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Bürger & Geld: News- und Nachrichtenmagazin zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Sozialleistungen und Finanzen

Der Verein Für soziales Leben e. V. präsentiert hier das News– und NachrichtenmagazinBürger & Geld“ zu den Themen Rente, Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende / Bürgergeld, Familien- und Sozialleistungen sowie Finanzen.
Zusätzlich: aktuelle Informationen, praktische Tipps und Rechner rund um Kindergeld, Wohngeld und mehr.
Wir sind eine gemeinnützige, unabhängige Organisation (NGO)!

Aktuelle Top‑News

Schwerbehinderung: Gericht sichert 1.341,67 Euro Persönliches Budget

Schwerbehinderung: Familie bekommt im Eilverfahren 1.342 Euro monatlich zugesprochen

Peter Kosick

Ein autistischer Schüler sollte plötzlich kein Geld mehr für seine wichtige Autismustherapie bekommen – obwohl die Behandlung bereits bewilligt war. Ein Gericht in Baden-Württemberg hat das gestoppt und das Persönliche Budget vorläufig gesichert. Der Fall zeigt, wie stark Gerichte die Teilhabe von Kindern mit Behinderung schützen. Und er macht deutlich, welche Rechte Familien haben, wenn Träger Leistungen kürzen oder einstellen wollen.

Pflegefachkraft berät ältere Frau im Rollstuhl zum persönlichen Budget als Alternative zum Pflegegeld – Infografik Bürger & Geld Nachrichtenmagazin

Mehr Freiheit in der Pflege: So funktioniert das persönliche Budget in der Praxis

Peter Kosick

Wer Angehörige pflegt oder selbst Unterstützung braucht, stößt schnell an Grenzen des klassischen Pflegegeldes. Das persönliche Budget verspricht mehr Freiheit bei der Organisation von Hilfe – von Assistenz im Alltag bis zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Doch wie funktioniert das konkret, wer hat Anspruch und welche Risiken sollten Familien kennen? Der Artikel zeigt Schritt für Schritt, ob und wann sich der Umstieg auf das persönliche Budget lohnt.

Schwerbehinderung: Behinderten-Pauschbetrag 2026 – das ist neu

Steuer-Erleichterung für Menschen mit Behinderung – so funktioniert der neue digitale Nachweis

Peter Kosick

Seit Januar 2026 hat sich beim Behinderten-Pauschbetrag ein entscheidendes Detail geändert: Der Grad der Behinderung wird nicht mehr per Papiernachweis ans Finanzamt übermittelt, sondern digital – direkt vom Versorgungsamt. Das soll die Antragstellung vereinfachen, setzt aber voraus, dass die eigene Steuer-ID dort hinterlegt ist. Millionen Menschen mit Behinderung sollten deshalb prüfen, ob ihre Daten aktuell und vollständig sind – sonst droht der Pauschbetrag zu entfallen.

Aktuelle Nachrichten

Die Bundesregierung plant für 2026 eine steuerfreie Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro. Profitieren können jedoch nur Rentnerinnen und Rentner mit Job. Reine Altersrentner ohne Beschäftigung gehen meist leer aus.

Seit 2026 gelten neue Spielregeln für Rentnerinnen, Rentner und Menschen mit Schwerbehinderung – vom Finanzamt bis zum Alltag im Nahverkehr. Zugleich treibt die EU einen einheitlichen Behindertenausweis voran, der Reisen und Teilhabe in anderen Ländern erleichtern soll. Viele fragen sich: Reicht der bisherige Ausweis noch, oder braucht es neue digitale Nachweise? Der Artikel erklärt verständlich, was jetzt gilt, welche Vorteile die Änderungen bringen und wo Sie Ihre Rechte aktiv nutzen können.

Für viele schwerbehinderte Menschen ist der Mehrbedarf ein wichtiger Zuschlag zum Bürgergeld oder zur Grundsicherung – doch oft bleibt er ungenutzt. Wer hat 2026 tatsächlich Anspruch, welche Rolle spielt das Merkzeichen „G“ oder „aG“ und ab wann wird gezahlt? Der Artikel erklärt verständlich, welche Regeln in SGB II und SGB XII gelten und warum der richtige Zeitpunkt der Antragstellung so wichtig ist. So vermeiden Sie, dass Ihnen zustehendes Geld verloren geht.

Ab Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent, der Rentenwert klettert auf 42,52 Euro pro Entgeltpunkt. Während viele Rentnerinnen und Rentner von einem spürbaren Plus profitieren, bleibt für Menschen in Grundsicherung im Alter oft kein realer Mehrbetrag übrig – und die strukturellen Finanzierungsprobleme des Systems bleiben ungelöst.

Mit der Umstellung des Bürgergelds auf die „Neue Grundsicherung“ bleibt der Elterngeld-Freibetrag für vorher erwerbstätige Eltern zwar erhalten, in der Praxis häufen sich aber fehlerhafte Anrechnungen. Gleichzeitig verschärfen sich ab Juli 2026 die Mitwirkungspflichten für Eltern im Leistungsbezug, die nach dem ersten Geburtstag des Kindes wieder arbeiten sollen.

Seit 1. Januar 2026 können pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad über ihre Pflegekasse bis zu 70 Euro monatlich für digitale Pflegeanwendungen abrufen – allerdings nur auf Antrag und bei zugelassenen Apps oder Online-Diensten. Diese neue Leistung ist kein pauschaler Zuschlag zur Rente, zum Bürgergeld oder zur Sozialhilfe, sondern ein zweckgebundener Anspruch innerhalb der sozialen Pflegeversicherung. Für viele Betroffene mit Schwerbehinderung kann sie aber in Kombination mit Mehrbedarfszuschlägen und steuerlichen Entlastungen spürbar helfen, behinderungsbedingte Mehrausgaben zu decken.

Die Bundesregierung senkt 2026 für zwei Monate die Mineralölsteuer um 17 Cent pro Liter und erlaubt Arbeitgebern eine steuerfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro. Rentner, Bürgergeld- und Grundsicherungsbeziehende profitieren davon nur begrenzt – meist über günstigeren Sprit, während viele beim Krisenbonus leer ausgehen.

Ratgeber & Service

Rente – Alles zur gesetzlichen Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente ist der Grundbaustein der Altersvorsorge. Sie sollte so hoch sein, dass Rentner ihren Lebensunterhalt großzügig davon bestreiten können.

Es gibt unterschiedliche Rentenarten. Zu nennen sind etwa die reguläre Altersrente, die Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente oder die Unfallrente.

Alle haben unterschiedliche Voraussetzungen. Die Rentenhöhe hängt von individuellen Faktoren ab. Die Rentenauszahlung erfolgt monatlich, meistens im Nachhinein.

Wichtig für Rentner: Jährlich findet eine Rentenerhöhung statt, die nächste zum 1. Juli 2026.

Gegebenenfalls kann die Rente durch die Grundsicherung im Alter ergänzt werden.

Ganz wichtig: die Rente gibt es immer nur auf Antrag. Deshalb hier die Infos zum Rentenantrag!

Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld)

Voraussetzungen

Bürgergeld wird zum 1. Juli 2026 zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. (Vormals war es als Hartz IV bekannt.) Es ist die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige, arbeitsuchende Menschen und ihre Familien in Deutschland. Es setzt sich zusammen aus dem Regelsatz (Regelbedarf), den Kosten der Unterkunft und möglichen Mehrbedarfen. Es wird auf Antrag durch das örtliche Jobcenter ausgezahlt. Einzelheiten hier: Auszahlung und Termine

Zweck des Gesetzes zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) ist es, die arbeitsfähigen Menschen nachhaltig in Beschäftigung bzw. Arbeit zu bringen.

Höhe

Der aktuelle Regelsatz 2026 beträgt 563 Euro pro Monat für eine alleinstehende, erwachse Person. 2027 wird der die Höhe angepasst werden, so die Prognose unserer Experten. Dann ist das Bürgergeld längst zum Grundsicherungsgeld geworden bzw. zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende!

Der Regelsatz dient der Deckung des alltäglichen Bedarfs. Er wird in unterschiedlicher Höhe ausgezahlt: Alleinstehende, Paare und Kinder erhalten somit keine einheitlichen Summen. Wie hoch ist Ihr individueller Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende? Nutzen Sie den Bürgergeld Rechner – Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende !

Antrag

Bürgergeld muss beantragt werden. Wichtig ist, dass der Antrag auf Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) rechtzeitig gestellt wird. Rückwirkung kommt ihm grundsätzlich nicht zu.

Einkommen und Vermögen bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (ehem. Bürgergeld) werden Einkommen und Vermögen grundsätzlich auf den Anspruch angerechnet. Allerdings gibt es Einkommensfreibeträge und Vermögensfreibeträge. Letzte werden auch Schonvermögen genannt.

Familie & Kinder – Leistungen und Unterstützung

Für Familien besonders wichtig sind der Unterhalt oder der Unterhaltsvorschuss sowie das Kindergeld, der Kinderzuschlag sowie das Wohngeld.

Finanzen & Sozialleistungen im Überblick

Der Bereich Finanzen vor sozialen Hintergrund umfasst u.a. die Leistungen Arbeitslosengeld, Wohngeld und Pflegegeld. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten finanzielle Nachteilsausgleiche.

Über Bürger & Geld

Bürger & Geld ist das Online‑Nachrichtenmagazin des gemeinnützigen Vereins „Für soziales Leben e. V.“ aus Lüdinghausen (NRW). Mehr über unser Selbstverständnis, unsere Finanzierung und Arbeitsweise erfahren Sie auf unserer Seite „Über uns“. Unser Redaktionsteam bereitet komplexe Sozial‑ und Finanzthemen rund um Bürgergeld, Rente, Familie und Finanzen verständlich, unabhängig und praxisnah auf. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder eigene Erfahrungen teilen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Alle rechtlichen Angaben finden Sie im Impressum sowie in unserer Datenschutzerklärung.

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