Nach Gerichtsurteil: Vermieter darf Badumbau für Schwerbehinderte nicht einfach blockieren
Für eine schwerbehinderte Mieterin wurde die eigene Badewanne zur täglichen Gefahr. Ihr Vermieter sagte Nein. Ein Gericht sagte: Das geht so nicht.
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Für eine schwerbehinderte Mieterin wurde die eigene Badewanne zur täglichen Gefahr. Ihr Vermieter sagte Nein. Ein Gericht sagte: Das geht so nicht.
Ein Arbeitgeber durfte laut Bundesarbeitsgericht ohne Präventionsverfahren kündigen – und verlor trotzdem. Der Grund: ein Formfehler bei der Schwerbehindertenvertretung. Was das Urteil für den Kündigungsschutz bei Schwerbehinderung insgesamt bedeutet.
Ab Juli 2026 greifen wichtige Neuregelungen bei Rente, Bürgergeld, Minijobs und Pflege. Renten steigen um 4,24 Prozent, die Grundsicherung wird verschärft und Pflegekräfte erhalten höhere Mindestlöhne. Zudem entfällt die 150‑Euro‑Zollfreigrenze und die Luftverkehrsteuer wird gesenkt, was Onlinehandel und Flugpreise beeinflusst.
Viele Rentnerinnen und Rentner können ihre hohe Miete aus der Rente kaum noch tragen. Der Staat unterstützt mit Wohngeld, Grundsicherung im Alter und Hilfe zur Pflege, die die Wohnkosten deutlich senken können. Im Artikel erfahren Sie, welche Stelle zuständig ist, welche Unterlagen nötig sind und wie Sie typische Fehler bei der Antragstellung vermeiden. So sichern Sie Ihre Wohnung, ohne Ihre letzten Rücklagen aufbrauchen zu müssen.
Das Bundesverfassungsgericht hat Eilanträge gegen die geplante Gesundheitsreform abgelehnt. Der Bundestag kann nun wie geplant über das Sparpaket zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen abstimmen. Ziel der Reform ist, ab 2027 Beitragssprünge zu vermeiden und die GKV‑Finanzen zu entlasten. Für Versicherte bleibt die Frage, wie sich Sparvorgaben konkret auf Leistungen und Zusatzangebote auswirken.
Millionen Versicherte mit Schwerbehinderung stehen vor einer stillen, aber einschneidenden Wende: Die letzte Schonfrist beim Renteneintritt ist ausgelaufen. Wer jetzt zu spät hinschaut, verschenkt bares Geld oder wertvolle Lebenszeit.
Ab Juli 2026 wird das Bürgergeld zur neuen Grundsicherung mit härteren Sanktionen – CSU-Chef Söder fordert zusätzlich eine drastische Senkung der Regelsätze ab 2027. Der Artikel erklärt, was rechtlich gilt, wie real Kürzungen sind und was Leistungsbeziehende jetzt konkret beachten sollten.
Die Rentenkommission will künftige Rentenerhöhungen dämpfen, aber über Kapitalrente und mehr Einzahler das Rentenniveau stabil halten. Aktuelle Renten steigen 2026 um 4,24 Prozent, langfristig sollen sie moderat weiter wachsen und dennoch bezahlbar bleiben.
Die neue Steuertabelle des Bundesfinanzministeriums zeigt, bis zu welcher Rentenhöhe Neurentner 2026 keine Einkommensteuer zahlen müssen. Eine Jahresrente von 17.084 Euro bleibt im Standardfall steuerlich unbelastet, weil Freibeträge und Versicherungsbeiträge das Einkommen auf den Grundfreibetrag senken. Wer zusätzliche Einkünfte hat oder von Rentenerhöhungen profitiert, sollte seine Steuerlage regelmäßig prüfen.
Die Rentenkommission will das Rentenalter an die Lebenserwartung koppeln und langfristig eine Rente mit 70 ermöglichen. Zugleich sollen die Rente mit 63 auslaufen, eine Aktienrente eingeführt und mehr Berufsgruppen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden.
Ein Betriebskostenguthaben freut viele Mieter – für Menschen mit Grundsicherungsgeld kann es aber zum rechtlichen Minenfeld werden. Jobcenter rechnen Guthaben regelmäßig auf die Unterkunftskosten an, während manche Vermieter diese Beträge mit Mietschulden verrechnen wollen. Mehrere Urteile von Bundessozialgericht und Bundesgerichtshof setzen hier mittlerweile enge Grenzen. Der Artikel erklärt, wem das Guthaben rechtlich zusteht, wann eine Anrechnung zulässig ist und wie Sie sich gegen unzulässige Aufrechnung wehren können.
Ab 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Altersrenten um 4,24 Prozent, der Rentenwert klettert auf 42,52 Euro pro Entgeltpunkt. Gleichzeitig erreichen wichtige Jahrgänge neue Altersgrenzen und können verschiedene Altersrenten erstmals beziehen. Die Rentenkommission schlägt zudem vor, die Rente mit 63 abzuschaffen und das Rentenalter ab Jahrgang 1965 weiter anzuheben – noch ist das nicht Gesetz, aber politisch brisant.
Schwerbehinderte können früher in Rente gehen – zahlen dafür aber oft lebenslange Abschläge. Der Artikel erklärt verständlich, wie diese Kürzungen entstehen, wer betroffen ist und welche Alternativen Sie vor einem Rentenantrag prüfen sollten.
Millionen Deutsche mit Schwerbehindertenausweis glauben, ihre Bank müsse das Konto kostenlos führen. Ein Irrtum, der teuer werden kann. Doch seit 2025 gilt eine neue Regel, die viele noch nicht kennen.
Die Bundesregierung räumt es selbst ein: Das Pflegegeld hat seit 2017 rund 15 Prozent an Kaufkraft verloren – trotz mehrerer Erhöhungen. Was das für Pflegebedürftige und ihre Familien 2026 konkret bedeutet.
Monate warten auf einen Bescheid, der über Job, Rente und Alltag entscheidet: Für tausende Menschen mit Behinderung in Sachsen-Anhalt war das bittere Realität. Jetzt soll eine komplett neue Behörde genau das ändern.
Er pflegte seinen Sohn Tag und Nacht, war selbst krank und bekam am Ende nicht einen einzigen Rentenpunkt dafür. Ein Gericht sagt: Schuld ist eine Zahl in seinem alten Arbeitsvertrag. Jetzt entscheidet Kassel über Tausende ähnliche Fälle.
Wir werden älter als jede Generation vor uns, das ist wunderbar. Doch genau diese gute Nachricht wird jetzt zum Auslöser für eine Reform, die Millionen Beschäftigten ein späteres Renteneintrittsalter bescheren könnte. Was steckt hinter dem Plan der Bundesregierung, und was heißt das konkret für dich?
Mit einem Eilantrag vor dem Bundesverfassungsgericht wollen die Grünen die Abstimmung über das Gesundheits‑Sparpaket der Koalition stoppen. Die Reform soll ein Milliardendefizit der Krankenkassen vermeiden, bringt aber höhere Zuzahlungen und Einschnitte bei der Familienversicherung.
Fünf Jahre Frist oder sofortiges Aus? Für Hunderttausende Menschen, die ihr ganzes Berufsleben auf den vorzeitigen Ruhestand hin geplant haben, steht jetzt fest: Die Rente mit 63 wird abgeschafft. Nur wie schnell, das ist heftig umstritten.
Fünf zusätzliche Urlaubstage stehen schwerbehinderten Beschäftigten gesetzlich zu – doch viele wissen es nie, weil ihr Arbeitgeber schweigt. Ein Gerichtsurteil zeigt: Genau dieses Schweigen kann sich am Ende in eine saftige Nachzahlung verwandeln.

Kündigungsschutz, bis zu 7.400 Euro Steuervorteil, kostenloser Nahverkehr – und trotzdem lassen viele Betroffene diese Rechte einfach liegen. Seit Januar 2026 kommt eine neue digitale Hürde hinzu, die den Steuervorteil sogar kosten kann, wenn man sie übersieht.
Seit einer Reform der Versorgungsmedizin-Verordnung zählt beim Grad der Behinderung nicht mehr allein die Diagnose, sondern die tatsächliche Alltagseinschränkung. Gerichte bestätigen die strengere Linie – mit Folgen für Steuerbonus, Kündigungsschutz und Rente.
Millionen schwerbehinderte Menschen fragen sich gerade dasselbe: Kann ich mich noch auf meinen Renteneintritt verlassen? Ein neuer Regierungsbericht gibt eine überraschend klare Antwort, aber eben nicht auf alle Fragen.
Die Miete steigt, die Krankenkasse wird teurer, und trotzdem bleibt bei der Grundsicherung alles beim Alten. Was das für Menschen mit Schwerbehinderung 2026 wirklich bedeutet.
Die Bundesregierung will den Kindersofortzuschlag streichen und damit eine gezielte Hilfe für arme Kinder abschaffen. Betroffene Familien verlieren bis zu 25 Euro pro Kind und Monat. Parallel steigen Kindergeld und Freibeträge und sollen teilweise automatisch ausgezahlt werden, ersetzen den Sofortzuschlag aber nicht vollständig.
Ein Kind blutet seit der Geburt zu leicht, kämpft mit einer schweren Bluterkrankheit – und bekommt trotzdem plötzlich einen niedrigeren Schutzstatus zugesprochen. Was wie ein Rückschritt klingt, könnte für viele Familien in Wahrheit eine Chance sein. Das oberste Sozialgericht hat jetzt klargestellt, worauf es wirklich ankommt.
Die Mütterrente III verbessert ab 2027 die Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder und erhöht damit die Renten vieler Mütter und Väter sowie mittelbar auch Hinterbliebenenrenten. Die tatsächliche Auszahlung beginnt jedoch erst 2028, Rückzahlungen für 2027 inklusive. Der Artikel erklärt die rechtlichen Grundlagen, die typische Höhe des Zuschlags pro Kind und zeigt, wie sich die Mütterrente III auf Witwen- und Witwerrenten auswirken kann.
Wer Schulden hat und dessen Lohn gepfändet wird, kann ab Juli 2026 etwas aufatmen. Die Pfändungsfreigrenzen steigen erneut – das bedeutet: Mehr Geld bleibt zum Leben übrig, auch bei laufender Pfändung. Besonders Familien mit Unterhaltspflichten profitieren von den neuen Regelungen. Doch was genau ändert sich, und wie viel Nettolohn ist künftig wirklich geschützt?
Regierungsexperten in der Rentenkommission prüfen, ob die klassische Witwenrente langfristig durch ein obligatorisches Rentensplitting zwischen Ehepartnern ersetzt werden soll. Noch ist nichts beschlossen, doch der Vorschlag könnte die Hinterbliebenenversorgung grundlegend verändern – mit Vorteilen für eigenständige Renten von Frauen und Risiken für klassische Alleinverdiener-Ehen.