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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherungsgeld, Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Wohnrecht und Nießbrauch: Was muss bei Pflegeheimkosten eingesetzt werden?

Ingo Kosick

Reichen Rente und Pflegeleistungen nicht für das Pflegeheim, prüft das Sozialamt Einkommen, Vermögen und frühere Hausübertragungen. Ein Wohnrecht erlischt durch den Heimeinzug nicht automatisch, bringt aber häufig keine frei verfügbaren Mittel. Ein Nießbrauch kann dagegen Mieteinnahmen sichern, die regelmäßig für die Heimkosten einzusetzen sind. Bei einer Schenkung können zudem Rückforderungsansprüche bis zu zehn Jahre nach der Übertragung relevant werden.

Auto-Haftpflicht bei Grundsicherung: zahlt das Amt die KFZ-Versicherung?

Ingo Kosick

Die Kfz-Haftpflicht wird bei Grundsicherung im Alter und bei neuer Grundsicherung meist nicht zusätzlich ausgezahlt. Sie kann aber bei vorhandenem Einkommen von der Rente oder anderen Einnahmen abgezogen werden – und damit den Leistungsanspruch erhöhen. Das gilt grundsätzlich für die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht, nicht jedoch für Kasko und freiwillige Zusatzbausteine. Betroffene sollten Beitragsrechnung und Zahlungsnachweis unbedingt beim Sozialamt oder Jobcenter einreichen.

So teuer ist das Leben in der Rente: Wenn das Geld kaum reicht

Ingo Kosick

Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente lag Ende 2025 bei rund 1.195 Euro monatlich – für Frauen bei knapp 994 Euro. Gleichzeitig geben Einpersonenhaushalte im Schnitt 853 Euro für Wohnen, Energie und Instandhaltung aus. Warum die Rentenhöhe allein wenig über die finanzielle Lage aussagt, welche Kosten im Alter besonders belasten und wann Grundsicherung oder Wohngeld helfen können.

Aktuelle Nachrichten

Wichtige Frist: Mit 62 den Zugang zur Frührente sichern

Peter Kosick

Ein befristeter Ausweis, eine bange Frage: Bleibt der Traum vom früheren Ruhestand bestehen? Eine kaum bekannte Zehn-Prozent-Regel gibt darauf eine beruhigende Antwort – für einen Bruchteil des befürchteten Preises.

Zwei Beitragszahlende finanzieren heute die Rente eines Ruheständlers – Anfang der 1960er waren es sechs. Für ganze Jahrgänge bedeutet das: Ihre Erwerbsbiografie entscheidet stärker denn je darüber, ob am Monatsende genug zum Leben bleibt.

Zwei Monate nach dem großen Koalitionsbeschluss zeigt sich: Bei Steuern, Rente und Krankschreibung ist vieles angekündigt, aber wenig entschieden. Ärzteverbände laufen Sturm, Steuerbeträge stehen nicht fest – und die Zeit bis zu den selbst gesetzten Fristen wird knapp.

Wer heute Verhinderungspflege beantragt, verlässt sich auf einen klar geregelten Anspruch. Der Entwurf für 2027 sieht dafür kein eigenes Budget mehr vor – die Kosten sollen künftig aus demselben Topf kommen, der eigentlich das Pflegegeld ersetzt.

Ein gültiger Schwerbehindertenausweis in der Tasche, aber im Steuerbescheid steht plötzlich ein niedrigerer Freibetrag: Seit Jahresbeginn läuft der Datenaustausch zwischen Versorgungsamt und Finanzamt elektronisch – und schneller als mancher Widerspruch entschieden ist.

Ein fehlender Zuschlag, der Monat für Monat unbemerkt bleibt: Wer das Merkzeichen G im Ausweis trägt und Grundsicherung bezieht, hat Anspruch auf zusätzliches Geld – doch nicht jeder Bescheid weist es korrekt aus. Wie viel dahintersteckt und welche Frist zählt.

Für Menschen ab Jahrgang 1964 gilt derzeit die Regelaltersgrenze von 67 Jahren. Mit 45 Versicherungsjahren ist eine abschlagsfreie Rente ab 65 möglich, während ein Start ab 63 bei 35 Versicherungsjahren zu dauerhaften Abschlägen führt. Die geplante Rentenreform könnte den abschlagsfreien Zugang nach 45 Jahren abschaffen und die früheste Altersrente mit Abschlägen von 63 auf 64 Jahre anheben. Beschlossen ist dies noch nicht – entscheidend werden mögliche Übergangs- und Vertrauensschutzregeln sein.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Grundsicherungsgeld

Voraussetzungen

Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 zum Grundsicherungsgeld, zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Grundsicherungsgeld Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten für die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Grundsicherungsgeld Rechner!

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherungsgeld rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V. aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um neue Grundsicherung, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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