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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherungsgeld, Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

540 Euro Zulage ab 2027: wer Anspruch auf die neue Extra Rente hat

Ingo Kosick .

Ab 2027 können Sparer mit dem neuen Altersvorsorgedepot bis zu 540 Euro Grundzulage pro Jahr erhalten – vorausgesetzt, die Einzahlungen stimmen. Der Artikel zeigt, wie die Förderung genau funktioniert, wer besonders profitiert und wo die Risiken der Reform liegen.

Rücken kaputt, Psyche erschöpft: So will die Politik den Weg in die Erwerbsminderungsrente für Belastete Berufe erleichtern

Ingo Kosick .

Die Rentenkommission will den Zugang zur Erwerbsminderungsrente für Menschen mit krankheitsbedingtem Berufsausfall erleichtern. Der Artikel erklärt den aktuellen Rechtsstand, typische Hürden und was die Reformvorschläge für Beschäftigte in belastenden Berufen bedeuten.

Pflege in der Familie: Welche Geldleistungen es bereits gibt – und warum das Familienpflegegeld frühestens 2027 kommt

Ingo Kosick .

Das Familienpflegegeld ist 2026 noch nicht beschlossen – kein Kabinettsbeschluss, kein Referentenentwurf, kein Startdatum. Wer auf den neuen Lohnersatz für pflegende Angehörige wartet, sollte stattdessen die bestehenden Leistungen kennen: von Pflegeunterstützungsgeld bis zum gemeinsamen Jahresbudget für Verhinderungspflege. Alles Wichtige zum aktuellen Stand hier im Überblick.

Aktuelle Nachrichten

Die Rentenkommission schlägt eine verpflichtende Zusatzrente nach schwedischem Vorbild vor. Ein Staatsfonds soll einen Teil der Rentenbeiträge am Kapitalmarkt anlegen und so das Rentenniveau langfristig stabilisieren. Der Artikel erklärt, wer mehr zahlen muss, wer profitieren kann und welche Risiken bleiben.

Ein Berufsleben lang geschuftet und dann trotzdem Abschläge? Die Bundesregierung plant eine Schutzrente für alle, die gesundheitlich einfach nicht mehr können. Was jetzt feststeht.

Immer mehr Hinterbliebene werden zu „Nullrentnern“: Ihre Witwenrente wird vollständig auf null Euro gekürzt, weil das eigene Einkommen über den Freibetrag hinausgeht. Seit Juli 2026 gelten zwar höhere Rentenwerte und Freibeträge, an der strengen Einkommensanrechnung hat sich aber nichts geändert. Lesen Sie hier, wie die Kürzung funktioniert, warum über 71.000 Witwen im Schnitt 450 Euro verlieren und was Betroffene jetzt tun können.

Das Ifo‑Institut schlägt vor, die Mütterrente über vier Jahre hinweg um 50 Prozent zu reduzieren – CSU und andere Akteure lehnen das ab. Gleichzeitig ist mit der Mütterrente III eine Ausweitung der Kindererziehungszeiten ab 2027/2028 geplant. Lesen Sie hier, wie die Mütterrente funktioniert, welche Szenarien diskutiert werden und was das für Ihre Rentenansprüche bedeuten könnte.

Im August 2026 treten wichtige neue Regeln in Kraft: Erstklässler erhalten einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, KI‑Inhalte müssen gekennzeichnet werden und eine EU‑Verpackungsverordnung setzt auf besser recycelbare Verpackungen. Zudem ändern sich Ausbildungsordnungen im Bau und die Einspeisevergütung für neue Photovoltaikanlagen. Der Artikel erklärt die Folgen für Familien und Verbraucher verständlich.

Die Rentenkommission will Minijobs in ihrer bisherigen Form weitgehend abschaffen und nur noch für Schüler ermöglichen. Künftig sollen Minijobber voll in die Sozialversicherung einzahlen, um mehr Rentenansprüche aufzubauen und Altersarmut zu vermeiden. Arbeitgeber und Verbände warnen dagegen vor steigenden Kosten und Personalmangel. Für Millionen Beschäftigte stellt sich die Frage, wie sie Einkommen, Flexibilität und künftige Rente neu austarieren.

Die Bundesregierung streitet heftig über die Zukunft der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Während Kanzler Merz und Arbeitsministerin Bas die komplette Rentenreform umsetzen wollen, stellt sich SPD‑Generalsekretär Klüssendorf gegen die Abschaffung der „Rente mit 63“. Ost‑Ministerpräsidenten und Sozialverbände warnen vor harten Einschnitten für langjährig Versicherte. Der Ausgang des Konflikts entscheidet, ob Millionen Beschäftigte weiterhin früher ohne Abschläge in Rente gehen können.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Grundsicherungsgeld

Voraussetzungen

Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 zum Grundsicherungsgeld, zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Grundsicherungsgeld Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten für die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Grundsicherungsgeld Rechner!

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherungsgeld rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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