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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Zahltag Mai 2026: Sozialleistungen, Rente, Kindergeld

Zahltag Mai 2026: Alle wichtigen Termine Arbeitslosengeld, Grundsicherung, Wohngeld, Rente, Kindergeld, usw

Ingo Kosick

Im Mai 2026 fallen die Zahltage für Bürgergeld, Grundsicherung, Wohngeld, Kindergeld, Unterhaltsvorschuss, Arbeitslosengeld und Rente auf unterschiedliche Termine – teils schon am 30. April, teils erst Ende Mai oder Anfang Juni. Der Artikel zeigt übersichtlich in einer großen Tabelle, wann welches Geld auf dem Konto sein muss und wie Sie Verzögerungen rechtzeitig erkennen und gegensteuern.

Zwei Frauen prüfen Dokumente zum Pflegegeld und Rente plus Grundsicherung am Tisch.

Pflegegeld: Müssen Rentner in Grundsicherung Kürzungen fürchten?

Peter Kosick

Pflegebedürftige Rentnerinnen und Rentner mit kleiner Rente fragen sich: Wird mein Pflegegeld auf die Grundsicherung angerechnet – und drohen mir Kürzungen? Mit der Erhöhung der Pflegeleistungen ab 2025 wird diese Frage noch dringlicher. Der Artikel erklärt leicht verständlich, in welchen Fällen das Pflegegeld geschützt ist, wann Hilfe zur Pflege ins Spiel kommt und welche Rolle Urteile des Bundessozialgerichts dabei haben. So können Sie besser einschätzen, ob Ihr Bescheid stimmt und wo sich Widerspruch lohnt.

2,5 Prozent Zuschlag bei Familienversicherung für Ehepartner

Mitversicherung Ehepartner: Neuer 2,5 % Zuschlag für Familienversicherung kommt – Rentner außen vor?

Ingo Kosick

Die beitragsfreie Familienversicherung für Ehepartner läuft aus: Künftig müssen GKV-Mitglieder für mitversicherte Partner einen Zuschlag von 2,5 Prozent auf ihr beitragspflichtiges Einkommen zahlen – zusätzlich zum normalen Beitrag. Kinder bleiben beitragsfrei, für Eltern kleiner Kinder, pflegende Angehörige und viele Rentnerhaushalte sind aber Ausnahmen oder reduzierte Zuschläge vorgesehen.

Aktuelle Nachrichten

Pflegegeld 2026: Beträge bleiben, aber Preise steigen

Pflegegeld: Pflege zu Hause wird teurer

Peter Kosick

Pflegebedürftige und Angehörige bekommen seit 2025 offiziell mehr Geld aus der Pflegeversicherung – doch im Alltag reicht es oft für weniger Unterstützung als früher. Die Preise für Pflegedienste, Alltagshilfen und Heimplätze steigen deutlich schneller als die Leistungen. Dieser Artikel zeigt, wie hoch das Pflegegeld 2026 tatsächlich ist, warum es an Kaufkraft verliert und welche Lücken dadurch entstehen. Zudem erfahren Sie, welche Rechte und Stellschrauben Sie nutzen können, um Ihre Ansprüche besser auszuschöpfen.

Können Sie als Pflegebedürftiger oder Angehöriger Hilfe im Haushalt finanzieren lassen? Schon ab Pflegegrad 1 gibt es monatlich 131 Euro Entlastungsbetrag für Putzhilfe oder Einkäufe. Ab Grad 2 kommen Pflegegeld und mehr hinzu – bis zu 13 Stunden Hilfe pro Monat sind drin. Lesen Sie, wie Sie das Geld bekommen.

Wer Witwenrente bezieht und gleichzeitig Angehörige pflegt, befürchtet oft eine Rentenkürzung durch das Pflegegeld. Doch keine Sorge: In den allermeisten Fällen bleibt Pflegegeld bei der Einkommensanrechnung außen vor. Problematisch wird es erst, wenn aus der Pflege ein bezahlter Job wird. Wir zeigen, worauf Sie 2026 achten müssen.

Barrierefreier Umbau ist teuer – doch die Pflegekasse kann 2026 bis zu 4.180 Euro je Maßnahme beisteuern. Wer den Zuschuss nutzen will, muss allerdings einige Regeln kennen: Vom richtigen Zeitpunkt des Antrags bis zur Frage, wann „mehrfach“ möglich ist. Der Artikel zeigt, welche Umbauten bezahlt werden, wie sich der Zuschuss im Mehrpersonenhaushalt auswirkt und wie Sie typische Fehler bei der Antragstellung vermeiden.

Eine mögliche Zuckersteuer würde auch Rentner treffen – über höhere Preise für süße Getränke und Fertigprodukte, aber auch mit Chancen für ein gesünderes Altern. Der Artikel erklärt (Stand: 2026), welche Modelle international existieren, wie sich eine Steuer auf das Budget von Ruheständlern auswirken könnte und welche Ausgleichsmaßnahmen politisch denkbar wären.

Ein Krankenhausaufenthalt ist belastend genug – doch viele Familien fürchten zusätzlich um ihr Pflegegeld. Ab 2026 gilt hier eine neue 8‑Wochen‑Regel, die pflegende Angehörige spürbar entlastet. Der Artikel erklärt, wie lange das Pflegegeld im Krankenhaus weiterläuft, was nach der achten Woche passiert und worauf Sie bei Ihrer Pflegekasse achten müssen. Konkrete Beispiele und Praxistipps helfen, finanzielle Nachteile zu vermeiden.

Ein Pflegegrad 2 wirkt für viele Angehörige erst einmal beunruhigend – dabei steckt dahinter auch eine große finanzielle Chance. Ab 2025 steigen mehrere Leistungen spürbar und können zusammen mehr als 25.000 Euro pro Jahr ausmachen. Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Entlastungsbetrag und Umbau-Zuschüsse lassen sich geschickt kombinieren. Der Artikel zeigt verständlich, wie Pflegebedürftige und Familien diese Unterstützung wirklich ausschöpfen.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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