News: Rente

Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Witwenrente und Grundrente: Wir erklären, welche Ansprüche Sie haben, wie Ihre Rente berechnet wird und was Rentenreformen konkret für Ihren Jahrgang bedeuten. Mit Fristen, Rechenbeispielen und Hinweisen zu Rentenbescheid, Abschlägen und Hinzuverdienst. Die Beiträge schreibt unsere Redaktion mit Schwerpunkt Sozialrecht und prüft sie anhand von Gesetzestexten und Angaben der Deutschen Rentenversicherung.

Pflegegeld und Witwenrente - Anrechnung?

Pflegegeld an Angehörige weitergeben: Gefahr für die Witwenrente?

Sie pflegt ihren verwitweten Vater jeden Tag zu Hause – und bekommt dafür einen Teil seines Pflegegeldes überwiesen. Zählt das als Einkommen, das ihr die Witwenrente kürzt? Die Antwort überrascht viele Angehörige, die aus Sorge gar nicht erst nachfragen.

Bund will 2027 eine Milliarde Euro weniger für die Rente zahlen

1 Milliarde Euro weniger für die Rente: Bund will Rentenzuschuss 2027 kürzen!

Die Bundesregierung plant für 2027 eine Kürzung des Bundeszuschusses zur gesetzlichen Rentenversicherung um 1 Milliarde Euro. Für laufende Renten bedeutet das zunächst keine direkte Kürzung. Die Deutsche Rentenversicherung warnt jedoch: Weniger Steuermittel können den Druck auf Beiträge von Beschäftigten und Arbeitgebern erhöhen. Entscheidend wird, ob der Bund seine Finanzierungszusagen für Rentenniveau und Mütterrente III einhält.

Teilrente - für wen sich das lohnt

99,99 Prozent Teilrente – dieser Einstieg in die Rente kann sich lohnen

Mit einer Teilrente beziehen Sie nur einen Teil Ihrer Altersrente und bleiben zugleich berufstätig. Dadurch können weitere Rentenbeiträge Ihre spätere Vollrente erhöhen. Der Beitrag erklärt den Rechtsstand 2026, die gesetzlichen Grundlagen und die Folgen möglicher Abschläge. Außerdem zeigt er, weshalb ein zunächst geringerer Rentenzahlbetrag – gerade im Zusammenspiel mit der Flexirente und den Änderungen im Jahr 2026 – finanziell sinnvoll sein kann.

Rente mit 63: Vorzeitiger Ruhestand kostet Beitragszahler fast 140 Milliarden Euro

140 Milliarden Euro Kosten: Rentenkommission will Frührente kippen

Millionen Beschäftigte planen fest mit der Rente mit 63 – doch die Zahl stimmt für die meisten längst nicht mehr. Während jüngere Jahrgänge erst mit 65 abschlagsfrei aussteigen dürfen, zeigt eine neue Studie, wie teuer die Frührente die Beitragszahler wirklich kommt. Und genau das nutzt eine Regierungskommission jetzt als Argument, die Regelung komplett zu kippen. Was das für Ihren eigenen Ruhestand bedeutet, lesen Sie hier.

Keine Steuern auf Rente gezahlt - Steuerhinterziehung?

Steuerhinterziehung mit der Rente – auf bestimmte Punkte muss man als Rentner achten!

Seit 2005 werden gesetzliche Renten schrittweise nachgelagert besteuert. Dadurch können auch Rentnerinnen und Rentner einkommensteuerpflichtig sein. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2025 macht jedoch deutlich: Wer eine Rente nicht in der Steuererklärung angibt, begeht nicht automatisch eine strafbare Steuerhinterziehung. Entscheidend ist vor allem, ob dadurch Steuern vorsätzlich verkürzt wurden oder ob die betroffene Person eine mögliche Steuerverkürzung zumindest billigend in Kauf nahm. Wie sieht die Rechtslage im Jahr 2026 aus, was sind typische Risikofälle und wie berichtigen Rentner Fehler gegenüber dem Finanzamt rechtzeitig um steuerstrafrechtliche Folgen zu vermeiden?

Rente für schwerbehinderte Menschen - diese Möglichkeiten gibt es

Schwerbehindertenrente 2026: Diese Alternativen der Rente sollten Sie kennen

Menschen mit Schwerbehinderung können 2026 unter bestimmten Voraussetzungen früher in Altersrente gehen. Doch ein Start ab 62 Jahren führt häufig zu dauerhaften Abschlägen von bis zu 10,8 Prozent. Welche Alternativen bei 45 Versicherungsjahren, Erwerbsminderung oder weiterer Beschäftigung bestehen – und worauf Betroffene jetzt achten sollten.

Mehr Rente durch neue Minijob-Regel 2026

Neue Minjob Rentenregel gilt nicht nur für Juli 2026: Rentenversicherungspflicht jetzt wählen

Das gilt nicht nur für den Juli 2026: seither können Minijobber ihre frühere Befreiung von der Rentenversicherungspflicht mit einer Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber aufheben. Dadurch zahlen sie wieder eigene Rentenbeiträge und erhalten im Minijob vollen Schutz in der gesetzlichen Rentenversicherung. Rentenpunkte gibt es allerdings aufgrund de geringen Entgelts nur minimal. Dennoch ist das nicht unerheblich für Erwerbsminderungsansprüche und Reha-Leistungen . Der Antragwirkt nur für die Zukunft, deshalb jetzt handeln!

Krankengeld plus rückwirkend EM-Rente: Steuern!

Erst Krankengeld, dann EM-Rente: Warum plötzlich Steuern drohen

Wird eine volle Erwerbsminderungsrente rückwirkend bewilligt, verrechnet die Deutsche Rentenversicherung oft die Nachzahlung direkt mit der Krankenkasse. Der erstattete Teil des zuvor gezahlten Krankengeldes gilt steuerlich jedoch als Rente und kann Einkommensteuer auslösen. Betroffene sollten Rentenbeginn, Abrechnung der Verrechnung und ihre Steuerunterlagen genau prüfen. Besonders relevant wird der Fall bei zusätzlichen Einkünften oder einer hohen Rentennachzahlung.

Witwenrente auf Null gekürzt

Witwenrente plötzlich auf null: Warum Zehntausende Hinterbliebene keine Auszahlung mehr bekommen

Immer mehr Hinterbliebene werden zu „Nullrentnern“: Ihre Witwenrente wird vollständig auf null Euro gekürzt, weil das eigene Einkommen über den Freibetrag hinausgeht. Seit Juli 2026 gelten zwar höhere Rentenwerte und Freibeträge, an der strengen Einkommensanrechnung hat sich aber nichts geändert. Lesen Sie hier, wie die Kürzung funktioniert, warum über 71.000 Witwen im Schnitt 450 Euro verlieren und was Betroffene jetzt tun können.

Übergangsfrist für Aus der Rente nach 45 Jahren kürzer als 5 Jahre?

Rente mit 63: Streit um Übergangsfrist verunsichert Versicherte

Die geplante Abschaffung der Rente nach 45 Versicherungsjahren ist noch nicht beschlossen. Im politischen Streit geht es nun vor allem um den Vertrauensschutz und die Länge einer möglichen Übergangsfrist. Für Versicherte gilt weiter: Wer 45 Jahre erfüllt, kann nach aktueller Rechtslage je nach Jahrgang abschlagsfrei früher in Rente gehen. Besonders wichtig sind eine Kontenklärung und ein genauer Blick auf die anrechenbaren Versicherungszeiten.

Altersteilzeit-Reform: Das beliebte Blockmodell steht vor dem Aus

Altersteilzeit-Reform: Das beliebte Blockmodell steht vor dem Aus

Vier von fünf Beschäftigten in Altersteilzeit haben sich für ein Modell entschieden, das bald Geschichte sein könnte. Was danach übrig bleibt, bedeutet für viele mehr Jahre mit Arbeitsweg statt einer klaren Freistellungsphase vor dem Ruhestand.

Energiepreispauschale bei Rentnern: BFH prüft Steuerpflicht der 300 Euro

Energiepreispauschale bei Rentnern: BFH prüft Steuerpflicht der 300 Euro

300 Euro, die 2022 helfen sollten – und heute noch für Unsicherheit sorgen: Für viele Rentnerinnen und Rentner ist die Steuerfrage zur Energiepreispauschale bis heute nicht geklärt. Ein Blick auf den aktuellen Stand vor Gericht lohnt sich, bevor der nächste Steuerbescheid im Briefkasten liegt.

Gesetzliche Rente: Warum die letzten Jahre vor dem Ruhestand nicht mehr zählen

Gesetzliche Rente: Warum die letzten Jahre vor dem Ruhestand nicht mehr zählen

Wer kurz vor der Rente auf die letzten Arbeitsjahre setzt, hofft oft vergeblich: Ein weit verbreiteter Irrtum über die Rentenberechnung kann bei der Ruhestandsplanung zu falschen Erwartungen führen – der neue Rentenwert seit Juli 2026 macht den Blick auf die richtige Rechnung jetzt besonders wichtig.

Arbeitslosengeld und Rente nach 45 Betragsjahren

Arbeitslosengeld vor der Rente: Warum die letzten zwei Jahre nicht zählen

Sie haben fast 45 Jahre lang eingezahlt. Dann verlieren Sie kurz vor dem Ziel Ihren Job – und plötzlich droht genau das die abschlagsfreie Rente zu kosten, worauf Sie sich am meisten verlassen haben: Ihre Zeit. Ein einziger Paragraf entscheidet, ob die letzten Monate noch zählen oder nicht. Wer das nicht rechtzeitig prüft, riskiert einen späteren Rentenbeginn oder dauerhafte Abschläge.

Witwenrente und eigene Rente: Wie viel Rente bekomme ich

Witwenrente und eigene Rente: Freibetrag steigt ab Juli 2026 auf 1.122,53 Euro

Eine eigene Rente von 1.390 Euro brutto klingt nach finanzieller Sicherheit im Alter. Doch wer gleichzeitig Witwenrente bezieht, merkt schnell: Nicht das ganze Geld zählt so, wie man denkt. Die Rentenversicherung rechnet mit einer fiktiven Größe, die die Auszahlung spürbar verändern kann. Ein einziges Kind kann dabei über mehrere hundert Euro im Monat entscheiden. Wir zeigen an einem konkreten Beispiel, wie die Berechnung wirklich funktioniert.

Faktencheck: Rente sicherer als gedacht

Rentenausgaben sinken seit 1997: Was der Faktencheck wirklich zeigt

Ausgaben runter, Beitragssatz runter, mehr Rentner als je zuvor – und trotzdem hält das System. Eine neue Auswertung über fast drei Jahrzehnte widerlegt gleich mehrere Behauptungen zur Rentenkrise auf einmal. Die konkreten Zahlen zeigen, was wirklich hinter der Debatte steckt.

Rente aufschieben und Weiterarbeiten - lohnt das?

Rente aufschieben und weiterarbeiten: Was 3.000 Euro brutto bringen – wir rechnen vor

Wer nach der Regelaltersgrenze weiterarbeitet und die Rente noch nicht beantragt, erhält dauerhaft 0,5 Prozent Zuschlag pro Monat. Bei 3.000 Euro brutto monatlich kommen zusätzliche Rentenpunkte hinzu. Die Musterrechnung zeigt, wie viel Brutto- und Nettorente nach einem Jahr Aufschub möglich sind – und warum Kranken- und Pflegeversicherung den tatsächlichen Auszahlungsbetrag spürbar verändern.

Minijob neben Witwenrente

Minijob neben Witwenrente: Wann sich Arbeiten 2026 noch lohnt

Ein Minijob darf die eigene Altersrente grundsätzlich nicht kürzen. Bei einer Witwen- oder Witwerrente kann der Nebenverdienst aber zu einer Anrechnung führen. Seit Juli 2026 haben frühere Minijobber mit Befreiung von der Rentenversicherungspflicht eine neue Wahlmöglichkeit. Warum der Eigenbeitrag von 3,6 Prozent im Einzelfall die deutlich bessere Lösung sein kann.

Krankengeld - so mindert es die spätere Rente

Krankengeld kann Ihre Rente deutlich senken – was 3.700 Euro brutto zeigen

Krankengeld verhindert meist eine Lücke in der gesetzlichen Rentenversicherung, führt aber oft zu weniger Entgeltpunkten. Bei 3.700 Euro Monatsbrutto kann ein vollständiges Krankengeldjahr nach den Werten von 2026 rund 7,27 Euro monatliche Bruttorente kosten. Entscheidend ist: Ein Jahr Arbeitsunfähigkeit bedeutet meist nicht automatisch ein volles Jahr Krankengeld. Betroffene sollten ihren Versicherungsverlauf nach längeren Krankheiten prüfen.

Expertenmeinungen zum geplanten Aus der Rente mit 45 Beitragsjahren

Rente mit 45 Beitragsjahren: Experten streiten über das Pro und Contra zum geplante Aus

Die geplante Abschaffung der Rente nach 45 Versicherungsjahren spaltet Fachleute und Politik. DIW-Experten und die Bertelsmann Stiftung sehen Milliardenpotenzial und Vorteile für den Arbeitsmarkt. Sozialverbände und Gewerkschaften warnen dagegen vor neuen Härten für Beschäftigte mit langen, belastenden Erwerbsbiografien. Noch ist kein Gesetz beschlossen – die bisherige Regelung gilt weiter.

Jahrgang 1967 kann wann in Rente gehen?

Rente mit 62, 63 oder 67: Was Jahrgang 1967 wirklich beachten muss

Mit 62 aufhören oder bis 67 durchhalten? Für Jahrgang 1967 ist diese Frage keine Bauchentscheidung mehr, sondern eine, die über Jahrzehnte hinweg mehrere hundert Euro im Monat ausmacht. Vier Rentenwege stehen offen – jeder mit eigenen Voraussetzungen, eigenen Abschlägen und eigenen Fallstricken. Wer heute Mitte 50 ist, sollte genau wissen, welcher Weg zur eigenen Erwerbsbiografie passt, bevor die Entscheidung unumkehrbar wird.

Infografik zur Rente 2026: 1300 Euro Netto-Rente nach 37 Beitragsjahren erklärt.

Rente 2026: Warum 37 Beitragsjahre nur knapp 1.300 Euro netto bringen

Ein Arbeitsleben lang jeden Monat pünktlich zur Arbeit, 37 Jahre durchgehend eingezahlt – und am Ende bleiben knapp 1.300 Euro Rente netto übrig. Was viele nicht wissen: Ein einziger Paragraf im Sozialgesetzbuch kann darüber entscheiden, ob am Monatsende 20 oder 30 Euro mehr oder weniger auf dem Konto landen. Wir zeigen, wie die Berechnung wirklich funktioniert – und welche Zuschläge viele Rentner 2026 ungenutzt liegen lassen.

Zuverdienst im Ruhestand: Die steuerliche Fallen

Zuverdienst im Ruhestand: Diese steuerliche Falle droht trotz Aktivrente

Seit Januar gilt eine neue Regel, die viele Rentner noch gar nicht kennen: Wer über die Regelaltersgrenze hinaus arbeitet, darf plötzlich bis zu 2.000 Euro im Monat komplett steuerfrei dazuverdienen. Doch es gibt einen Haken, den selbst manche Lohnbuchhaltungen übersehen – und der am Monatsende bares Geld kosten kann.

Altersteilzeit: Sperrzeit, wenn Arbeitslosengeld statt Rente

Altersteilzeit ohne Rentenantrag: Wann eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld droht

Jahrelang auf diesen Übergang hingearbeitet – und dann verlangt die Agentur für Arbeit plötzlich eine Erklärung. Ein Angestellter ging nach seiner Altersteilzeit nicht in Rente, sondern zum Arbeitsamt. Die Folge: zwölf Wochen ohne Geld und ein Verlust im mittleren vierstelligen Bereich. Was in seinem Fall fehlte – und wie andere diesen Fehler vermeiden können.

DGB Aktionstag im September 2026 gegen Kürzung der Rente

Gegen Kürzung der Rente: „45 Jahre sind genug“ – DGB veranstaltet Aktionstag am 26.9.2026

Der DGB will am 26. September 2026 mit dem Aktionstag „45 Jahre sind genug“ gegen eine weitere Anhebung des Rentenalters protestieren. Im Mittelpunkt steht die Sorge, dass Beschäftigte nach jahrzehntelanger Arbeit später oder nur mit Abschlägen in Rente gehen könnten. Was bei der abschlagsfreien Altersrente nach 45 Versicherungsjahren tatsächlich gilt und welche Zeiten angerechnet werden, erklärt dieser Beitrag.

Umfrage: Arbeiten bis zur Rente - 40 Prozent zweifeln

Regelaltersgrenze Rente: 40 Prozent zweifeln am Durchhalten bis 67

„Schaffe ich das wirklich noch bis 67?“ Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen im Job – und laut einer aktuellen Umfrage ist fast jeder Zweite unsicher, ob er es bis zur Rente schafft. Was hinter dieser Zahl steckt, welche Berufe besonders betroffen sind und welche Wege es gibt, früher auszusteigen oder die Rente durch längeres Arbeiten zu erhöhen – ein Blick auf eine Realität, die viele Beschäftigte im Alltag längst spüren.