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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Neue Vorteile beim Wohnen mit Schwerbehinderung - Mehr Quadratmeter, mehr Geld

Neue Vorteile beim Wohnen mit Schwerbehinderung – Mehr Quadratmeter, mehr Geld

Peter Kosick

Menschen mit Schwerbehinderung haben 2026 deutlich bessere Möglichkeiten, ihre Wohnsituation zu verbessern. Mehr anerkannte Wohnfläche, höhere Mietobergrenzen und Zuschüsse für den barrierefreien Umbau können den Alltag spürbar erleichtern. Im Artikel erklären wir Schritt für Schritt, welche Ansprüche es gibt und wie Betroffene diese konkret beantragen.

6 Änderungen für Rentner im Mai 2026

Rente Mai 2026: 6 Änderungen, die Rentner jetzt kennen müssen

Ingo Kosick

Im Mai 2026 treffen fünf relevante Änderungen für Rentner zusammen: Auswirkungen höherer Krankenversicherungsbeiträge, der Auszahlungstermin am 29. Mai, neue Regelaltersgrenzen mit der Möglichkeit der Aktivrente, die bevorstehende Rentenanpassungsmitteilung über 4,24 Prozent und die weitere Anhebung des Steueranteils für Neurentner. Wer jetzt prüft und handelt, kann finanzielle Fehler vermeiden und Chancen nutzen.

GKV-Entwurf unter Beschuss: Was jetzt bei Pflege und Hilfsmitteln auf Versicherte zukommt

GKV-Entwurf unter Beschuss: Was jetzt bei Pflege und Hilfsmitteln auf Versicherte zukommt

Peter Kosick

Die geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung sorgt für Unruhe: Krankengeld soll sinken, bei Pflege und Hilfsmitteln drohen Einschnitte. Verbände warnen vor massiven Nachteilen für Menschen mit Behinderung und Pflegebedürftige. Im Artikel lesen Sie, was genau geplant ist und wen die Änderungen besonders hart treffen könnten.

Aktuelle Nachrichten

Wer als schwerbehinderter Mensch früher in Rente möchte, braucht mehr als nur ärztliche Diagnosen – entscheidend ist der korrekt festgestellte Grad der Behinderung (GdB). Schon kleine Einstufungsfehler können darüber entscheiden, ob die Rente zwei Jahre früher ohne Abschläge startet oder nicht. Der Artikel zeigt verständlich, wie Einzel-GdB und Gesamt-GdB gebildet werden, welche Leitlinien das Bundessozialgericht vorgibt und wie Sie Bescheide kritisch prüfen können. So erkennen Betroffene, ob sich ein Widerspruch lohnt und welche Rolle der GdB für die Altersrente wirklich spielt.

Österreich zahlt deutlich höhere gesetzliche Renten als Deutschland – mit Nettoersatzraten von rund 85 Prozent statt gut 50 Prozent. Dafür sind Beitragssätze, Staatsausgaben und BIP‑Anteil der Renten deutlich höher, und das tatsächliche Renteneintrittsalter liegt niedriger – ein Modell, das sich nur mit spürbaren Mehrkosten auf Deutschland übertragen ließe.

Viele schwer Erkrankte oder Schwerbehinderte erwarten 2026 automatisch eine Erwerbsminderungsrente – und erleben dann eine harte Ablehnung. Entscheidend sind nicht Diagnosen oder Grad der Behinderung, sondern Ihr tatsächliches Leistungsvermögen in Stunden am allgemeinen Arbeitsmarkt. Der Artikel zeigt, wie die 3- und 6-Stunden-Grenzen wirken, warum Gutachten häufig zum Problem werden und in welchen Ausnahmefällen trotzdem eine Rente möglich ist. Außerdem erfahren Sie, welche Unterlagen und Nachweise Ihre Chancen im Widerspruchsverfahren deutlich erhöhen können.

Die Reform zur Neuen Grundsicherung verschärft das Sanktionsrecht in zwei Stufen: Seit dem 23. April 2026 sind 100‑Prozent‑Sanktionen bei Arbeitsverweigerung möglich, zum 1. Juli folgen härtere Kürzungen bei Meldeversäumnissen und Pflichtverletzungen. Weil das Bundesverfassungsgericht hohe Sanktionen nur in engen Grenzen erlaubt, sollten Betroffene jeden Bescheid prüfen, fristgerecht Widerspruch einlegen und bei existenzgefährdenden Kürzungen sofort Eilrechtsschutz beim Sozialgericht beantragen.

1.800 Euro Bruttorente liegen deutlich über der durchschnittlichen gesetzlichen Altersrente und etwa im Bereich der Standardrente. Ob dieser Betrag eine „gute“ Rente ist, entscheidet sich aber erst nach Abzügen für Kranken‑ und Pflegeversicherung, Steuern sowie im Vergleich zu Ihren Wohnkosten und weiteren Einkünften.

Bei der Erwerbsminderungsrente entstehen seit 2001 systematische Abschläge über den Zugangsfaktor, die bis zu 10,8 Prozent betragen können und lebenslang wirken. Der Artikel erläutert den Rechtsstand 2026, erklärt die Berechnungslogik nach § 77 SGB VI und zeigt, warum Übergangsregeln und Fehler bei der Festsetzung des Rentenbeginns zu falschen Rentenhöhen führen können.

Viele Pflegebedürftige wie die 82-jährige Hilde wissen nicht, dass ihr Entlastungsbetrag zum 30. Juni verfällt – und verschenken so bis zu 1.572 Euro. In diesem Artikel erklären wir, wer Anspruch hat, wie Sie eine Haushaltshilfe organisieren und welche Fristen jetzt unbedingt zu beachten sind. So stellen Sie sicher, dass Ihnen keine wichtigen Leistungen verloren gehen – auch wenn Sie Bürgergeld oder Grundsicherung beziehen.buerger-geld+3

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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