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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Brisantes Pflegegeld-Urteil: Warum eine Frau 125 Euro Entlastung verlor

Brisantes Pflegegeld-Urteil: Warum eine Frau 125 Euro Entlastung verlor

Peter Kosick

Eine Pflegebedürftige mit anerkanntem Pflegegrad ging vor Gericht – und verlor trotzdem ihren Anspruch auf den 125-Euro-Entlastungsbetrag, weil ein formales Detail nicht stimmte. Das Bundessozialgericht hat ein brisantes Signal an alle gesendet, die sich im Alltag von Nachbarn oder Bekannten helfen lassen. Im Artikel erfahren Sie, woran der Anspruch scheiterte und wie Sie ähnliche Fehler vermeiden, damit Ihnen kein Pflegegeld entgeht.

Pflegegeld: Neue Pflege-Regeln und schärfere Kontrollen ab Juli

Pflegegeld: Neue Pflege-Regeln und schärfere Kontrollen ab Juli

Peter Kosick

Ab Juli 2026 gelten neue Daten und strengere Regeln rund um das Pflegegeld. Viele Pflegebedürftige wissen nicht, dass ihre Leistungen zwar gleich bleiben, die Nachweise aber deutlich genauer geprüft werden. In diesem Experten-Artikel erfahren Sie, welche Beträge 2026 gelten, welche Fristen jetzt kritisch sind und wie Sie als pflegende Angehörige teure Fehler vermeiden.

Grundsicherungsgeld ersetzt Bürgergeld: Übergangsregelungen

Grundsicherungsgeld statt Bürgergeld: Übergangsregelungen ab dem 1. Juli 2026

Ingo Kosick

Ab 1. Juli 2026 wird das Bürgergeld in Grundsicherungsgeld umbenannt. Laufende Bewilligungen bleiben bestehen, ein neuer Antrag ist nicht nötig. Die Regelsätze ändern sich nicht, aber Sanktionen und Vermittlungsvorrang werden verschärft – mit gestaffeltem Inkrafttreten ab 23. April 2026.

Aktuelle Nachrichten

Die Bundesregierung will das Pflegebudget der Krankenhäuser ab 2027 dauerhaft deckeln. Für Pflegebedürftige und ihre Angehörige drohen Engpässe, längere Wartezeiten und mehr Eigenbelastung. Im Artikel zeigen wir, was die neuen Sparregeln konkret bedeuten, wer besonders betroffen ist und welche Rechte Sie jetzt kennen müssen.

Wer 2026 in Rente geht, muss 84 Prozent der Bruttorente versteuern. Trotzdem zahlen viele Rentner keine Steuern, weil der Grundfreibetrag von 12.348 Euro greift. Erst wenn das zu versteuernde Einkommen diese Grenze überschreitet, wird Einkommensteuer fällig.

Integrationshilfen können dafür sorgen, dass Schule, Beruf und Alltag trotz Behinderung besser gelingen. Doch viele Betroffene und Angehörige wissen nicht, welche Unterstützung es gibt und wer zuständig ist. Dieser Artikel erklärt verständlich, welche Arten von Integrationshilfen existieren, wer sie beantragen kann und welche Unterlagen wichtig sind. So sind Sie gut vorbereitet, um Ihre Ansprüche auf Teilhabe durchzusetzen.

Zum 1. Juli 2026 steigen die Renten in Deutschland um 4,24 Prozent – das betrifft rund 21 Millionen Menschen. Doch was nach einem kräftigen Plus klingt, schrumpft durch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie mögliche Steuern deutlich zusammen. Dieser Ratgeber zeigt, wie viel bei verschiedenen Rentenhöhen tatsächlich netto ankommt und worauf Sie jetzt achten sollten.

Viele Menschen mit Schwerbehinderung zahlen noch volle Kfz-Steuer – obwohl sie deutlich entlastet werden könnten. Der richtige Grad der Behinderung und die passenden Merkzeichen im Ausweis entscheiden über Ermäßigung oder komplette Befreiung. Der Artikel zeigt, wer Anspruch hat, wie das Wahlrecht zum Nahverkehr funktioniert und wie der Antrag beim Hauptzollamt gestellt wird. So sehen Sie schnell, ob Sie Geld vom Staat liegen lassen.

Wenn die Krankenkasse ein dringend benötigtes Hilfsmittel ablehnt, ist das für viele Betroffene ein Schock. Besonders Menschen mit Schwerbehinderung sind darauf angewiesen, im Alltag gut versorgt zu sein. Der Weg durch Widerspruch, Gutachten und Gericht wirkt jedoch oft abschreckend. Dieser Artikel zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Ansprüche trotzdem durchsetzen können – selbst wenn das Hilfsmittel nicht im offiziellen Hilfsmittelverzeichnis steht.

Wohnen wird immer teurer – gerade für Menschen mit geringem Einkommen und einer Schwerbehinderung. Vielen ist nicht bewusst, dass es beim Wohngeld besondere Freibeträge gibt, die das anrechenbare Einkommen senken. Dadurch kann überhaupt erst ein Anspruch entstehen oder die Unterstützung deutlich steigen. Der Artikel erklärt verständlich, wer profitiert, welche Nachweise nötig sind und worauf Sie beim Antrag achten sollten.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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