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News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Soziales, Familie und Finanzen – aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Protest gegen Kürzung von Unterhaltsvorschuss

„Finger weg vom Unterhaltsvorschuss“ – Für soziales Leben e.V. protestiert gegen Kürzungspläne

Die Bundesregierung diskutiert Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss – es ist eine Altersgrenze von 15 Jahren im Gespräch. Für soziales Leben e.V. und andere Initiativen protestieren dagegen und warnen: Leidtragende wären Kinder und Alleinerziehende, die schon heute ein hohes Armutsrisiko tragen. Bundesweit könnten bis zu 1 Million Kinder ihren Anspruch verlieren.

Tabelle: so soll das Rentenalter steigen

Große Tabelle zum Einstieg in die Rente: So soll die Altersgrenze weiter steigen (Rentenkommission)

Die Rentenkommission 2026 schlägt vor, das Renteneintrittsalter künftig an die Lebenserwartung zu koppeln – Ziel ist ein Verhältnis von etwa 40 Arbeits- zu 20 Rentenjahren. Für langjährig Versicherte soll die Altersgrenze von 63 auf 64 Jahre steigen, danach parallel zur allgemeinen Altersgrenze mitwachsen. Die Abschlagsfreiheit allein nach 45 Beitragsjahren steht zur Disposition; Frühverrentung soll stärker vom Gesundheitsstatus abhängen.

Grundsicherungsgeld Weiterbewilligungsantrag

Grundsicherung ab Juli 2026: So stellen Sie den Folgeantrag richtig

Ab Juli 2026 ersetzt das Grundsicherungsgeld schrittweise das Bürgergeld, gleichzeitig laufen viele Bewilligungszeiträume aus. Wer weiter Leistungen vom Jobcenter oder Sozialamt braucht, muss seinen Folgeantrag rechtzeitig stellen – jetzt unter verschärften Regeln zu Vermögen, Unterkunftskosten und Mitwirkungspflichten.

Schwerbehinderung und Schlafapnoe - neues Urteil

BSG kippt Urteil: Schlafapnoe-Patient muss um Schwerbehinderung neu kämpfen

Ein Mann mit Schlafapnoe wollte seinen Grad der Behinderung auf 50 anheben lassen – die Maskenbeatmung vertrug er nicht. Das Bundessozialgericht kippte nun das Urteil der Vorinstanz und stellte hohe Hürden auf. Was das für alle bedeutet, die wegen Schlafapnoe einen höheren GdB anstreben.

Abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren: Online Petition

Abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren: Petition gegen das Aus gestartet

Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte erlaubt bislang einen abschlagsfreien Rentenbeginn nach 45 Beitragsjahren – zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze. Rentenkommission und Alterssicherungskommission empfehlen, diese Rentenart abzuschaffen und nur noch gesundheitlich begründete Ausnahmen zuzulassen. Dagegen richtet sich eine neue Online-Petition, die den Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren und einen umfassenden Vertrauensschutz für rentennahe Jahrgänge fordert.

Online Ein-Klick-Steueerklärung für Rentner

Online Ein-Klick-Steuererklärung: So einfach wird die Steuer für Rentner

Ab Juli 2026 können viele Rentner ihre Einkommensteuererklärung per App mit nur einem Klick ans Finanzamt schicken. Die neue Ein-Klick-Funktion von MeinELSTER+ erstellt einen fertigen Steuervorschlag aus vorhandenen elektronischen Daten, den Sie nur noch prüfen und bestätigen müssen. Parallel erleichtert einfachELSTER schon länger die Steuererklärung für Ruheständler.

Meldepflichten bei der Witwenrente

Meldepflicht bei der Witwenrente: wann Hinterbliebene was tun müssen!

Witwen- und Witwerrenten werden nicht automatisch gezahlt, sondern müssen innerhalb von 12 Monaten nach dem Todesfall aktiv beantragt werden. Zudem gelten strenge Meldepflichten: Sobald eigenes Einkommen oder eine eigene Rente hinzukommt, muss dies der Deutschen Rentenversicherung gemeldet werden. Wer das versäumt, riskiert hohe Rückforderungen – selbst nach vielen Jahren.

Urteil: Schwerbehinderung aberkannt – Schwerbehindertenausweis bleibt trotzdem gültig

Amt setzt GdB herab – muss der Ausweis jetzt abgegeben werden?

Ein Bescheid vom Versorgungsamt setzt den Grad der Behinderung herab – und viele glauben, ihr Ausweis sei damit sofort ungültig. Ein Gerichtsbeschluss und eine dreimonatige Schutzfrist zeigen: So einfach ist es nicht. Seit 2026 kommt allerdings eine steuerliche Falle hinzu.

Schwerbehinderung-Reform: Gestrichene Beweisregel bleibt nach Anhörung das größte Streitthema

Bundestag streitet weiter: Wichtige Schutzregel im Behindertengesetz fehlt

Nach der Bundestagsanhörung ist klar: Der Streit um die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes geht weiter. Im Mittelpunkt steht eine Regel, die vor dem Kabinettsbeschluss verschwand – und die für Millionen Betroffene entscheidend wäre.

Inklusion 2026: Viele Arbeitgeber verfehlen die Schwerbehinderten‑Quote

Jeder vierte Betrieb beschäftigt keinen einzigen schwerbehinderten Menschen

Neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen: Fast jeder vierte Betrieb in Deutschland beschäftigt keinen einzigen schwerbehinderten Menschen – obwohl das Gesetz es verlangt. Wer die Quote verfehlt, zahlt seit 2025 bis zu 815 Euro pro Monat und unbesetztem Pflichtplatz.

Kürzung beim Unterhaltsvorschuss - nur noch bis 16

Unterhaltsvorschuss nur bis 16? Was Alleinerziehende zur geplanten Kürzung wissen müssen

Seit der Reform von 2017 wird Unterhaltsvorschuss grundsätzlich bis zum 18. Geburtstag gezahlt – eine wichtige Hilfe für Kinder Alleinerziehender. Nun prüft das Familienministerium eine deutliche Verschlechterung: Zahlungen sollen künftig nur noch bis zum 16. Lebensjahr möglich sein. Verbände wie der VAMV schlagen Alarm und warnen vor massiven Einschnitten in die finanzielle Sicherheit betroffener Familien.

Rentenkommission schlägt vor: Rentenalter anheben

Rentenkommission: Renteneintritt ab 2031 stufenweise später – was bedeutet das 2:1‑Modell?

Die Rentenkommission empfiehlt, das Renteneintrittsalter ab 2031 an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Nach dem 2:1‑Modell würden längere Lebensjahre zu etwas mehr Erwerbs‑ und etwas mehr Rentenzeit führen. Nach aktuellen Prognosen soll die Regelaltersgrenze zwischen 2031 und 2041 schrittweise von 67 auf 67,5 Jahre steigen.

Neue Grundsicherung: Quadratmeter Deckel bei Miete

Quadratmeter-Deckel bei der Miete: Was das bei der neuen Grundsicherung seit 1. Juli bedeutet

Seit 1. Juli ist das Bürgergeld abgeschafft, die neue Grundsicherung gilt – inklusive einer verbindlichen Quadratmeter-Mietobergrenze. Jobcenter deckeln damit die übernommenen Unterkunftskosten, Betroffene müssen Differenzen häufig selbst zahlen. Ob das verfassungsfest ist, hängt davon ab, wie realitätsnah der Quadratmeter-Deckel bemessen und im Einzelfall angewendet wird.

Bürgergeld - Neue Grundsicherung

Bürgergeld-Reform: Tabelle zeigt, wo die neue Grundsicherung härter ist

Das Bürgergeld bleibt 2026 bei 563 Euro – gleichzeitig zieht der Staat die Zügel spürbar an. Zum 1. Juli 2026 wird es in eine neue Grundsicherung überführt, mit strengeren Pflichten und schärferen Sanktionen. Auch bei Vermögen und einmaligen Hilfen wie Nachzahlungen drohen genauere Prüfungen und mehr Ablehnungen. Der Artikel zeigt, was Leistungsberechtigte jetzt wissen und ab Sommer 2026 beachten müssen.

Krankenkassen-Sparpaket kostet viel Geld für Arbeitnehmer und Rentner

Krankenkassen-Sparpaket: Warum bald vor allem Rentner und Arbeitnehmer mehr zahlen

Das Krankenkassen-Sparpaket ist beschlossen und macht Gesundheit für Millionen Versicherte teurer. Rentner und Arbeitnehmer zahlen mehr Zuzahlungen und Beiträge. Besonders die Familienversicherung und die Beitragsbemessungsgrenze sorgen für spürbare Mehrbelastungen. Betroffene sollten frühzeitig prüfen, wie sie die Folgen abfedern können.

Bundessozialgericht kippt strenge Praxis bei Adipositas und Merkzeichen G

Bundessozialgericht kippt strenge Praxis bei Adipositas und Merkzeichen G

Kaum noch 100 Meter am Stück laufen können, aber trotzdem kein Merkzeichen G bekommen? Ein Mann aus Niedersachsen kämpfte sich bis vor das Bundessozialgericht – und gewann. Was das Urteil für Millionen Betroffene mit starkem Übergewicht bedeutet.

Rentenreform: Auswirkungen auf Bestandsrentner

Rentenkommission 2026: Was sich für die laufende Rente ändert, also für heutige Rentner

Die Rentenkommission empfiehlt keine Kürzungen laufender Renten, sondern eine gedämpfte Rentenanpassung ab 2032. Bis 2031 bleibt ein Rentenniveau von mindestens 48 Prozent gesichert, die Renten steigen weiter mit den Einkommen. Zugleich soll eine verpflichtende Kapitalrente eingeführt und die Beitragsbasis verbreitert werden, um das Versorgungsniveau langfristig auf 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens zu erhöhen. Für heutige Rentner heißt das: stabile Renten ohne Kürzungen, aber langsamere Erhöhungen.

Neue Fristen fix: So verändert sich der Schwerbehindertenausweis

Neue Fristen fix: So verändert sich der Schwerbehindertenausweis

Millionen Menschen mit Schwerbehinderung warten auf ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag. Jetzt gibt es erstmals konkrete Fristen und einen europäischen Fahrplan – doch nicht alles kommt so schnell, wie viele hoffen.

Schwerbehindertenausweis im Ausland: Nur zwei Nachbarländer sagen Ja

Schwerbehindertenausweis im Ausland: Nur zwei Nachbarländer sagen Ja

Ein Ausweis, der an der Grenze plötzlich nichts mehr wert ist: Millionen Menschen mit Behinderung merken es erst im Zug, an der Museumskasse oder am Schalter – und zahlen drauf. Bis der EU-weite Ausweis kommt, dauert es noch Jahre.

Grundrente 2027

Grundrente 2027: Neue Einkommensgrenzen schützen mehr Zuverdienst der Rentner

Die Grundrente bleibt einkommensabhängig, doch ab 2027 steigen die Freibeträge deutlich. Alleinstehende behalten den vollen Zuschlag bis 1.555 Euro Einkommen, Ehepaare bis 2.426 Euro. Einkommen darüber wird stufenweise angerechnet – zunächst nur zu 60 Prozent, ab einer zweiten Grenze teilweise vollständig. Maßgeblich für die Prüfung sind meist die Steuerdaten aus dem Jahr 2024.

Rente, Arbeiten, Steuern: was sich lohnt!

Aktivrente 2026: Mehr Arbeit, mehr Rente – aber welche Steuer fällt an? Lohnt sich die Weiterarbeit für Rentner?

Wer nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiterarbeitet, profitiert seit 2026 von der Aktivrente: Bis zu 2.000 Euro Arbeitslohn im Monat bleiben steuerfrei. Gleichzeitig steigt durch zusätzliche Entgeltpunkte und Zuschläge die spätere Altersrente. Dennoch bleiben Rente und höhere Einkünfte steuerpflichtig, und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung fallen weiterhin an. Rentner sollten deshalb genau prüfen, ob sich „mehr Arbeit“ finanziell tatsächlich lohnt.