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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherungsgeld, Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

13. Monatsrente ab Dezember 2026: Deutschland bleibt beim alten Modell, Schweiz zahlt extra

Peter Kosick

Im Dezember fließt in der Schweiz erstmals eine komplette Monatsrente extra – für deutsche Rentnerinnen und Rentner bleibt es trotz höherem Rentenwert bei zwölf Zahlungen im Jahr.

1913,40 Euro für die Rente 2026 – die magische Zahl von 45 Entgeltpunkten

Peter Kosick

45 Rentenpunkte ergeben seit Juli 2026 eine gesetzliche Standardrente von 1.913,40 Euro brutto im Monat. Doch 45 Arbeitsjahre führen nicht automatisch zu diesem Betrag: Entscheidend ist, ob Beschäftigte über Jahrzehnte hinweg ungefähr das Durchschnittseinkommen erzielt haben. Der Artikel erklärt die Rentenformel, typische Abweichungen durch Teilzeit und Abschläge sowie die wichtigsten Schritte zur eigenen Rentenberechnung.

Pflegegrad befristet: Was der Reformplan ab 2027 für Pflegegeld bedeutet

Ingo Kosick

Der Pflegegrad soll nach dem Reformplan der Bundesregierung nicht für alle Betroffenen automatisch befristet werden. Pflegekassen könnten zeitlich begrenzte Bewilligungen aber häufiger nutzen, wenn Gutachter eine Verbesserung der Selbstständigkeit erwarten. Bei Ablauf der Frist kann eine neue Begutachtung über Pflegegrad, Pflegegeld und weitere Leistungen entscheiden. Noch handelt es sich beim Pflegeneuordnungsgesetz um einen Referentenentwurf.

Aktuelle Nachrichten

Mit dem Grundsicherungsgeld können Bareinzahlungen auf dem Girokonto Fragen des Jobcenters auslösen. Entscheidend ist, ob es sich um neues Einkommen oder um bereits vorhandenes Bargeld handelt. Wer die Herkunft nicht plausibel erklären kann, riskiert eine Anrechnung und im schlimmsten Fall Rückforderungen. Belege wie Kontoauszüge, Quittungen oder Verträge helfen, Missverständnisse zu vermeiden.

Nach der AfD-Wahl in Sachsen-Anhalt wächst in der SPD der Widerstand gegen die geplante Abschaffung der Rente nach 45 Versicherungsjahren. Doch für Versicherte gilt weiterhin das bisherige Recht: Die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte ist nicht abgeschafft. Welche Jahrgänge profitieren, was die SPD nun ändern will und warum Betroffene ihre Rentenplanung trotzdem prüfen sollten.

Die Alterssicherungskommission schlägt einen neuen Freibetrag für gesetzliche Renten bei der Grundsicherung vor. Diskutiert werden 20 oder 30 Prozent der Bruttorente, die künftig nicht angerechnet werden könnten – auch für Menschen ohne 33 Grundrentenjahre. Noch handelt es sich nur um eine Empfehlung, nicht um einen neuen Rechtsanspruch. Was Rentner jetzt wissen müssen und wer besonders profitieren könnte.

Wer mit 65, 66 oder 67 Jahren in Rente geht, kann statistisch noch viele Jahre Ruhestand vor sich haben. Aktuelle Destatis-Daten zeigen: 65-jährige Männer leben im Schnitt noch 18,0 Jahre, Frauen noch 21,1 Jahre. Die Tabelle zeigt, wie lange die Rente je nach Geburtsjahr und Regelaltersgrenze statistisch reichen kann. Wichtig: Die Werte sind Durchschnittswerte und keine individuelle Lebensprognose.

Die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren steht politisch zur Debatte – abgeschafft ist sie aber noch nicht. Wer heute die Voraussetzungen erfüllt, kann weiterhin vor der Regelaltersgrenze ohne Abschläge in Rente gehen. Für viele Jahrgänge ist der Begriff „Rente mit 63“ jedoch längst irreführend, denn ab Jahrgang 1964 ist ein Rentenbeginn frühestens mit 65 möglich. Entscheidend werden mögliche Übergangsregeln und eine rechtzeitige Prüfung des Rentenkontos.

Zahlt der andere Elternteil keinen oder nur unregelmäßig Unterhalt, kann das Jugendamt Unterhaltsvorschuss leisten. 2026 sind für Kinder je nach Alter bis zu 394 Euro monatlich möglich. Der Anspruch hängt von der Betreuungssituation, der Mitwirkung und bei Jugendlichen auch von zusätzlichen SGB-II-Regeln ab. Was Alleinerziehende jetzt zum Antrag wissen müssen.

Im Hitzesommer 2026 bekommen viele Pflegebedürftige vom Sozialamt eine klare Absage, wenn es um Geld für eine Klimaanlage geht. Ein anderer Antrag führt jedoch zum Erfolg – und kann bis zu 4.180 Euro bringen, wenn eine wichtige Frist eingehalten wird.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Grundsicherungsgeld

Voraussetzungen

Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 zum Grundsicherungsgeld, zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Grundsicherungsgeld Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten für die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Grundsicherungsgeld Rechner!

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherungsgeld rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V. aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um neue Grundsicherung, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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