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News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen – aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Frühstart Rente nicht für alle Kinder

10 Euro für die Rente: Diese Kinder gehen bei der Frühstart-Rente leer aus

Die Bundesregierung hat die Frühstart-Rente auf den Weg gebracht. Ab 2027 sollen Kinder staatlich gefördert für das Alter vorsorgen – zunächst jedoch nur der Geburtsjahrgang 2020. Ältere Kinder gehen nach dem aktuellen Gesetzentwurf leer aus. Was Familien jetzt über Anspruch, Wohnsitz und Depot wissen müssen.

Mindestlohn und Minijob 2027 für Rentner

Mindestlohn und Minijob 2027 – was ändert sich für Rentner?

Zum 1. Januar 2027 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 14,60 Euro. Dadurch erhöht sich die Minijob-Grenze auf 633 Euro im Monat. Für Altersrentner bleibt der Hinzuverdienst grundsätzlich ohne Rentenkürzung. Bei Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten sind jedoch weiter besondere Regeln und individuelle Grenzen zu beachten.

Rente Deutschland - Rente Niederlande

Das System der Rente in den Niederlanden – warum Deutschland neidisch sein könnte

Die Niederlande verbinden eine staatliche Basisrente mit einer für viele Beschäftigte selbstverständlichen Betriebsrente. Rund 90 Prozent der Arbeitnehmer sind dort zusätzlich über betriebliche Pensionsregelungen abgesichert. Das Modell kann Deutschland wichtige Impulse geben, ist wegen Kapitalmarktrisiken und der aktuellen Systemreform aber kein einfaches Vorbild. Für die deutsche Rentendebatte zeigt es vor allem, wie entscheidend eine breit organisierte zweite Säule sein kann.

Vor 67 in Rente gehen: diese Jahrgänge!

Tabelle: Welche Jahrgänge noch regulär vor 67 in Rente gehen können

Nicht für alle gilt bereits die Rente mit 67. Wer vor 1964 geboren wurde, kann die Regelaltersrente nach geltendem Recht noch vor dem 67. Geburtstag erhalten. Der Jahrgang 1963 ist der letzte mit einer regulären Altersgrenze unter 67 Jahren – konkret bei 66 Jahren und 10 Monaten. Welche Ausnahmen bei 35 oder 45 Versicherungsjahren gelten und wann Abschläge drohen.

Rentenalter nach 2031: 67 Jahre sollen nur eine Zwischenstufe sein

Rentenalter nach 2031: 67 Jahre sollen nur eine Zwischenstufe sein

Wer nach 1964 geboren wurde, kennt sein Renteneintrittsalter schon nicht mehr genau: Eine Kommission will die Altersgrenze künftig automatisch an die Lebenserwartung koppeln – und die abschlagsfreie Frührente ganz streichen.

Rentenerhöhung 2027: Prognose, Tabelle, Termin

Rentenerhöhung 2027: große Tabelle auf Basis aktueller Prognose der Rentenversicherung

Die gesetzliche Rente könnte zum 1. Juli 2027 nach aktueller Prognose um 4,4 Prozent steigen. Eine neue Tabelle zeigt für Bruttorenten von 800 bis 2.500 Euro, wie hoch das monatliche Plus rechnerisch ausfallen kann. Bei 1.000 Euro wären das 44 Euro mehr im Monat. Doch die Zahl ist noch nicht beschlossen – und netto kann das Plus niedriger ausfallen.

Ehepartner im Pflegeheim: Sozialamt darf anderen Partner nicht auf Grundsicherung drücken

Ehepartner im Pflegeheim: Sozialamt darf Partner nicht auf Grundsicherung drücken – Urteil!!

Zieht ein Ehepartner dauerhaft ins Pflegeheim, darf das Sozialamt den zu Hause lebenden Partner nicht pauschal auf das Sozialhilfeniveau reduzieren. Bei der Hilfe zur Pflege müssen Einkommen, Wohnkosten, häusliche Ersparnisse und die bisherige Lebenssituation individuell geprüft werden. Auch das Unterhaltsrecht setzt Grenzen: Der Ehepartner muss leistungsfähig bleiben. Betroffene sollten Kostenbeitragsbescheide deshalb genau kontrollieren.

Familien mit Kindern im September 2026

Familien mit Kindern: Das ändert sich im September 2026 für sie

Im September 2026 müssen Familien beim Kindergeld mit keiner neuen Erhöhung rechnen: Es bleibt bei 259 Euro pro Kind. Gleichzeitig wirkt der neue Ganztagsanspruch für Erstklässler erstmals im Schulalltag und kann Eltern bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie entlasten. Geplante Kindergeld- und Steuerverbesserungen betreffen frühestens 2027 und sind noch nicht endgültig beschlossen.

Rente nach Ende der Haltelinie 2031

Ende der48-Prozent- Haltelinie bei der Rente in Sicht – doch was kommt dann?

Die 48-Prozent-Haltelinie schützt das Rentenniveau nur noch bis zur Rentenanpassung am 1. Juli 2031. Danach kann das Rentenniveau nach aktueller Rechtslage wieder sinken – ohne dass laufende Renten automatisch gekürzt werden. Der Rentenversicherungsbericht erwartet in einer Modellrechnung bis 2039 ein Sicherungsniveau von 46,3 Prozent. Für Beschäftigte und Rentner wird damit die Frage wichtiger, wie die Rente nach 2031 dauerhaft stabilisiert werden soll.

Minijob neben der Rente: Änderungen 2027

Minijob neben der Rente: diese Änderung 2027 hat das Bundeskabinett beschlossen

Das Bundeskabinett hat den Entwurf für das Einkommensteuerreformgesetz 2027 beschlossen. Damit soll die Pauschsteuer für Minijobs von 2 auf 5 Prozent steigen. Für Rentner mit Minijob wird entscheidend, ob der Arbeitgeber die höhere Steuer trägt oder sie vom Lohn abzieht. An der Möglichkeit, neben der Altersrente weiterzuarbeiten, ändert sich nichts.

Pflegefehler ohne Arzt: Wer haftet, wenn die Pflegekraft allein entscheidet?

BEEP-Gesetz: Warum Pflegedienste jetzt stärker in der Pflicht stehen

Eine entzündete Wunde, keine ärztliche Anordnung – und plötzlich die Frage, wer für den Fehler geradesteht. Seit die Pflegereform Pflegefachkräften mehr Eigenständigkeit gibt, hat sich auch die Antwort darauf grundlegend verändert.

Höhere Rente ab Januar 2027 möglich

Höhere Rente: neue Altersrente ab dem 1. 1. 2027 profitiert durch neue Regel zur Hochrechnung

Ab 1. Januar 2027 ändert sich die Berechnung neuer Altersrenten. Die Rentenversicherung soll fehlende Entgelte der letzten bis zu drei Monate automatisch hochrechnen und später zugunsten der Versicherten korrigieren, wenn das tatsächliche Einkommen höher war. Davon können Beschäftigte mit Gehaltserhöhung, Bonus oder Sonderzahlung kurz vor dem Rentenbeginn profitieren. Für bereits laufende Renten ist die Regelung keine zusätzliche Rentenerhöhung.

Sonderzuschlag zur Rente nach 45 Arbeitsjahren?

Sonderzuschlag zur Rente als Alternative zur Abschaffung der Rente mit 63?

Der IAB-Forscher Enzo Weber schlägt vor, die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren durch einen Sonderzuschlag für freiwilliges Weiterarbeiten zu ersetzen. Der Bonus soll lange Erwerbsbiografien weiterhin anerkennen, aber einen Anreiz gegen den frühen Rentenstart setzen. Beschlossen ist die Reform nicht: Die Rente nach 45 Versicherungsjahren gilt weiterhin. Nach geltendem Recht steigt die Rente bei einem Aufschub nach der Regelaltersgrenze bereits um 0,5 Prozent pro Monat.

Ermittelt das Jobcenter mittels KI? Bei Betrug?

KI gegen Betrug bei der neuen Grundsicherung? Rückfragen vom Jobcenter!

Viele Beziehende von Grundsicherungsgeld befürchten, das Jobcenter könne sie per KI als Betrugsfall einstufen. Tatsächlich gibt es einen gesetzlich geregelten automatisierten Datenabgleich, der etwa Beschäftigung und andere Sozialleistungen prüft. Eine Datenauffälligkeit ist aber kein Betrugsnachweis und ersetzt keine Prüfung durch Mitarbeitende. Was Betroffene bei Rückfragen, Anhörungen und Rückforderungen wissen müssen.

Mindestlohn in WfbM

Mindestlohn in WfbM: Arbeitsgericht Münster verhandelt Grundsatzfall

Das Arbeitsgericht Münster verhandelt über eine Klage auf Mindestlohn in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Ein langjährig Beschäftigter fordert die Differenz zwischen seinem Werkstattentgelt und 13,90 Euro Mindestlohn pro Stunde. Entscheidend ist, ob seine Tätigkeit rechtlich als Arbeitsverhältnis gilt oder das bisherige Entgeltsystem einer grundsätzlichen Prüfung standhält. Das Verfahren betrifft eine Debatte, die bundesweit rund 300.000 Werkstattbeschäftigte berührt.

Neue Grundsicherung - Anrechnung von Pflegegeld

Grundsicherungsgeld 2026: Wann Pflegegeld doch als Einkommen zählt

Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt und selbst auf Grundsicherung angewiesen ist, kennt die Sorge: Zählt das Pflegegeld jetzt als Einkommen? Die Antwort entscheidet über Hunderte Euro im Monat – und über die neue Grundsicherung gibt es dazu jetzt Klarheit.

P-Konto: Diese 7 Fehler kosten Schuldner bares Geld – und ab Juli steigt der Freibetrag

P-Konto: 1.590 Euro Freibetrag – diese sieben Fehler kosten bares Geld

Ein gepfändetes Konto ist gesperrt, das Existenzminimum aber gesetzlich geschützt – trotzdem bleibt für viele Betroffene weniger Geld übrig, als ihnen zustünde. Seit Juli gilt ein neuer Freibetrag von 1.590 Euro. Wer sieben typische Fehler beim P-Konto vermeidet, sichert sich, was ihm rechtlich zusteht.