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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Schwerbehinderung: Was der neue EU-Ausweis bei Reisen und Kultur ermöglicht

Schwerbehinderung: Was der neue EU-Ausweis bei Reisen und Kultur ermöglicht

Peter Kosick

Menschen mit Schwerbehinderung erhalten ab 2028 einen neuen europäischen Behindertenausweis, der in allen 27 EU-Ländern gleichermaßen anerkannt wird. Der EU-Ausweis eröffnet zahlreiche Vorteile beim Reisen, bei Kulturveranstaltungen und im Alltag. Welche konkreten Rechte Sie damit europaweit nutzen können und wie Sie den Ausweis beantragen, erfahren Sie hier.

Deutschlandticket-Erhöhung 2027 stoppen: Forderung entlastet Millionen Fahrgäste

Deutschlandticket-Erhöhung 2027 stoppen: Forderung entlastet Millionen Fahrgäste

Peter Kosick

Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer fordert einen Preisstopp beim Deutschlandticket. Das 63-Euro-Ticket soll 2027 nicht weiter verteuert werden – eine mögliche Entlastung für Millionen Fahrgäste, darunter viele Bürgergeld-Empfänger. Während Autofahrer Tankrabatte erhalten, soll der öffentliche Nahverkehr nicht weiter teurer werden.

Schwerbehinderung: Starke Einschnitte für Rentner

Schwerbehinderung und Rente: So hart treffen die neuen Regeln

Peter Kosick

Seit 1. Januar 2026 gelten bei der Altersrente für schwerbehinderte Menschen endgültig neue Altersgrenzen. Vor allem die Jahrgänge ab 1964 müssen sich auf längeres Arbeiten oder spürbare Rentenabschläge einstellen. Viele haben auf den bisherigen Vertrauensschutz gesetzt – doch der ist jetzt ausgelaufen. Der Artikel zeigt, wer konkret betroffen ist, wie hoch die Kürzungen ausfallen können und welche Alternativen es gibt.

Aktuelle Nachrichten

Menschen mit Schwerbehinderung haben 2026 Anspruch auf zahlreiche Entlastungen – von Steuervorteilen über kostenlose Bus- und Bahnfahrten bis hin zu Erleichterungen beim Rundfunkbeitrag. Welche Nachteilsausgleiche Ihnen konkret zustehen, hängt vor allem vom Grad der Behinderung und den Merkzeichen im Ausweis ab. Der Artikel erklärt verständlich, was hinter aG, G, H, Bl, Gl, B und RF steckt und welche Vergünstigungen damit verbunden sind. So sehen Sie auf einen Blick, welche Rechte Sie schon heute nutzen können und wo sich ein Antrag lohnt.

Das Bundeskabinett hat die Rentenwertbestimmungsverordnung 2026 verabschiedet: Zum 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten bundesweit um 4,24 Prozent, der aktuelle Rentenwert klettert auf 42,52 Euro. Damit die Erhöhung wirksam wird, müssen Bundesrat und Bundesgesetzblatt die Verordnung noch absegnen; die Deutsche Rentenversicherung verschickt die entsprechenden Rentenanpassungsmitteilungen voraussichtlich ab Juni 2026.

Der Iran-Krieg hat die Inflation in Deutschland im April 2026 auf 2,9 Prozent getrieben; besonders stark verteuert haben sich Heizenergie und Kraftstoffe. Für Rentner sowie Beziehende von Grundsicherung oder Bürgergeld bedeutet das spürbare Einschnitte beim Budget – der Artikel erklärt, wie stark diese Gruppen betroffen sind und welche sozialrechtlichen Entlastungsmöglichkeiten es gibt.

Eine Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro klingt für viele Rentnerinnen und Rentner nach einer willkommenen Finanzspritze. Tatsächlich richtet sich die neue steuerfreie Zahlung 2026 aber in erster Linie an Beschäftigte – und damit nur an einen Teil der Ruheständler. Wer keine Arbeit mehr hat, gehört meist nicht zur Zielgruppe. Der Artikel erklärt, welche Rentner die Prämie zusätzlich zur Rente erhalten können, wie sie steuerlich behandelt wird und warum viele dennoch leer ausgehen.

Viele Pflegebedürftige und Angehörige verlassen sich darauf, dass das Pflegegeld pünktlich zum Monatsanfang auf dem Konto ist. Im Mai 2026 verschiebt sich die Zahlung jedoch wegen des Feiertags – das Geld kommt voraussichtlich erst am 4. Mai. Für Haushalte mit knapper Kasse kann das zu Engpässen führen. Der Artikel erklärt, warum sich der Zahltag verschiebt, wer Anspruch auf Pflegegeld hat und wie Sie reagieren, wenn die Überweisung ausbleibt.

Im Mai 2026 greifen gleich mehrere Regeln, die Ihre monatliche Rente spürbar verändern können. Höhere Krankenkassenbeiträge drücken den Auszahlungsbetrag, während feste Zahltage entscheiden, wann das Geld tatsächlich auf Ihrem Konto landet. Gleichzeitig stehen die Rentenerhöhung um 4,24 Prozent und neue Möglichkeiten mit der Aktivrente im Raum. Der Artikel erklärt kompakt, was das für Ihre Nettorente, Ihre Steuerlast und Ihre Planung im Ruhestand bedeutet.

Zum 1. Juli 2026 wird das Bürgergeld zur neuen Grundsicherung mit der Leistungsbezeichnung „Grundsicherungsgeld“ – die Regelsätze bleiben auf Bürgergeld‑Niveau, aber Pflichten und Sanktionen werden deutlich verschärft. Rund 5,5 Millionen Menschen müssen künftig mit strengeren Vermögensprüfungen, härteren Konsequenzen bei Pflichtverstößen und engeren Kontrollen durch die Jobcenter rechnen.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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