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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherungsgeld, Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Rente wird teurer: Warum Beschäftigte ab 2028 mehr zahlen könnten

Ingo Kosick .

Offizielle Prognosen von Bundesregierung und Deutscher Rentenversicherung gehen von einem deutlichen Beitragssprung zur gesetzlichen Rente im Jahr 2028 aus – von 18,6 auf rund 19,8 Prozent. Grund sind steigende Rentenausgaben, schrumpfende Rücklagen und das Ziel, das Rentenniveau bis 2039 bei 48 Prozent zu stabilisieren.

Änderungen im September 2026: mehr Schutz für Verbraucher

Ingo Kosick .

Im September 2026 treten wichtige neue Regeln für Verbraucher in Kraft. Lohnsteuerhilfevereine erhalten erweiterte Beratungsbefugnisse, neue vernetzte Geräte müssen einen besseren Datenzugang ermöglichen. Ab 27. September gelten außerdem Gewährleistungslabels, schärfere Vorgaben gegen Greenwashing und neue Informationspflichten zu Reparaturen und Updates. Verbraucher erhalten dadurch mehr Transparenz bei Steuerhilfe, Technik und Einkäufen.

Witwenrente bleibt bestehen: Rentenkommission verlangt nur eine Prüfung, Bundestag berät im Herbst

Peter Kosick

Eine Empfehlung der Rentenkommission sorgte für Verunsicherung bei Millionen Hinterbliebenen – dabei steht in dem Bericht etwas anderes, als viele Schlagzeilen vermuten ließen. Was die Kommission tatsächlich vorschlägt, wie der Bundestag im Herbst damit umgeht und was seit Juli 2026 bereits mehr Geld bringt.

Aktuelle Nachrichten

Eine eigene, rollstuhlgerechte Wohnung kostet mehr als eine normale Wohnung – und genau das kann jetzt darüber entscheiden, ob Eltern schwerbehinderter Kinder weiter Kindergeld bekommen. Der Bundesfinanzhof hat die Berechnung neu justiert.

Wer einen Angehörigen pflegt, kennt das Antragsgewirr aus Pflegegeld, Sachleistung und Entlastungsbetrag nur zu gut. Vier neue Budgets sollen das ändern – doch zwischen mehr Geld auf dem Papier und echter Entlastung liegt ein Unterschied, der sich erst beim genauen Hinsehen zeigt.

Wer heute anfängt zu arbeiten, zahlt schon jetzt mehr für Rente, Kranken- und Pflegeversicherung als die Generation der Eltern – und laut einer neuen Berechnung ist das erst der Anfang. Eine Studie zeigt, wie stark die Beitragslast bis 2050 steigen könnte, wenn keine Reformen greifen.

Ein Teil des Rentenbeitrags soll künftig nicht mehr in die laufenden Renten fließen, sondern über Jahrzehnte am Kapitalmarkt angelegt werden. Die Bundesregierung will das Gesetz dafür noch in diesem Jahr auf den Weg bringen – und die Details entscheiden darüber, wie viel davon am Ende wirklich bei Beschäftigten und ihren Familien ankommt.

Eine Gutschrift von Arbeitslosengeld Ende August oder am 1. September sorgt regelmäßig für Verwirrung. Beim ALG I betrifft diese Zahlung normalerweise den bereits abgelaufenen August, nicht den neuen Monat September. Der Grund: Arbeitslosengeld wird gesetzlich monatlich nachträglich gezahlt. Der Blick auf den Leistungszeitraum im Kontoauszug schafft Klarheit.

Der Kinderzuschlag könnte ab 2027 um bis zu 25 Euro je Kind sinken. Grund ist die geplante Streichung des Sofortzuschlags im Haushaltsbegleitgesetz 2027. Für Familien mit geringem Einkommen kann das dazu führen, dass Kinderzuschlag und Wohngeld nicht mehr ausreichen. Dann muss ein möglicher Anspruch auf Grundsicherungsgeld geprüft werden.

Die USA gelten vielen als Beispiel für eine konsequentere Rentenpolitik. Doch die Social Security steht selbst vor einer Finanzierungslücke: Der Rentenfonds für Altersleistungen könnte Ende 2032 aufgebraucht sein. Was Deutschland daraus lernen kann – und warum ein höheres Rentenalter allein keine Lösung ist.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Grundsicherungsgeld

Voraussetzungen

Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 zum Grundsicherungsgeld, zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Grundsicherungsgeld Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten für die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Grundsicherungsgeld Rechner!

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherungsgeld rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V. aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um neue Grundsicherung, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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