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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Schwerbehinderung & auslaufende EM-Rente: Warum sich der frühere Wechsel jetzt richtig lohnen kann

Schwerbehinderung: Erwerbsminderungsrente läuft aus? So sichern Sie sich jetzt ihre volle Rente

Peter Kosick

Was passiert, wenn die Erwerbsminderungsrente endet und die Gesundheit keine Rückkehr in den Job zulässt? Viele Betroffene stehen genau vor diesem Problem. Ein früher Wechsel in die Altersrente für schwerbehinderte Menschen kann finanzielle Nachteile verhindern. Doch die Regeln sind komplex – und ab 2026 wird es für viele deutlich schwieriger.

Bus und Bahn 2026: Das müssen Menschen mit Schwerbehindertenausweis jetzt wissen

Bus und Bahn: Diese Regeln gelten jetzt für Menschen mit Schwerbehinderung

Peter Kosick

Menschen mit Schwerbehinderung behalten 2026 ihre bekannten Fahrvergünstigungen im Nahverkehr – doch die Ticketpreise ziehen spürbar an. Das Deutschlandticket kostet seit Januar 63 Euro im Monat, viele Sozialtickets werden ebenfalls teurer. Für einige bedeutet das weiterhin kostenlose Mobilität, für andere wird der Weg zum Arzt, zur Arbeit oder zu Freunden deutlich kostspieliger. Der Artikel zeigt, wer 2026 noch kostenlos fährt, wo Zuschüsse helfen – und wo Betroffene draufzahlen.

Frau mit kleinem Papier mit Fragezeichen auf der Stirn

Bürgergeld Erhöhung – neue Grundsicherung: Warum es 2027 und 2028 kaum mehr Geld gibt

Ingo Kosick

Die Grundsicherung für Arbeitsuchende (Bürgergeld) steht vor einem harten Kurswechsel: Nach der deutlichen Erhöhung 2024 bleiben die Regelsätze 2025 und 2026 voraussichtlich eingefroren. Erst ab 2027 sind wieder moderate Steigerungen vorgesehen – dann aber nach einem strengeren Mechanismus, der Lohn- und Preisentwicklung nur verzögert berücksichtigt. Gleichzeitig plant die Regierung, das bisherige Bürgergeld zur „neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende“ mit strengeren Pflichten und Sanktionen umzubauen. Was das konkret für Ihre Regelsätze in den Jahren 2026, 2027 und 2028 bedeutet, zeigt dieser Artikel mit Prognose und Tabelle.

Aktuelle Nachrichten

Ein Minijob neben der Erwerbsminderungsrente ist erlaubt – die Hinzuverdienstgrenzen wurden 2026 nochmals deutlich angehoben. Kritisch wird es bei der Weitergewährung befristeter EM‑Renten: Die Rentenversicherung schaut dann genauer hin, ob Umfang und Art der Tätigkeit noch zur attestierten Leistungsfähigkeit passen – wer regelmäßig „zu viel“ arbeitet, riskiert Herabstufung oder Rentenwegfall.

Die Bundesregierung diskutiert, die beitragsfreie Familienversicherung für Ehepartner in der gesetzlichen Krankenversicherung ab 2028 stark einzuschränken. Im Gespräch sind ein einkommensabhängiger Beitrag von 3,5 Prozent oder pauschale 225 Euro im Monat, während bestimmte Gruppen wie Kinder, Eltern kleiner Kinder, pflegende Angehörige und Rentner über der Regelaltersgrenze ausgenommen bleiben sollen.

Ab Juli 2026 werden Altersrenten für schwerbehinderte Menschen durch die allgemeine Rentenanpassung spürbar erhöht. Der Artikel erklärt die rechtlichen Grundlagen, zeigt, wer von den höheren Zahlbeträgen profitiert und worauf Sie bei Antrag, GdB‑Nachweis und Rentenbescheid besonders achten sollten.

Zum 1. Juli 2026 wird das bisherige Bürgergeld zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende (Grundsicherungsgeld) umgebaut. Die Regelsätze bleiben gleich, doch Vermögen, Wohnkosten, Arbeitsverpflichtung und Sanktionen werden deutlich strenger geregelt – der Artikel zeigt die wichtigsten Unterschiede in einer großen Vergleichstabelle.

Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten über das 65. Lebensjahr hinaus – oft aus finanziellen Gründen, aber auch aus eigenem Antrieb. Neue Regeln wie Aktivrente und erleichterte Befristung sollen den Einsatz älterer Fachkräfte fördern, bringen aber komplexe Folgen für Steuern, Rente und Arbeitsrecht mit sich.

Eine Expertenkommission empfiehlt, Teilkrankschreibungen im Arbeitsrecht zu verankern. Beschäftigte sollen nicht mehr nur „ganz krank“ oder „voll gesund“ gelten, sondern teilweise arbeitsfähig sein können – mit Folgen für Lohnfortzahlung, Krankengeld und betriebliche Praxis.

Viele Betroffene fühlen sich bei der Einstufung ihres Grades der Behinderung (GdB) ungerecht behandelt. Im jetzt entschiedenen Fall setzte sich eine Frau mit einem privaten Gutachten gegen die Behördenbewertung durch. Das Gericht verpflichtete die Landeskasse, die Kosten des Gutachtens und weitere Auslagen zu übernehmen. Der Artikel zeigt, in welchen Konstellationen sich ein eigenes Gutachten lohnt – und wann der Staat zahlen muss.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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