News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Steuerreform 2027 für Familien

Steuerreform 2027: Wie die Bundesregierung zu Kindergeld, Arbeitnehmer-Pauschbetrag und Grundfreibtrag Familien entlasten will

Die Bundesregierung plant ab 2027 höhere Freibeträge und mehr Kindergeld. Zugleich sollen sehr hohe Einkommen stärker besteuert und Vergünstigungen für Handwerkerleistungen gekürzt werden. Der Bundestag hat die Reform erstmals beraten, endgültig beschlossen ist sie noch nicht. Was die Pläne für Arbeitnehmer, Familien und andere Steuerpflichtige bedeuten.

Rentenreform 2027: wer einen Schutzstatus bekommen soll

Reform: Wer einen besonderen Schutzstatus bei der Rente bekommen soll!

Bei der geplanten Rentenreform sollen Übergangsregeln rentennahe Versicherte schützen. Ein früher Arbeitsentwurf nennt dafür bestimmte Jahrgänge und Altersteilzeitvereinbarungen. Diese Details sind jedoch nicht verbindlich bestätigt. Entscheidend bleibt, welche Regelungen tatsächlich Gesetz werden.

Rente in Rumänien

System der Rente in Rumänien – warum könnte auch das ein Vorbild für Deutschland sein?

Rumänien hat seine gesetzliche Rentenversicherung 2024 grundlegend reformiert. Ergänzt wird die staatliche Rente durch die verpflichtende private Altersvorsorge der Säule II. In Deutschland ist das Rentenniveau nach geltendem Recht bis 2031 bei 48 Prozent vor Steuern abgesichert. Zudem verfügt Deutschland insgesamt über ein breiter aufgestelltes System sozialer Sicherung.

Teilzeit - Folgen für Rente, Elternzeit, Einkommen

Welche Folgen Teilzeit für Rente, Elternzeit, Urlaub und Einkommen hat!

Teilzeit kann mehr Raum für Familie und Pflege schaffen oder den Berufsalltag erleichtern. Bevor Sie Ihre Arbeitszeit reduzieren, sollten Sie klären, wie Sie den Antrag stellen, ob Sie später zur bisherigen Stundenzahl zurückkehren können und was sich bei Urlaub und Rente ändert. Der Artikel erläutert die Voraussetzungen für einen Teilzeitanspruch, die Rückkehrmöglichkeiten bei Brückenteilzeit und die finanziellen Folgen, die Sie vor einer Vereinbarung prüfen sollten.

Änderungen neue Grundsicherung ab Januar 2027

Neue Grundsicherung: Was sich zum 1. Januar 2027 ändert

Zum 1. Januar 2027 steigen Mindestlohn und Minijobgrenze. Für Menschen mit ergänzender Grundsicherung kommt es darauf an, welche Einkommensfreibeträge gelten. Zugleich endet nach geltendem Recht die Aussetzung verpflichtender vorzeitiger Rentenanträge. Die endgültigen Regelsätze für 2027 sind noch nicht verbindlich bezifferbar.

Bundesregierung: Rente soll den Löhnen folgen

Wichtiges Statment der Bundesregierung: Rente soll den Löhnen, nicht der Inflation folgen!

Nach Einschätzung der Bundesregierung profitieren Rentner langfristig stärker von einer Anpassung an die Löhne als von einem reinen Inflationsausgleich. Als Beleg führt sie an, dass sich die Nettostandardrente seit 1957 auch nach Abzug der Inflation mehr als verdoppelt hat. Zum 1. Juli 2026 wurden die gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent erhöht. Die Haltelinie beim Rentenniveau gilt bis 2031; welche Regelungen anschließend greifen, ist noch offen.

Nur persönliche Vorsprache heilt Nichterreichbarkeitsfiktion

Grundsicherung: Nur persönliche Vorsprache beendet die Nichterreichbarkeits-Fiktion!

Drei aufeinanderfolgende unentschuldigte Jobcenter-Termine können zum Wegfall des Grundsicherungsgeldes führen. Eine persönliche Vorsprache im ersten betroffenen Kalendermonat kann den Anspruch rückwirkend sichern – mit gekürztem Regelbedarf. Telefonische und schriftliche Kontakte ersetzen diese Meldung nicht. Wichtige Gründe und Härtefälle müssen jedoch berücksichtigt werden.

Rentenreform 2027 im Stocken: SPD will Rentengipfel

Rentenreform 2027 stockt: SPD schlägt Rentengipfel vor – wann geht es weiter mit der Rente?

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch schlägt zusätzliche Gespräche über die Rentenreform vor. Die Union lehnt den Vorstoß ab und verlangt die Umsetzung des vereinbarten Pakets. Medien berichten inzwischen über eine mögliche Verschiebung ins Frühjahr 2027. Für Versicherte bleibt entscheidend, welche Voraussetzungen für den früheren Renteneintritt weiterhin gelten.

Höherer Einkommensfreibetrag bei der Witwenrente ab Juli 2027?

Witwenrente 2027: Höherer Freibetrag ab Juli wäre noch keine Reform

Die Koalition will bessere Hinzuverdienstmöglichkeiten bei der Hinterbliebenenrente schaffen. Ein zusätzlicher Freibetrag ab Juli 2027 ist jedoch noch nicht beschlossen. Davon zu unterscheiden ist die reguläre Anpassung der bestehenden Einkommensgrenze. Für Betroffene kommt es darauf an, welche Änderung tatsächlich gilt und wie ihr eigenes Einkommen angerechnet wird.

Vorgezogene Rente bei Schwerbehinderung

In Rente 2026 mit Schwerbehindertenausweis: Nur dann lohnt sich der frühe Ruhestand mit GdB 50 lohnt

Wenn die Arbeit gesundheitlich zunehmend belastet, kann ein früher Rentenbeginn Entlastung bringen. Wer die Schwerbehindertenrente bereits mit 62 Jahren bezieht, muss jedoch mit dauerhaften Abschlägen rechnen: Bei einer Kürzung um 10,8 Prozent sinkt eine monatliche Rente von 1.500 Euro auf 1.338 Euro. Für Versicherte ab Jahrgang 1964 greifen die bisherigen Vertrauensschutzregelungen nicht mehr. Entscheidend ist deshalb, wie sich ein früherer Ausstieg auf die finanzielle Situation auswirkt und ob ein oder zwei weitere Arbeitsjahre gesundheitlich noch vertretbar sind.

Rente nach Ende der Haltelinie 2031

Das Aus der 48-Prozent Haltelinie bei der Rente steht fest – Rentner machen sich Sorgen!

Die Haltelinie von 48 Prozent sichert das Rentenniveau bis einschließlich der Rentenanpassung zum 1. Juli 2031. Anschließend kann es nach geltendem Recht wieder sinken, ohne dass dadurch laufende Renten automatisch gekürzt werden. In einer Modellrechnung geht der Rentenversicherungsbericht für 2039 von einem Sicherungsniveau von 46,3 Prozent aus. Damit rückt für Beschäftigte und Rentner die Frage in den Mittelpunkt, wie die gesetzliche Rente über 2031 hinaus abgesichert werden soll.

Änderungen Oktober 2026 - für Verbraucher, Familien, Rentner

Änderungen und Neuerungen im Oktober 2026 für Verbraucher, Rentner und Familien

Der Oktober 2026 bringt mehrere Entwicklungen, die Ihren Alltag als Verbraucher oder Rentner betreffen können. Dazu zählen eine geplante, zeitlich begrenzte Entlastung beim Tanken, neue Möglichkeiten rund um Vorsorgevollmachten sowie wichtige Termine zur Rentenzahlung, zu Heizkosten und zur Zeitumstellung. Darüber hinaus könnte die nächste Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank Auswirkungen auf Ihre Ersparnisse und Kredite haben.

Zuzahlungsbefreiung 2026: Pflegegeld richtig berücksichtigen

Zuzahlungsbefreiung für Medikamente mit Pflegegrad und Pflegegeld: Diese Kassen-Regel sollten Sie kennen!

Zwei pflegebedürftige Menschen haben denselben Pflegegrad und erhalten die gleiche Rente – dennoch muss einer von ihnen deutlich länger Zuzahlungen leisten. Der Unterschied: Seine Krankenkasse berücksichtigt das Pflegegeld bei der Berechnung der Belastungsgrenze. Doch nicht alle Kassen gehen so vor. Prüfen Sie deshalb genau, welche Einnahmen Ihre Krankenkasse ansetzt: Möglicherweise kommt eine Zuzahlungsbefreiung für Sie früher infrage.

Lebensmittel, frische

Grundsicherung und „Tafel e.V.“: Wird der Wert der Lebensmittell auf das Geld vom Jobcenter angerechnet?

Millionen Menschen in Deutschland sind auf Leistungen des Jobcenters und die Unterstützung der Tafeln angewiesen. Die staatliche Grundsicherung soll den Lebensunterhalt sichern, während die Tafeln dort ergänzend helfen, wo steigende Preise und knappe Regelsätze den Alltag erschweren. Zusammen verdeutlichen diese Hilfen, welchen Stellenwert soziale Absicherung und gesellschaftliche Solidarität haben.

Arbeitslosigkeit und Rente

Auswirkungen von Arbeitslosengeld auf die Rente: Was Verlust der Arbeitsstelle und Arbeitslosigkeit bedeuten!

Ein Jobverlust kann sich auf die Höhe Ihrer späteren Rente auswirken, ohne dass Ihre bereits erworbenen Rentenansprüche verloren gehen. Wenn Sie Arbeitslosengeld I beziehen, fließen weiterhin Beiträge in die Rentenversicherung und Sie sammeln Entgeltpunkte. Auch Zeiten des Bürgergeldbezugs können für bestimmte Versicherungszeiten berücksichtigt werden. Lesen Sie, wie Arbeitslosigkeit Ihre Altersrente beeinflusst und welche Möglichkeiten Sie haben, mögliche Rentennachteile zu begrenzen.

Änderungen Rente für Jahrgänge 1961 bis 1981

Rente für die Jahrgänge 1961 bis 1981 – sicher vor den Reformplänen??

Für Beschäftigte ab dem Geburtsjahrgang 1968 könnte die geplante Rentenreform den regulären Renteneintritt nach hinten verschieben. Einem bekannt gewordenen Arbeitsentwurf zufolge sollen die bisherigen Regelaltersgrenzen für die Jahrgänge 1961 bis 1967 hingegen grundsätzlich erhalten bleiben. Für Diskussionen sorgt vor allem die vorgesehene Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren. Noch sind diese Pläne nicht verbindlich: Ein entsprechendes Gesetz ist bislang nicht beschlossen.

Bringen die letzten Arbeitsjahre mehr Rente? Faktencheck!

Die letzten Jahre vor der Rente zählen mehr? Höhere Rente? Die Fakten!

Viele Versicherte gehen davon aus, dass die letzten Jahre im Beruf bei der Berechnung der gesetzlichen Rente besonders ins Gewicht fallen. Einen gesetzlichen Sonderbonus für diese Zeit gibt es jedoch nicht: Maßgeblich sind die Entgeltpunkte, die Sie während Ihres gesamten Versicherungslebens sammeln. Trotzdem können Teilzeit, ein höheres Einkommen oder ein späterer Renteneintritt die Höhe Ihrer Altersrente deutlich beeinflussen.

Tabelle: Höhe der Rente nach 35 Beitragsjahren

Nicht gerade viel: Rente für langejährig Versicherte nach 35 Jahren Arbeit bei mittlerem Gehalt

Nach 35 Jahren Berufstätigkeit und Beitragszahlungen wünschen sich viele Menschen eine Rente, die ihnen finanzielle Sicherheit bietet. Gerade bei niedrigen oder durchschnittlichen Einkommen erfüllt die gesetzliche Altersrente diese Erwartung jedoch häufig nicht. Anhand des aktuellen Rentenwerts lässt sich nachvollziehen, welcher monatliche Betrag aus jahrzehntelanger Arbeit entstehen kann. Das zeigt, warum es wichtig ist, die voraussichtliche Höhe Ihrer Rente frühzeitig zu prüfen.

Mehr Rente für Neurentner ab 2027 möglich: neue Regel!

Gesetzesänderung: Mehr Rente ab Januar 2027 durch Hochrechnung von Bonus, Überstunden, Prämien

Zum 1. Januar 2027 tritt eine neue Hochrechnungsregel in Kraft. Fehlen für die letzten Monate vor dem Rentenbeginn noch Entgeltmeldungen, werden die betreffenden Arbeitsverdienste zunächst automatisch hochgerechnet. Gehen später höhere tatsächliche Entgeltmeldungen ein, berechnet die Rentenversicherung den Anspruch neu und zahlt einen möglichen Differenzbetrag rückwirkend aus. Dadurch sollen Neurentnerinnen und Neurentner künftig nicht dauerhaft weniger Rente erhalten, nur weil Löhne zunächst geschätzt oder verspätet gemeldet wurden. Bereits laufende Renten sind von der Neuregelung nicht betroffen.

Regelbedarf Fortschreibung 2027 für Grundsicherung

Wie der Regelbedarf der Grundsicherung ab 2027 berechnet wird – aktueller Regierungsentwurf!

Die Bundesregierung will die jährliche Berechnung der Regelbedarfe ab 2027 ändern. Die zusätzliche Anpassung an die jüngste Preisentwicklung soll entfallen; vorgesehen ist ein Mischindex aus 70 Prozent Preis- und 30 Prozent Nettolohnentwicklung. Gleichzeitig steht eine Neuermittlung anhand der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 an. Stand 11. Oktober 2026 sind die Änderung und die endgültigen Regelsätze noch nicht verbindlich beschlossen.

Long Covid als Schwerbehinderung: Gericht spricht Betroffenem GdB von 50 zu

Long Covid zählt für die Schwerbehinderung: GdB 50 von Gericht anerkannt

Seit seiner Corona-Infektion kann ein Mann nicht mehr arbeiten und verbringt seine Tage überwiegend ruhend zu Hause. Die Erkrankung hat seinen Alltag tiefgreifend verändert. Weil die Behörde das Ausmaß seiner Einschränkungen lange nicht ausreichend anerkannte, zog er vor Gericht – und erhielt nun recht.

Rentenalter steigt auf jenseits 67

Eintrittsalter für die Rente – ab dann könnte das jenseits von 67 Jahren sein! Rentenkommission!

Die Rentenkommission spricht sich dafür aus, die Regelaltersgrenze ab 2031 an die Entwicklung der Lebenserwartung zu binden. Aktuelle Modellrechnungen zeigen, dass das reguläre Renteneintrittsalter bis 2041 auf 67 Jahre und sechs Monate steigen könnte. Eine Anhebung über 67 Jahre hinaus ist bislang jedoch nicht gesetzlich beschlossen. Für die Jahrgänge ab 1964 bleibt die Regelaltersgrenze deshalb nach geltendem Recht bei 67 Jahren.