Grundsicherungsgeld im internationalen Vergleich: Österreich, Frankreich und Spanien
Zahlt Deutschland zu viel Bürgergeld? Ein Vergleich mit europäischen Nachbarn zeigt die unterschiedlichen Regelsätze.
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Zahlt Deutschland zu viel Bürgergeld? Ein Vergleich mit europäischen Nachbarn zeigt die unterschiedlichen Regelsätze.
Offizielle Prognosen von Bundesregierung und Deutscher Rentenversicherung gehen von einem deutlichen Beitragssprung zur gesetzlichen Rente im Jahr 2028 aus – von 18,6 auf rund 19,8 Prozent. Grund sind steigende Rentenausgaben, schrumpfende Rücklagen und das Ziel, das Rentenniveau bis 2039 bei 48 Prozent zu stabilisieren.
Im September 2026 treten wichtige neue Regeln für Verbraucher in Kraft. Lohnsteuerhilfevereine erhalten erweiterte Beratungsbefugnisse, neue vernetzte Geräte müssen einen besseren Datenzugang ermöglichen. Ab 27. September gelten außerdem Gewährleistungslabels, schärfere Vorgaben gegen Greenwashing und neue Informationspflichten zu Reparaturen und Updates. Verbraucher erhalten dadurch mehr Transparenz bei Steuerhilfe, Technik und Einkäufen.
Eine Empfehlung der Rentenkommission sorgte für Verunsicherung bei Millionen Hinterbliebenen – dabei steht in dem Bericht etwas anderes, als viele Schlagzeilen vermuten ließen. Was die Kommission tatsächlich vorschlägt, wie der Bundestag im Herbst damit umgeht und was seit Juli 2026 bereits mehr Geld bringt.

Eine eigene, rollstuhlgerechte Wohnung kostet mehr als eine normale Wohnung – und genau das kann jetzt darüber entscheiden, ob Eltern schwerbehinderter Kinder weiter Kindergeld bekommen. Der Bundesfinanzhof hat die Berechnung neu justiert.
Wer einen Angehörigen pflegt, kennt das Antragsgewirr aus Pflegegeld, Sachleistung und Entlastungsbetrag nur zu gut. Vier neue Budgets sollen das ändern – doch zwischen mehr Geld auf dem Papier und echter Entlastung liegt ein Unterschied, der sich erst beim genauen Hinsehen zeigt.
Wer heute anfängt zu arbeiten, zahlt schon jetzt mehr für Rente, Kranken- und Pflegeversicherung als die Generation der Eltern – und laut einer neuen Berechnung ist das erst der Anfang. Eine Studie zeigt, wie stark die Beitragslast bis 2050 steigen könnte, wenn keine Reformen greifen.
Ein Teil des Rentenbeitrags soll künftig nicht mehr in die laufenden Renten fließen, sondern über Jahrzehnte am Kapitalmarkt angelegt werden. Die Bundesregierung will das Gesetz dafür noch in diesem Jahr auf den Weg bringen – und die Details entscheiden darüber, wie viel davon am Ende wirklich bei Beschäftigten und ihren Familien ankommt.
Eine Gutschrift von Arbeitslosengeld Ende August oder am 1. September sorgt regelmäßig für Verwirrung. Beim ALG I betrifft diese Zahlung normalerweise den bereits abgelaufenen August, nicht den neuen Monat September. Der Grund: Arbeitslosengeld wird gesetzlich monatlich nachträglich gezahlt. Der Blick auf den Leistungszeitraum im Kontoauszug schafft Klarheit.
Der Kinderzuschlag könnte ab 2027 um bis zu 25 Euro je Kind sinken. Grund ist die geplante Streichung des Sofortzuschlags im Haushaltsbegleitgesetz 2027. Für Familien mit geringem Einkommen kann das dazu führen, dass Kinderzuschlag und Wohngeld nicht mehr ausreichen. Dann muss ein möglicher Anspruch auf Grundsicherungsgeld geprüft werden.
Die USA gelten vielen als Beispiel für eine konsequentere Rentenpolitik. Doch die Social Security steht selbst vor einer Finanzierungslücke: Der Rentenfonds für Altersleistungen könnte Ende 2032 aufgebraucht sein. Was Deutschland daraus lernen kann – und warum ein höheres Rentenalter allein keine Lösung ist.
Viele Pflegearbeitgeber werben mit einer Willkommensprämie von 2.500 oder 3.000 Euro. Doch Auszahlung, Teilzeitregelung und Rückzahlungspflicht unterscheiden sich stark. Worauf Pflegekräfte vor der Unterschrift achten sollten – und wann eine Rückforderung rechtlich problematisch sein kann.
Schwerbehinderte können weiterhin früher in Rente – aber seit 2026 gelten neue, strengere Regeln. Der Artikel zeigt, ab welchem Alter welche Rentenart möglich ist, wie hoch mögliche Abschläge ausfallen und wie Sie Ihre Altersrente gezielt planen.
Das Wohngeld für September 2026 wird gesetzlich im Voraus gezahlt. Viele Wohngeldstellen dürften die Überweisung deshalb am Montag, 31. August, anstoßen. Ob das Geld noch am selben Tag oder erst am 1. September auf dem Konto erscheint, hängt von örtlicher Behörde und Bank ab. Was Betroffene bei einer ausbleibenden Zahlung prüfen sollten.
Für 2027 zeichnet sich bei der gesetzlichen Rente ein weiteres kräftiges Plus ab. Die aktuelle Schätzung liegt bei rund 4,4 Prozent und könnte für viele Rentner monatlich mehrere Dutzend Euro mehr bedeuten. Fest steht der Wert aber noch nicht: Entscheidend sind die tatsächlichen Lohndaten und die spätere Rentenwertbestimmungsverordnung. So berechnen Sie, was die Prognose für Ihre Rente bedeuten würde.
Wer nicht mehr sicher zwei Kilometer zu Fuß gehen kann, hat oft Anspruch auf einen wichtigen Nachteilsausgleich – doch die Kosten für die Wertmarke sind seit 2025 gestiegen.
Erst der Antrag, dann Monate des Wartens: Zwischen Antragstellung und Bescheid liegen in Sachsen-Anhalt im Schnitt über neun Monate, in einzelnen sächsischen Landkreisen sogar mehr als ein Jahr. Ein neues Landesamt soll das jetzt ändern.
Fast 3.736 Euro Rente im Monat – theoretisch möglich, praktisch für kaum jemanden erreichbar. Eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums zeigt, wie groß die Lücke zwischen Modellrechnung und Alltag tatsächlich ist.
Erst hätte die Pflegereform ihnen künftig weniger Rente gebracht, jetzt lenkt der neue Gesundheitsminister ein: Was Linnemanns Kurswechsel für pflegende Angehörige wirklich bedeutet.
Wer nach dem Renteneintritt weiterarbeitet, kann seit diesem Jahr deutlich mehr behalten: Bis zu 2.000 Euro Arbeitslohn im Monat bleiben komplett steuerfrei. Was einfach klingt, hat im Detail einige Stolperfallen – von der Sozialversicherungspflicht bis zu Sonderregeln für Übergangsjobs.
Nicht erst seit Juli 2026 kann das Jobcenter die Miete in bestimmten Fällen direkt an den Vermieter überweisen. Das betrifft vor allem den Entzug des Regelbedarfs nach willentlicher Ablehnung einer zumutbaren Arbeit. Bei Familien sollen direkte Mietzahlungen verhindern, dass Kinder und andere Haushaltsmitglieder durch Sanktionen eines Erwachsenen ihre Wohnung verlieren. Entscheidend bleiben der Einzelfall, anerkannte Unterkunftskosten und die Prüfung von Härten.
Fast vier von fünf neuen vollen Erwerbsminderungsrenten lagen 2025 unter 1.500 Euro monatlich. Die aktuelle Statistik zeigt zwar eine leichte Verschiebung zu höheren Zahlbeträgen, doch für die Mehrheit bleibt die finanzielle Absicherung begrenzt. Entscheidend sind die individuelle Erwerbsbiografie, Versicherungszeiten und mögliche ergänzende Sozialleistungen.
Die Bundesregierung bereitet neue Regelbedarfe für 2027 auf Basis der EVS 2023 vor. Doch zentrale Details zur Auswahl der Vergleichshaushalte und zu methodischen Vorgaben sind bislang nicht öffentlich. Für Millionen Menschen ist die Berechnung existenziell: Sie entscheidet mit darüber, wie viel Geld künftig für den täglichen Bedarf zur Verfügung steht. Der aktuelle Regelsatz für Alleinstehende bleibt 2026 bei 563 Euro.
Die geplante Kürzung bei der Pflege-Rente ab 2027 könnte gestoppt werden. Gesundheitsminister Carsten Linnemann will verhindern, dass pflegende Angehörige künftig nur noch 70 Prozent der bisherigen Rentenbeiträge erhalten. Rechtsverbindlich beschlossen ist die Korrektur aber noch nicht. Was Pflegepersonen jetzt wissen und prüfen sollten.
Wenn die Rente nicht für Miete und Lebensunterhalt reicht, dann kann ein Antrag auf Grundsicherung im Alter gestellt werden. Entscheidend ist kein fester Rentenbetrag, bis zu dessen Höhe die Hilfe beantragt werden kann, sondern eine Bedarfsrechnung aus Regelsatz, Wohnkosten und anrechenbarer Renteder Freibeträge schützen einen Teil der Rente.
Frankreich gilt in der deutschen Rentendebatte selten als Vorbild – obwohl das Land lange ein niedrigeres Rentenalter hatte. Der Grund: Hinter der Altersgrenze stehen komplexe Beitragsregeln, Abschläge und ein massiver gesellschaftlicher Konflikt. 2026 wird die Reform für mehrere Jahrgänge zwar vorübergehend gebremst, das Zielalter von 64 Jahren bleibt für jüngere Versicherte aber bestehen. Der Vergleich mit Deutschland, Österreich und Schweden zeigt, warum einfache Renten-Parolen oft zu kurz greifen.
Das Bürgergeld gibt es nicht mehr. Seit Juli heißt es Grundsicherungsgeld, und für Alleinstehende hat sich mehr geändert, als der neue Name vermuten lässt. Wer jetzt nicht aufpasst, riskiert Ärger mit dem Jobcenter.
Die gesetzliche Rente für September 2026 wird je nach Rentenbeginn am 31. August oder am 30. September überwiesen. Entscheidend ist, ob die Rente bis März 2004 oder ab April 2004 begonnen hat. Die unterschiedliche Auszahlung ist gesetzlich vorgesehen und keine Kürzung. Seit Juli 2026 ist zudem die Rentenerhöhung von 4,24 Prozent berücksichtigt.
Ein Krankentransport ins weiter entfernte Pflegeheim kann hohe Kosten auslösen. Ein Fall vor bayerischen Sozialgerichten zeigt: Wenn die Rückkehr nach Hause ausgeschlossen ist und besondere Gründe vorliegen, kann die Krankenkasse weitgehend zahlen müssen. Eine pauschale Zusage gibt es jedoch nicht. Das beim Bundessozialgericht geplante Revisionsverfahren wurde aufgehoben.
Die Babyboomer erreichen schrittweise das Rentenalter und verändern damit Arbeitsmarkt und Rentenplanung. Doch wer als Babyboomer gilt, ist nicht gesetzlich festgelegt. Entscheidend für den persönlichen Rentenbeginn sind Geburtsjahr, Versicherungszeiten und die gewählte Rentenart. Bis 2039 werden nach Destatis rund 13,4 Millionen Erwerbspersonen das gesetzliche Rentenalter von 67 Jahren überschritten haben.