Bürger & Geld ist das unabhängige Nachrichtenportal des gemeinnützigen Vereins (NGO) Für soziales Leben e.V. – Verlässliche News zu Rente, Grundsicherung und Finanzen.

Aktuelle Top‑News

Mietrechtsreform 2027: Neue Regeln für Indexmiete, möblierte Wohnungen und Kündigung

Ingo Kosick

Wer Mietschulden vollständig nachzahlt, kann heute trotzdem die Wohnung verlieren. Der neue Gesetzentwurf soll das ändern – und bringt auch bei Indexmiete und möblierten Wohnungen spürbare Entlastung.

Dann kann der Geburtsjahrgang 1976 in Rente gehen: nach aktueller Gesetzeslage vs. Basis der Rentenreform

Ingo Kosick

Wer 1976 geboren wurde, erreicht die gesetzliche Regelaltersgrenze von 67 Jahren im Jahr 2043. Mit 45 Versicherungsjahren ist ein abschlagsfreier Renteneinstieg bereits mit 65 möglich. Wer dagegen schon mit 63 in Rente geht, muss unter Umständen dauerhafte Abschläge von bis zu 14,4 Prozent hinnehmen. Wie hoch die Rente ausfällt, hängt insbesondere von den erworbenen Entgeltpunkten, den Versicherungszeiten und dem gewählten Rentenbeginn ab. Diskutierte Reformen zur Anhebung der Altersgrenzen könnten auch diesen Jahrgang betreffen. Rechtsverbindlich sind diese Pläne bislang jedoch nicht.

Rentenkommission: Diese Knackpunkte blockieren die Rentenreform bis 2027

Ingo Kosick

Jahrzehnte gearbeitet, den Ruhestand fest eingeplant und plötzlich ist alles wieder offen: Der neue Arbeitsminister übernimmt den härtesten Streit der Koalition um die Rente nach 45 Jahren.

Aktuelle Nachrichten

Die geplante Rentenreform sieht nach aktuellem Stand weder pauschale Kürzungen noch eine Neuberechnung laufender Altersrenten vor. Für Bestandsrentner könnten sich dennoch langfristige Folgen ergeben: Ab 2032 könnten die Rentenerhöhungen hinter der Lohnentwicklung zurückbleiben. Die Vorschläge der Alterssicherungskommission sind bislang jedoch nicht gesetzlich beschlossen.

Der Dienstplan bleibt leer, am Monatsende fehlen trotzdem Hunderte Euro auf dem Konto. Warum viele Lohnabzüge wegen Minusstunden vor Gericht keinen Bestand hätten.

Zum 1. Januar 2027 steigt der monatliche Preis des Deutschlandtickets von 63 Euro auf 66,80 Euro. Wer das Ticket das ganze Jahr nutzt, zahlt damit insgesamt 45,60 Euro mehr. Die Preisberechnung orientiert sich erstmals an einem Kostenindex. Lesen Sie, welche Vergünstigungen infrage kommen und welche Kündigungsfrist Sie bei der Deutschen Bahn beachten müssen.

Die Rentner von 2036 sind längst geboren. Während die Babyboomer in den Ruhestand wechseln, ringt die Politik um die Reform, und der Osten zeigt, wohin die Reise geht.

Die Bundesregierung hat eine Pflegekommission eingesetzt. Sie prüft sowohl eine Begrenzung der Eigenanteile als auch zielgerichtetere Zuschüsse zu Heimkosten. Höhere Zahlungen sind damit noch nicht beschlossen. Für Pflegebedürftige und Angehörige bleiben die bestehenden Regeln zunächst maßgeblich.

Der 49-Euro-Preis ist für einen Monat zurück, aber nur als Gutschrift und mit Abo-Bindung. Ab Januar kostet das Ticket 66,80 Euro, während der Regelsatz bei 563 Euro stehen bleibt.

Die Rentenreform ist noch nicht beschlossen. Umstritten sind 3 Punkte, die Änderungen bei der Rente nach 45 Versicherungsjahren, bei Minijobs und bei der Altersteilzeit. Für Beschäftigte bleiben die bisherigen Voraussetzungen maßgeblich. Der Überblick trennt geltendes Recht von Reformvorschlägen.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Grundsicherungsgeld

Voraussetzungen

Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 zum Grundsicherungsgeld, zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Grundsicherungsgeld Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten für die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Grundsicherungsgeld Rechner!

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherungsgeld rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende / Grundsicherungsgeld werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um neue Grundsicherung, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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