News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Babyboomer in Rente - die Folgen

Babyboomer gefährlich für Job und Rente? Fehlen Millionen Arbeitskräfte bis 2036?

Bis 2036 erreichen sämtliche Babyboomer das Rentenalter: Rund 19,5 Millionen Menschen verlassen nach und nach das Berufsleben, während nur etwa 12,5 Millionen junge Menschen nachrücken. Der Artikel erläutert, welche Branchen die Folgen besonders stark spüren und was diese Entwicklung für Löhne, Renten und die soziale Sicherung bedeutet. Außerdem erfahren Sie, welche Chancen und Risiken sich daraus für Beschäftigte ergeben.

Pflegefall: greift Sozialamt nach dem Eigenheim?

Unterbringung im Pflegeheim: Nur dann darf das Sozialamt auf Ihr Haus zugreifenf

Reicht das Geld im Pflegefall nicht für die Heimkosten aus, prüft das Sozialamt, ob Sie Ihr Eigenheim oder anderes Vermögen zur Finanzierung einsetzen müssen. Ein angemessenes, weiterhin bewohntes Hausgrundstück sowie Vermögen innerhalb der geltenden Freibeträge können jedoch geschützt bleiben. Bei leerstehenden oder unangemessen großen Immobilien stellt sich dagegen besonders die Frage, ob eine Verwertung verlangt werden kann.

Niveau der Rente auf 48 Prozent - was das heißt

Das Versorgungsniveau in der Rente: 48 Prozent – doch das ist nicht ganz korrekt

Das offizielle Rentenniveau von 48 Prozent bezieht sich auf die gesetzliche Standardrente und bildet nicht Ihre persönliche Einkommenssituation im Ruhestand ab. Ihr tatsächliches Versorgungsniveau kann deutlich höher oder niedriger ausfallen. Maßgeblich ist, welche Einkünfte Ihnen aus gesetzlicher Rente, betrieblicher Altersversorgung und privater Vorsorge insgesamt zur Verfügung stehen – und ob Sie damit die empfohlenen 70 bis 80 Prozent Ihres letzten Nettoeinkommens erreichen.

GKV Reform belastet die Rente

Krankenkassen-Reform 2027: Rentner bezahlen Mehrkosten von ihrer Rente!

Ab 2027 ändern sich zahlreiche Regelungen der gesetzlichen Krankenversicherung – mit möglichen finanziellen Folgen für viele Rentner. Höhere Zuzahlungen für Medikamente und Behandlungen sowie geringere Zuschüsse zum Zahnersatz können die Haushaltskasse zusätzlich belasten. Bestimmte erwerbstätige Rentner verlieren zudem ihren Anspruch auf Krankengeld. Ab 2028 kommen Einschränkungen bei der Familienversicherung hinzu, durch die zusätzliche Beitragskosten entstehen können. Der Artikel zeigt, welche Personengruppen besonders betroffen sind und wie Sie Ihre voraussichtliche Mehrbelastung einordnen können.

Wohngeld und Schwerbehinderung: Zusatz-Freibetrag

Wohngeld bei Schwerbehinderung: 1.800 Euro Freibetrag nicht übersehen!

Ein wenig bekannter Freibetrag kann Ihren Wohngeldanspruch entscheidend beeinflussen: Er kann die monatliche Unterstützung erhöhen oder dafür sorgen, dass Sie überhaupt erst Wohngeld erhalten. Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen und die erforderlichen Nachweise einreichen, wird bei der Berechnung ein geringeres Einkommen berücksichtigt. Deshalb lohnt es sich, genau zu prüfen, ob Ihnen der Freibetrag zusteht – denn er kann einen spürbaren Unterschied für Ihr monatliches Budget machen.

5 Tipps für kostensparendes Heizen als Rentner

Heizsaison startet – 5 Tipps, wie (nicht nur) Rentner Heizkosten sparen können

Wenn die Heizkosten steigen, geraten viele Rentnerinnen und Rentner finanziell unter Druck. Mit passend eingestellten Raumtemperaturen, frei stehenden Heizkörpern, regelmäßigem Stoßlüften und gut abgedichteten Fenstern lässt sich der Energieverbrauch reduzieren, ohne auf eine angenehm warme Wohnung zu verzichten. Der Artikel erklärt außerdem, wann Wohngeld oder Grundsicherung finanzielle Entlastung bieten können und worauf Sie als Mieter bei der Prüfung Ihrer Heizkostenabrechnung achten sollten.

Widerspruch gegen Rentenbescheid

Ein Drittel der Bescheide der Rentenversicherung fehlerhaft! Widerspruch im Bereich Rente lohnt sich!

Ein Widerspruch gegen einen Bescheid der Deutschen Rentenversicherung kann sich lohnen – insbesondere, wenn Sie fehlende Unterlagen gezielt ergänzen und Ihre Einwände nachvollziehbar begründen. Der Beitrag zeigt, welche Fristen Sie 2026 beachten müssen, welche rechtlichen Grundlagen maßgeblich sind und wie Sie Ihr Widerspruchsverfahren sorgfältig vorbereiten. Praktische Hinweise helfen Ihnen, mögliche Fehler im Bescheid zu erkennen und Ihre Argumente klar darzulegen.

Verhinderungspflege von 3539 Euro 2027 massiv gekürzt

Verhinderungspflege: Budget von 3539 Euro wird 2027 massiv zusammengestrichen

Die Verhinderungspflege bleibt 2026 bestehen. Dennoch sorgen die geplanten Änderungen der Pflegeversicherung bei vielen pflegenden Angehörigen für Unsicherheit. Für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege steht derzeit ein gemeinsames Budget von bis zu 3.539 Euro jährlich zur Verfügung. Der noch nicht beschlossene PNOG-Referentenentwurf sieht ab 2027 ein neues Überbrückungsbudget vor. Der Artikel erklärt, was die Pläne für Betroffene bedeuten könnten und welche Vorbereitungen Sie rechtzeitig treffen sollten.

Rentenbeginn für junge Menschen schwer berechenbar

Rente für junge Menschen: Wird der Ruhestand weniger planbar?

Die Alterssicherungskommission empfiehlt, das Rentenalter künftig an die statistische Lebenserwartung zu koppeln. Für junge Versicherte könnte damit der langfristig erwartete Rentenbeginn veränderlich werden. Ein zusätzliches Jahr Lebenserwartung soll nach dem Modell acht Monate längere Erwerbsphase und vier Monate zusätzlichen Rentenbezug bedeuten. Die Kopplung ist noch kein geltendes Recht.

Mütterrente 3 kann Witwenrente erhöhen

Änderungen bei den Kindererziehungszeiten der Rente ab 2027: Steigt dadurch auch Ihre Witwenrente?

Die Mütterrente III verbessert ab 2027 die Rentenansprüche für vor 1992 geborene Kinder; ausgezahlt wird die Erhöhung erst 2028. Auch Ihre Witwen- oder Witwerrente kann steigen, wenn die zusätzlichen Kindererziehungsansprüche dem verstorbenen Partner zugeordnet sind. Erhöht sich dagegen Ihre eigene Rente, kann das später die Einkommensanrechnung auf die Hinterbliebenenrente beeinflussen. Entscheidend sind die Zuordnung der Erziehungszeiten und Ihr persönlicher Rentenbescheid

Rentenreform 2026: Schonfrist für Altersteilzeit ab Jahrgang 1968 geplant

Rentenreform 2027: Jahrgang 1968 und jünger – kommt die Schonfrist für Altersteilzeit

Ein bestimmter Stichtag könnte entscheidend dafür sein, ob Sie mit 65 Jahren oder erst später ohne Abschläge in Rente gehen können. Ein interner Entwurf des Arbeitsministeriums deutet darauf hin, welche Geburtsjahrgänge besonders aufmerksam sein sollten – und weshalb das Datum Ihres Altersteilzeitvertrags eine wichtige Rolle spielen könnte.

Wer keine Kinder hat, soll weniger Rente bekommen!?

Mehr Gerechtigkeit gefordert: Warum über eine geringere Rente für Personen ohne Kinder diskutiert wird

Ökonomen und Kommentatoren sprechen sich erneut dafür aus, Kinderlose bei der Rente schlechterzustellen und die Erziehungsleistung von Eltern stärker zu berücksichtigen. Dabei fließen Kindererziehungszeiten bereits heute in die Berechnung der gesetzlichen Rente ein. Weitreichende Rentenkürzungen für Menschen ohne Kinder würden dagegen verfassungsrechtliche Fragen aufwerfen. - Der folgende Artikel ordnet die geltende Rechtslage ein, erläutert die Argumente beider Seiten und zeigt, welche Reformansätze zur Diskussion stehen.

Rente durch Pflege erhöhen: ab 2027 nicht mehr im Rentenalter

Ab 2027: Rentner können ihre eigene Rente nicht mehr durch Pflege von Angehörigen erhöhen

Ab dem 1. Januar 2027 soll für pflegende Rentner eine bisherige Möglichkeit entfallen, zusätzliche Rentenpunkte zu erwerben. Nach Erreichen der Regelaltersgrenze würden voraussichtlich auch dann keine Rentenbeiträge mehr für die Pflege gezahlt, wenn Sie eine Teilrente beziehen. Vor dieser Altersgrenze soll die rentenrechtliche Absicherung von Pflegepersonen grundsätzlich erhalten bleiben. Die zunächst vorgesehene pauschale Kürzung der Rentenbeiträge für Pflegepersonen ist dagegen nicht mehr im Kabinettsentwurf enthalten.

Schwerbehinderung: Neue Regeln zu Teilhabe, Gesamt‑GdB, Heilungsbewährung und Psyche

Schwerbehinderung: Teilhabe, Gesamt‑GdB und Heilungsbewährung 2026 neu geregelt

2026 kann für viele Menschen mit Schwerbehinderung ein entscheidendes Jahr werden: Neue GdB-Regeln können beeinflussen, ob der Schwerbehindertenstatus und damit verbundene Nachteilsausgleiche erhalten bleiben. Je nach individueller Situation können sich daraus Chancen, aber auch Risiken ergeben. Besonders bei einem Antrag auf Neufeststellung ist es deshalb wichtig, mögliche Auswirkungen auf den bisherigen Grad der Behinderung im Blick zu behalten. Wer die Änderungen kennt und seine gesundheitlichen Einschränkungen nachvollziehbar dokumentiert, kann die eigene Situation besser einschätzen und eine Entscheidung über das weitere Vorgehen treffen.

Rentenreform 2027: Merz nennt Termin

Rentenreform: Merz setzt auf Frühjahr 2027 – Verunsicherung hinsichtlich der Rente bleibt bestehen!

Bundeskanzler Friedrich Merz hofft auf einen Abschluss des Reformpakets im Frühjahr 2027 statt bis Weihnachten 2026. Besonders umstritten bleibt die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren. Bis entsprechende gesetzliche Änderungen in Kraft treten, gilt das bisherige Rentenrecht. Welche Jahrgänge betroffen wären und welche Ausnahmen gelten könnten, ist noch offen.

Neue Sozialversicherungsrechengrößen 2027 beschlossen

Sozialabgaben 2027: neue Rechengrößen beschlossen – Wer bei gleichem Gehalt mehr zahlen muss

Das Bundeskabinett hat höhere Sozialversicherungsgrenzen für 2027 beschlossen; der Bundesrat muss noch zustimmen. In der Kranken- und Pflegeversicherung soll die Beitragsbemessungsgrenze auf 6.375 Euro monatlich steigen, in der allgemeinen Renten- und Arbeitslosenversicherung auf 8.850 Euro. Liegt Ihr beitragspflichtiges Gehalt über den bisherigen Grenzen, kann bei unverändertem Brutto weniger netto bleiben. Die höheren Grenzen allein belasten dagegen nicht alle Beschäftigten zusätzlich.

Früher in Rente gehen immer teurer: Tabelle

Früher in Rente zu gehen wird immer teurer – das sind die Abschläge 2026 – Tabelle!

Wer 1963 geboren ist und 2026 mit 63 Jahren die Altersrente für langjährig Versicherte beginnt, muss dauerhaft 13,8 Prozent Abschlag hinnehmen. Der monatliche Kürzungssatz bleibt bei 0,3 Prozent, doch die steigende Altersgrenze erhöht den Gesamtabzug. Bei 1.800 Euro Bruttorente vor Abschlag bedeutet das monatlich 248,40 Euro weniger. Nach 45 anrechenbaren Versicherungsjahren kann ein späterer vorgezogener Beginn ohne Abschläge möglich sein.

Urteil: Rente wegen Erwerbsminderung abgelehnt

Die 3 bzw. 6 Stunden Regel bei der EM Rente: Gericht und Rentenversicherung prüfen 2026 streng!

Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Hamburg aus dem Jahr 2026 begründen auch erhebliche Rückenprobleme, psychische Erkrankungen und Herzbeschwerden keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente, wenn Versicherte weiterhin mindestens sechs Stunden täglich leichte Arbeiten ausüben können. Das Urteil verdeutlicht die Bedeutung der 6-Stunden-Regel nach § 43 SGB VI: Entscheidend sind nicht die Diagnosen allein, sondern die nachgewiesenen Auswirkungen der Erkrankungen auf das tägliche Leistungsvermögen.

Tabelle: so soll das Rentenalter steigen

Renteneintrittalter der Zukuft als Tabelle: Dann kann man in Rente gehen – Empfehlung Rentenkommission?

Die Rentenkommission 2026 schlägt vor, die gesetzliche Altersgrenze künftig enger an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Langfristig strebt sie ein Verhältnis von etwa 40 Jahren Erwerbstätigkeit zu rund 20 Jahren Rentenbezug an. Für besonders langjährig Versicherte könnte die frühestmögliche Altersgrenze für eine abschlagsfreie Rente zunächst stufenweise von 63 auf 64 Jahre angehoben werden. Anschließend soll sie sich parallel zur Regelaltersgrenze entwickeln. Zur Prüfung steht außerdem, ob 45 Versicherungsjahre weiterhin einen Anspruch auf einen vorgezogenen Rentenbeginn ohne Abschläge begründen sollen. Künftig könnte stärker ins Gewicht fallen, ob Versicherte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, weiterzuarbeiten.

Inflation bei fast 3 Prozent - was das für Grundsicherung, Bürgergeld und Rente bedeutet

Energiepreise kletter 2026 weiter: Reichen Rente und 563 € Grundsicherung noch zum Leben?

Der Iran-Krieg hat die Inflation in Deutschland im Oktober 2026 auf mehr als 3 Prozent steigen lassen. Vor allem Heizenergie und Kraftstoffe sind deutlich teurer geworden. Für Rentner und Menschen, die Grundsicherung beziehen, bleibt dadurch weniger Geld für andere Ausgaben. Der Artikel zeigt, wie sich die Preissteigerungen auf diese Gruppen auswirken und welche sozialrechtlichen Hilfen zur Entlastung infrage kommen.

Pflegegeld - Kasse zahlt keine Rentenbeiträge mehr: Wann pflegende Angehörige leer ausgehen

Vorsicht Stundenaufstockung: Pflegekasse zahlt dann keine Rentenbeiträge für pflegende Angehörige mehr

Wer Angehörige pflegt und gleichzeitig berufstätig ist, kann schon durch eine geringe Aufstockung der Arbeitszeit den Anspruch auf Rentenbeiträge aus der Pflege vollständig verlieren. Damit fallen auch die zusätzlichen Rentenpunkte weg, die die Pflegearbeit für die spätere Altersversorgung bringen könnte. Nun plant der Gesetzgeber eine weitere Kürzung – mit möglichen Folgen für Menschen, die Beruf und Angehörigenpflege miteinander vereinbaren.