News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Rentenversicherung fordert Kontoauszüge

Darf die Rentenversicherung Kontoauszüge zur Berechnung der Rente anfordern?

Die Deutsche Rentenversicherung darf Kontoauszüge nicht ohne konkreten Anlass pauschal anfordern. Sie können jedoch erforderlich sein, um bestimmte Zahlungen oder rentenrechtlich relevante Sachverhalte zu belegen. Bei einem regulären Rentenantrag oder einer Kontenklärung sind in der Regel andere Nachweise entscheidend. Wer zur Vorlage von Kontoauszügen aufgefordert wird, sollte die gesetzte Frist sowie Zweck und Umfang der Anforderung sorgfältig prüfen.

Pflegegrad 2: Vorteile beim Pfegegeld 2026

347 Pflegegeld (PG 2) 2026 kennt fast jeder – diese Zusatzzahlungen jedoch nicht

Wer Angehörige pflegt, steht häufig vor großen körperlichen, organisatorischen und emotionalen Herausforderungen. Viele Familien wissen jedoch nicht, welche finanziellen Hilfen und Entlastungsangebote ihnen 2026 zustehen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die geltenden Beträge und zeigt, welche Pflegebudgets häufig ungenutzt bleiben.

Rentenreform: Plus an Geld (Rente)

Rentenreform soll auch ein Plus an Rente bringen – mit dieser Summne kann man rechnen!

ag.Die geplante Rentenreform soll das Rentenniveau bis Ende 2031 bei 48 Prozent sichern. Bereits laufende Renten sollen von den Änderungen unberührt bleiben. Ab 2032 könnten die Renten allerdings langsamer wachsen als die Löhne. Eine neue Kapitalrente und Übergangszuschläge sollen mögliche Auswirkungen abfedern. Der Beitrag erklärt, welche Jahrgänge für Zuschläge infrage kommen könnten, wie sich das Rentenalter entwickeln soll und welche Änderungen an der Rentenformel vorgesehen sind.

Mehr von eigener Rente bei Grundsicherung behalten - Anrechnung beschränken

Höherer Rentenfreibetrag: Künftig mehr Rente bei aufstockender Grundsicherung behalten

Die Alterssicherungskommission empfiehlt, kleine gesetzliche Renten bei der Grundsicherung künftig weniger stark anzurechnen. Ein neuer Freibetrag soll Menschen mit Beitragszeiten mehr verfügbares Einkommen sichern als Personen, die keine oder nur geringe Beiträge eingezahlt haben. Außerdem soll die derzeit ausgesetzte Pflicht für Langzeitarbeitslose, vorzeitig eine Altersrente zu beantragen, dauerhaft abgeschafft werden. Beide Vorschläge sind bislang lediglich Empfehlungen und noch kein geltendes Recht.

Urteil: keine Rentenrückforderung bei Witwenrente wegen Minijobs

Witwenrente: Urteil weist Rückforderung wegen Minijob von über 4000 Euro Rente zurück

Eine Rentenversicherung verlangte von einer Witwe 4.024,64 Euro zurück, weil ihr Minijob nicht angerechnet worden war. Doch der ursprüngliche Antrag fehlte, und falsche Angaben ließen sich nicht beweisen. Das Thüringer Landessozialgericht wies die Berufung des Rentenversicherungsträgers zurück. Eine allgemeine Befreiung von der Einkommensanrechnung folgt daraus nicht.

Urteil: Keine Kindererziehungszeiten für Vater

Urteil LSG zu Kindererziehungszeiten: Vater erhält keine Mütterrente!

Ein Vater wollte für die Erziehung seiner drei Kinder eine höhere Altersrente erhalten. Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen wies seine Berufung zurück. Entscheidend war nicht, ob er sich erheblich um die Kinder gekümmert hatte, sondern ob seine Betreuung überwog. Eine gemeinsame Zuordnungserklärung der Eltern lag nicht vor.

Befristete EM-Rente wird durch Arbeitserprobung nicht verlängert

Erwerbsminderungsrente: Arbeitserprobung verlängert Befristung der Rente nicht

Eine Arbeitserprobung schützt den Anspruch auf Erwerbsminderungsrente regelmäßig für sechs Monate. Das im Rentenbescheid festgelegte Ende verschiebt sich dadurch jedoch nicht. Wer eine befristete Rente erhält, sollte die Weiterzahlung rechtzeitig beantragen. Auch die Hinzuverdienstgrenzen gelten während des Arbeitsversuchs weiter.

Rentenvergleich: Türkei - Deutschland

Rente in der Türkei: was dort besser als in Deutschland funktioniert!

Bestimmte Versicherte können in der Türkei ohne feste Altersgrenze in Rente gehen. Hinzu kommen zwei Festtagszahlungen im Jahr. Das sind konkrete Vorteile gegenüber Deutschland – aber kein Beleg für eine insgesamt bessere Altersversorgung. Entscheidend sind Versicherungsbeginn, Beitragszeiten und die jeweilige Rentenart.

1 Million Renten jenseits der 90

Rente im hohen Alter: Fast eine Million Rentenzahlungen ab 90 Jahren

Fast eine Million gesetzliche Altersrenten entfielen Ende 2025 auf Menschen ab 90 Jahren. Darunter waren rund 19.600 Renten für mindestens 100-Jährige. Die Tabelle zeigt die Größenordnung und erklärt, warum daraus weder das Renteneintrittsalter noch das gesamte Alterseinkommen hervorgeht.

Rentenkommission: Rente soll um 17 Prozent steigen

Vorgabe der Rentenkommission: Rente soll in Zukunft um 17 Prozent höher sein als gegenwärtig!

Die Rentenkommission empfiehlt, dass die Rente künftig mindestens 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens abdecken soll. Dafür wäre im Durchschnitt eine Rentenerhöhung um rund 17 Prozent erforderlich. Ein gesetzlicher Anspruch ergibt sich daraus bislang nicht: Die Empfehlung setzt zunächst ein politisches Ziel und erhöht den Druck auf die Politik, Reformen auf den Weg zu bringen.

Über 1 Million Langzeitarbeitslose in der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Sehr viele Langzeitarbeitslose in der Grundsicherung: Versagen die Jobcenter?

Viele Menschen sind über Jahre auf Grundsicherung angewiesen, ohne durchgehend arbeitslos zu sein. Wer die Arbeit der Jobcenter fair beurteilen will, muss die Betreuung, individuelle Hürden und die Lage am Arbeitsmarkt einbeziehen. Seit Juli 2026 gelten außerdem neue Voraussetzungen für die Beschäftigungsförderung.

Neuer CDU Plan zur abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren absolut unsozial

CDU Plan zur Rente nach 45 Beitragsjahren benachteiligt Frauen extrem!

Ein Vorstoß aus Teilen der Union könnte den Zugang zur **abschlagsfreien** Rente erschweren: Erziehungs- und Pflegezeiten würden dabei möglicherweise weniger stark berücksichtigt. Der Sozialverband VdK warnt vor Nachteilen für Frauen. Die Unionsfraktion betont hingegen, dass der Vorschlag keine gemeinsame Position der Fraktion darstelle.