Eine Rente mit 70 ist bislang nicht beschlossen. Für jüngere Versicherte steht dennoch die Frage im Raum, ob sich ihr regulärer Rentenbeginn künftig weiter nach hinten verschiebt. Die Alterssicherungskommission schlägt vor, die Regelaltersgrenze ab 2032 an die Entwicklung der Lebenserwartung zu koppeln. Steigt diese, würde nach dem Vorschlag auch das gesetzliche Rentenalter zunehmen.
Nach den zugrunde gelegten Annahmen wäre zunächst ein langsamer Anstieg zu erwarten: von 67 Jahren auf etwa 67 Jahre und sechs Monate bis 2041. Ein Renteneintritt mit 68, 69 oder 70 Jahren ergibt sich dagegen erst in längerfristigen Szenarien. Die Übersicht zeigt, welche Geburtsjahrgänge unter den jeweiligen Annahmen betroffen wären. Diese Berechnungen sind keine verbindlichen Rententermine: Sie hängen sowohl von der künftigen Lebenserwartung als auch davon ab, ob und in welcher Form der Gesetzgeber den Vorschlag umsetzt.