News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Pflegebescheid kommt zu spät - 70 Euro Verzugsgeld

70 Euro pro Woche ganz augomatisch, wenn die Pflegekasse den Bescheid zu spät erlässt

Wer einen Pflegegrad beantragt, muss grundsätzlich nicht unbegrenzt auf die Entscheidung warten: Die Pflegekasse soll den Bescheid innerhalb von 25 Arbeitstagen erteilen. Verzögert sich die Entscheidung, stehen Betroffenen 70 Euro für jede begonnene Woche der Verspätung zu. Seit dem 1. Januar 2026 muss die Pflegekasse diese Entschädigung grundsätzlich automatisch auszahlen – ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich. Welche Ausnahmen gelten, wann der Anspruch entfällt und wie Sie reagieren können, wenn die Zahlung dennoch ausbleibt.

Schwerbehinderung: Merkzeichen G bei Übergewicht

Urteil Bundessozialgerich: Anspruch auf Merkzeichen G bei Übergewicht – neue Regeln

Ein Mann aus Niedersachsen kämpfte über Jahre um das Merkzeichen G, doch sein starkes Übergewicht wurde von den Behörden zunächst nicht als ausreichender Grund anerkannt. Das Bundessozialgericht hat nun klargestellt: Schwere Adipositas kann im Zusammenspiel mit weiteren Erkrankungen eine erhebliche Gehbehinderung begründen – und eröffnet Betroffenen damit neue Möglichkeiten.

Stark armutsgefährdet: Alleinerziehende

Alleinerziehende mit KIndern tragen doppelt hohes Armutsrisiko: weitere Kürzugen drohen!

Alleinerziehende sind besonders häufig von Armut bedroht: Rund 28,9 Prozent der Menschen in Ein-Eltern-Haushalten gelten als armutsgefährdet, bei Paarfamilien liegt der Anteil bei etwa 12 Prozent. Millionen Kinder wachsen mit nur einem Elternteil auf und erleben finanzielle Einschränkungen unmittelbar. Niedrige Einkommen, die oft allein getragene Sorgearbeit und ausbleibender oder unzureichender Unterhalt erhöhen das Risiko, dass Geld für Miete, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe fehlt.

Lebenslange Abschläge bei Rente mit Schwerbehinderung

Mit Schwerbehinderung in Rente: Warum Abschläge Sie ihr Leben lang begleiten

Menschen mit Schwerbehinderung können unter bestimmten Voraussetzungen früher in Altersrente gehen. Wer die maßgebliche Altersgrenze nicht erreicht, muss jedoch meist dauerhafte Rentenabschläge hinnehmen. Der Artikel zeigt, wie die Kürzungen berechnet werden, für wen sie gelten und welche Optionen Sie vor dem Rentenantrag prüfen sollten.

Härtefallregelung bei Zahnersatz

Härtefall bei Zahnersatz – Kassen zahlen die Regelversorgung komplett: Grundsicherung, BAfög, Wohngeld, Kinderzuschlag?

Bei geringem Einkommen kann die gesetzliche Krankenkasse Zahnersatz vollständig bezahlen – allerdings nur in Höhe der Regelversorgung. Wer Grundsicherung bezieht, erfüllt die Härtefallvoraussetzungen in der Regel unmittelbar. Wohngeld und Kinderzuschlag führen nicht automatisch zum Anspruch, können aber bei Unterschreiten der Einkommensgrenzen dennoch zur vollständigen Kostenübernahme führen. Für Alleinstehende beträgt die Härtefallgrenze 2026 monatlich 1.582 Euro brutto.

Verhinderungspflege 2027 - die Reform

Verhinderungspflege 2027: Was der Regierungsplan für Familien bedeutet

Die Bundesregierung plant eine umfassende Neuordnung der Pflegeleistungen ab 2027. Die Verhinderungspflege soll nicht ersatzlos verschwinden, könnte aber ihren bisherigen Status als eigenständige Leistung verlieren. Der gemeinsame Jahresbetrag von bis zu 3.539 Euro für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege steht auf dem Prüfstand. Was pflegende Angehörige jetzt wissen und für 2026 beachten sollten.

Wer am 1. Januar 2027 in Rente gehen kann

Rente ab Januar 2027: Diese Geburtstage im Jahrgang sind entscheidend für den Rentenantrag

Zum 1. Januar 2027 können Versicherte über vier unterschiedliche Altersrenten in den Ruhestand starten. Ob Regelaltersrente, Rente nach 35 oder 45 Versicherungsjahren oder Altersrente bei Schwerbehinderung: Geburtstag, Versicherungszeiten und mögliche Abschläge entscheiden. Warum der Antrag bereits im Herbst 2026 vorbereitet werden sollte und welche Frist Rentenmonate sichern kann.

Stadt in Deutschland

Von welchen Städten und Gemeinden der Sozialpass eingesetzt wird

Einen Sozialpass gibt es in vielen deutschen Städten und Gemeinden – bundesweit einheitlich geregelt ist er jedoch nicht. Ob Sie ihn beantragen können, welche Vergünstigungen möglich sind und welche Voraussetzungen vor Ort gelten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Familienleistungen 2026

Familienleistungen 2026: Dieses mögliche Geld vom Staat sollten Eltern jetzt prüfen

Kindergeld, Elterngeld und Kinderzuschlag können Familien 2026 deutlich entlasten. Doch viele Eltern prüfen nicht, ob zusätzlich Wohngeld oder Leistungen für Schule, Kita und Freizeit möglich sind. Beim Elterngeld sorgt die Debatte über eine mögliche Kürzung ab 2027 für Unsicherheit – beschlossen ist sie bislang nicht. Der Überblick zeigt, welche Hilfen jetzt wichtig sind und worauf Familien bei Anträgen achten sollten.

Minijob und Rente 2027 und 2028

Minijob und Rente: Was sich 2027 ändert – und was 2028 offen ist

Ab Januar 2027 steigt die Minijob-Grenze auf 633 Euro im Monat, weil der gesetzliche Mindestlohn auf 14,60 Euro erhöht wird. Für Altersrentner gibt es grundsätzlich keine Hinzuverdienstgrenze mehr, doch bei der Rentenversicherungspflicht bleiben wichtige Regeln bestehen. Für 2028 ist dagegen noch keine neue Minijob-Grenze verbindlich festgelegt. Beschäftigte sollten daher Stunden, Jahresverdienst und ihren Rentenstatus rechtzeitig prüfen.

Entlastungsbetrag von 131 Euro ab Januar 2027 abgeschafft - Pflegeneuordnungsgesetz

Pflegegrad 1: Entlastungsbetrag von 131 Euro soll 2027 entfallen – was gilt für Altfälle?

Der Entlastungsbetrag von bis zu 131 Euro im Monat soll für Menschen mit Pflegegrad 1 ab 2027 wegfallen. Betroffen wären vor allem Menschen, die damit eine Haushaltshilfe, Betreuung oder anerkannte Unterstützung im Alltag finanzieren. Das Gesetz ist noch nicht beschlossen, doch für häuslich Pflegebedürftige ist derzeit kein Bestandsschutz vorgesehen. Welche Ansprüche weiter gelten und was Betroffene jetzt beachten sollten.

Mögliche Fristen für den Übergang bei der Abschaffung der Rente für langjährig Versicherte

Fristen für die Abschaffung der Rente für langjährig Versicherte nach 45 Jahren – mögliche Szenarien

Die Rente mit 63 nach 45 Versicherungsjahren ist weiterhin geltendes Recht. Zwar empfiehlt die Alterssicherungskommission ihre Abschaffung, doch ein Gesetz, ein Stichtag und eine konkrete Übergangsfrist fehlen bisher. Besonders wichtig ist die Debatte für Beschäftigte mit Altersteilzeit oder einem bereits geplanten Rentenbeginn. Wer betroffen sein könnte und was Versicherte jetzt prüfen sollten.