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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherungsgeld, Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Unterhaltsvorschuss nur bis 16? Was Alleinerziehende zur geplanten Kürzung wissen müssen

Ingo Kosick

Seit der Reform von 2017 wird Unterhaltsvorschuss grundsätzlich bis zum 18. Geburtstag gezahlt – eine wichtige Hilfe für Kinder Alleinerziehender. Nun prüft das Familienministerium eine deutliche Verschlechterung: Zahlungen sollen künftig nur noch bis zum 16. Lebensjahr möglich sein. Verbände wie der VAMV schlagen Alarm und warnen vor massiven Einschnitten in die finanzielle Sicherheit betroffener Familien.

Rentenkommission: Renteneintritt ab 2031 stufenweise später – was bedeutet das 2:1‑Modell?

Ingo Kosick

Die Rentenkommission empfiehlt, das Renteneintrittsalter ab 2031 an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Nach dem 2:1‑Modell würden längere Lebensjahre zu etwas mehr Erwerbs‑ und etwas mehr Rentenzeit führen. Nach aktuellen Prognosen soll die Regelaltersgrenze zwischen 2031 und 2041 schrittweise von 67 auf 67,5 Jahre steigen.

Wie Jobcenter in der neuen Grundsicherung Ihren „Kooperationswillen“ durchsetzen

Ingo Kosick

Mit der neuen Grundsicherung zum 1. Juli 2026 gewinnt § 15a SGB II an Bedeutung. Bei Streit um den Kooperationsplan gibt es zunächst ein Schlichtungsverfahren mit Sanktionsschutz. Kommt keine Einigung zustande, kann das Jobcenter Pflichten per Durchsetzungsverwaltungsakt festlegen.

Aktuelle Nachrichten

Die Rentenkommission empfiehlt eine neue zentrale Kennzahl: die Nettoersatzquote. Sie zeigt, wie viel Prozent des letzten Nettoeinkommens im Ruhestand tatsächlich übrig bleibt. Ziel ist ein Gesamtversorgungsniveau von mindestens 70 Prozent aus gesetzlicher Rente, betrieblicher und privater Vorsorge.

Seit 1. Juli ist das Bürgergeld abgeschafft, die neue Grundsicherung gilt – inklusive einer verbindlichen Quadratmeter-Mietobergrenze. Jobcenter deckeln damit die übernommenen Unterkunftskosten, Betroffene müssen Differenzen häufig selbst zahlen. Ob das verfassungsfest ist, hängt davon ab, wie realitätsnah der Quadratmeter-Deckel bemessen und im Einzelfall angewendet wird.

Die Rentenkommission empfiehlt, dass die Altersversorgung mindestens 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens sichern soll. Gemeint ist das gesamte Alterseinkommen, nicht nur die gesetzliche Rente. Für heutige Rentner ändert sich zunächst nichts, für Jüngere wird zusätzliche Vorsorge jedoch noch wichtiger.

Das Bürgergeld bleibt 2026 bei 563 Euro – gleichzeitig zieht der Staat die Zügel spürbar an. Zum 1. Juli 2026 wird es in eine neue Grundsicherung überführt, mit strengeren Pflichten und schärferen Sanktionen. Auch bei Vermögen und einmaligen Hilfen wie Nachzahlungen drohen genauere Prüfungen und mehr Ablehnungen. Der Artikel zeigt, was Leistungsberechtigte jetzt wissen und ab Sommer 2026 beachten müssen.

Das Krankenkassen-Sparpaket ist beschlossen und macht Gesundheit für Millionen Versicherte teurer. Rentner und Arbeitnehmer zahlen mehr Zuzahlungen und Beiträge. Besonders die Familienversicherung und die Beitragsbemessungsgrenze sorgen für spürbare Mehrbelastungen. Betroffene sollten frühzeitig prüfen, wie sie die Folgen abfedern können.

Wer schwerbehindert ist und Grundsicherungsgeld oder Grundsicherung bezieht, hat oft Anspruch auf einen Zuschlag von bis zu 197 Euro im Monat. Ausgezahlt wird er aber nur, wer ihn aktiv beim Amt nachweist.

Wer mit Schwerbehinderung vorzeitig in Rente geht, darf seit 2023 unbegrenzt hinzuverdienen – ganz ohne Kürzung. Doch seit Januar 2026 gilt für den Jahrgang 1964 eine neue Altersgrenze, die viele überrascht.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Grundsicherungsgeld

Voraussetzungen

Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 zum Grundsicherungsgeld, zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Grundsicherungsgeld Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten für die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Grundsicherungsgeld Rechner!

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherungsgeld rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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