News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Söder: Grundsicherungsgeld 2027 kürzen!

Neue Grundsicherung 2027: Droht dann Söders Kahlschlag beim Regelsatz?

Seit Juli 2026 ersetzt die neue Grundsicherung das Bürgergeld und sieht strengere Sanktionen vor. CSU-Chef Markus Söder fordert darüber hinaus deutlich niedrigere Regelsätze ab 2027. Was bereits gilt, was bislang eine politische Forderung ist und worauf Leistungsbeziehende achten sollten, erklärt der Beitrag.

Abschaffung: Rente mit 63

Warum die Rente nach 45 Beitragsjahren abgeschafft werden soll – Rentenkommission begründet

Die Rentenkommission plädiert dafür, die „Rente mit 63“ abzuschaffen. Ein vorzeitiger Rentenbeginn mit Abschlägen soll demnach erst ab 64 Jahren möglich sein. Ab 2032 soll die Regelaltersgrenze automatisch mit der Lebenserwartung steigen. Die Vorschläge sehen Übergangsregelungen und Vertrauensschutz für Bestandsrentner und ältere Jahrgänge vor. Was zur Diskussion steht und welche Folgen die Pläne für Ihre Rentenplanung haben könnten.

1300 Euro Rente und Steuern zahlen?

Seit 2026 erstmals in Rente: diese Rentner zahlen mehr an Steuern

Auch im Ruhestand können Sie einkommensteuerpflichtig sein. Ob für 2026 tatsächlich Steuern anfallen, hängt nicht nur von der Höhe Ihrer Rente ab. Welche weiteren Faktoren eine Rolle spielen und wann voraussichtlich keine Einkommensteuer zu zahlen ist, erläutert der Beitrag.

Urteil: Steuerrückerstattung bei Grundsicherung / Bürgergeld

Steuererstattung vom Staat: Wann das Jobcenter die Grundsicherung deshalb nicht kürzen darf – Urteil

Das Bundessozialgericht hat im Verfahren B 4 AS 9/20 R die Rechte von Leistungsberechtigten bei der Anrechnung von Steuerrückerstattungen gestärkt. Einmalige Einnahmen dürfen demnach nicht pauschal auf mehrere Monate verteilt werden, wenn dadurch das Existenzminimum nicht mehr gesichert ist. Betroffene können das Urteil heranziehen, um die Anrechnung prüfen zu lassen und gegen fehlerhafte Bescheide vorzugehen.

Bundesarbeitsgericht: Kirchenaustritt kein Kündigungsgrund für kirchlichen Arbeitgeber

Kirchenaustritt: Bundesarbeitsgericht erklärt Kündigung für unwirksam

Eine Sozialpädagogin verlor nach ihrem Kirchenaustritt den Arbeitsplatz. Das Bundesarbeitsgericht erklärte die Kündigungen für unwirksam. Ihr katholischer Arbeitgeber beschäftigte für dieselben Aufgaben auch nichtkatholische Kolleginnen. Der Frau stehen ausstehende Vergütung und eine Entschädigung zu.

4 Prozent Inflation belastet kleine Renten besonders stark

Inflation bei 4 Prozent im Euroraum: Was kleine Renten belastet!

Im Euroraum ist die Inflation im Oktober auf vorläufig vier Prozent gestiegen. Deutschland liegt mit 2,8 Prozent darunter, doch Energie verteuerte sich deutlich stärker. Gerade Haushalte mit wenig Einkommen können solche Kosten schwer auffangen. Die Rentenerhöhung allein sagt noch nicht, wie sich die persönliche Kaufkraft entwickelt.

Linke wendet sich gegen Abschaffung des Entlastungsbetrages von 131 Euro

Pflegegrad 1: Wegfall der 131 Euro geplant – Linke im Bundestag dagegen

Die Bundesregierung will den Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 1 streichen und die Finanzierung von Alltagshilfen neu ordnen. Auch der Umwandlungsanspruch ab Pflegegrad 2 soll entfallen. Die Linke fordert den Erhalt beider Leistungen. Nach der ersten Bundestagsberatung ist noch offen, welche Änderungen tatsächlich Gesetz werden.

Reform des Aufstiegs-BAföG 2027

Aufstiegs-BAföG: Welche Verbesserungen für 2027 geplant sind

Die Bundesregierung will das Aufstiegs-BAföG zum 1. August 2027 verbessern. Geplant sind höhere Fördergrenzen und weniger Darlehensschulden nach bestandener Prüfung. Das Gesetz ist noch nicht verabschiedet. Für laufende Fortbildungen sieht der Entwurf besondere Übergangsregeln vor.

Krankengeld Änderungen 2027

Krankengeld Änderungen 2027

Ab Januar 2027 ändern sich mehrere Regeln beim Krankengeld. Wer während einer Krankschreibung seine Beschäftigung verliert, muss mit niedrigeren Leistungen rechnen. Auch für Selbstständige und Beschäftigte mit hoher Alters-Teilrente gelten neue Vorgaben. Bei Aufforderungen zum Reha-Antrag bleibt künftig weniger Zeit.