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News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Soziales, Familie und Finanzen – aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Schwerbehinderung-Reform: Gestrichene Beweisregel bleibt nach Anhörung das größte Streitthema

Bundestag streitet weiter: Wichtige Schutzregel im Behindertengesetz fehlt

Nach der Bundestagsanhörung ist klar: Der Streit um die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes geht weiter. Im Mittelpunkt steht eine Regel, die vor dem Kabinettsbeschluss verschwand – und die für Millionen Betroffene entscheidend wäre.

Inklusion 2026: Viele Arbeitgeber verfehlen die Schwerbehinderten‑Quote

Jeder vierte Betrieb beschäftigt keinen einzigen schwerbehinderten Menschen

Neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen: Fast jeder vierte Betrieb in Deutschland beschäftigt keinen einzigen schwerbehinderten Menschen – obwohl das Gesetz es verlangt. Wer die Quote verfehlt, zahlt seit 2025 bis zu 815 Euro pro Monat und unbesetztem Pflichtplatz.

Kürzung beim Unterhaltsvorschuss - nur noch bis 16

Unterhaltsvorschuss nur bis 16? Was Alleinerziehende zur geplanten Kürzung wissen müssen

Seit der Reform von 2017 wird Unterhaltsvorschuss grundsätzlich bis zum 18. Geburtstag gezahlt – eine wichtige Hilfe für Kinder Alleinerziehender. Nun prüft das Familienministerium eine deutliche Verschlechterung: Zahlungen sollen künftig nur noch bis zum 16. Lebensjahr möglich sein. Verbände wie der VAMV schlagen Alarm und warnen vor massiven Einschnitten in die finanzielle Sicherheit betroffener Familien.

Rentenkommission schlägt vor: Rentenalter anheben

Rentenkommission: Renteneintritt ab 2031 stufenweise später – was bedeutet das 2:1‑Modell?

Die Rentenkommission empfiehlt, das Renteneintrittsalter ab 2031 an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Nach dem 2:1‑Modell würden längere Lebensjahre zu etwas mehr Erwerbs‑ und etwas mehr Rentenzeit führen. Nach aktuellen Prognosen soll die Regelaltersgrenze zwischen 2031 und 2041 schrittweise von 67 auf 67,5 Jahre steigen.

Neue Grundsicherung: Quadratmeter Deckel bei Miete

Quadratmeter-Deckel bei der Miete: Was das bei der neuen Grundsicherung seit 1. Juli bedeutet

Seit 1. Juli ist das Bürgergeld abgeschafft, die neue Grundsicherung gilt – inklusive einer verbindlichen Quadratmeter-Mietobergrenze. Jobcenter deckeln damit die übernommenen Unterkunftskosten, Betroffene müssen Differenzen häufig selbst zahlen. Ob das verfassungsfest ist, hängt davon ab, wie realitätsnah der Quadratmeter-Deckel bemessen und im Einzelfall angewendet wird.

Bürgergeld - Neue Grundsicherung

Bürgergeld-Reform: Tabelle zeigt, wo die neue Grundsicherung härter ist

Das Bürgergeld bleibt 2026 bei 563 Euro – gleichzeitig zieht der Staat die Zügel spürbar an. Zum 1. Juli 2026 wird es in eine neue Grundsicherung überführt, mit strengeren Pflichten und schärferen Sanktionen. Auch bei Vermögen und einmaligen Hilfen wie Nachzahlungen drohen genauere Prüfungen und mehr Ablehnungen. Der Artikel zeigt, was Leistungsberechtigte jetzt wissen und ab Sommer 2026 beachten müssen.

Krankenkassen-Sparpaket kostet viel Geld für Arbeitnehmer und Rentner

Krankenkassen-Sparpaket: Warum bald vor allem Rentner und Arbeitnehmer mehr zahlen

Das Krankenkassen-Sparpaket ist beschlossen und macht Gesundheit für Millionen Versicherte teurer. Rentner und Arbeitnehmer zahlen mehr Zuzahlungen und Beiträge. Besonders die Familienversicherung und die Beitragsbemessungsgrenze sorgen für spürbare Mehrbelastungen. Betroffene sollten frühzeitig prüfen, wie sie die Folgen abfedern können.

Bundessozialgericht kippt strenge Praxis bei Adipositas und Merkzeichen G

Bundessozialgericht kippt strenge Praxis bei Adipositas und Merkzeichen G

Kaum noch 100 Meter am Stück laufen können, aber trotzdem kein Merkzeichen G bekommen? Ein Mann aus Niedersachsen kämpfte sich bis vor das Bundessozialgericht – und gewann. Was das Urteil für Millionen Betroffene mit starkem Übergewicht bedeutet.

Rentenreform: Auswirkungen auf Bestandsrentner

Rentenkommission 2026: Was sich für die laufende Rente ändert, also für heutige Rentner

Die Rentenkommission empfiehlt keine Kürzungen laufender Renten, sondern eine gedämpfte Rentenanpassung ab 2032. Bis 2031 bleibt ein Rentenniveau von mindestens 48 Prozent gesichert, die Renten steigen weiter mit den Einkommen. Zugleich soll eine verpflichtende Kapitalrente eingeführt und die Beitragsbasis verbreitert werden, um das Versorgungsniveau langfristig auf 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens zu erhöhen. Für heutige Rentner heißt das: stabile Renten ohne Kürzungen, aber langsamere Erhöhungen.

Neue Fristen fix: So verändert sich der Schwerbehindertenausweis

Neue Fristen fix: So verändert sich der Schwerbehindertenausweis

Millionen Menschen mit Schwerbehinderung warten auf ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag. Jetzt gibt es erstmals konkrete Fristen und einen europäischen Fahrplan – doch nicht alles kommt so schnell, wie viele hoffen.

Schwerbehindertenausweis im Ausland: Nur zwei Nachbarländer sagen Ja

Schwerbehindertenausweis im Ausland: Nur zwei Nachbarländer sagen Ja

Ein Ausweis, der an der Grenze plötzlich nichts mehr wert ist: Millionen Menschen mit Behinderung merken es erst im Zug, an der Museumskasse oder am Schalter – und zahlen drauf. Bis der EU-weite Ausweis kommt, dauert es noch Jahre.

Grundrente 2027

Grundrente 2027: Neue Einkommensgrenzen schützen mehr Zuverdienst der Rentner

Die Grundrente bleibt einkommensabhängig, doch ab 2027 steigen die Freibeträge deutlich. Alleinstehende behalten den vollen Zuschlag bis 1.555 Euro Einkommen, Ehepaare bis 2.426 Euro. Einkommen darüber wird stufenweise angerechnet – zunächst nur zu 60 Prozent, ab einer zweiten Grenze teilweise vollständig. Maßgeblich für die Prüfung sind meist die Steuerdaten aus dem Jahr 2024.

Rente, Arbeiten, Steuern: was sich lohnt!

Aktivrente 2026: Mehr Arbeit, mehr Rente – aber welche Steuer fällt an? Lohnt sich die Weiterarbeit für Rentner?

Wer nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiterarbeitet, profitiert seit 2026 von der Aktivrente: Bis zu 2.000 Euro Arbeitslohn im Monat bleiben steuerfrei. Gleichzeitig steigt durch zusätzliche Entgeltpunkte und Zuschläge die spätere Altersrente. Dennoch bleiben Rente und höhere Einkünfte steuerpflichtig, und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung fallen weiterhin an. Rentner sollten deshalb genau prüfen, ob sich „mehr Arbeit“ finanziell tatsächlich lohnt.

Witwenrente - das sagt die Rentenkommission

Witwenrente 2026: Keine Abschaffung, aber auf dem Prüfstand – das empfiehlt die Rentenkommission

Alarmierende Schlagzeilen zur angeblichen Abschaffung der Witwenrente verunsichern derzeit viele Hinterbliebene. Der Bericht der Rentenkommission empfiehlt jedoch keine Abschaffung, sondern nur die Prüfung möglicher Reformen. Gleichzeitig steigen Witwen- und Witwerrenten ab Juli 2026 um 4,24 Prozent, und der Einkommensfreibetrag für eigenes Einkommen steigt auf 1.122,53 Euro. Was künftig aus den Reformideen wird, hängt allein von Bundestag und Bundesregierung ab.

EM Rente Juli 2026: Änderungen

Erwerbsminderungsrente 2026: Mehr Geld, mehr Hinzuverdienst – wichtige Änderungen im Juli

2026 bringt für Erwerbsminderungsrentner höhere Hinzuverdienstgrenzen und damit mehr Spielraum für Nebenjobs. Zum 1. Juli steigen alle Renten um 4,24 Prozent, weil der aktuelle Rentenwert angehoben wird. Neue EM‑Renten profitieren zusätzlich von einer längeren Zurechnungszeit, die die Rentenhöhe verbessert. Der Zuschlag für ältere EM‑Renten wird seit Dezember 2025 vollständig in die laufende Zahlung integriert.

Minijob für Rentner bleibt

Minijobs für Rentner: Aus vorerst abgewendet, Reform droht

Viele Rentnerinnen und Rentner fürchten aktuell das Aus ihres Minijobs als wichtigen Zuverdienst. Nach jetzigem Stand bleibt das Modell vorerst bestehen, doch die Rentenkommission drängt auf eine grundlegende Reform. Ab Juli 2026 können Rentner ihre Befreiung von der Rentenversicherungspflicht im Minijob rückgängig machen und so zusätzliche Rentenansprüche erwerben. Wer betroffen ist, sollte die weiteren Gesetzespläne zur Rentenreform aufmerksam verfolgen.

Trickbetrug bei der Rente - Rentner Vorsicht!

Betrug mit „Rentenbriefen“ und Anrufen: So schützen Sie Ihre Rente

Immer öfter geben sich Betrüger als Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung aus. Sie nutzen täuschend echte Mails, Anrufe, Briefe und Videos, um an Daten oder Geld von Versicherten und Rentnern zu gelangen. Die DRV warnt vor diesen Maschen und erklärt, dass sie weder per Mail noch telefonisch zu spontanen Zahlungen oder Dateneingaben auffordert. Wer Absender sorgfältig prüft, keine Links anklickt und nur offizielle Kontakte nutzt, kann sich wirksam schützen.

Schwerbehinderung: Darum endet der Verschlimmerungsantrag oft in einer Herabstufung

Warum ein Antrag auf mehr Behinderung oft nach hinten losgeht

Wer eine Verschlechterung seiner Behinderung melden will, hofft auf mehr Unterstützung. Sozialverbände warnen jedoch: Der Antrag öffnet dem Versorgungsamt die Tür zur kompletten Neubewertung – mit dem Risiko, am Ende schlechter dazustehen als vorher.