News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Keine 500 m mehr laufen - Anspruch auf EM-Rente?

Erwerbsminderungsrente: Warum 500 Meter entscheidend sein können

Wer eine Arbeitsstelle gesundheitlich nicht mehr erreichen kann, kommt unter Umständen für eine volle Erwerbsminderungsrente infrage. Dabei spielen vier Fußwege von jeweils mehr als 500 Metern eine wichtige Rolle. Ein verfügbares Auto oder konkrete Beförderungshilfen können die Bewertung jedoch verändern.

Pflegegeld im Oktober 2026: Termin, Höhe und Stand der Pflegereform

Pflegegeld 2026: 347 bis 990 Euro pro Monat – wie lange diese Summen noch gezahlt werden

Das Pflegegeld bleibt 2026 unverändert. Zugleich wächst der finanzielle Druck auf die Pflegeversicherung: Für 2028 wird ein Defizit von mehr als 15 Milliarden Euro erwartet. Die geplante Pflegereform wirft deshalb Fragen auf – zur Höhe der Leistungen, zu den Beiträgen und zur Rentenabsicherung pflegender Angehöriger. Wir zeigen, was bislang vorgesehen ist und welche Entscheidungen noch offen sind.

3/5 Regel bei der Erwerbsminderungsrente

3/5-Regel bei EM – Rente: Wie 36 Monate über die Zahlung entscheiden

Für eine Erwerbsminderungsrente müssen Versicherte in der Regel innerhalb der letzten fünf Jahre vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens 36 Monate Pflichtbeiträge nachweisen. Entscheidend ist dabei nicht das Datum des Rentenantrags, sondern der medizinisch festgestellte Eintritt der Erwerbsminderung. Auch Zeiten mit Krankengeld oder Arbeitslosengeld sowie bestimmte Familienzeiten können eine Rolle spielen. Darüber hinaus lässt sich der Fünfjahreszeitraum unter bestimmten Voraussetzungen verlängern; für manche Versicherte gelten gesetzliche Ausnahmen.

Krankengeld - so mindert es die spätere Rente

Krankengeld kann Ihre Rente stark drücken: Beispiel 3.700 Euro brutto

Wer Krankengeld bezieht, bleibt meist rentenversichert, sammelt aber häufig weniger Rentenpunkte als mit dem bisherigen Gehalt. Bei zuvor 3.700 Euro Monatsbrutto kann ein volles Jahr Krankengeld nach den Werten von 2026 rund 7,27 Euro weniger monatliche Bruttorente bedeuten. Ein Jahr Arbeitsunfähigkeit ist allerdings nicht mit zwölf Monaten Krankengeld gleichzusetzen. Nach einer längeren Erkrankung lohnt sich deshalb ein Blick in den Versicherungsverlauf.

Elterngeld: Reform rudert zurück

Elterngeld: 14 Monate sollen nun doch bleiben – aber neue Einschnitte geplant

Die geplante Verkürzung des Elterngeldes auf zwölf gemeinsame Monate soll entfallen. Trotzdem könnten Familien durch die Reform Ansprüche verlieren. Vorgesehen sind vier reservierte Monate je Elternteil und unterschiedliche Ersatzquoten. Was die Pläne für Betreuung und Haushaltskasse bedeuten.

Rente aufschieben und Weiterarbeiten - lohnt das?

Ruhestand aufschieben, weiter arbeiten: Was 3.000 Euro brutto mehr an Rente bringen – Beispielrechnung!

Wer über die Regelaltersgrenze hinaus arbeitet und den Rentenbeginn verschiebt, erhält für jeden Monat Aufschub einen dauerhaften Zuschlag von 0,5 Prozent. Bei einem Monatsgehalt von 3.000 Euro brutto kommen weitere Rentenpunkte hinzu. Eine Beispielrechnung zeigt, wie hoch die Brutto- und Nettorente nach einem Jahr ausfallen können und welche Abzüge für die Kranken- und Pflegeversicherung zu berücksichtigen sind.

Jahrgang 1967 kann wann in Rente gehen?

Rente mit 62, 63 oder 67: Was dies den Jahrgang 1967 kostet!

Mit 62 in Rente gehen oder bis 67 weiterarbeiten? Für den Jahrgang 1967 hängt die Antwort von den Versicherungszeiten und den persönlichen Voraussetzungen ab. Je nach Rentenart sind unterschiedliche Altersgrenzen und dauerhafte Abschläge zu beachten. Der Vergleich zeigt vier mögliche Wege und hilft Ihnen einzuordnen, welcher zu Ihrem Versicherungsverlauf passt.

Infografik zur Rente 2026: 1300 Euro Netto-Rente nach 37 Beitragsjahren erklärt.

Rente 2026 nach 37 Beitragsjahren: nur knapp 1.300 Euro netto auf dem Konto!

37 Jahre gearbeitet und durchgehend Rentenbeiträge gezahlt – trotzdem kann die Nettorente bei knapp 1.300 Euro liegen. Wie hoch sie ausfällt, hängt nicht allein von den Beitragsjahren ab. Wir erklären die Berechnung anhand eines Beispiels und zeigen, unter welchen Voraussetzungen 2026 Wohngeld oder ein Grundrentenzuschlag infrage kommen.

Strom als Mehrbedarf bei der Grundsicherung

Stromkosten durch Krankheit: Jobcenter muss Mehrbedarf zahlen

Eine psychische Erkrankung führte bei einem Mann zu außergewöhnlich hohen Stromkosten. Das Sächsische Landessozialgericht verpflichtete das Jobcenter zu vorläufigen Zusatzleistungen für drei Monate. Die Beträge sanken schrittweise, weil das Gericht konkrete Einsparungen für zumutbar hielt. Einen Anspruch auf vollständige Übernahme der Rechnung sprach es nicht zu.