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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherungsgeld, Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Pflegegeld 2026: So kann das Budget um über die Hälfte erhöht werden

Ingo Kosick

Viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nutzen die Leistungen der Pflegeversicherung nicht vollständig – dabei bleiben Monat für Monat mögliche Zuschüsse ungenutzt. Dieser Artikel erklärt, wie Sie Ihr Budget für alltagsnahe Unterstützung im Jahr 2026 rechtssicher erhöhen können: mit dem Entlastungsbetrag, dem Umwandlungsanspruch und anerkannter Nachbarschaftshilfe. Sie erfahren verständlich und praxisnah, welche Voraussetzungen gelten und welche Schritte Sie konkret unternehmen sollten.

Arbeit gekündigt für Pflege der Mutter? Sozialwidrig? Grundsicherungsgeld gestrichen!

Ingo Kosick

Das Urteil L 13 AS 162/17 macht deutlich: Kündigt jemand seinen Arbeitsplatz, um eine schwerbehinderte Mutter zu pflegen, ist das nicht automatisch sozialwidriges Verhalten. Das Jobcenter darf in solchen besonderen Belastungssituationen keine pauschalen Ersatzansprüche geltend machen. Vielmehr muss es genau prüfen, ob die Beschäftigung unter den konkreten Umständen zumutbar war und wie dringend sowie umfangreich die erforderliche Pflege tatsächlich war.

Änderungen beim GdB (Grad der Behinderung) 2026

Ingo Kosick

Ab 2026 erfolgt die Bewertung des Grades der Behinderung stärker nach teilhabeorientierten Maßstäben. Die Einstufung kann entscheidend dafür sein, ob ein Schwerbehindertenausweis ausgestellt wird, welche rentenrechtlichen Möglichkeiten bestehen und welche steuerlichen Erleichterungen in Betracht kommen. Der Artikel ordnet die fünf zentralen Änderungen ein und zeigt praxisnah, worauf Sie bei einem Antrag oder Widerspruch achten sollten.

Aktuelle Nachrichten

Die Rentenerhöhung 2027 ist noch nicht beschlossen, eine Prognose von 4,4 Prozent steht jedoch im Raum. Für viele Rentner wäre ein Plus ab Juli möglich – andere sehen davon wegen Grundsicherung, Einkommensanrechnung oder besonderer Rentenregeln nicht mehr Geld. Welche Gruppen betroffen sind und worauf Sie bei Ihrer Rentenanpassungsmitteilung achten sollten.

Einzahlungen auf dem Konto können beim Grundsicherungsgeld Nachfragen des Jobcenters auslösen. Ob eine Überweisung, ein Geschenk, eigenes Bargeld oder ein Familiendarlehen angerechnet wird, hängt vom konkreten Einzelfall ab. Dieser Artikel erklärt, welche Nachweise wichtig sind und wie Betroffene auf eine Aufforderung des Jobcenters rechtssicher reagieren.

Wer im Jahr 2026 eine Abfindung bekommt, muss beim Arbeitslosengeld I vor allem zwei mögliche Folgen im Blick behalten: eine Sperrzeit sowie das Ruhen des Anspruchs. Die Abfindung wird jedoch grundsätzlich nicht direkt auf die Höhe des Arbeitslosengeldes angerechnet. Anders beim Bürgergeld: Fließt die Abfindung erst nach der Antragstellung zu, gilt sie meist als Einkommen und kann den Anspruch auf Leistungen erheblich reduzieren oder zeitweise vollständig entfallen lassen.

Wer nach der Regelaltersgrenze weiterarbeitet und die Rente noch nicht beantragt, erhält dauerhaft 0,5 Prozent Zuschlag pro Monat. Bei 3.000 Euro brutto monatlich kommen zusätzliche Rentenpunkte hinzu. Die Musterrechnung zeigt, wie viel Brutto- und Nettorente nach einem Jahr Aufschub möglich sind – und warum Kranken- und Pflegeversicherung den tatsächlichen Auszahlungsbetrag spürbar verändern.

Ein Minijob darf die eigene Altersrente grundsätzlich nicht kürzen. Bei einer Witwen- oder Witwerrente kann der Nebenverdienst aber zu einer Anrechnung führen. Seit Juli 2026 haben frühere Minijobber mit Befreiung von der Rentenversicherungspflicht eine neue Wahlmöglichkeit. Warum der Eigenbeitrag von 3,6 Prozent im Einzelfall die deutlich bessere Lösung sein kann.

Krankengeld verhindert meist eine Lücke in der gesetzlichen Rentenversicherung, führt aber oft zu weniger Entgeltpunkten. Bei 3.700 Euro Monatsbrutto kann ein vollständiges Krankengeldjahr nach den Werten von 2026 rund 7,27 Euro monatliche Bruttorente kosten. Entscheidend ist: Ein Jahr Arbeitsunfähigkeit bedeutet meist nicht automatisch ein volles Jahr Krankengeld. Betroffene sollten ihren Versicherungsverlauf nach längeren Krankheiten prüfen.

Das Deutschlandticket wird 2027 voraussichtlich erneut teurer. Der endgültige Preis soll bis Ende September 2026 feststehen und wird erstmals über einen Kostenindex berechnet. Für Rentner, Grundsicherungsgeld-Beziehende und Menschen mit Grundsicherung im Alter gibt es weiterhin keinen bundesweiten Sozialrabatt. Ob ein günstigeres Ticket möglich ist, entscheidet vor allem der Wohnort.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Grundsicherungsgeld

Voraussetzungen

Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 zum Grundsicherungsgeld, zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Grundsicherungsgeld Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten für die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Grundsicherungsgeld Rechner!

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherungsgeld rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V. aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um neue Grundsicherung, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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