News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

DGB macht eigenen Vorschlag zur Reform der Rente

Rentenreform: DGB fordert höhere Rente und Betriebsrentenpflicht

Der DGB fordert ein höheres Rentenniveau und eine verpflichtende Betriebsrente auf Kosten der Arbeitgeber. Die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren soll erhalten bleiben. Der Endbericht enthält politische Vorschläge, aber noch keine neuen Ansprüche für Versicherte.

Auszahlung Arbeitslosengeld Anfang November für Oktober 2026

Arbeitslosengeld für Oktober 2026: Wann die BA auszahlt

Das Arbeitslosengeld für Oktober 2026 soll grundsätzlich am 2. November verfügbar sein. Eine Gutschrift bereits am 30. Oktober ist nicht verbindlich zugesagt. Entscheidend sind ein bewilligter Anspruch und der reguläre Zahlungsablauf der Arbeitsagentur.

Rente: brutto ist nicht gleich netto

Genaue Rechnung mit Tabelle: Netto bei der Rente ist weniger als das Brutto – dieses Geld fehlt oft!

Für die Finanzplanung im Ruhestand zählt, wie viel von der Bruttorente übrig bleibt. Bei gesetzlich pflichtversicherten Rentnerinnen und Rentnern werden die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung direkt von der Rente abgezogen. In der zugrunde gelegten Beispielrechnung mit durchschnittlichem Zusatzbeitrag bleiben von 2.000 Euro Bruttorente rund 1.753 Euro im Monat – vor einer möglichen Einkommensteuer. Die Tabelle zeigt die Abzüge für Bruttorenten von 900 bis 2.500 Euro in 100-Euro-Schritten.

Schwerbehinderung & auslaufende EM-Rente: Warum sich der frühere Wechsel jetzt richtig lohnen kann

EM-Rente befristet? So mit Schwerbehinderung in die Rente wegen Alters wechseln – Rentenhöhe beibehalten

Eine befristete Erwerbsminderungsrente bedeutet für Betroffene oft Unsicherheit – besonders, wenn sich ihre Gesundheit nicht bessert. Für Menschen mit Schwerbehinderung kann der Wechsel in eine Altersrente eine dauerhafte Lösung sein. Ob dabei der Bestandsschutz greift, hängt unter anderem vom Abstand zwischen den Renten ab. Wichtig sind die 24-Monats-Frist und eine anerkannte Schwerbehinderung bei Beginn der Altersrente.

Urteil zur Kraftfahrzeughilfe bei Schwerbehinderung

Schwere Gehbehinderung: Kein Auto-Zuschuss im Klageverfahren

Eine Frau mit Multipler Sklerose scheiterte mit ihrer Berufung auf Kraftfahrzeughilfe. Ihr veränderter Fahrzeugbedarf musste zunächst erneut behördlich geprüft werden. Zugleich beanstandete das Gericht, dass die Rentenversicherung keinen konkreten Rehabilitationsplan entwickelt hatte.

Altersteilzeit-Reform: Das beliebte Blockmodell steht vor dem Aus

Reform der Altersteilzeit: Blockmodell vor der Abschaffung!

Vier von fünf Beschäftigten in Altersteilzeit nutzen das Blockmodell: Auf eine Arbeitsphase folgt eine Freistellung bis zum Ruhestand. Sollte das Modell entfallen, müssten viele ihre Planung ändern und länger regelmäßig zur Arbeit gehen.

Pflegegeld und Witwenrente - Anrechnung?

Pflegegeld an Angehörige: Anrechnung auf die Witwenrente?

Eine Tochter pflegt ihren verwitweten Vater zu Hause. Als Anerkennung überweist er ihr einen Teil seines Pflegegeldes. Wird dieser Betrag auf ihre eigene Witwenrente angerechnet? Entscheidend ist, ob es sich um weitergegebenes Pflegegeld oder um die Vergütung einer Pflegetätigkeit handelt.

Mindestens 5 Jahre Übergangsfrist für das Aus der Rente nach 45 Beitragsjahren

Rente ohne Abschläge nach 45 Jahren erst nach 5 Jahren Übergang abschaffen? Diese Jahrgänge trifft es!

Die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren wird politisch diskutiert. Abgeschafft ist sie bislang nicht. Für Beschäftigte ab Jahrgang 1964 geht es dabei um die Frage, ob sie weiterhin mit 65 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen können. Übergangsfristen und Vertrauensschutz sind zwar angekündigt, konkrete Regeln fehlen jedoch. Warum eine Übergangsfrist von fünf Jahren für viele Betroffene wichtig wäre.

Krankenkassen Spargesetz 2027 / 2028

Sparen bei den Krankenkassen: Das zahlen Rentner und Familien 2027 mehr

Mit dem beschlossenen Krankenkassen-Spargesetz sollen Beitragserhöhungen im Jahr 2027 vermieden werden. Für Versicherte können dennoch höhere Kosten entstehen: Bei Medikamenten steigt die Zuzahlung auf bis zu 15 Euro pro Packung. Ab 2028 soll außerdem die beitragsfreie Familienversicherung für bestimmte Ehe- und Lebenspartner eingeschränkt werden. Für Eltern, Pflegebedürftige und Erwerbsgeminderte sind Ausnahmen vorgesehen.

Vor 2027 regeln: Unterhalt, Umgang, Steuer - getrennt lebende Eltern

Als Eltern getrennt? Frist vor Jahreswechsel 2027 beachten: Steuern, Umgang, Unterhalt

Getrennte Eltern sollten vor dem Jahreswechsel 2026/2027 ihre Unterhaltsregelungen und die Planung für Weihnachten und die Winterferien prüfen. Bestehende Unterhaltstitel gelten auch bei verändertem Einkommen weiter; rückwirkende Forderungen sind nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Frühzeitige Absprachen zum Umgang können Konflikte vermeiden. Diese Fristen und Unterlagen sind dabei wichtig.

Pflegegeld soll 2027 abgeschafft und durch Entlastungsbudget ersetzt werden

Entastungsbudget 2027 anstelle Pflegegeld – das ist neu!

Nach den Plänen des Bundesgesundheitsministeriums soll ein neues Entlastungsbudget ab 2027 das bisherige Pflegegeld ersetzen. Die vorgesehenen Monatsbeträge liegen zwar höher, aus dem Budget könnten künftig aber auch Pflegehilfsmittel und Ersatzpflege finanziert werden. Wer neu in Pflegegrad 2 oder 3 eingestuft wird, soll laut Entwurf in den ersten drei Monaten nur die Hälfte erhalten. Beschlossen ist das Gesetz noch nicht.