News: Rente

Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Witwenrente und Grundrente: Wir erklären, welche Ansprüche Sie haben, wie Ihre Rente berechnet wird und was Rentenreformen konkret für Ihren Jahrgang bedeuten. Mit Fristen, Rechenbeispielen und Hinweisen zu Rentenbescheid, Abschlägen und Hinzuverdienst. Die Beiträge schreibt unsere Redaktion mit Schwerpunkt Sozialrecht und prüft sie anhand von Gesetzestexten und Angaben der Deutschen Rentenversicherung.

Ältere Frau mit Brille blickt nachdenklich auf einen Tisch mit Geldmünzen, Geldschein und rotem Portemonnaie, daneben Text: „1800 Euro Rente – eine Analyse“; Bild für Artikel des Nachrichtenmagazins Bürger & Geld über Rente und Altersvorsorge in Deutschland.

1.800 Euro netto – gute Rente? Expertenanalyse für deutsche Rentner 2026

1.800 Euro Rente wirken auf den ersten Blick wie eine solide Absicherung im Ruhestand. Doch von der Bruttorente gehen noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie – je nach persönlicher Situation – Steuern ab. Der Artikel zeigt, wie viel von 1.800 Euro tatsächlich netto bleibt, wie dieser Betrag im Vergleich zur durchschnittlichen Rente einzuordnen ist und ob er für einen finanziell sicheren Lebensabend reichen kann.

Neue Art der Rente im Alter geplant?

Kommt eine neue Rente im Alter? Was mit der „neuen“ Altersrente gemeint ist und für wen sie gedacht ist!

Eine neue Altersrente könnte langjährig Versicherte schützen, die kurz vor dem Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten können. Die geplante Schutzrente soll die bisherige abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren teilweise ersetzen. Noch handelt es sich nur um Empfehlungen der Rentenkommission. Bis zu einem neuen Gesetz gelten die aktuellen Regeln zur Rente nach 45 Versicherungsjahren weiter.

14 Monatsrenten in Österreich - und in Deutschland?

Rente in Österreich wird 14-mal im Jahr ausgezahlt – warum dieser Unterschied zu Deutschland?

Österreich zahlt die gesetzliche Rente 14-mal pro Jahr aus, in Deutschland gibt es in der Regel zwölf monatliche Rentenzahlungen. Möglich ist das österreichische Modell durch höhere Beitragssätze, einen größeren Kreis Pflichtversicherter und stärkere staatliche Zuschüsse. Wie das System genau funktioniert, warum eine Übertragung auf Deutschland politisch und finanziell schwer umzusetzen wäre und welche Alternativen hierzulande diskutiert werden.

Schutzrente statt Rente mit 63: Diese Neuerung plant die Bundesregierung

45 Arbeitsjahre für die sogenannte Rente mit 63 reichen bald nicht mehr: das ist geplant!

Ein Arbeitsleben lang eingezahlt – und dennoch drohen bei einem vorzeitigen Rentenbeginn dauerhafte Abschläge. Eine geplante Schutzrente soll Menschen besser absichern, die aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zur regulären Altersgrenze arbeiten können. Sie könnte verhindern, dass Betroffene wegen Krankheit oder stark eingeschränkter Erwerbsfähigkeit dauerhaft finanzielle Einbußen hinnehmen müssen.

Neues Rentengesetz 2027 bringt mehr Geld, aber nicht für alle Rentner

Neues Gesetz zur Rente 2027 bringt mehr Geld – aber nicht für jeden Rentner!

Wer 2027 erstmals eine gesetzliche Rente erhält, soll von einer automatischen Hochrechnung profitieren. Dadurch kann der Rentenbeginn verlässlicher berechnet werden, selbst wenn die letzten Entgeltmeldungen des Arbeitgebers noch nicht vorliegen. Für bereits laufende Renten bleibt alles beim bisherigen Verfahren: Die reguläre Rentenanpassung erfolgt weiterhin zur Jahresmitte.

Früher in Rente: So profitieren Menschen mit Schwerbehinderung vom besonderen Rentenrecht

Jahrgang 1962 und die Rente mit Schwerbehinderung: Altersgrenze beachten!

Menschen mit Schwerbehinderung können weiterhin vorzeitig in Altersrente gehen. Seit 2026 greifen jedoch neue, strengere Voraussetzungen: Der Beitrag erklärt, welche Rentenart ab welchem Alter infrage kommt, wann Abschläge entstehen und wie Sie Ihren Rentenbeginn vorausschauend planen.

Vorsicht: Sechs Rentenirrtümer, die im Ruhestand teuer werden können

Sechs Irrtümer zu Rente, die im Ruhestand nicht wenig Geld kosten

Wer sein Rentenkonto falsch einschätzt, riskiert später spürbare finanzielle Nachteile. Besonders beim Rentenniveau, bei Abschlägen und der sogenannten Rente mit 63 halten sich viele Missverständnisse – während sich die rechtlichen Rahmenbedingungen gerade verändern.

Grundrentenzuschlag wird 2027 erhöht

Grundrentenzuschlag 2027: Was sich bei diesem Teil der Rente ändert

Beim Grundrentenzuschlag ändern sich ab Januar 2027 die Einkommensgrenzen. Alleinstehende dürfen voraussichtlich bis zu 1.555 Euro monatlich anrechenbares Einkommen haben, ohne dass der Zuschlag gekürzt wird. Für Paare steigt der Freibetrag auf rund 2.425 Euro. Entscheidend bleibt jedoch meist das Einkommen aus dem Jahr 2024 – nicht die aktuelle finanzielle Lage.

1800 Euro Netto Rente: wie lange arbeiten

Neuer Wert der Rente 2026: Wie viele Rentenpunkte sind nun für 2.000 Euro netto nötig?

Seit Juli 2026 bringt ein Entgeltpunkt in der gesetzlichen Rente 42,52 Euro monatlich. Für eine Nettorente von 2.000 Euro wären rechnerisch rund 53 Entgeltpunkte nötig. Wer dauerhaft das Durchschnittsentgelt verdient, müsste dafür etwa 53 Jahre Beiträge zahlen; bei einem Jahresbrutto von 40.000 Euro läge die erforderliche Versicherungszeit sogar bei rund 69 Jahren. Die Tabelle zeigt, ab welchem Einkommen die gewünschte Rente realistisch erreichbar wird – und weshalb Teilzeit, Kindererziehungszeiten sowie Phasen der Arbeitslosigkeit die Berechnung deutlich verändern können.

Keine doppelten Steuervorteile bei Frühstartrente

Frühstartrente: Bundesrat fordert Änderungen – keine doppelten Steuervorteile!

Der Bundesrat verlangt Änderungen an der geplanten Frühstartrente. Verhindert werden soll, dass Familien über zwei Vorsorgeverträge bis zu 13.680 Euro pro Jahr steuerlich privilegiert anlegen können. Die Bundesregierung stimmt der zentralen Forderung zu. Zudem sollen Kinder mit kollektiv angelegter Förderung später einfacher in einen individuellen Vorsorgevertrag wechseln können.

Rente pfänden?

Vorsicht bei Schulden im Alter: Rente kann gepfändet werden! Aber 1.589,99 Euro 2026 geschützt

Auch gesetzliche Renten können gepfändet werden – allerdings nur innerhalb klarer Grenzen. Seit dem 1. Juli 2026 sind Schuldnerinnen und Schuldner ohne gesetzliche Unterhaltspflichten monatlich bis zu 1.589,99 Euro geschützt. Entscheidend ist, ob die Pfändung direkt bei der Rentenversicherung erfolgt oder das Konto betrifft. Der Beitrag erklärt die aktuellen Regeln zur Renten- und Kontopfändung, die Bedeutung des P-Kontos und welche Sofortmaßnahmen Betroffene jetzt ergreifen sollten.

Minijob und Rente 2028: Beiträge zur Pflegeversicherung

Rente und Minijob 2028: Was hinsichtlich Pflegebeiträgen geplant ist

Ab 2028 sollen auf Minijobs erstmals Beiträge zur Pflegeversicherung erhoben werden. Für Rentner ist entscheidend: Nach dem aktuellen Regierungsentwurf soll es sich um einen Arbeitgeberbeitrag handeln, nicht um einen direkten Abzug vom Lohn. Die Regelung ist aber noch nicht beschlossen. Was Rentner jetzt über Hinzuverdienst, Rentenversicherung und Planung wissen sollten.

Lebenslange Abschläge bei Rente mit Schwerbehinderung

Mit Schwerbehinderung in Rente: Warum Abschläge Sie ihr Leben lang begleiten

Menschen mit Schwerbehinderung können unter bestimmten Voraussetzungen früher in Altersrente gehen. Wer die maßgebliche Altersgrenze nicht erreicht, muss jedoch meist dauerhafte Rentenabschläge hinnehmen. Der Artikel zeigt, wie die Kürzungen berechnet werden, für wen sie gelten und welche Optionen Sie vor dem Rentenantrag prüfen sollten.

Wer am 1. Januar 2027 in Rente gehen kann

Rente ab Januar 2027: Diese Geburtstage im Jahrgang sind entscheidend für den Rentenantrag

Zum 1. Januar 2027 können Versicherte über vier unterschiedliche Altersrenten in den Ruhestand starten. Ob Regelaltersrente, Rente nach 35 oder 45 Versicherungsjahren oder Altersrente bei Schwerbehinderung: Geburtstag, Versicherungszeiten und mögliche Abschläge entscheiden. Warum der Antrag bereits im Herbst 2026 vorbereitet werden sollte und welche Frist Rentenmonate sichern kann.