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Die größten Stromfresser im Haushalt: So sparen Rentner und Bürgergeld-Bezieher jetzt

Die größten Stromfresser im Haushalt sind meist wenige, aber stark genutzte Geräte: alte Heizungspumpen, Warmwasserbereitung, Trockner, Kühlgeräte, Herd/Backofen, Spül- und Waschmaschine sowie Unterhaltungselektronik und Standby-Verluste. Wer hier gezielt ansetzt, kann seine Stromrechnung – gerade als Rentner mit geringer oder mittler Rente oder als Bürgergeld-Bezieher – deutlich senken. Einzelheiten in nachfolgendem Artikel auf Bürger & Geld, dem Nachrichtenmagazin des Vereins Für soziales Leben e.V..

Die größten Stromfresser im Haushalt

Alte Heizungspumpen und elektrische Warmwasserbereitung (Boiler, Durchlauferhitzer) gehören zu den stärksten Verbrauchern, oft mit 500–800 kWh pro Jahr und Kosten im dreistelligen Euro-Bereich.
Auch Wäschetrockner, Elektroherd/Backofen, Kühl- und Gefriergeräte erreichen schnell mehrere hundert kWh jährlich, weil sie lange oder rund um die Uhr laufen.

Moderne Unterhaltungs- und IT‑Geräte (Fernseher, Router, Computer, Konsolen) sind einzeln sparsamer geworden, verbrauchen zusammen aber bis zu ein Drittel des Haushaltsstroms – vor allem durch Dauerbetrieb und Standby.
Spül- und Waschmaschinen sind weitere klassische Stromfresser, wenn sie häufig, heiß und nur halb voll laufen.

Spar-Hebel bei Heizung und Warmwasser

Der Austausch einer alten Heizungspumpe gegen ein Hocheffizienzmodell senkt den Verbrauch oft von 600–800 auf rund 100–200 kWh pro Jahr.
Zeitprogramme und Nachtabsenkung vermeiden unnötigen Dauerbetrieb und bringen vor allem in der Heizsaison große Einsparungen.

Elektrische Warmwasserbereiter sollten möglichst niedrig eingestellt, entkalkt und bei längerer Abwesenheit abgeschaltet werden.
Wer die Wassertemperatur sinnvoll begrenzt und kurze Duschzeiten einhält, spart zusätzlich – besonders wichtig bei hohen Strompreisen.

Küche: Herd, Backofen, Kühlschrank, Gefriertruhe

Beim Elektroherd hilft energiesparendes Kochen: Deckel nutzen, Wasser im Wasserkocher erhitzen, Restwärme ausnutzen und möglichst Umluft statt Ober-/Unterhitze verwenden.
Ältere Kochfelder (Guss, alte Ceranfelder) verbrauchen deutlich mehr Strom als moderne Induktionskochfelder, ein Austausch lohnt langfristig.

Kühl- und Gefriergeräte sollten auf etwa 5–7 Grad (Kühlschrank) bzw. –18 Grad (Gefrierteil) eingestellt und regelmäßig abgetaut werden.
Steht das Gerät kühl, frei belüftet und nicht neben dem Herd, sinkt der Verbrauch spürbar – alte Geräte über zehn Jahre sind oft wahre Stromfresser.

Waschen, Spülen, Trocknen

Waschmaschine und Geschirrspüler verbrauchen am meisten Strom für das Erhitzen des Wassers, daher sind 30–40‑Grad‑Programme und Eco‑Modi besonders wichtig.
Nur voll beladene Maschine starten und Vorwäsche vermeiden – das spart Strom, Wasser und schont die Geräte.

Der Wäschetrockner zählt zu den teuersten Geräten: Lufttrocknen auf Ständer oder Leine reduziert den Verbrauch drastisch.
Kann auf den Trockner nicht verzichtet werden, lohnt ein moderner Wärmepumpentrockner, der deutlich weniger kWh pro Durchgang benötigt.

Unterhaltungselektronik, Standby und Tipps speziell für Rentner & Bürgergeld-Bezieher

Fernseher, Receiver, Router, PC, Drucker und Konsolen verbrauchen auch im Standby Strom – schaltbare Steckerleisten und konsequentes Ausschalten zahlen sich aus.
Router müssen nicht rund um die Uhr laufen: Wer sie nachts oder bei Abwesenheit abschaltet, spart ohne Komfortverlust.

Für Rentner und Bürgergeld-Bezieher sind vor allem einfache, kostenfreie Maßnahmen wichtig: Temperatur bei Kühlgeräten anpassen, Eco‑Programme verwenden, Wäsche an der Luft trocknen und Standby-Verluste vermeiden.
Zusätzlich lohnt ein Strommessgerät aus Bibliothek, Energieberatung oder Verbraucherzentrale, um heimliche Stromfresser zu entlarven und gezielt zu ersetzen.

Gerade bei Bürgergeld / Grundsicherung gilt: Die Kosten für Haushaltsstrom müssen aus dem Regelsatz bezahlt werden! Das Jobcenter erstattet also nicht zusätzlich!

Redakteure

  • ik

    Sozialrechtsexperte und Redakteur

    Ingo Kosick ist ein renommierter Experte im Bereich des Sozialrechts in Deutschland. Er engagiert sich seit über 30 Jahren in diesem Feld und hat sich als führende Autorität etabliert. Als Vorsitzender des Vereins "Für soziales Leben e.V.", der 2005 in Lüdinghausen gegründet wurde, setzt er sich für die Unterstützung von Menschen ein, die von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen sind. Der Verein bietet über das Internet Informationen, Beratung und Unterstützung für sozial benachteiligte Menschen an.

    Ingo Kosick ist zudem Autor und Redakteur beim Nachrichtenmagazin Bürger & Geld, das der Verein "Für soziales Leben e.V." herausgibt. Ingo hat sich auf Themen wie Bürgergeld, Sozialleistungen, Rente und Kindergrundsicherung spezialisiert. Seine Artikel bieten fundierte Analysen und rechtlich aufgearbeitete Informationen, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen sollen.

    Durch seine langjährige Erfahrung und sein Engagement hat Ingo Kosick maßgeblich dazu beigetragen, dass sozial benachteiligte Menschen in Deutschland besser informiert und unterstützt werden können.

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  • Peter Kosick
    Experte:

    Jurist und Redakteur

    Peter Kosick hat an der Universität Münster Rechtswissenschaften studiert und beide juristische Staatsexamen in Nordrhein-Westfalen mit Erfolg abgelegt. Er arbeitet als freiberuflicher Jurist, ist Autor verschiedener Publikationen und hält Vorträge im Bereich Arbeits- und Sozialrecht. Seit mehr als 30 Jahren engagiert er sich im sozialen Bereich und ist seit der Gründung des Vereins "Für soziales Leben e.V." dort Mitglied. Peter Kosick arbeitet in der Online Redaktion des Nachrichtenmagazins Bürger & Geld, das der Verein herausgibt und ist der CvD. Seinen Artikeln sieht man an, dass sie sich auf ein fundiertes juristisches Fachwissen gründen.

    Peter hat ebenfalls ein Herz für die Natur, ist gern "draußen" und setzt sich für den Schutz der Umwelt ein.

    Seine Arbeit im Redaktionsteam von Bürger & Geld gibt ihm das Gefühl,  etwas Gutes für das Gemeinwohl zu tun.

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