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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Was tun gegen die Geldfresser des Alltags?

Alltags-Geldfresser 2026 stoppen heißt: sparen! Wie Sie Ihre versteckten Kosten konsequent bremsen!

Ingo Kosick

Viele Haushalte zahlen 2026 deutlich zu viel für Energie, Handy, Internet, Bank und Abos, weil alte Verträge nie angepasst wurden. Wer seine Kosten systematisch prüft, Tarife wechselt und unnötige Verträge kündigt, kann oft mehrere hundert bis tausend Euro im Jahr sparen – zusätzlich zu den staatlichen Entlastungen bei Strom und Gas.

70 Euro Regeld ab 1. Juli 2026 beim Grundsicherungsgeld

Grundsicherungsgeld ab Juli: Wann Jobcenter bis zu 70 Euro ohne Anhörung beim Bürgergeld Nachfolger einbehalten dürfen

Ingo Kosick

Mit dem 13. SGB-II-Änderungsgesetz wird das Bürgergeld zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung umgebaut – inklusive einer neuen 70‑Euro‑Regel für Rückforderungen. Jobcenter dürfen Überzahlungen unter 70 Euro je Person und Monat künftig direkt von laufenden Leistungen abziehen, doch auch dann braucht es einen Bescheid, den Betroffene prüfen und mit Widerspruch angreifen können.

Pflegegrad muss beantragt werden!

Pflegegrad beantragen: Ab wann gibt es Pflegegeld und wie viel steht Ihnen zu?

Peter Kosick

Wer pflegebedürftig wird, hat oft Anspruch auf finanzielle Unterstützung – doch nicht jeder erhält automatisch Pflegegeld. Entscheidend sind Pflegegrad, Wohnsituation und die Art der Betreuung. Viele Betroffene kennen die Voraussetzungen nicht genau und verschenken Geld. Was wirklich zählt und wie Sie Ihren Anspruch sichern.

Aktuelle Nachrichten

Wenn plötzlich eine erneute Begutachtung ansteht, fürchten viele Pflegebedürftige eine Herabstufung und weniger Geld. Was viele nicht wissen: Wer gut vorbereitet ist, hat deutlich bessere Chancen auf eine faire Entscheidung. Der Artikel zeigt, wie Sie sich auf den Besuch des Gutachters einstellen, welche Unterlagen wichtig sind und wie ein wirksamer Widerspruch funktioniert. Außerdem erfahren Sie, wann eine Neubewertung sogar mehr Leistungen bringen kann.

Wenn der Pflegedienst kurzfristig absagt, geraten viele Familien in Panik. Was passiert mit dem Pflegegeld – wird es gestrichen? Die Sorge ist groß, doch oft unbegründet. Entscheidend ist, was Betroffene jetzt konkret tun.

Viele Pflegebedürftige wissen nicht, dass es neben dem regulären Pflegegeld zusätzliche Zuschüsse geben kann. Einige Bundesländer zahlen eigene Leistungen – doch die Regeln sind unterschiedlich und teils kompliziert. 2026 gibt es dabei wichtige Änderungen, etwa eine Kürzung in Bayern. Wer Anspruch hat und wie Sie das Geld sichern, zeigt dieser Überblick.

Ab 2027 könnte mit der neuen Grundsicherung die Zwangsverrentung für viele ältere Leistungsbeziehende zurückkehren. Jobcenter dürten dann wieder vorgezogene Altersrenten mit lebenslangen Abschlägen von bis zu 14,4 Prozent durchsetzen.

2026 gilt ein alleinlebender Rentner mit weniger als rund 1.380 Euro netto im Monat als armutsgefährdet – viele liegen deutlich darunter. Wer dagegen dauerhaft über etwa 2.500 bis 3.000 Euro netto verfügt, gehört zu den oberen Einkommensgruppen im Alter.

Ab 2027 soll für Teilrentner mit hoher Altersrente eine 2/3‑Grenze gelten: Wer mindestens zwei Drittel der Vollrente als Teilrente bezieht, soll kein Krankengeld mehr bekommen. Die Regierung will damit „Doppelzahlungen“ vermeiden, doch für arbeitende Rentnerinnen und Rentner drohen im Krankheitsfall empfindliche Einkommenslücken.

Ab 2027 steigen die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung deutlich – vor allem für Gutverdienende und Einverdiener-Ehepaare mit bisher familienversichertem Partner. Neue Modellrechnungen zeigen, dass die Mehrbelastung je nach Einkommen schnell zwischen 40 und über 100 Euro monatlich liegen kann, während Rentnerinnen und Rentner über höhere Beitragssätze indirekt mitbetroffen sind.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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