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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Basis Rente a la Friedrich Merz

Kanzler Merz, „Basis Rente“ und die Angst vor Altersarmut: Was hinter der Debatte steckt

Ingo Kosick

Kanzler Merz nennt die gesetzliche Rente künftig nur noch „Basisabsicherung“ und fordert deutlich mehr private und betriebliche Vorsorge. SPD und Sozialverbände warnen vor wachsender Altersarmut und sehen in der Rhetorik einen Vertrauensbruch, der rechten Parteien zusätzlichen Auftrieb verschafft – rechtlich sind Rentenniveau und Beitragssatz aber vorerst weiter gesetzlich gesichert.

Höhere Rente 2027: automatische Hochrechnung

Rente 2027: Warum viele Neurentner dank automatischer Hochrechnung mehr Geld bekommen

Ingo Kosick

Ab 1. Januar 2027 gilt eine neue Rentenberechnung: Die letzten Monate vor Rentenbeginn werden automatisch hochgerechnet, Arbeitgeber melden die Daten elektronisch. Liegt das tatsächliche Einkommen höher als die Schätzung, muss die Rentenversicherung die Rente nach § 70 SGB VI neu berechnen und rückwirkend nachzahlen – Nachteile durch ungenaue Hochrechnungen sind damit praktisch ausgeschlossen.

500 € mehr wegen Schwerbehinderung? Das gilt für die EM‑Rente 2026

Schwerbehinderung: GdB 50, EM‑Rente und 500‑Euro‑Mythos

Peter Kosick

Viele Betroffene hoffen 2026 auf „500 Euro mehr Rente“ allein wegen ihrer Schwerbehinderung – doch das steht so in keinem Gesetz. Entscheidend für die Erwerbsminderungsrente bleiben Versicherungszeiten, Entgeltpunkte und die Zurechnungszeit. Gleichzeitig ändern sich wichtige Rahmenbedingungen, etwa Hinzuverdienstgrenzen, EM‑Zuschlag und Renteneintritt bei Schwerbehinderung. Der Artikel erklärt verständlich, was Schwerbehinderung wirklich bringt – und wo falsche Erwartungen lauern.

Aktuelle Nachrichten

Viele Eltern wissen nicht, dass sie für ihr erwachsenes, schwerbehindertes Kind oft dauerhaft Kindergeld bekommen können – in manchen Fällen ein Leben lang. Entscheidend sind der Zeitpunkt des Eintritts der Behinderung, das Einkommen des Kindes und eindeutige Nachweise gegenüber der Familienkasse. Wer diese Regeln nicht kennt, riskiert Kürzungen, Rückforderungen oder eine komplette Ablehnung. Der Artikel zeigt verständlich, welche Voraussetzungen 2026 gelten, welche Unterlagen wirklich wichtig sind und wie Sie typische Fehler bei Antrag und Verlängerung vermeiden.

Mit der Bürgergeld‑Reform startet am 23. April 2026 die erste Stufe der neuen Grundsicherung: Jobcenter können bei beharrlicher Arbeitsverweigerung bereits 100‑Prozent‑Sanktionen verhängen. Zum 1. Juli 2026 folgen weitere Verschärfungen bei Melde- und Mitwirkungspflichten, strengere Vermögensregeln und gedeckelte Unterkunftskosten.

Pflegende Angehörige profitieren ab 1. Juli 2026 von höheren Rentenansprüchen: Der neue Rentenwert von 42,52 Euro erhöht die monatliche Rente aus Pflegezeiten deutlich. Je nach Pflegegrad sind bis zu rund 38,84 Euro mehr Rente pro Jahr Pflege möglich – und mit einer 99,99‑Prozent‑Teilrente können sogar bereits verrentete Pflegepersonen weiter zusätzliche Entgeltpunkte sammeln.

Vom Hilfsarbeiter zum Millionär: Heinrich M. hat sich mit Fleiß, cleveren Jobwechseln und wachsendem Einkommen ein Vermögen aufgebaut. Doch wie viel gesetzliche Rente bekommt jemand, der zwar reich ist, aber ganz normal eingezahlt hat? Der Artikel erklärt seine Geschichte – und zeigt, wie die Rentenformel für Gutverdiener und Millionäre wirklich funktioniert.

Menschen mit Schwerbehinderung haben 2026 deutlich bessere Möglichkeiten, ihre Wohnsituation zu verbessern. Mehr anerkannte Wohnfläche, höhere Mietobergrenzen und Zuschüsse für den barrierefreien Umbau können den Alltag spürbar erleichtern. Im Artikel erklären wir Schritt für Schritt, welche Ansprüche es gibt und wie Betroffene diese konkret beantragen.

Im Mai 2026 treffen fünf relevante Änderungen für Rentner zusammen: Auswirkungen höherer Krankenversicherungsbeiträge, der Auszahlungstermin am 29. Mai, neue Regelaltersgrenzen mit der Möglichkeit der Aktivrente, die bevorstehende Rentenanpassungsmitteilung über 4,24 Prozent und die weitere Anhebung des Steueranteils für Neurentner. Wer jetzt prüft und handelt, kann finanzielle Fehler vermeiden und Chancen nutzen.

Die geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung sorgt für Unruhe: Krankengeld soll sinken, bei Pflege und Hilfsmitteln drohen Einschnitte. Verbände warnen vor massiven Nachteilen für Menschen mit Behinderung und Pflegebedürftige. Im Artikel lesen Sie, was genau geplant ist und wen die Änderungen besonders hart treffen könnten.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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