Bürger & Geld ist das unabhängige Nachrichtenportal des gemeinnützigen Vereins (NGO) Für soziales Leben e.V. – Verlässliche News zu Rente, Grundsicherung und Finanzen.

Aktuelle Top‑News

Rentenantrag zu spät gestellt: Drei-Monats-Frist nach § 99 SGB VI kostet Monatsrenten

Peter Kosick

Jahrzehnte eingezahlt, alle Daten liegen vor – und trotzdem bleibt das Konto leer. Ein einziger verpasster Monat beim Rentenantrag kann Tausende Euro kosten, die nie nachgezahlt werden.

Schwerbehinderung 2027: Mehrkosten beschlossen, Pflegekürzung im Kabinett

Ingo Kosick

Höhere Zuzahlungen sind beschlossen, die Pflegekürzung liegt im Kabinett: Für Menschen mit Schwerbehinderung summieren sich ab Januar 2027 mehrere Belastungen. Der Schwerbehindertenausweis allein schützt davor nicht.

Rente aufstocken mit Grundsicherung 2026: Anspruch, Freibetrag bis 281,50 Euro und Rechenbeispiel

Peter Kosick

Jahrzehnte gearbeitet, Kinder großgezogen, Angehörige gepflegt und trotzdem reicht die Rente nicht. Ein kaum bekannter Freibetrag kann den Unterschied zwischen 293 und 574,50 Euro Grundsicherung ausmachen.

Aktuelle Nachrichten

Sie sparen ab 2027 gefördert mit ETFs für Ihr Alter? Bei einer Scheidung kann genau dieses Depot geteilt werden – selbst mit Gütertrennung. Entscheidend ist ein Detail im Vertrag.

Der neue GdB-Bescheid liegt endlich auf dem Tisch, die Erleichterung ist groß. Doch beim Finanzamt kommt davon nichts an – wegen eines Kreuzes, das im Antrag fehlte.

Die Heizung läuft wieder, und mit ihr die Sorge vor der nächsten Abrechnung. Wer mit Öl oder Pellets heizt, zahlt deutlich mehr. Doch nicht jeder Euro geht auf Ihre Rechnung.

Die Miete ist überwiesen, der Rückstand scheint erledigt. Doch dann kommt Post vom Inkassobüro. Wer nach einer Versicherungszahlung an die falsche Adresse zahlt, kann am Ende doppelt bezahlen.

Nach aktuellem Stand sieht die geplante Rentenreform weder pauschale Kürzungen noch eine Neuberechnung bereits laufender Altersrenten vor. Dennoch könnten Bestandsrentner langfristig betroffen sein: Ab 2032 könnten ihre Renten langsamer steigen als die Löhne. Die Vorschläge der Alterssicherungskommission sind allerdings bislang nicht gesetzlich beschlossen.

Ein aktuelles Urteil stärkt die Position von Rentnern mit kleiner Rente und Wohngeld: Bei der Befreiung vom Rundfunkbeitrag dürfen sie gegenüber Grundsicherungsbeziehenden nicht benachteiligt werden. Der Artikel zeigt, unter welchen Voraussetzungen 2026 ein Härtefall anerkannt werden kann, welche Unterlagen erforderlich sind und wie Sie eine Befreiung oder Ermäßigung beantragen.

Für den Jahrgang 1976 liegt das reguläre Rentenalter nach geltendem Recht bei 67 Jahren und wird 2043 erreicht. Wer 45 Versicherungsjahre vorweisen kann, hat bereits mit 65 Jahren die Möglichkeit, abschlagsfrei in Rente zu gehen. Ein Rentenbeginn ab 63 kann dagegen mit dauerhaften Abschlägen von bis zu 14,4 Prozent verbunden sein. Die individuelle Rentenhöhe richtet sich vor allem nach den gesammelten Entgeltpunkten, den Versicherungszeiten und dem Zeitpunkt des Renteneintritts. Reformpläne für höhere Altersgrenzen könnten auch den Jahrgang 1976 betreffen, sind bislang jedoch nicht rechtsverbindlich.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Grundsicherungsgeld

Voraussetzungen

Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 zum Grundsicherungsgeld, zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Grundsicherungsgeld Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten für die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Grundsicherungsgeld Rechner!

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherungsgeld rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um neue Grundsicherung, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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