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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Spritpreis Bremse in Österreich wirkungsvoller als in Deutschland

Spritpreisbremse: Warum Österreich ab April 2026 besser fährt – besonders mit kleiner Rente oder kleinem Einkommen

Ingo Kosick

Österreich bremst die Spritpreise ab 1. April 2026 mit einer Kombination aus gesenkter Mineralölsteuer und Margendeckel für Raffinerien und Tankstellen – überwacht durch die Regulierungsbehörde E-Control. Deutschland setzt dem ab 1. Mai 2026 einen befristeten Tankrabatt durch Senkung der Energiesteuer entgegen, verzichtet aber auf einen Margendeckel – was im direkten Vergleich als weniger treffsicher und anfälliger für Übergewinne gilt.

Früher in Rente mit GdB 50: Wann das Versorgungsamt Ihr Merkzeichen aG nicht einfach streichen darf

Früher in Rente mit GdB 50: Wann das Versorgungsamt Ihr Merkzeichen aG nicht einfach streichen darf

Peter Kosick

Viele Schwerbehinderte planen mit GdB 50 und Merkzeichen aG den früheren Rentenstart – doch Versorgungsämter prüfen alte Bescheide immer strenger. Aktuelle Urteile machen klar: Eine angeblich „verbesserte Gehstrecke“ reicht für den Entzug nicht aus, entscheidend ist der Gesamtzustand und die Mobilität im öffentlichen Raum. Erfahren Sie, welche Fristen Sie beachten müssen, wie Sie auf Prüfbescheide reagieren und Ihre Ansprüche auf die Altersrente für schwerbehinderte Menschen wirksam absichern.

Über 60.000 € Schonvermögen: Was das Urteil zum Merkzeichen aG für Schwerbehinderte bedeutet

Über 60.000 € Schonvermögen: Was das Urteil zum Merkzeichen aG für Schwerbehinderte bedeutet

Peter Kosick

Viele Schwerbehinderte fürchten, dass das Versorgungsamt ihnen das Merkzeichen aG streicht – mit gravierenden Folgen für Alltag und Finanzen. Ein aktuelles Urteil stärkt jetzt die Rechte von Bestandsinhabern und setzt enge Grenzen für den Entzug. Gleichzeitig steigen 2025 die Schonvermögensgrenzen deutlich, in manchen Fällen auf über 60.000 Euro und mehr – wir erklären, wer jetzt besonders profitiert und wie Sie Ihren Status schützen.

Aktuelle Nachrichten

Im Juli 2026 dreht Deutschland gleich an mehreren Stellschrauben: Aus Bürgergeld wird Grundsicherungsgeld, die gesetzlichen Renten steigen spürbar, Minijobber bekommen neue Chancen für mehr Rente – und höhere Pfändungsfreigrenzen sollen das Existenzminimum besser schützen. Was sich konkret ändert, wer profitiert und wo neue Risiken lauern – etwa durch strengere Regeln im Jobcenter oder mögliche Steuerpflicht im Alter, lesen Sie hier! So sehen Sie auf einen Blick, was der Reformmonat Juli 2026 für Ihren Geldbeutel und Ihre soziale Absicherung bedeutet.

Das Merkzeichen aG ist für viele Schwerbehinderte lebenswichtig – und trotzdem versuchen Versorgungsämter immer wieder, es zu streichen. Ein aktuelles Urteil macht jetzt klar: Eine bloße Neubewertung oder eine andere Einschätzung der Gehstrecke reicht für den Entzug nicht aus. Im Artikel lesen Sie, wann Bestandsinhaber besonders geschützt sind und wie Sie sich gegen eine Kürzung wehren können.

Haben Sie einen GdB-Bescheid erhalten, der Ihre Beeinträchtigung unterschätzt? Viele Erstentscheidungen sind zu niedrig – Widerspruch lohnt sich in bis zu 40% der Fälle. Erfahren Sie, wie Sie richtig vorgehen und welche Vorteile ein höherer GdB bringt.

Bürgergeld-Empfänger mit Schwerbehinderung oder chronischen Erkrankungen haben oft Anspruch auf zusätzliche Leistungen – doch das Jobcenter zahlt diese nicht automatisch. Besonders der Mehrbedarf für Merkzeichen G und kostenaufwendige Ernährung bleibt häufig ungenutzt. Wir erklären, wer welche Zuschläge beantragen kann und wie viel Geld monatlich möglich ist.

Zum 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten in Deutschland um 4,24 Prozent. Auf den ersten Blick klingt das nach einem deutlichen Plus – doch wie viel kommt davon tatsächlich auf dem Konto an? Der Artikel erklärt anhand einer großen Tabelle, was die Erhöhung für Renten zwischen 800 und 2.500 Euro bedeutet. Außerdem erfahren Sie, welche rechtlichen Vorgaben dahinterstehen und wer wegen Steuern oder Sozialabgaben genauer hinsehen sollte.

Wer Bürgergeld bezieht, bekommt ab Juli 2026 Post mit neuem Logo: Aus dem Bürgergeld wird das „Grundsicherungsgeld“. Hinter der neuen Bezeichnung steckt jedoch weit mehr als Kosmetik. Jobcenter sollen stärker auf schnelle Arbeitsaufnahme setzen, Mitwirkungspflichten werden verschärft und Schonregeln etwa beim Vermögen zurückgefahren. Der Artikel erklärt, was sich im Alltag wirklich ändert, wo Risiken liegen und worauf Sie bei Bescheiden der Jobcenter in der Übergangsphase achten müssen.

DMit der Neuen Grundsicherung zieht der Gesetzgeber die Zügel spürbar an. Bereits seit dem 23. April 2026 können Jobcenter bei beharrlicher Arbeitsverweigerung den gesamten Regelbedarf streichen – 100‑Prozent‑Sanktionen sind damit zurück. Zum 1. Juli 2026 folgen dann verschärfte Kürzungen bei Meldeversäumnissen und anderen Pflichtverletzungen. Der Artikel zeigt, welche Sanktionen ab wann gelten, wo die Grenzen des Bundesverfassungsgerichts liegen und wie Sie mit Widerspruch und Eilantrag beim Sozialgericht reagieren können.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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