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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Neue Pfändungsfreigrenze 1. Juli 2026

Pfändungstabelle 2026/2027: Neue Pfändungsfreibeträge ab 1. Juli

Peter Kosick

Wer Schulden hat und dessen Lohn gepfändet wird, kann ab Juli 2026 etwas aufatmen. Die Pfändungsfreigrenzen steigen erneut – das bedeutet: Mehr Geld bleibt zum Leben übrig, auch bei laufender Pfändung. Besonders Familien mit Unterhaltspflichten profitieren von den neuen Regelungen. Doch was genau ändert sich, und wie viel Nettolohn ist künftig wirklich geschützt?

Aktuelles Urteil zur Sperrzeit beim Arbeitslosengeld

Arbeitslosengeld durch Bundesagentur für Arbeit gesperrt – zu Recht, so ein aktuelle Urteil

Ingo Kosick

Das Landessozialgericht NRW bestätigte am 19.02.2026 die Rechtmäßigkeit einer zwölfwöchigen Sperrzeit bei Eigenkündigung ohne wichtigen Grund. Wer sein Arbeitsverhältnis selbst beendet, muss mit einer Sperrzeit rechnen – es sei denn, eine Fortsetzung war unzumutbar. Betroffene können Widerspruch einlegen und sollten wichtige Gründe dokumentieren.

Altersvorsorgedepot 2027 ab 55 Jahren mit bester Förderquote

Altersvorsorgedepot zusätzlich zur Rente – Späteinsteiger ab 55 bekommen höchsten Förderbetrag!

Ingo Kosick

Das neue Altersvorsorgedepot startet 2027 und bietet Sparern ab 55 Jahren besonders hohe Förderquoten. Wer jährlich 1.200 Euro einzahlt, erhält sofort 33 Prozent staatliche Förderung. Die Reform ersetzt die Riester-Rente und ermöglicht steuerfreies Sparen mit ETFs.

Aktuelle Nachrichten

Rentner können 2026 zahlreiche Ausgaben steuerlich absetzen: Krankenversicherungsbeiträge, haushaltsnahe Dienstleistungen bis 4.000 Euro und Handwerkerleistungen bis 1.200 Euro. Der Grundfreibetrag steigt auf 12.348 Euro, Neurentner versteuern 84 Prozent ihrer Rente.

Eine Pflegebedürftige mit anerkanntem Pflegegrad ging vor Gericht – und verlor trotzdem ihren Anspruch auf den 125-Euro-Entlastungsbetrag, weil ein formales Detail nicht stimmte. Das Bundessozialgericht hat ein brisantes Signal an alle gesendet, die sich im Alltag von Nachbarn oder Bekannten helfen lassen. Im Artikel erfahren Sie, woran der Anspruch scheiterte und wie Sie ähnliche Fehler vermeiden, damit Ihnen kein Pflegegeld entgeht.

Mehrere Bundesländer planen 2026 Einsparungen bei der Eingliederungshilfe durch strengere Bewilligungspraxis und Deckelung von Vergütungssätzen. Betroffen sind rund 1,1 Millionen Menschen mit Behinderungen. Der gesetzliche Anspruch nach SGB IX bleibt bestehen, aber Betroffene sollten Bescheide genau prüfen und bei Kürzungen Widerspruch einlegen.

Der Pflegeheim-Eigenanteil erreicht 2026 einen neuen Höchststand von durchschnittlich 3.245 Euro monatlich – doch viele Betroffene wissen nicht, dass es Zuschüsse gibt, die diese Belastung deutlich reduzieren. Wer keinen Antrag stellt, zahlt die vollen Kosten. Erfahren Sie jetzt, welche Leistungen Ihnen zustehen und wie Sie bis zu 75 Prozent der Pflegekosten erstattet bekommen.

Ab Januar 2027 steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung einmalig um 300 Euro monatlich. Rund 6 Millionen Gutverdiener zahlen dadurch bis zu 52,50 Euro mehr pro Monat. Die Reform soll die GKV finanziell stabilisieren und den Anstieg der Zusatzbeiträge bremsen.

Ab 2026 gelten drastisch verkürzte Fristen für die Abrechnung von Verhinderungspflege – und indirekt auch für das Zusammenspiel mit dem Pflegegeld. Wer Belege liegen lässt, riskiert, dass jahrelang erbrachte Pflegeleistungen nicht mehr erstattet werden. Im Artikel erklären wir, welche Leistungen Sie nur noch bis wann abrechnen können und wie Sie jetzt Schritt für Schritt verhindern, dass Ansprüche verfallen.

Ab Januar 2028 steigt das Pflegegeld erstmals automatisch – gesteuert durch die Kerninflation der Vorjahre. Während 2026 und 2027 keine Erhöhung kommt, könnte die Anpassung 2028 deutlich ausfallen. Was Pflegebedürftige und ihre Angehörigen jetzt über die gesetzliche Dynamisierung wissen sollten und welche Beträge realistisch sind.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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