
Bürgergeld zu Grundsicherungsgeld: großer Systemwechsel am 1. Juli 2026
Das Ende des Bürgergeldes: Am 1. Juli 2026 startet das neue Grundsicherungsgeld. Wir erklären die harten Regeln bei Vermögen, Miete und die neue „Dreimal-plus-eins“-Sanktion.
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Das Ende des Bürgergeldes: Am 1. Juli 2026 startet das neue Grundsicherungsgeld. Wir erklären die harten Regeln bei Vermögen, Miete und die neue „Dreimal-plus-eins“-Sanktion.

Länger arbeiten, weniger Rente: Während andere EU-Länder früher in den Ruhestand gehen und besser abgesichert sind, droht hierzulande vielen ein harter Spagat aus steigenden Altersgrenzen, sinkendem Rentenniveau und wachsender Angst vor Altersarmut.

Die Aktivrente ab 2026 erlaubt Rentnerinnen und Rentnern, nach Erreichen der Regelaltersgrenze bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei in einem sozialversicherungspflichtigen Job hinzuzuverdienen. Minijobs bleiben von der Aktivrente ausgenommen, können aber durch einen Wechsel in einen Midijob in vielen Fällen in einen deutlich höheren Netto‑Hinzuverdienst überführt werden.

Die WHO hat wegen des Ebola-Ausbruchs in der DR Kongo und Uganda eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. Für Deutschland besteht laut Gesundheitsministerin Warken und RKI ein äußerst geringes Risiko. Besondere Schutzmaßnahmen oder Vorratskäufe sind nicht nötig. Nur Reisende aus betroffenen Gebieten müssen Symptome melden.

Ab 2027 ersetzt das neue Altersvorsorgedepot schrittweise die Riester‑Rente und bringt höhere, prozentuale Zulagen sowie einen verbindlichen Kostendeckel. Der Ratgeber zeigt, wie Grund‑ und Kinderzulage genau funktionieren, welche Vorteile das Standarddepot bietet und was mit bestehenden Riester‑Verträgen passiert. So können Sparer früh prüfen, ob sich ein Wechsel oder Neueinstieg für ihre Altersvorsorge lohnt.

Das Renteneintrittsalter steigt in nahezu ganz Europa – auch in Deutschland, wo die Regelaltersgrenze schrittweise auf 67 Jahre wächst. Der Artikel zeigt den Stand 2026, ordnet Deutschland im EU‑Vergleich ein und erklärt, welche Reformtrends künftig über den Beginn der Rente, des Ruhestands bestimmen.

Ab 2028 gilt ein einheitlicher EU‑Behindertenausweis, der den Behindertenstatus in allen 27 Mitgliedstaaten anerkennt und Reisen spürbar vereinfacht. Der Artikel erklärt, wer den Ausweis erhält, wie die Beantragung läuft, welche Vergünstigungen in Verkehr, Kultur, Freizeit und für Begleitpersonen gelten und warum der deutsche Schwerbehindertenausweis trotzdem wichtig bleibt.

Bleibt das Deutschlandticket bei 63 Euro oder wird es 2027 teurer? Ein Vorstoß aus NRW bringt Bewegung in die Debatte. Besonders für Bürgergeld-Empfänger steht viel auf dem Spiel.

Wer einen Schwerbehindertenausweis besitzt, hat 2026 Anspruch auf zahlreiche Nachteilsausgleiche – von Kfz-Steuerbefreiung über Fahrtkostenpauschalen bis zur Reduzierung des Rundfunkbeitrags. Der Ratgeber zeigt verständlich, welche Vorteile an welches Merkzeichen gekoppelt sind und wie Sie Ihre Ansprüche in der Praxis Schritt für Schritt durchsetzen.

Ab 1. Juli 2026 ersetzt die neue Grundsicherung für Arbeitsuchende das Bürgergeld – mit strengeren Pflichten und härteren Sanktionen. Bei hohen Kürzungen in Familien mit Kindern muss das Jobcenter künftig das Jugendamt informieren, das dann den Kinderschutz prüft und gegebenenfalls Maßnahmen einleitet.

Zum 1. Juli 2026 bekommen Millionen Rentner mehr Geld – die gesetzliche Rente steigt um rund 4,24 Prozent. Was viele unterschätzen: Mit der Erhöhung rutschen immer mehr Ruheständler über den Grundfreibetrag und werden erstmals einkommensteuerpflichtig. Gleichzeitig sinkt für Neurentner der steuerfreie Rentenanteil auf nur noch 16 Prozent, der Rest gilt als zu versteuerndes Einkommen. Der Artikel zeigt, ab welchen Beträgen Steuern drohen, wie die nachgelagerte Besteuerung funktioniert und was Sie 2026 konkret tun sollten.

Pflegeheimplätze kosten oft deutlich mehr als die eigene Rente, weil die Pflegeversicherung nur einen Teil der Pflegekosten trägt und Unterkunft sowie Verpflegung selbst zu zahlen sind. Der Artikel erklärt, wie sich Heimkosten zusammensetzen, wann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt einspringt und in welchen Fällen Kinder trotz geringer Einkommen nicht mehr für Elternunterhalt herangezogen werden.

Zum Rentenstart ändern sich auch die Regeln für Ihre Krankenversicherung: Je nach Status erhalten Sie einen Zuschuss zur Krankenversicherung oder zahlen höhere Beiträge auf alle Einkünfte. Der Artikel erklärt, wer als Rentner Anspruch auf einen Zuschuss zur gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung hat und wie Sie diesen im Rentenantrag oder nachträglich richtig beantragen.

1900 Euro Bruttorente klingen gut, doch Kranken‑, Pflegeversicherungsbeiträge und je nach Einkommen auch Steuern reduzieren die Summe spürbar. Der Artikel zeigt mit Rechenbeispielen, welche Nettobeträge 2026 realistisch sind und welche Rolle Krankenversicherung, Kinderlosenzuschlag und zusätzliche Renten spielen.

Rente mit 63 ist möglich, aber oft nur mit spürbaren Abschlägen auf die gesetzliche Altersrente. Der Artikel erklärt, ab wann welcher Jahrgang regulär oder vorzeitig in Rente gehen kann, wie hoch die lebenslangen Kürzungen ausfallen und welche Optionen es mit 35 oder 45 Versicherungsjahren gibt.

Die jährliche Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung zeigt, wie hoch Ihre gesetzliche Altersrente nach heutigem Stand ausfallen könnte und welche Versorgungslücken drohen. Der Artikel erklärt, wer das Schreiben automatisch bekommt, was die wichtigsten Beträge bedeuten und warum Sie Ihren Versicherungsverlauf regelmäßig auf Lücken prüfen sollten.

Die geplante Pflegereform würde den Eigenanteil für Heimbewohner sofort um 161 Euro monatlich erhöhen und die Sozialhilfequote bis 2035 auf 46,2 Prozent steigen lassen. Ein DAK-Gutachten warnt vor knapp 20.000 Euro Mehrkosten in 4,5 Jahren und 2 Milliarden Euro Mehrbelastung für Kommunen. Experten fordern einen Stopp des "pflegepolitischen Kahlschlags".

Pflegegrad 2 oder 3 macht finanziell einen großen Unterschied. Wer falsch eingestuft ist, verzichtet oft auf mehrere hundert Euro im Monat. Welche Leistungen Ihnen 2026 zustehen und wann sich ein Höherstufungsantrag lohnt.

2026 bringt mehr Pflegegeld, neue Budgets und weniger Bürokratie. Doch nicht alle Änderungen sind ein echter finanzieller Fortschritt. Was Betroffene jetzt wissen müssen.

Viele Pflegeleistungen verfallen 2026 schneller, als es den Betroffenen bewusst ist. Dieser Beitrag erklärt, wie Entlastungsbetrag, Entlastungsbudget und der Umwandlungsanspruch funktionieren – und welche Fristen Sie jetzt unbedingt im Kalender markieren sollten. So vermeiden Sie, dass mehrere tausend Euro an Unterstützung ungenutzt bleiben.

Tarif-Blockade in Berlin: Warum Menschen mit Behinderung im Mai 2026 trotz Parlamentsbeschluss um faire Löhne für ihre persönliche Assistenz kämpfen müssen.

Der KfW-Zuschuss 455-B ist zurück! Seit April 2026 zahlt der Staat wieder bis zu 6.250 Euro für den barrierefreien Umbau. Wer jetzt schnell handeln muss.

Seit 19. Mai 2026 können Privatpersonen beim BAFA die neue E-Auto-Förderung beantragen – rückwirkend ab 1. Januar 2026. Je nach Einkommen, Kinderanzahl und Fahrzeugtyp gibt es zwischen 1.500 und 6.000 Euro Zuschuss. Familien mit niedrigem Einkommen profitieren besonders von der sozialen Staffelung und dem Kinderbonus.

Um als Rentner zur Mittelschicht zu gehören, benötigen Singles mindestens 1.850 Euro netto monatlich. Doch selbst die höchste durchschnittliche Rente in Deutschland liegt mit 1.416 Euro deutlich darunter. Die typische Rentenlücke in der Mittelschicht beträgt 450 bis 700 Euro monatlich, was private Zusatzvorsorge unerlässlich macht.

Wie hoch ist das Pflegegeld 2026 und wer hat Anspruch darauf? Neben festen Beträgen plant die Bundesregierung neue Leistungen für pflegende Angehörige. Ein Überblick über alle wichtigen Änderungen und Reformen.

Die Bundesregierung plant die Abschaffung des 8-Stunden-Tags durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden (tarifgebunden) bzw. 40 Stunden (nicht tarifgebunden). Einzelne Arbeitstage können künftig bis zu 13 Stunden dauern. Arbeitsministerin Bas will den Gesetzentwurf im Juni 2026 vorlegen, Inkrafttreten ist für 2027 geplant.

Ab 2027 soll die Teilarbeitsunfähigkeit eingeführt werden: Arbeitnehmer mit Langzeiterkrankungen über vier Wochen können dann zu 25, 50 oder 75 Prozent weiterarbeiten und erhalten trotzdem ihr volles Gehalt. Die Regelung ist freiwillig und erfordert ärztliche Feststellung sowie Arbeitgeberzustimmung. Das Kabinett beschloss den Gesetzentwurf im April 2026.

Ab 1. Juli 2026 können Minijobber eine früher beantragte Befreiung von der Rentenversicherungspflicht einmalig rückgängig machen und wieder in die volle Rentenversicherung zurückkehren. Diese Neuregelung ist wichtig für alle, die Rentenansprüche aufbauen und von Erwerbsminderungsschutz profitieren möchten. Der Eigenanteil beträgt nur 3,6 Prozent, bringt aber langfristig deutliche Rentenvorteile.

Schwerbehinderte Rentner können bei Bürgergeld und Grundsicherung bis zu 15 Quadratmeter mehr Wohnfläche als angemessen anerkannt bekommen. Voraussetzung ist ein nachweisbarer Mehrbedarf durch Rollstuhl, Gehhilfen oder andere behinderungsbedingte Einschränkungen. Die Anerkennung muss aktiv beantragt und mit dem Schwerbehindertenausweis belegt werden.

Die Eigenanteile für Pflegeheimbewohner steigen 2026 auf durchschnittlich 3.245 Euro monatlich im ersten Jahr – ein Plus von neun Prozent. Hauptursache sind gestiegene Personalkosten, doch Experten fordern, dass die Bundesländer endlich Investitions- und Ausbildungskosten übernehmen. Trotz gestaffelter Zuschüsse der Pflegekasse können viele Betroffene die Kosten nicht mehr stemmen.