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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Grundsicherungsgeld: Ab 2027 droht Zwangsrente mit 14,4 Prozent Abschlag

Grundsicherungsgeld: Ab 2027 droht Zwangsrente mit 14,4 Prozent Abschlag

Peter Kosick

Mit der neuen Grundsicherung, die am 1. Juli 2026 das bisherige Bürgergeld ablöst, stehen Millionen Leistungsempfänger vor einschneidenden Veränderungen. Eine besonders brisante Regelung betrifft ältere Menschen ab 63 Jahren: Ab dem 1. Januar 2027 kann das Jobcenter sie wieder zur vorzeitigen Altersrente mit dauerhaften Abschlägen verpflichten. Wer mit 63 statt 67 in Rente geht, verliert bis zu 14,4 Prozent seiner monatlichen Rentenzahlung – ein Leben lang. Was Betroffene jetzt wissen müssen.

Sozialhilfe für Deutsche im Ausland: Neues Urteil stärkt Rechte in Notlagen

Sozialhilfe für Deutsche im Ausland: Neues Urteil stärkt Rechte in Notlagen

Peter Kosick

Dürfen deutsche Staatsbürger im Ausland Sozialhilfe aus Deutschland erhalten? Ein aktuelles Urteil durchbricht die bisher strikte Praxis der Sozialämter. Lesen Sie, wer jetzt trotz Auslandswohnsitz Chancen auf Leistungen hat – und welche Voraussetzungen unbedingt erfüllt sein müssen.

Neue Grundsicherung: So stoppen Sie 100‑Prozent‑Sanktionen mit einem Eilantrag

Neue Grundsicherung: So stoppen Sie 100‑Prozent‑Sanktionen mit einem Eilantrag

Peter Kosick

Die neue Grundsicherung bringt drastische Sanktionen – bis hin zur kompletten Streichung der Leistungen. Viele Betroffene wissen nicht, dass sie sich mit einem Eilantrag beim Sozialgericht sofort wehren können. Im Artikel lesen Sie Schritt für Schritt, wie Sie Fristen einhalten, Existenzgefährdung belegen und Ihre Chancen deutlich verbessern.

Aktuelle Nachrichten

Wer als Minijobber auf Abruf arbeitet, sollte seinen Arbeitsvertrag genau prüfen. Fehlt eine wichtige Klausel zur wöchentlichen Arbeitszeit, greift eine gesetzliche Regelung, die automatisch 20 Wochenstunden festlegt – auch wenn tatsächlich weniger gearbeitet wird. Die Folge: Aus einem vermeintlichen 603-Euro-Minijob wird eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit erheblichen Nachforderungen für Arbeitgeber und finanzielle Risiken für Beschäftigte.

Auch 2026 gilt: Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen regulären Arbeitstag, haben Minijobber Anspruch auf bezahlte Freistellung – und dürfen die ausgefallene Zeit nicht vor- oder nacharbeiten. Der Artikel erklärt, wann genau Lohnfortzahlung fällig ist, wie sie berechnet wird und warum die Feiertagsvergütung bei der 603‑Euro-Minijobgrenze mitgerechnet wird.

Rentenpfändung 2026, Gläubiger Rentenbescheid anfordern, Pfändungsfreigrenze Rente 1.559,99 Euro, Rente pfändbar wie Arbeitseinkommen, Nebenrecht Herausgabe Rentenbescheid, § 54 SGB I Rente, Pfändung Rentenversicherung Drittschuldner

Ab Juli 2026 dürfen Jobcenter Krankschreibungen von Bürgergeld-Beziehenden genauer prüfen und bei begründeten Zweifeln den Ärztlichen Dienst einschalten. Bestätigt dieser die Arbeitsunfähigkeit nicht, drohen Sanktionen – der Artikel erklärt, welche Rechte und Pflichten Sie haben und wie Sie sich gegen ungerechtfertigte Kürzungen wehren können.

Seit der nachgelagerten Besteuerung sind immer mehr Rentner zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet – 2026 liegt der steuerpflichtige Rentenanteil für Neurentner bereits bei 84 Prozent. Wer trotz Pflicht keine Erklärung einreicht, riskiert Nachzahlungen, Zuschläge und im Extremfall ein Strafverfahren; der Artikel erklärt, wie Sie Ihre Steuerpflicht selbst grob prüfen und wann Sie sich rechtssicher eine Erklärung sparen können.

Eine ARD-/WDR-Umfrage zeigt: 86 Prozent der Deutschen wollen, dass künftig auch Beamte, viele Selbstständige und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Fachleute diskutieren dazu Modelle einer Erwerbstätigenversicherung, warnen aber zugleich, dass eine bloße Ausweitung des Versichertenkreises die demografischen Probleme der Rente nicht allein löst.

2026 wird für Menschen mit Schwerbehinderung zum Schlüsseljahr: Die Kriterien für den Grad der Behinderung werden verschärft, der Ausweis wird digitaler und Steuerdaten laufen automatisch an das Finanzamt. Wer eine Höherstufung beantragt, riskiert künftig eher auch eine Herabstufung. Gleichzeitig startet die EU-Behindertenkarte und neue Nachweiswege in Richtung Finanzamt. Der Artikel zeigt, was Sie jetzt bei GdB-Anträgen, Ausweis und Behinderten-Pauschbetrag beachten sollten.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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