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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Fake News zur neuen Grundsicherung 2026

Fake News zum Bürgergeld: weniger Geld mit der neuen Grundsicherung ab Juli 2026?

Ingo Kosick

Ab Juli 2026 wird das Bürgergeld in eine neue Grundsicherung umgewandelt – die Regelsätze selbst bleiben aber zunächst unverändert. Falsch ist daher, dass alle Beziehenden automatisch weniger Euro bekommen. Weniger Geld droht vor allem durch strengere Sanktionen, schärfere Vermögens- und Wohnkostenregeln sowie Kaufkraftverluste bei Nullrunden.

Bittere Pille: 3-Prozent-Abzug trifft Schwerbehinderte – Das steckt hinter dem GKV-Gesetz.

Bittere Pille: 3-Prozent-Abzug trifft Schwerbehinderte – Das steckt hinter dem GKV-Gesetz.

Peter Kosick

Das neue GKV-Spargesetz belastet ausgerechnet schwerbehinderte Menschen: Leistungen werden gekürzt, Zuzahlungen steigen, Ausnahmen verschwinden. In diesem Experten-Artikel erfahren Sie, wer mit bis zu 3 Prozent weniger rechnen muss, welche gesetzlichen Grundlagen entscheidend sind und wie Sie Ihre Ansprüche jetzt aktiv sichern können.

Wohngeld: Größe der Wohnung für Einzelperson

Wohngeld: Wie groß darf die Wohnung für eine Person sein?

Ingo Kosick

Wie groß darf Ihre Wohnung sein, wenn Sie Wohngeld beantragen? Anders als beim Bürgergeld gibt es keine starre Quadratmetergrenze, sondern Miethöchstbeträge nach § 12 WoGG. Der Artikel erklärt, welche Wohnungsgröße für eine Person üblich ist, wie Sie die zulässige Miete herausfinden und wann Behörden eine Wohnung als „unangemessen“ einstufen.

Aktuelle Nachrichten

Schwerbehindert, psychisch krank – und trotzdem keine Eingliederungshilfe: Ein aktuelles Urteil zeigt, wie hart Sozialämter bei Vermüllungssyndrom entscheiden. Wir erklären, warum der Antrag scheiterte, welche Voraussetzungen wirklich erfüllt sein müssen und was Betroffene jetzt unbedingt beachten sollten.

Ab 2028 wird die Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung für viele Ehepartner deutlich teurer. Kinder und bestimmte Härtefälle sollen zwar weiterhin beitragsfrei bleiben, doch für Millionen bisher mitversicherte Partner drohen spürbare Mehrkosten. Der Artikel erklärt, wer besonders betroffen ist und welche Schritte Sie schon jetzt planen sollten.

Viele Menschen mit Schwerbehindertenausweis kennen ihre wichtigsten Rechte nicht – und verschenken so bares Geld und Schutz im Alltag. Ab einem Grad der Behinderung von 50 gibt es unter anderem besonderen Kündigungsschutz, zusätzliche Urlaubstage und einen steuerlichen Pauschbetrag. Auch bei Mobilität, Parken und Fahrten mit Bus und Bahn sind erhebliche Vergünstigungen möglich. Der Artikel erklärt verständlich, welche drei Nachteilsausgleiche besonders wichtig sind und wie Sie sie nutzen können.

Für die Nachzahlung von Rentenbeiträgen gelten strenge Fristen, die viele Versicherte unterschätzen. Freiwillige Beiträge sind nur bis zum 31. März für das Vorjahr möglich, die besondere Nachzahlung von Ausbildungszeiten endet sogar bereits mit 45. Der Artikel erklärt, wer handeln sollte, wie die Kontenklärung funktioniert und welche Fehler dauerhaft Geld kosten können.

Viele Rentner erfahren erst Jahre nach Rentenbeginn, dass sie rückwirkend als schwerbehindert gelten – und fragen sich, ob ihnen eine höhere Rente zusteht. Ein Grundsatzurteil des Bundessozialgerichts verpflichtet die Rentenversicherung, immer die wirtschaftlich günstigste Altersrente zu zahlen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Trotzdem werden Anträge häufig mit formalen Gründen abgelehnt. Der Artikel zeigt, wann sich eine Neuberechnung lohnt, welche Fristen gelten und welche Schritte Betroffene jetzt gehen sollten.

Zum 1. Juli 2026 steigen alle gesetzlichen Renten in Deutschland um 4,24 Prozent. Ab rund 1.200 Euro Monatsrente bringt das mehr als 50 Euro Brutto-Plus, bei kleineren Renten bleibt der Zuwachs deutlich darunter. Der Artikel zeigt, wie viel mehr Rente Sie konkret erwarten können und erklärt die politischen Hintergründe der Erhöhung.

Digitale Barrierefreiheit ist heute keine freiwillige Zugabe mehr, sondern ein Recht. Trotzdem scheitern viele Menschen mit Schwerbehinderung noch an unübersichtlichen Formularen, unlesbaren PDFs oder nicht bedienbaren Apps. Der Artikel zeigt, welche Pflichten Behörden und Unternehmen haben – und welche Rechte Betroffene einfordern können. Außerdem lesen Sie, welche digitalen Hilfsmittel den Alltag konkret erleichtern.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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