News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Eigenanteil im Pflegeheim: Warum Familien 2027 tiefer in die Tasche greifen müssen

Eigenanteil im Pflegeheim 2027: Warum Familien trotz Pflegereform mehr zahlen müssen

Der Vater zieht ins Heim, und die erste Rechnung zeigt fast 3.000 Euro Eigenanteil. Das ist kein Ausnahmefall: Im Bundesschnitt sind es im ersten Jahr 3.245 Euro im Monat, neun Prozent mehr als im Vorjahr. Die Pflegereform soll helfen, steckt aber im Kabinett fest. Und falls die höheren Zuschläge der Pflegekasse später greifen, bleibt die Familie länger auf dem vollen Betrag sitzen. Was jetzt schon gilt und wann Kinder tatsächlich zahlen müssen.

Kostenloses Wohnen für Hilfe im Seniorenheim: Ein Modell mit Vorbildfunktion für Deutschland

Wohnen für Hilfe: Mietfrei bei Senioren statt 510 Euro für ein WG-Zimmer

Kein Cent Miete, dafür Einkäufe mit der 86-jährigen Yvonne und Quizabende mit den Nachbarn: Louna ist 18 und lebt in einer Seniorenresidenz. Während junge Menschen in Deutschland für ein WG-Zimmer im Schnitt 510 Euro zahlen und viele Ältere einsam in zu großen Wohnungen sitzen, zeigt ihr Alltag, wie beide Seiten gewinnen können. Das Modell gibt es auch hierzulande, nur wissen viele nichts davon.

Pflegegeld im Oktober 2026: Termin, Höhe und Stand der Pflegereform

Pflegegeld im Oktober 2026: 347 bis 990 Euro – wie lange die Beträge noch gelten

Am 1. Oktober kommt das Pflegegeld wie gewohnt – für Millionen pflegende Familien eine Erleichterung. Doch hinter den Kulissen spricht der Gesundheitsminister von einer desaströsen Kassenlage, 2028 droht ein Loch von über 15 Milliarden Euro. Was die geplante Pflegereform für Ihr Pflegegeld, Ihre Beiträge und Ihre Rentenpunkte als pflegender Angehöriger bedeuten kann.

Pflegegeld soll 2027 abgeschafft und durch Entlastungsbudget ersetzt werden

Pflegegeld 2027 abgeschafft: Es soll durch ein neues Entlastungsbudget ersetzt werden

Das Pflegegeld soll ab 2027 nach den Plänen des Bundesgesundheitsministeriums durch ein neues Entlastungsbudget ersetzt werden. Die monatlichen Beträge sollen zwar steigen, doch künftig könnten daraus auch Pflegehilfsmittel und Ersatzpflege bezahlt werden. Für neu eingestufte Menschen mit Pflegegrad 2 oder 3 ist im Entwurf in den ersten drei Monaten sogar nur die halbe Leistung vorgesehen. Das Gesetz ist bislang nicht beschlossen.

Schwerbehinderung und Aktivrente: Welche Rentner ausgeschlossen sind

Schwerbehinderung und Aktivrente: Welche Rentner keinen steuerfreien Zuverdienst bekommen

Sie mussten wegen Ihrer Gesundheit früher in Rente gehen, haben meist die kleinere Rente und die höheren Kosten für Medikamente und Arztfahrten. Trotzdem bleibt Ihnen der neue Steuerbonus beim Nebenjob verwehrt, den gesunde Rentner nach der Regelaltersgrenze bekommen. Wer genau ausgeschlossen ist und wie Sie trotzdem mehr aus Ihrem Zuverdienst machen.

Arbeiter mit gelbem Helm und Ohrenschützern

Mindestlohn – wie hoch muss er sein, damit die spätere Rente oberhalb der Armutsgrenze rangiert

Wer über viele Jahre zum Mindestlohn arbeitet, stellt sich oft die Frage, welches Einkommen nötig wäre, um im Alter nicht auf Leistungen unterhalb der Armutsgrenze angewiesen zu sein. Dieser Artikel berechnet, wie hoch der Stundenlohn ausfallen müsste, damit die gesetzliche Rente nach 45 Beitragsjahren über der Armutsgrenze liegt. Dabei wird deutlich: Der aktuelle Mindestlohn reicht dafür nicht aus – und auch ein Mindestlohn von 15 Euro pro Stunde würde diese Lücke voraussichtlich nicht schließen.

Pflegegeld darf nach Krankenhausaufenthalt nicht vorschnell gestrichen werden: Acht-Wochen-Frist löst alte Vier-Wochen-Regel ab

Pflegegeld nach Krankenhausaufenthalt: dann darf es gestrichen werden

Ein Krankenhausaufenthalt bringt für pflegende Angehörige nicht nur Sorgen um die Gesundheit mit sich – auch das Pflegegeld kann betroffen sein. Seit diesem Jahr gilt eine längere Weiterzahlungsfrist, die Familien mehrere Wochen zusätzliche finanzielle Sicherheit bietet. Wurden Betroffene bei der Entlassung nicht korrekt informiert, kann unter Umständen sogar ein Anspruch auf rückwirkende Zahlungen bestehen.

Sich gegen Jobcenter Sanktionen wehren

Jobcenter-Sanktion 2026: So wehren Sie sich gegen Kürzungen der Grundsicherung

Seit Juli 2026 können Jobcenter bei Pflichtverletzungen grundsätzlich 30 Prozent des Regelbedarfs für drei Monate mindern. Doch Betroffene können eine Kürzung abwehren, wenn wichtige Gründe vorliegen oder der Bescheid Fehler enthält. Ein Widerspruch allein stoppt die Minderung meist nicht. Wann einstweiliger Rechtsschutz beim Sozialgericht helfen kann und was Betroffene sofort tun sollten.

Ältere Frau in gestreiftem Pullover sitzt nachdenklich im Zimmer – Thema Rente und mögliche Hürden beim Ruhestand

Gefahr für die frühe Rente ohne Abschläge – die 24-Monatsregel!

Viele Beschäftigte planen fest mit der abschlagsfreien Altersrente nach 45 Versicherungsjahren. Kurz vor dem Rentenbeginn kann jedoch ein häufig unterschätztes Risiko entstehen: Zeiten mit Arbeitslosengeld I werden nicht immer auf die erforderliche Wartezeit angerechnet. Besonders relevant ist die sogenannte 24-Monatsregel. Der Beitrag erklärt, wann dadurch wichtige Versicherungsmonate fehlen können und wie sich typische Fallstricke vermeiden lassen.

Wohngeld trotz Rente?

Wohngeld zusätzlich zur Rente 2026: Wie hoch darf sie maximal sein? Hilft Grundrentenfreibetrag?

Viele Rentnerinnen und Rentner verzichten auf einen Wohngeldantrag, weil sie wegen ihrer Rentenhöhe keinen Anspruch vermuten. Das kann jedoch ein kostspieliger Irrtum sein: Abhängig von Mietenstufe, berücksichtigungsfähiger Miete und vorhandenen Grundrentenzeiten kann Wohngeld auch bei einer Bruttorente von knapp 2.000 Euro noch möglich sein. Wer seinen individuellen Anspruch nicht berechnen oder prüfen lässt, riskiert, finanzielle Unterstützung zu verschenken.

Rentenreform und Geburtsjahrgang 1962

Rente für den Jahrgang 1962 – welche möglichen Auswirkungen wird die Rentenreform haben?

Für Versicherte des Jahrgangs 1962 gilt nach der aktuellen Rechtslage: Wer die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt, kann mit 64 Jahren und acht Monaten abschlagsfrei in Rente gehen. Die Alterssicherungskommission schlägt allerdings vor, diese Rentenart langfristig abzuschaffen. Verbindlich beschlossen ist dies bislang nicht. Betroffene sollten deshalb ihren Versicherungsverlauf frühzeitig prüfen und klären, ob alle Voraussetzungen für die 45-jährige Wartezeit erfüllt sind.

Tabelle: diese Berufe könnten beim Aus der Rente mit 45 Jahren geschützt sein

Bestimmte Berufe evt. geschützt gegen das Aus für die Rente nach 45 Jahren – Tabelle zeigt, welche!

Die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren könnte künftig neu ausgestaltet werden. In der Diskussion steht vor allem ein besonderer Schutz für Beschäftigte in körperlich besonders belastenden Tätigkeiten, etwa im Dachdeckerhandwerk, auf dem Bau oder in der Pflege. Konkrete Vorgaben, eine verbindliche Liste betroffener Berufe oder ein entsprechendes Gesetz liegen bislang jedoch nicht vor. Nach derzeit geltendem Recht bleibt die Altersrente für besonders langjährig Versicherte weiterhin bestehen.

Tabelle: so soll das Rentenalter steigen

Anstieg des Renteneintrittalters als Tabelle: Wann in Rente auf Basis der Rentenkommission?

Die Rentenkommission 2026 regt an, die gesetzliche Altersgrenze künftig stärker an die Entwicklung der Lebenserwartung zu binden. Langfristig soll ein ausgewogenes Verhältnis von ungefähr 40 Jahren im Erwerbsleben und rund 20 Jahren Rentenbezug erreicht werden. Für besonders langjährig Versicherte könnte das frühestmögliche abschlagsfreie Rentenalter zunächst schrittweise von 63 auf 64 Jahre steigen. Danach wäre vorgesehen, diese Altersgrenze parallel zur regulären Regelaltersgrenze weiterzuentwickeln. Auch der bisherige Anspruch auf eine abschlagsfreie Frührente nach 45 Versicherungsjahren soll überprüft werden. Entscheidend für einen früheren Rentenbeginn könnte künftig stärker sein, ob Betroffene aus gesundheitlichen Gründen tatsächlich nicht mehr weiterarbeiten können.

Familiendarlehen: Leistungskürzung durch Jobcenter oder Sozialamt

Familiendarlehen bei Grundsicherung: Wann drohen Kürzungen vom Jobcenter oder Sozialamt?

Geld von Eltern oder anderen Angehörigen kann bei Grundsicherungsgeld und Grundsicherung im Alter heikel sein. Ein echtes Familiendarlehen ist grundsätzlich kein Einkommen – doch Betroffene müssen die Rückzahlungspflicht nachvollziehbar belegen. Ein aktuelles BSG-Urteil zeigt zudem, wann selbst ein Geschenk ausnahmsweise anrechnungsfrei bleiben kann. Entscheidend sind Zweck, Nachweise und der konkrete Bedarf.

Lange krank im Job: was passieren kann!

Lange krank im Job: Kündigung, Aussteuerung, Reha, BEM, Rente?

Eine lange Krankschreibung schützt nicht automatisch vor einer Kündigung. Beschäftigte sollten jetzt besonders auf das BEM, die Drei-Wochen-Frist bei Kündigung, die 78-Wochen-Grenze beim Krankengeld und die Risiken eines Aufhebungsvertrags achten. Der Artikel erklärt, wann Arbeitslosengeld nach Aussteuerung möglich ist und wann eine Erwerbsminderungsrente infrage kommt.

10-Wochen-Frist: Reha Aufforderung der Krankenkasse

Krankenkasse fordert Reha: 10-Wochen-Frist überschreiten kann Krankengeld kosten

Die Krankenkasse darf Krankengeldbezieher unter bestimmten Voraussetzungen auffordern, binnen zehn Wochen einen Reha-Antrag zu stellen. Wer die Frist versäumt, verliert den Krankengeldanspruch ab Fristablauf – auch bei fortlaufender Krankschreibung. Ein späterer Antrag schließt die finanzielle Lücke grundsätzlich nicht rückwirkend. Zudem kann ein Reha-Antrag unter Umständen als Antrag auf Erwerbsminderungsrente gelten.

Weiterarbeiten nach der Rente

Weiterarbeiten nach der Rente: Diese neue Regel gilt seit 2026

Wer nach der Regelaltersgrenze weiterarbeiten möchte, hat seit 2026 neue Möglichkeiten. Die Reform in § 41 SGB VI erleichtert unter bestimmten Voraussetzungen die sachgrundlose Rückkehr zum früheren Arbeitgeber. Entscheidend ist, ob das alte Arbeitsverhältnis noch läuft und ob die Regelaltersgrenze tatsächlich erreicht ist. Beschäftigte sollten vor der Unterschrift Laufzeit, Befristung und Rentenbeginn genau prüfen.

Geldvermögen in Deutschland wächst kräftig - ungleich verteilt

Deutschlands Geldvermögen wächst – doch viele spüren davon wenig – große Ungleichheit!

Deutschlands private Haushalte besitzen so viel Geldvermögen wie nie zuvor: 9,9 Billionen Euro standen Ende 2025 zu Buche. Doch der Rekord ist ungleich verteilt, und viele Verbraucher profitieren kaum von den Börsengewinnen. Wertpapiere überholten Bankguthaben erstmals im deutschen Finanzportfolio. Warum die hohe Summe nicht automatisch mehr finanzielle Sicherheit für alle bedeutet.

Auszahlung Rente für Oktober 2026

Auszahlungstermin Rente am 30. September 2026 – für welchen Monat?

Die gesetzliche Rente wird am 30. September 2026 je nach Rentenbeginn für unterschiedliche Monate überwiesen. Rentnerinnen und Rentner mit nachschüssiger Zahlung erhalten sie für September. Wer seine Rente vorschüssig bezieht, bekommt die Zahlung bereits für Oktober. Maßgeblich ist dabei der Zeitpunkt, zu dem die Rente ursprünglich begonnen hat.