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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Neue Grundsicherung: Jobcenter darf AU überprüfen lassen

Bürgergeld: Jobcenter dürfen Ihre Krankschreibung mit dem Start der neuen Grundsicherung ab 1. Juli 2026 eher anzweifeln

Ingo Kosick

Ab Juli 2026 dürfen Jobcenter Krankschreibungen von Bürgergeld-Beziehenden genauer prüfen und bei begründeten Zweifeln den Ärztlichen Dienst einschalten. Bestätigt dieser die Arbeitsunfähigkeit nicht, drohen Sanktionen – der Artikel erklärt, welche Rechte und Pflichten Sie haben und wie Sie sich gegen ungerechtfertigte Kürzungen wehren können.

Pflicht? Steuererklärung für Rentner

Steuererklärung als Rentner: Wann sie Pflicht ist – und wann es teuer wird

Peter Kosick

Seit der nachgelagerten Besteuerung sind immer mehr Rentner zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet – 2026 liegt der steuerpflichtige Rentenanteil für Neurentner bereits bei 84 Prozent. Wer trotz Pflicht keine Erklärung einreicht, riskiert Nachzahlungen, Zuschläge und im Extremfall ein Strafverfahren; der Artikel erklärt, wie Sie Ihre Steuerpflicht selbst grob prüfen und wann Sie sich rechtssicher eine Erklärung sparen können.

Umfrage: große Mehrheit für die Rente für alle

Gleiche Rente für alle: auch Beamte, Politiker und Selbstständige sollen einzahlen – die 86‑Prozent‑Forderung!

Ingo Kosick

Eine ARD-/WDR-Umfrage zeigt: 86 Prozent der Deutschen wollen, dass künftig auch Beamte, viele Selbstständige und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Fachleute diskutieren dazu Modelle einer Erwerbstätigenversicherung, warnen aber zugleich, dass eine bloße Ausweitung des Versichertenkreises die demografischen Probleme der Rente nicht allein löst.

Aktuelle Nachrichten

2026 wird für Menschen mit Schwerbehinderung zum Schlüsseljahr: Die Kriterien für den Grad der Behinderung werden verschärft, der Ausweis wird digitaler und Steuerdaten laufen automatisch an das Finanzamt. Wer eine Höherstufung beantragt, riskiert künftig eher auch eine Herabstufung. Gleichzeitig startet die EU-Behindertenkarte und neue Nachweiswege in Richtung Finanzamt. Der Artikel zeigt, was Sie jetzt bei GdB-Anträgen, Ausweis und Behinderten-Pauschbetrag beachten sollten.

Viele Rentner wollen mit einer Einmalzahlung aus der Betriebsrente frühere oder höhere Renten sichern – und erleben eine teure Überraschung. Ein aktuelles Urteil bestätigt, dass Krankenkassen darauf zusätzliche Beiträge verlangen dürfen. Im Artikel erklären wir, wen das trifft, wie die Rechtslage aussieht und welche Alternativen es gibt.

Pflegegeld, Rente, Grundsicherung – viele ältere Menschen verlieren hier schnell den Überblick. Wird das Pflegegeld auf die Altersrente oder die Grundsicherung angerechnet? Bekommen pflegende Angehörige dafür eigene Rentenpunkte – und wie hoch ist der Effekt wirklich? Der Artikel erklärt verständlich, was für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen gilt, wo keine Anrechnung droht und an welchen Stellen Sie genau hinschauen sollten.

Zum 1. Juli 2026 steigen alle gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent. Der Artikel zeigt mit einfacher Formel und großer Tabelle, wie Sie Ihre individuelle Rentenerhöhung in Euro berechnen und was typische Rentenbeträge ab Juli 2026 wirklich ausmachen. So sehen Sie auf einen Blick, wie viel mehr Rente monatlich auf Ihrem Konto ankommt.

Menschen mit Schwerbehinderung können seit einigen Jahren deutlich einfacher Fahrtkosten für Privatfahrten steuerlich geltend machen. Die Pauschalen bringen bares Geld zurück – auch für Einkäufe, Arzttermine oder Besuche bei Angehörigen. Im Artikel lesen Sie, wer Anspruch hat, welche Beträge gelten und wie Sie die Entlastung Schritt für Schritt in der Steuererklärung nutzen.

Ein internes Arbeitspapier von Bund, Ländern und Kommunen sorgt für Angst bei Menschen mit Schwerbehinderung: Vorgeschlagen werden weitreichende Kürzungen bei Unterstützung im Alltag, in Schule und Ausbildung sowie bei sozialen Leistungen. Im Artikel erklären wir, welche Leistungen konkret auf der Kippe stehen, wer besonders betroffen wäre und welche Schutzrechte Betroffene kennen sollten.

Menschen mit Schwerbehinderung erhalten ab 2028 einen neuen europäischen Behindertenausweis, der in allen 27 EU-Ländern gleichermaßen anerkannt wird. Der EU-Ausweis eröffnet zahlreiche Vorteile beim Reisen, bei Kulturveranstaltungen und im Alltag. Welche konkreten Rechte Sie damit europaweit nutzen können und wie Sie den Ausweis beantragen, erfahren Sie hier.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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