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News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Soziales, Familie und Finanzen – aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Urteil LSG: EM-Rente statt Grundsicherungsgeld

Urteil: Volle EM Rente beendet Grundsicherungsgeld ‑ Anspruch

Das LSG Berlin‑Brandenburg hat entschieden: Wer eine volle Erwerbsminderungsrente erhält, hat keinen Anspruch mehr auf Bürgergeld. Jobcenter dürfen laufende Bescheide aufheben und sind auch für Bildungsgutscheine nicht länger zuständig. Betroffene müssen ihren Lebensunterhalt über Rente und gegebenenfalls Grundsicherung nach SGB XII sichern und sollten den Zuständigkeitswechsel aktiv begleiten.

Bürgergeld Bewilligungsbescheid auch bei neuer Grundsicherung gültig

Bürgergeld endet: Warum Ihre Bescheide und Zahlungen weiterlaufen

Seit 1. Juli 2026 heißt das Bürgergeld Grundsicherungsgeld – laufende Bewilligungsbescheide bleiben aber grundsätzlich gültig. Wer bereits Leistungen bekommt, muss wegen der Namensänderung keinen neuen Hauptantrag stellen. Wichtig bleiben Fristen für den Weiterbewilligungsantrag und das rechtzeitige Melden von Änderungen.

Gesundheitsreform 2027: Mehrkosten für Rentner

Gesundheitsreform 2027 trifft auch Rente und Rentner – das sind die Mehrkosten!

Die Gesundheitsreform ist beschlossen: Das GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetz tritt 2027 in Kraft und hält die Beiträge stabil, verlagert Kosten aber auf Rentner. Höhere Zuzahlungen, gestrichene Leistungen und eine angehobene Beitragsbemessungsgrenze treffen besonders chronisch Kranke, arbeitende Rentner und Versicherte mit hohen Einkommen. Schutz bieten Zuzahlungsbefreiungen, Härtefallregelungen und Sozialleistungen – sie sollten frühzeitig geprüft werden

Witwenrente Juli 2026: mehr netto auf dem Konto

Witwenrente ab Juli 2026: So viel Netto bleibt Ihnen wirklich übrig

Ab Juli 2026 steigen Witwen- und Witwerrenten um 4,24 Prozent – aus 1.000 Euro brutto werden 1.042,40 Euro. Parallel erhöht sich der Einkommensfreibetrag für Hinterbliebene auf 1.122,53 Euro netto monatlich, plus 238,11 Euro je waisenberechtigtem Kind. Erst Einkommen oberhalb dieses Freibetrags wird zu 40 Prozent auf die Hinterbliebenenrente angerechnet.

Waisenrente: bis zu welchem Alter wird gezahlt

Waisenrente nach 18: Bis wann der Anspruch auf Rente bestehen kann

Eine Waisenrente endet nicht zwangsläufig mit dem 18. Geburtstag: Wer zur Schule geht, studiert, eine Ausbildung macht oder einen Freiwilligendienst leistet, kann sie grundsätzlich bis zum 27. Lebensjahr weiter erhalten. Auch bei Behinderung und fehlender eigener Erwerbsfähigkeit ist eine Verlängerung möglich. Übergangszeiten von bis zu vier Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten sind ausdrücklich abgesichert, wenn der nächste Schritt geplant ist.

Wann gehen die meisten Deutschen in Rente?

Mit wie viel Jahren die meisten Deutschen heute in Rente gehen

Die meisten Deutschen gehen heute zwischen 63 und 67 Jahren in Altersrente, abhängig von Geburtsjahr und Versicherungsjahren. Die Regelaltersgrenze steigt bis 2031 schrittweise auf 67 Jahre und könnte ab 2032 moderat mit der Lebenserwartung weiter anziehen. Gleichzeitig leben Rentnerinnen und Rentner im Schnitt deutlich länger als noch vor 30 Jahren, was die Rentenphase ausdehnt.

Rentenreform der Rentenkommission - wann tritt sie in Kraft

Rente – wann tritt die von der Rentenkommission vorgeschlagende Rentenreform in Kraft?

Die Alterssicherungskommission hat 33 Vorschläge für eine grundlegende Rentenreform vorgelegt, die Bundesregierung will sie bis Ende 2026 in einem Gesetzespaket umsetzen. Viele zentrale Änderungen – etwa die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und die Wiedereinführung des Nachhaltigkeitsfaktors – greifen aber erst ab 2031 bzw. 2032. Die „Rente mit 63“ soll abgeschafft, die Frührente mit Abschlägen angehoben und eine kapitalgedeckte Zusatzkomponente eingeführt werden.

Rente mit 70 - auch für Bauarbeiter?

Rente mit 70: Was das für Bauarbeiter wirklich bedeuten würde

Die Rente mit 70 ist bislang nur ein politischer Vorschlag, keine beschlossene Reform – doch für Bauarbeiter und andere körperlich schwer arbeitende Beschäftigte wäre sie besonders belastend. Während das gesetzliche Rentenalter aktuell auf 67 Jahre steigt, diskutieren Experten über eine weitere Anhebung bis 70 für künftige Jahrgänge. Gewerkschaften wie die IG BAU lehnen eine pauschale Rente mit 70 ab und fordern flexiblere Modelle, die körperliche Belastungen berücksichtigen.

Neue Grundsicherung: Rentenkürzung droht 2027

Zwangsverrentung ab 2027: Bis zu 14,4% weniger Rente drohen Beziehern der neuen Grundsicherung

Der Schutz vor Zwangsverrentung für Grundsicherungsgeld-Beziehende läuft Ende 2026 aus. Bleibt es bei der bisherigen Rechtslage, können Jobcenter ab 2027 wieder verlangen, dass bestimmte ältere Leistungsberechtigte eine vorzeitige Altersrente mit dauerhaften Abschlägen von bis zu 14,4 Prozent beantragen. Gleichzeitig plant die Bundesregierung, die Zwangsverrentung langfristig abzuschaffen – beschlossen ist das aber noch nicht. Der Artikel erklärt, wer betroffen wäre, welche Schutzgründe greifen und wie Sie Ihre Rentenansprüche rechtzeitig sichern können.

Rente August 2026: Auszahlung, Termin, Tabelle

Rente August 2026: Diese Auszahlungstermine gelten für Sie!

Die gesetzliche Rente wird am letzten Bankarbeitstag überwiesen – im August 2026 ist das der 31. August bei nachschüssiger Zahlung und der 31. Juli bei vorschüssiger Zahlung. Der Artikel zeigt, wie die Tabelle der Auszahlungstermine rund um Juli, August und September aussieht und wann die Rentenerhöhung 2026 erstmals auf Ihrem Konto ankommt. Sie erfahren außerdem, welche Unterschiede es zu Betriebsrenten und privaten Rentenversicherungen gibt und was Sie tun können, wenn die Rente am Zahltag nicht gebucht wird. So behalten Sie Ihre finanzielle Planung im Sommer 2026 im Griff.

Rente und Steuern 2027

Steuern und Rente ab 2027: So wirkt die Reform auf Rentner

Ab 2027 greift eine umfassende Einkommensteuerreform, die den Grundfreibetrag erhöht und Tarifgrenzen verschiebt. Viele Rentner werden dadurch entlastet, müssen aber bei Handwerkerleistungen und Minijobs mit Kürzungen und höheren Belastungen rechnen. Parallel ersetzt die Reform der geförderten privaten Altersvorsorge die Riester-Rente für Neukunden durch renditestärkere Depotlösungen.

Wohngeld mit 1800 Euro Rente - wie hoch

Mit 1.800 Euro Rente: So berechnen Sie Ihren Wohngeld – Anspruch

Viele Rentnerinnen und Rentner mit rund 1.800 Euro Rente glauben, dass sie kein Wohngeld mehr bekommen können. Tatsächlich entscheidet nicht nur die Rentenhöhe, sondern auch Miete, Mietstufe und Freibeträge über den Anspruch. Durch Wohngeld‑Plus und den Grundrentenfreibetrag liegt das maßgebliche Einkommen oft deutlich unter der Bruttorente, sodass Zuschüsse von teils über 100 Euro möglich sind.

Schwerbehindert und pflegebedürftig zugleich: Diese Kombination bringt jetzt bares Geld – aber die Regeln werden strenger

Zwei Leistungssysteme, ein Alltag voller Fragen: Wer schwerbehindert und gleichzeitig pflegebedürftig ist, verliert schnell den Überblick, welche Rechte wirklich zustehen. Während die Ämter beim GdB genauer hinschauen, gerät die geplante Pflegereform ins Stocken. Was das konkret für Betroffene und ihre Familien bedeutet.

15 Quadratmeter mehr an Wohnraum möglich - Schwerbehinderung und Rente

Urteil bestätigt: Schwerbehinderte bekommen deutlich größere Wohnung bezahlt

Zu eng, zu teuer, kein Platz für Rollstuhl oder Pflegebett – viele schwerbehinderte Rentner geben sich mit ihrer engen Wohnung zufrieden, ohne zu wissen, dass ihnen deutlich mehr zusteht. Ein Gerichtsurteil zeigt jetzt, wie viele Quadratmeter das Amt wirklich übernehmen muss.

Wallet: Ausweis, Führerschein, Bankkarte ab 2027 ditigal

Personalausweis & Führerschein ab 2027 im Handy: Was Sie zum neuen Wallet wissen müssen

Ab dem 1. Januar 2027 soll ein staatliches Wallet Personalausweis, Führerschein und weitere Dokumente auf Ihrem Smartphone bündeln. Sie können sich damit bei Kontrollen, im Supermarkt oder bei der Kontoeröffnung digital ausweisen. Die Nutzung bleibt freiwillig, klassische Plastikkarten gelten weiter. Der Artikel erklärt Chancen, Risiken und die wichtigsten Sicherheitsfragen rund um die neue digitale Brieftasche.

Erspartes beim Grundsicherungsgeld

Grundsicherungsgeld ab Juli 2026: Wie viel Erspartes darf man behalten?

Mit dem neuen Grundsicherungsgeld ab 1. Juli 2026 entfallen die bisherigen Karenzzeiten für Vermögen, gleichzeitig gelten altersabhängige Freibeträge von 5.000 bis 20.000 Euro. Staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte wie Riester- und Rürup-Renten bleiben weitgehend geschützt und müssen beim Antrag nicht aufgelöst werden. Frei verfügbares Erspartes oberhalb des persönlichen Freibetrags muss dagegen zunächst für den Lebensunterhalt eingesetzt werden.

Rentenantrag: 2 Jahre im Voraus stellen? Hilft das?

Rente mit 63 nach 45 Jahren: Sichert ein Antrag zwei Jahre im Voraus Ihre Rechte?

Viele Versicherte hoffen, ihre abschlagsfreie „Rente mit 63“ nach 45 Jahren durch einen Rentenantrag zwei Jahre vor Beginn zu sichern. Nach aktueller Rechtslage entsteht der Anspruch aber erst, wenn zu Rentenbeginn Lebensalter und Wartezeit erfüllt sind – ein früher Antrag schafft keinen besonderen Vertrauensschutz. Empfohlen ist, den Antrag etwa drei Monate vor dem Ruhestand zu stellen und zuvor den Versicherungsverlauf gründlich zu prüfen.

Rente: Vorbild Schweden

Rente nach Vorbild Schweden: Mehr Chancen – aber auch neue Risiken

Viele Reformideen für die deutsche Rente orientieren sich am schwedischen Modell mit Kapitalmarktanteil und automatischen Anpassungen. Das verspricht finanzielle Stabilität und höhere Renditen, verlagert aber Risiken stärker auf Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Rentner. Besonders Geringverdienende und Menschen mit Teilzeitjobs können im „Schweden-System“ leichter in Altersarmut rutschen.

Kürzung beim Unterhaltsvorschuss - nur noch bis 16

Unterhaltsvorschuss nur bis 16? So hart treffen die Pläne der Familienministerin Kinder von Alleinerziehenden

Seit der Reform von 2017 wird Unterhaltsvorschuss grundsätzlich bis zum 18. Geburtstag gezahlt – eine wichtige Hilfe für Kinder Alleinerziehender. Nun prüft das Familienministerium eine deutliche Verschlechterung: Zahlungen sollen künftig nur noch bis zum 16. Lebensjahr möglich sein. Verbände wie der VAMV schlagen Alarm und warnen vor massiven Einschnitten in die finanzielle Sicherheit betroffener Familien.

Pflegeheimkosten in NRW über 4000 Euro Eigenanteil

Pflegeheim in NRW: Eigenanteil Heimkosten explodiert – oft über 4.000 Euro!

In Nordrhein-Westfalen sind die Eigenanteile im Pflegeheim in wenigen Jahren massiv gestiegen. Im ersten Jahr zahlen Bewohner im Schnitt rund 3.580 Euro, in vielen Einrichtungen sogar deutlich über 4.000 Euro monatlich. Zuschläge der Pflegekasse, Pflegewohngeld, Wohngeld und Sozialhilfe können die Belastung mindern, schließen die Finanzierungslücke aber oft nicht vollständig.

Pflegegrad 1: 131 Euro fallen weg - keine Haushaltshilfe mehr!

Hart für die kleine Rente: Pflegereform will Pflegegrad 1 und Haushaltshilfe ändern!

Die Pflegereform trifft Pflegegrad 1 hart: Der Entlastungsbetrag von 131 Euro monatlich soll für Neufälle entfallen. Im Gegenzug plant die Bundesregierung mehr Prävention, Gesundheitschecks ab 60 und eine neue Pflegebegleitung für Pflegebedürftige zu Hause. Ob das die wegfallende Haushaltshilfe im Alltag wirklich ausgleicht, ist umstritten.