News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Bundesarbeitsgericht: Kirchenaustritt kein Kündigungsgrund für kirchlichen Arbeitgeber

Kirchenaustritt: Bundesarbeitsgericht erklärt Kündigung für unwirksam

Eine Sozialpädagogin verlor nach ihrem Kirchenaustritt den Arbeitsplatz. Das Bundesarbeitsgericht erklärte die Kündigungen für unwirksam. Ihr katholischer Arbeitgeber beschäftigte für dieselben Aufgaben auch nichtkatholische Kolleginnen. Der Frau stehen ausstehende Vergütung und eine Entschädigung zu.

4 Prozent Inflation belastet kleine Renten besonders stark

Inflation bei 4 Prozent im Euroraum: Was kleine Renten belastet!

Im Euroraum ist die Inflation im Oktober auf vorläufig vier Prozent gestiegen. Deutschland liegt mit 2,8 Prozent darunter, doch Energie verteuerte sich deutlich stärker. Gerade Haushalte mit wenig Einkommen können solche Kosten schwer auffangen. Die Rentenerhöhung allein sagt noch nicht, wie sich die persönliche Kaufkraft entwickelt.

Linke wendet sich gegen Abschaffung des Entlastungsbetrages von 131 Euro

Pflegegrad 1: Wegfall der 131 Euro geplant – Linke im Bundestag dagegen

Die Bundesregierung will den Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 1 streichen und die Finanzierung von Alltagshilfen neu ordnen. Auch der Umwandlungsanspruch ab Pflegegrad 2 soll entfallen. Die Linke fordert den Erhalt beider Leistungen. Nach der ersten Bundestagsberatung ist noch offen, welche Änderungen tatsächlich Gesetz werden.

Reform des Aufstiegs-BAföG 2027

Aufstiegs-BAföG: Welche Verbesserungen für 2027 geplant sind

Die Bundesregierung will das Aufstiegs-BAföG zum 1. August 2027 verbessern. Geplant sind höhere Fördergrenzen und weniger Darlehensschulden nach bestandener Prüfung. Das Gesetz ist noch nicht verabschiedet. Für laufende Fortbildungen sieht der Entwurf besondere Übergangsregeln vor.

Krankengeld Änderungen 2027

Krankengeld Änderungen 2027

Ab Januar 2027 ändern sich mehrere Regeln beim Krankengeld. Wer während einer Krankschreibung seine Beschäftigung verliert, muss mit niedrigeren Leistungen rechnen. Auch für Selbstständige und Beschäftigte mit hoher Alters-Teilrente gelten neue Vorgaben. Bei Aufforderungen zum Reha-Antrag bleibt künftig weniger Zeit.

Jahrgang 1966 in Rente

Jahrgang 1966 ohne Sorge vor Reform der Rente – warum?

Wer 1966 geboren wurde, erreicht die Regelaltersgrenze mit 67 Jahren. Mit 45 Versicherungsjahren ist eine abschlagsfreie Rente bereits ab 65 möglich. Bei 35 Versicherungsjahren können Sie frühestens mit 63 in Rente gehen – dann allerdings mit einem dauerhaften Abschlag von 14,4 Prozent. Prüfen Sie Ihren Versicherungsverlauf rechtzeitig, damit fehlende Zeiten noch geklärt werden können.

Gesetzliche Änderungen 2027: Rente, Pflege, Krankenversicherung

Neu in 2027: Was bei Rente, Pflege und Krankenkasse auf uns zukommt

Für 2027 stehen Änderungen bei Altersvorsorge, Krankenversicherung und Pflege an. Der Mindestlohn steigt, neue Vorsorgeprodukte kommen hinzu und die Mütterrente III schafft zusätzliche Ansprüche. Bei der Frühstartrente und der Pflegereform stehen dagegen noch wichtige Beschlüsse aus. Der Überblick zeigt, was bereits feststeht, was noch geplant ist und welche Folgen das für Versicherte und Familien hat.

80 Prozent der neuen EM-Renten unter 1500 Euro

Harte Statistik zur EM – Rente: Fast 80 Prozent der Neurentner haben weniger als 1.500 Euro

Fast vier von fünf vollen Erwerbsminderungsrenten, die 2025 neu bewilligt wurden, lagen unter 1.500 Euro monatlich. Die Zahlbeträge fallen zwar etwas häufiger höher aus, dennoch müssen viele Betroffene mit wenig Geld auskommen. Die Rentenhöhe richtet sich unter anderem nach dem bisherigen Erwerbsleben und den Versicherungszeiten. Ob zusätzliche Sozialleistungen möglich sind, hängt von den persönlichen Lebensumständen ab.