News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Pflegereform 2027: Kinderlose Versicherte sollen mehr zahlen

Weniger Netto-Gehalt ab 2027: Arbeitnehmer ohne Kinder sollen höhere Beitäge zur Pflegeversicherung zahlen

Die Bundesregierung will kinderlose Mitglieder der sozialen Pflegeversicherung ab dem 1. Januar 2027 stärker belasten. Nach dem am 30. September 2026 beschlossenen Kabinettsentwurf soll der Kinderlosenzuschlag von derzeit 0,6 auf 0,9 Prozentpunkte steigen; zusammen mit dem allgemeinen Beitragssatz von 3,6 Prozent ergäbe das einen Gesamtbeitrag von 4,5 Prozent. Für Beschäftigte mit 3.000 Euro beitragspflichtigem Monatsbrutto bedeutet das 9 Euro mehr im Monat beziehungsweise 108 Euro im Jahr.

14 Monatsrenten in Österreich - und in Deutschland?

Rente in Österreich wird 14-mal im Jahr ausgezahlt – warum dieser Unterschied zu Deutschland?

Österreich zahlt die gesetzliche Rente 14-mal pro Jahr aus, in Deutschland gibt es in der Regel zwölf monatliche Rentenzahlungen. Möglich ist das österreichische Modell durch höhere Beitragssätze, einen größeren Kreis Pflichtversicherter und stärkere staatliche Zuschüsse. Wie das System genau funktioniert, warum eine Übertragung auf Deutschland politisch und finanziell schwer umzusetzen wäre und welche Alternativen hierzulande diskutiert werden.

Schutzrente statt Rente mit 63: Diese Neuerung plant die Bundesregierung

45 Arbeitsjahre für die sogenannte Rente mit 63 reichen bald nicht mehr: das ist geplant!

Ein Arbeitsleben lang eingezahlt – und dennoch drohen bei einem vorzeitigen Rentenbeginn dauerhafte Abschläge. Eine geplante Schutzrente soll Menschen besser absichern, die aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zur regulären Altersgrenze arbeiten können. Sie könnte verhindern, dass Betroffene wegen Krankheit oder stark eingeschränkter Erwerbsfähigkeit dauerhaft finanzielle Einbußen hinnehmen müssen.

Neues Rentengesetz 2027 bringt mehr Geld, aber nicht für alle Rentner

Neues Gesetz zur Rente 2027 bringt mehr Geld – aber nicht für jeden Rentner!

Wer 2027 erstmals eine gesetzliche Rente erhält, soll von einer automatischen Hochrechnung profitieren. Dadurch kann der Rentenbeginn verlässlicher berechnet werden, selbst wenn die letzten Entgeltmeldungen des Arbeitgebers noch nicht vorliegen. Für bereits laufende Renten bleibt alles beim bisherigen Verfahren: Die reguläre Rentenanpassung erfolgt weiterhin zur Jahresmitte.

Schwerbehinderung: GdB bei Depression

GdB bei Depressionen: Wann 50 und ein Schwerbehindertenausweis bei psychischen Erkrankungen möglich sind

Depressionen, Angststörungen und andere psychische Erkrankungen können einen Grad der Behinderung begründen. Ein GdB von 50 ist möglich, wenn die Erkrankung Alltag, soziale Kontakte und Beruf dauerhaft schwer beeinträchtigt. Entscheidend sind nicht Diagnose oder Therapie allein, sondern die konkret nachweisbaren Folgen für die Teilhabe. Aktuelle Urteile des Bundessozialgerichts zeigen, wie Behörden und Gerichte den Gesamt-GdB prüfen.

Neue Grundsicherung: das kommt auf Vermieter zu

Neue Grundsicherung auch ein Risiko für Vermieter: Jobcenter zahlt nicht immer alles!

Ab Juli 2026 ist an die Stelle des Bürgergelds die neue Grundsicherung getreten – mit direkten Folgen für Vermieterinnen und Vermieter. Mietobergrenzen, mögliche Leistungsminderungen und die Mietpreisbremse können beeinflussen, ob die Miete vollständig übernommen wird. Zugleich sollen Direktzahlungen der Behörde an Vermieter ausgeweitet werden, um Mietausfälle zu vermeiden. Was Vermieter jetzt über die neuen Regeln wissen und beachten sollten.

Früher in Rente: So profitieren Menschen mit Schwerbehinderung vom besonderen Rentenrecht

Jahrgang 1962 und die Rente mit Schwerbehinderung: Altersgrenze beachten!

Menschen mit Schwerbehinderung können weiterhin vorzeitig in Altersrente gehen. Seit 2026 greifen jedoch neue, strengere Voraussetzungen: Der Beitrag erklärt, welche Rentenart ab welchem Alter infrage kommt, wann Abschläge entstehen und wie Sie Ihren Rentenbeginn vorausschauend planen.

Bürgergeld Zahlungen in Europa, Österreich, Spanien Frankreich

Geld der Grundsicherung im internationalen Vergleich: Österreich, Frankreich und Spanien

Zahlt Deutschland im europäischen Vergleich besonders hohe Leistungen der Grundsicherung? Ein Blick auf die Regelsätze in Deutschland und in ausgewählten Nachbarstaaten zeigt: Direkte Vergleiche sind schwierig, weil Wohnkosten, Familienleistungen, Steuern und Sachleistungen jeweils anders geregelt sind. Für Alleinstehende beträgt der deutsche Regelbedarf 2026 monatlich 563 Euro – hinzu kommen grundsätzlich angemessene Kosten für Unterkunft und Heizung.

Vorsicht: Sechs Rentenirrtümer, die im Ruhestand teuer werden können

Sechs Irrtümer zu Rente, die im Ruhestand nicht wenig Geld kosten

Wer sein Rentenkonto falsch einschätzt, riskiert später spürbare finanzielle Nachteile. Besonders beim Rentenniveau, bei Abschlägen und der sogenannten Rente mit 63 halten sich viele Missverständnisse – während sich die rechtlichen Rahmenbedingungen gerade verändern.

Haus übertragen, Sozialamt fordert innerhalb von 10 Jahren nach Schenkung zurück

Haus überschrieben – Sozialamt greift dennoch zu: 10-Jahres-Frist entscheidet!

Wer sein Haus an die Kinder verschenkt, möchte die Familie oft frühzeitig absichern. Doch bei Pflegebedürftigkeit und Sozialhilfe kann die Übertragung wieder relevant werden. Entscheidend ist, ob die Bedürftigkeit innerhalb von zehn Jahren nach der rechtlich vollzogenen Schenkung eintritt. Auch Wohnrecht, Nießbrauch und der Zeitpunkt des Grundbuchantrags können eine zentrale Rolle spielen.

Pflegegrad noch 2026 beantragen

Pflegegrad jetzt beantragen: Warum 2027 höhere Hürden bei Pflegegeld und Co. drohen

Die Bundesregierung plant höhere Hürden für neue Pflegegrade 1 bis 3 ab 2027. Wer schon heute dauerhaft Hilfe im Alltag benötigt, sollte einen Antrag bei der Pflegekasse nicht unnötig verschieben. Entscheidend kann das Antragsdatum sein: Leistungen beginnen grundsätzlich erst ab Antragstellung. Das Gesetz ist allerdings noch nicht beschlossen

Grundrentenzuschlag wird 2027 erhöht

Grundrentenzuschlag 2027: Was sich bei diesem Teil der Rente ändert

Beim Grundrentenzuschlag ändern sich ab Januar 2027 die Einkommensgrenzen. Alleinstehende dürfen voraussichtlich bis zu 1.555 Euro monatlich anrechenbares Einkommen haben, ohne dass der Zuschlag gekürzt wird. Für Paare steigt der Freibetrag auf rund 2.425 Euro. Entscheidend bleibt jedoch meist das Einkommen aus dem Jahr 2024 – nicht die aktuelle finanzielle Lage.

3-Wochen-Frist bei der Kündigung des Jobs!

Kündigung erhalten: Wann die 3‑Wochen‑Frist wirklich beginnt

Nach einer Kündigung bleibt meist nur wenig Zeit: Innerhalb von drei Wochen muss eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht eingehen. Doch ab wann läuft diese Frist genau – ab dem Datum auf dem Schreiben, dem Einwurf in den Briefkasten oder erst nach dem tatsächlichen Lesen? Der Artikel erklärt die Regeln zum Zugang der Kündigung, typische Risiken und die wichtigsten Sofortmaßnahmen.