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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherungsgeld, Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Böse Überraschung für Rentner: Fast eine halbe Milliarde Euro bleibt liegen

Peter Kosick

Fast eine halbe Milliarde Euro sollte Härten aus DDR-Zeiten abfedern. Am Ende blieb der Großteil des Geldes ungenutzt liegen, während Zehntausende Betroffene mit leeren Händen dastehen und ihre Lebensleistung sich nicht in der Rente widerspiegelt.

1800 Euro Netto Rente: wie lange arbeiten

Rente: Wichtige Rechengröße geändert: Das bedeutet der neue Rentenwert für Ihre Zielrente

Peter Kosick

Der Rentenwert ist gestiegen, die Zielmarke von 2.000 Euro netto rückt trotzdem für die meisten in weite Ferne. Eine Tabelle zeigt, wie viele Arbeitsjahre je nach Gehalt tatsächlich nötig sind – und wo die Grenze zwischen realistisch und praktisch unerreichbar verläuft.

Wichtige Frist: Mit 62 den Zugang zur Frührente sichern

Peter Kosick

Ein befristeter Ausweis, eine bange Frage: Bleibt der Traum vom früheren Ruhestand bestehen? Eine kaum bekannte Zehn-Prozent-Regel gibt darauf eine beruhigende Antwort – für einen Bruchteil des befürchteten Preises.

Aktuelle Nachrichten

Rentnerinnen und Rentner mit Rentenbeginn bis 2005 können 2026 unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 20.295 Euro Jahresbruttorente ohne Einkommensteuer beziehen. Entscheidend sind der individuelle Rentenfreibetrag, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie weitere Einkünfte. Warum Bruttorente und zu versteuerndes Einkommen nicht dasselbe sind – und was Betroffene jetzt prüfen sollten.

Die Bundesregierung plant für 2027 eine umfassende Reform der Pflegeversicherung. Das bisherige Pflegegeld soll in ein Entlastungsbudget übergehen, während bei neuen Pflegegraden 2 und 3 zunächst nur die halbe Leistung vorgesehen ist. Bei Pflegegrad 1 soll der Entlastungsbetrag von 131 Euro monatlich entfallen. Noch handelt es sich um einen Referentenentwurf – endgültig beschlossen ist die Reform nicht.

Die Witwenrente ist nicht abgeschafft – doch eine Rentenreform bringt das Rentensplitting erneut in die Debatte. Dabei würden Ehepartner ihre während der Ehe erworbenen Rentenpunkte dauerhaft teilen. Für Hinterbliebene kann das fairer sein, aber im Einzelfall mehrere hundert Euro monatlich kosten. Was derzeit gilt und worauf Ehepaare jetzt achten sollten.

Ein Pflegegrad und ein hoher Grad der Behinderung führen nicht automatisch zur Erwerbsminderungsrente. Das Sozialgericht Freiburg stellte im Fall S 4 R 1017/24 klar, dass das tägliche Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt entscheidend bleibt. Volle Erwerbsminderung setzt grundsätzlich voraus, dass Betroffene dauerhaft weniger als drei Stunden täglich arbeiten können. Für einen erfolgreichen Antrag sind deshalb präzise medizinische Nachweise zur tatsächlichen Belastbarkeit besonders wichtig.

Reichen Rente und Pflegeleistungen nicht für das Pflegeheim, prüft das Sozialamt Einkommen, Vermögen und frühere Hausübertragungen. Ein Wohnrecht erlischt durch den Heimeinzug nicht automatisch, bringt aber häufig keine frei verfügbaren Mittel. Ein Nießbrauch kann dagegen Mieteinnahmen sichern, die regelmäßig für die Heimkosten einzusetzen sind. Bei einer Schenkung können zudem Rückforderungsansprüche bis zu zehn Jahre nach der Übertragung relevant werden.

Die Kfz-Haftpflicht wird bei Grundsicherung im Alter und bei neuer Grundsicherung meist nicht zusätzlich ausgezahlt. Sie kann aber bei vorhandenem Einkommen von der Rente oder anderen Einnahmen abgezogen werden – und damit den Leistungsanspruch erhöhen. Das gilt grundsätzlich für die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht, nicht jedoch für Kasko und freiwillige Zusatzbausteine. Betroffene sollten Beitragsrechnung und Zahlungsnachweis unbedingt beim Sozialamt oder Jobcenter einreichen.

Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente lag Ende 2025 bei rund 1.195 Euro monatlich – für Frauen bei knapp 994 Euro. Gleichzeitig geben Einpersonenhaushalte im Schnitt 853 Euro für Wohnen, Energie und Instandhaltung aus. Warum die Rentenhöhe allein wenig über die finanzielle Lage aussagt, welche Kosten im Alter besonders belasten und wann Grundsicherung oder Wohngeld helfen können.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Grundsicherungsgeld

Voraussetzungen

Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 zum Grundsicherungsgeld, zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Grundsicherungsgeld Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten für die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Grundsicherungsgeld Rechner!

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherungsgeld rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V. aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um neue Grundsicherung, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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