant, wie viele Beschäftigte die betriebliche Altersvorsorge in den Niederlanden erreicht. Sie kann die gesetzliche Rente spürbar ergänzen. Einfach übertragen lässt sich das Modell jedoch nicht: Die niederländischen Betriebsrenten hängen stark von Kapitalanlagen ab und sind damit Markt-, Zins- und Inflationsrisiken ausgesetzt. Zudem stellen die Niederlande ihr System seit 2023 grundlegend um. Bisherige Leistungszusagen werden schrittweise durch beitragsorientierte Zusagen ersetzt. Dadurch verändert sich auch, wie die Risiken der Kapitalanlage verteilt werden.
Die gesetzlichen Renten könnten zum 1. Juli 2027 um 4,09 Prozent steigen. Fest steht die Erhöhung noch nicht. Unsere Tabelle zeigt für Bruttorenten von 1.000 bis 2.800 Euro, welches Plus möglich wäre und was nach angenommenen Kranken- und Pflegebeiträgen bleibt. Eine mögliche Einkommensteuer ist darin nicht berücksichtigt.
Nach neun Jahren im Staatsdienst mehr als 2.200 Euro Pension, nach 32 Jahren an der Ladenkasse weniger als 1.000 Euro Rente: Die beiden Fälle zeigen einen deutlichen Unterschied bei der Alterssicherung. Ob die Rentenreform daran etwas ändern soll, ist nach dem Rücktritt der Arbeitsministerin offen.
Wenig Rente, kaum Anlass, aus dem Haus zu gehen? Die Plauderkasse in einem Tegeler Rewe-Markt macht den Einkauf zweimal pro Woche zum Gespräch, ohne zusätzliche Kosten.
Wer nach 45 Beitragsjahren auf 2.000 Euro gesetzliche Bruttorente kommen möchte, müsste rechnerisch rund 4.525 Euro brutto im Monat verdienen. Grundlage sind die Werte von 2026. Für Berufseinsteiger ist vor allem entscheidend, wie sich ihr Gehalt über das Arbeitsleben im Verhältnis zum Durchschnittsverdienst entwickelt. Eine verbindliche Aussage über die spätere Rentenhöhe lässt sich daraus nicht ableiten.
Am 30. November kommt die Rente, und am selben Tag läuft für viele Autofahrer die Kfz-Kündigungsfrist ab. Was die Rente im November 2026 außerdem für Ihr Geld bedeutet.
Fast die volle Rente beziehen und zugleich weitere Rentenansprüche aufbauen: Eine 99-Prozent-Teilrente kann das unter bestimmten Voraussetzungen ermöglichen. Ob sich dadurch die spätere Rente erhöht, hängt von Ihrer persönlichen Situation und den geltenden Regeln ab.
Wer krank ist und eine Erwerbsminderungsrente beantragt, wird weiter nach der Drei-Stunden-Grenze geprüft. Die angekündigte Reform lässt laut Berichten länger auf sich warten. Was das für Ihren Antrag bedeutet.
Jahrzehnte gearbeitet, den Rentenbeginn fest eingeplant. Für 1961 bis 1963 Geborene bleibt das Rentenalter wohl stabil. Bei der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren liegt dagegen ein Streichvorschlag auf dem Tisch.
Witwenrente plus eigene Rente: Ein Gericht ließ eine Witwe knapp 19.600 Euro behalten, obwohl die Rentenversicherung jahrzehntelang falsch gerechnet hatte. Warum Ihre Angaben im Antrag zählen.
Knapp 3.736 Euro Rente im Monat sind rechnerisch möglich. Die dafür nötigen Voraussetzungen erfüllen allerdings nur sehr wenige Versicherte. Eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums zeigt, wie deutlich dieser Modellwert von den tatsächlich gezahlten Renten abweicht.
Die Mütterrente III gilt ab 2027, ausgezahlt wird der zusätzliche Betrag aber erst 2028. Wie die Verbesserung berücksichtigt wird, unterscheidet sich je nach Gruppe. Maßgeblich sind der Rentenbeginn und die Frage, ob Kindererziehungszeiten bereits beantragt wurden. Ein gesonderter Antrag auf die Mütterrente III ist grundsätzlich nicht erforderlich.
Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung sollen nach dem Vorschlag der Rentenkommission bei der Grundsicherung im Alter stärker berücksichtigt werden. Ein zusätzlicher Freibetrag soll auch Menschen ohne Grundrentenanspruch ermöglichen, mehr von ihrer gesetzlichen Rente zu behalten. Wer lange Beiträge gezahlt hat, hätte damit mehr Geld zur Verfügung als jemand ohne entsprechende Beitragszeiten. Bislang ist das eine Empfehlung im Rahmen der Sozialstaatsreform – eine beschlossene Regelung gibt es noch nicht.
Zwei vor 1992 geborene Kinder können die Mindestversicherungszeit für eine eigene Altersrente erfüllen. Das gilt auch bei Zwillingen oder einem kurzen Geburtenabstand. Entscheidend ist, wem die Erziehungszeiten angerechnet werden und ob sie vollständig im Rentenkonto stehen.
Der Grundfreibetrag 2027 soll um 216 Euro steigen. Wer als Rentner knapp über der Steuergrenze liegt, spart oft nur wenige Euro, und die nächste Rentenerhöhung kann den Vorteil wieder aufbrauchen.
Für viele 1962 Geborene wird die abschlagsfreie Rente 2026 oder 2027 möglich. Ende 2027 folgen die ersten Versicherten des Jahrgangs 1963. Neben dem Mindestalter müssen 45 anrechenbare Versicherungsjahre vorliegen. Wer bald aufhören möchte, sollte Rentenkonto und Antrag rechtzeitig vorbereiten.
Die gesetzlichen Renten könnten bis 2040 insgesamt um 46,5 Prozent steigen. Das geht aus Medienberichten über den neuen Rentenversicherungsbericht hervor. Die Modellrechnung ist jedoch keine Garantie. Was die Zahlen bedeuten und warum ein höherer Rentenbetrag nicht automatisch mehr Kaufkraft bringt.
Jahrzehntelang gearbeitet und Kinder großgezogen – trotzdem kann die Rente im Alter knapp werden. Welche Rolle Ihr Geburtsjahrgang dabei spielt und was das für Ihre finanzielle Absicherung bedeutet.
Nach dem Tod des geschiedenen Ehepartners kann die Kürzung der eigenen Rente entfallen. Dafür müssen Betroffene einen Antrag stellen und bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Meist kommt es auf höchstens 36 Monate Versorgung aus den übertragenen Anrechten an. Bei Entscheidungen nach altem Recht kann ein anderer Prüfweg offenstehen.
Wer 1976 geboren wurde, erreicht die gesetzliche Regelaltersgrenze von 67 Jahren im Jahr 2043. Mit 45 Versicherungsjahren ist ein abschlagsfreier Renteneinstieg bereits mit 65 möglich. Wer dagegen schon mit 63 in Rente geht, muss unter Umständen dauerhafte Abschläge von bis zu 14,4 Prozent hinnehmen. Wie hoch die Rente ausfällt, hängt insbesondere von den erworbenen Entgeltpunkten, den Versicherungszeiten und dem gewählten Rentenbeginn ab. Diskutierte Reformen zur Anhebung der Altersgrenzen könnten auch diesen Jahrgang betreffen. Rechtsverbindlich sind diese Pläne bislang jedoch nicht.
Eine neue IGES-Untersuchung erwartet bis 2035 Sozialbeiträge von zusammen 48,8 Prozent. Die Zahl umfasst die Anteile von Beschäftigten und Arbeitgebern. Was die Prognose für die Gehaltsabrechnung bedeutet und warum sie nicht für jeden denselben Abzug beschreibt.
Ab 2027 wird bei neuen Altersrenten das Entgelt automatisch hochgerechnet. Gehen später weitere Entgeltmeldungen ein, etwa zu Weihnachtsgeld, Boni oder einer Gehaltserhöhung kurz vor Rentenbeginn, kann eine Neuberechnung die Rente erhöhen. Wer davon profitieren kann, welche Grenzen gelten und was die Neuregelung für die Rentenhöhe bedeutet.
In Österreich erreichen gesetzliche Pensionen häufig etwa 80 bis 90 Prozent des letzten Einkommens. Das deutsche Rentenniveau beträgt 48 Prozent. Da die Werte unterschiedlich berechnet werden, lassen sie sich nicht direkt vergleichen. Österreich zeigt jedoch, welche Bedeutung höhere Beiträge und ein größerer Versichertenkreis in einem weitgehend einheitlichen System haben können. Auch dort steht die Finanzierung unter Druck; künftige Leistungskürzungen sind nicht ausgeschlossen.
Die Deutsche Rentenversicherung bietet im November zwei kostenlose Onlinevorträge zu Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten an. Am 10. November geht es unter anderem um Hinzuverdienst, am 19. November um die Anrechnung eigenen Einkommens. Die Teilnahme erfordert eine Anmeldung per E-Mail. Neue Kürzungsstichtage sind mit den Veranstaltungsterminen nicht verbunden.
Nach Jahren Arbeit zurück in die alte Heimat und das eingezahlte Geld mitnehmen: Rentenbeiträge zurückbekommen klappt nur ohne deutschen Pass. Erst nach 24 Monaten fließt Ihr Geld.
Die Schweiz zahlt im Dezember 2026 erstmals eine zusätzliche AHV-Altersrente. Österreich und Spanien kennen bereits zwei Sonderzahlungen jährlich. Deutschland sieht keine allgemeine 13. Monatsrente vor. Der Vergleich zeigt, welche Entscheidungen hinter einer solchen Leistung stehen.
72 Prozent der Rentenleistungen werden den steuerpflichtigen Einkünften zugerechnet. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, wie viele Rentner tatsächlich Steuern zahlen. Ob eine Steuer anfällt, hängt unter anderem vom Rentenbeginn, weiteren Einkünften und möglichen Abzügen ab. Eine Steuererklärung kann auch dann vorgeschrieben sein, wenn keine Steuer zu zahlen ist.