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News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Soziales, Familie und Finanzen – aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Digitale Pflegeanwendungen: Bis zu 70 Euro monatlich aus der Pflegekasse – aber nur auf Antrag

Digitale Pflegeanwendungen: Bis zu 70 Euro monatlich aus der Pflegekasse – aber nur auf Antrag

Seit Januar 2026 können Pflegebedürftige bis zu 70 Euro monatlich von der Pflegekasse für zugelassene Pflege-Apps erhalten – zusätzlich zum Pflegegeld. Den Antrag müssen Betroffene selbst stellen, und die Leistung setzt voraus, dass die gewünschte App im offiziellen DiPA-Verzeichnis gelistet ist. Was zählt, ist der Pflegegrad – nicht die Schwerbehinderung.

Pläne für die Rente: jung und alt betroffen

Rentenpläne 2032–2045: Was in punkto Rente jetzt auf Jung und Alt in Deutschland zukommt

Die Rentenkommission hat weitreichende Pläne vorgelegt, die alle Generationen betreffen – von aktuellen Rentnern über rentennahe Jahrgänge bis zu jungen Beschäftigten. Vorgesehen sind eine neue Kapitalsäule, ein späteres Rentenalter, Änderungen bei Minijobs und Selbstständigen sowie zusätzliche Maßnahmen gegen Altersarmut.

Schwedische Aktienrente in Deutschland

Schwedische Prämienrente: Was das Aktien-Modell für Ihre Rente bedeutet

Die Rentenkommission will eine neue Kapitalrente nach schwedischem Vorbild diskutieren. Ein Teil der Rentenbeiträge soll verpflichtend in Fonds am Kapitalmarkt fließen. Der Artikel erklärt, wie die Prämienrente in Schweden funktioniert, welche Chancen und Risiken das Modell hat und was eine Einführung für Ihre Altersvorsorge bedeuten könnte.

Kontoauszüge vorlegen

Grundsicherungsgeld in Gefahr! Diese Fehler bei Kontoauszügen können zur Totalversagung durch das Jobcenter führen!

Jobcenter dürfen Bürgergeld / Grundsicherungsgeld bei fehlenden Kontoauszügen zu 100 Prozent versagen – aber nur, wenn die verlangte Mitwirkung rechtmäßig, erforderlich und zumutbar ist. Unzulässige Forderungen wie Kontoauszüge von Angehörigen oder fehlende Hinweise auf das Recht zur Schwärzung können Versagungsbescheide dagegen rechtswidrig machen.

Sozialreform 2026? Wohngeld, Grundsicherung, Kinderzuschlag!

Wohngeld Reformpläne: Bündelung mit Kinderzuschlag und Teil der Grundsicherung für Kinder – wie das funktionieren soll!

Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform des Sozialstaats, bei der auch Wohngeld, Kinderzuschlag und Leistungen für Kinder in der Grundsicherung stärker gebündelt werden sollen. Konkrete Gesetzestermine stehen noch aus, doch erste Projekte wie Wohngeld-Plus, Kindergrundsicherung und gemeinsame Antragswege bereiten die Zusammenlegung vor.

EM-Rente rückwirkend bewilligt - dennoch keine Nachzahlung

EM – Rente rückwirkend: Warum trotzdem oft keine Nachzahlung kommt

Wird eine Erwerbsminderungsrente rückwirkend bewilligt, bleibt von der erwarteten Nachzahlung oft nichts übrig. Das liegt an weitreichenden Verrechnungsmöglichkeiten mit Krankengeld, Arbeitslosengeld und bereits gezahlten Renten, die das Bundessozialgericht ausdrücklich bestätigt hat.

Schwerbehinderung und Amazon Prime: Wer den 50‑Prozent-Rabatt bekommt – und wer leer ausgeht

Amazon Prime zum halben Preis: Was schwerbehinderte Menschen wirklich brauchen – und ein verbreiteter Irrtum über das Merkzeichen RF

Menschen mit Schwerbehinderung können Amazon Prime zum halben Preis erhalten – aber nicht automatisch über den Schwerbehindertenausweis. Entscheidend ist ein anderer Nachweis: die vollständige Befreiung vom Rundfunkbeitrag oder ein kommunaler Sozialpass. Wer nur das Merkzeichen RF hat, sollte die Feinheit zwischen Ermäßigung und Befreiung kennen – sie entscheidet über den Rabatt.

Mietdeckel beim Grundsicherungsgeld

Neues Grundsicherungsgeld: So hart trifft der Mietdeckel ab Juli 2026

Ab 1. Juli 2026 übernimmt das Jobcenter beim neuen Grundsicherungsgeld Ihre Miete nur noch bis zur 1,5‑fachen Angemessenheitsgrenze – selbst in der Karenzzeit. Der Artikel erklärt, wie der Mietdeckel funktioniert, wer besonders betroffen ist und was Sie jetzt bei zu hohen Wohnkosten tun sollten.

Rentenerhöhung der Zukunft

Rentenkommission: So sieht es mit der Rentenerhöhung der Zukunft aus

Die Rentenkommission will künftige Rentenerhöhungen dämpfen, aber über Kapitalrente und mehr Einzahler das Rentenniveau stabil halten. Aktuelle Renten steigen 2026 um 4,24 Prozent, langfristig sollen sie moderat weiter wachsen und dennoch bezahlbar bleiben.

Rentenkommission: 33 Reformideen für die Rente

33 Pläne für die Rente: Merz und SPD wollen alles umsetzen

Die Rentenkommission legt 33 Reformvorschläge vor – von späterem Renteneintritt über das Ende der „Rente mit 63“ bis hin zur neuen Kapitalrente. Merz und Bas wollen das Paket weitgehend vollständig umsetzen, mit spürbaren Folgen für Beitragszahler und Rentner.

Rentenalter bei Frührrente steigt von 63 auf 64 Jahr - Empfehlung Rentenkommission

Frührente erst ab 64: Rentenkommission stellt Weichen neu

Die Rentenkommission will Frührente mit Abschlägen erst ab 64 und die bisherige „Rente mit 63“ abschaffen. Der Artikel erklärt, was heute gilt, welche Änderungen empfohlen werden und wie sich das auf die Rentenplanung von langjährig Versicherten auswirken kann.

Rentenkommission: Zugang zur EM-Rente einfacher

Krank im Beruf – Rentenkommission: EM Rente soll leichter zugänglich werden

Die Rentenkommission will den Zugang zur Erwerbsminderungsrente für Menschen mit krankheitsbedingtem Berufsausfall erleichtern. Der Artikel erklärt den aktuellen Rechtsstand, typische Hürden und was die Reformvorschläge für Beschäftigte in belastenden Berufen bedeuten.

Pflegegeld: Warum die 42 Euro für Pflegehilfsmittel kaum genutzt werden – und wie Familien sie jetzt sichern

Pflegehilfsmittel: 42 Euro monatlich stehen auf dem Spiel – warum Betroffene jetzt handeln sollten

Die monatliche Pauschale von 42 Euro für Pflegehilfsmittel ist aktuell noch gesetzlich verankert – doch ein Reformgesetz plant ihre Abschaffung als eigenständige Leistung, voraussichtlich ab 2027. Wer einen Pflegegrad hat und zu Hause versorgt wird, sollte den Anspruch jetzt stellen, bevor sich die Rechtslage ändert. Bis zu 504 Euro im Jahr stehen auf dem Spiel.

Pflegegrad und Führerschein

Pflegegrad und Führerschein 2026: Was gilt – und was Falschmeldungen verschweigen

Wer einen Pflegegrad erhält, verliert in Deutschland nicht automatisch den Führerschein – das ist rechtlich eindeutig. Entscheidend ist allein die individuelle Fahreignung nach der Fahrerlaubnis-Verordnung, nicht der Pflegebescheid. Trotzdem verunsichern Falschmeldungen über angebliche Senioren-Fahrverbote weiterhin Hunderttausende Betroffene.

Anrechnung von Pflegegeld auf Bürgergeld?

Pflegen und Grundsicherung beziehen – muss das Pflegegeld wirklich weg?

Ab dem 1. Juli 2026 heißt das Bürgergeld offiziell Grundsicherungsgeld – doch eine wichtige Schutzregel bleibt: Pflegegeld, das Angehörige für häusliche Pflege erhalten, wird in den meisten Fällen nicht auf die Grundsicherungsleistung angerechnet. Das gilt sowohl für Verwandte als auch für enge Vertrauenspersonen, die nur einen einzigen Menschen pflegen. Wer die genauen Voraussetzungen kennt, schützt seinen Anspruch – und vermeidet unnötige Kürzungen durch das Jobcenter.

Verhinderungspflege als Kombileistung

Pflegegeld: 3.539 Euro Verhinderungspflege und neue Abrechnungsfrist

Seit Juli 2025 gibt es für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege einen gemeinsamen Jahresbetrag von 3.539 Euro – flexibel einsetzbar, ohne komplizierte Übertragungsregeln. Dazu kommt ein weiterer Entlastungsbetrag von 131 Euro monatlich, der oft ungenutzt verfällt. Wer die neuen Abrechnungsfristen nicht kennt, riskiert, bares Geld zu verlieren.

Schwerbehinderung 2026: Neue GdB‑Regeln, Finanzen und Rente

Schwerbehinderung: Neue GdB-Regeln, digitales Steuerverfahren und härtere Rentengrenzen

Seit Oktober 2025 gilt eine reformierte Versorgungsmedizin-Verordnung, die den Grad der Behinderung stärker an der tatsächlichen Teilhabebeeinträchtigung misst – nicht mehr nur an Diagnosen. Gleichzeitig ist der steuerliche Nachweis für den Behinderten-Pauschbetrag jetzt digital, und für Schwerbehinderte ab Jahrgang 1964 fällt der Vertrauensschutz bei der Altersrente weg. Was das für Betroffene konkret bedeutet – und welche Fehler jetzt teuer werden.