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News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen – aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Pflegegelderhöhung 2028: Wie hoch wird sie ausfallen?

Pflegegeld 2028: automatische Dynamisierung geplant – Vorteile auf der Hand

Beim Pflegegeld sind für 2026 und 2027 keine weiteren Erhöhungen vorgesehen. Erst ab 2028 soll eine automatische Anpassung greifen, die sich an der Kerninflation und der Lohnentwicklung orientiert. Der Artikel zeigt, nach welcher Formel die künftige Dynamisierung erfolgt, mit welchen höheren Beträgen Pflegebedürftige voraussichtlich rechnen können und wie sich pflegende Angehörige finanziell sowie organisatorisch darauf einstellen.

BGH Urteil zur Mietpreisbremse

BGH Urteil stärkt Vermieter: Was Mieter jetzt zur Mietpreisbremse wissen müssen!

Der BGH hat zur Mietpreisbremse entschieden: Ein Auskunftsfehler gegenüber dem Vormieter senkt die für Nachmieter relevante Vormiete nicht automatisch. Entscheidend ist, ob eine höhere Vormiete – etwa wegen Modernisierung – sachlich zulässig war. Mieter können die Miethöhe weiterhin prüfen und bei Verstößen eine Mietpreisrüge erheben. Das Urteil betrifft besonders Neuvermietungen in angespannten Wohnungsmärkten.

EM-Rente, auch wenn man noch mehr als 6 Stunden arbeiten kann

Geht der Antrag auf Erwerbsminderungsrente 2026, wenn man mehr als sechs Stunden arbeiten kann?

Bei der Erwerbsminderungsrente zählt nicht, ob Betroffene an einzelnen Tagen leistungsfähig sind. Entscheidend ist vielmehr, wie viele Stunden sie auf Dauer unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarkts arbeiten können. Wer täglich mindestens sechs Stunden belastbar ist, hat in der Regel keinen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Bei schwankenden Erkrankungen, besonderen gesundheitlichen Einschränkungen oder einer Beschäftigung, die nur mit Rücksicht des Arbeitgebers möglich ist, kann die Prüfung jedoch deutlich komplizierter werden. Worauf es bei Antrag, medizinischem Gutachten und einem möglichen Widerspruch ankommt.

Trickbetrug bei der Rente - Rentner Vorsicht!

Die Rente schützen: Rentenversicherung warnt vor Betrugsmasche

Kriminelle treten zunehmend unter dem Namen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) auf. Mit professionell wirkenden E-Mails, Telefonanrufen, Briefen und teils auch manipulierten Videos versuchen sie, Versicherte und Rentner zur Preisgabe persönlicher Daten oder zu Geldzahlungen zu bewegen. Die DRV weist darauf hin, dass sie weder unaufgefordert am Telefon noch per E-Mail zu sofortigen Überweisungen, Klicks auf Links oder Eingaben sensibler Daten drängt. Schutz bietet vor allem ein genauer Blick auf Absender und Inhalte: Öffnen Sie keine verdächtigen Links oder Anhänge und nutzen Sie bei Rückfragen ausschließlich die offiziellen Kontaktwege der Deutschen Rentenversicherung.

Kontogebühren und Rente - so können Rentner sparen

Kontoführungsgebühren bei der Rente: So zahlen Senioren nicht unnötig

Die gesetzliche Rente wird kostenfrei überwiesen, doch viele Rentner zahlen monatlich für ihr Girokonto. Nicht jede Kontoführungsgebühr ist unzulässig – ältere Preisänderungen können aber problematisch sein, wenn Kundinnen und Kunden nie aktiv zugestimmt haben. Die jährliche Entgeltaufstellung zeigt, welche Kosten tatsächlich entstehen. Ein Vergleich von Kontomodellen oder ein Wechsel kann die laufenden Ausgaben senken.

Wohngeld: Größe der Wohnung für Einzelperson

Wohngeld für alleinstehende Personen: Wie groß darf die Wohnung sein?

Viele Alleinstehende befürchten, wegen einer vermeintlich zu großen Wohnung kein Wohngeld zu erhalten. Eine starre Quadratmetergrenze entscheidet darüber jedoch nicht. Maßgeblich sind insbesondere das Einkommen, die berücksichtigungsfähige Miete und die Mietstufe am Wohnort. Welche Kriterien die Wohngeldstelle bei der Prüfung tatsächlich anlegt, erfahren Sie hier.

Kosten Pflegeheim - Eigenanteil auf 1500 Euro begrenzen

Pflegeheim: Eigenanteil der Bewohner soll auf 1500 Euro gedecket werden – Forderung!

Ein auf 1.500 Euro begrenzter Eigenanteil im Pflegeheim wird zwar politisch diskutiert, ist bislang jedoch nicht gesetzlich beschlossen. Auch die derzeitigen Reformpläne der Bundesregierung enthalten keinen verbindlichen Höchstbetrag für die Heimkosten. Pflegebedürftige müssen daher weiterhin insbesondere die Ausgaben für Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst mitfinanzieren. Reichen Rente, Pflegeleistungen und weiteres Einkommen nicht aus, sollte möglichst frühzeitig beim Sozialamt geprüft werden, ob ein Anspruch auf Hilfe zur Pflege besteht.

Urteil: Mietkaution greift auch bei verjährtem Schaden

BGH-Urteil: Mietkaution kann auch bei verjährtem Schaden einbehalten werden

Der Bundesgerichtshof stärkt mit seinem Urteil VIII ZR 184/23 die Position von Vermietern bei der Kautionsabrechnung. Auch verjährte Ansprüche wegen Schäden in der Wohnung können unter Umständen noch gegen die Mietkaution aufgerechnet werden. Für Mieter heißt das: Die Sechs-Monats-Frist allein schützt nicht automatisch vor einem Kautionseinbehalt. Dennoch müssen Vermieter Schäden und Kosten weiterhin konkret nachweisen.

5 Jahre Übergangsfrist beim Aus der "Rente mit 63" - zu kurz?

5 Jahre Übergangsfrist beim Aus der „Rente mit 63“: zu kurz oder zu lang?

Die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren soll nach Regierungsplänen abgeschafft werden. Arbeitsministerin Bärbel Bas verspricht rentennahen Jahrgängen jedoch Vertrauensschutz und Übergangsregeln. Im Gespräch ist eine Frist von rund fünf Jahren — beschlossen ist sie noch nicht. Bis zu einer Gesetzesänderung gilt die Altersrente für besonders langjährig Versicherte unverändert weiter.

Witwenrente nicht durch Unfallrente gekürzt - Urteil

Witwerrente gekürzt wegen Unfallrente: Gericht erklärt Anrechnung für rechtswidrig

Ein Witwer bezieht neben seiner Hinterbliebenenrente eine Unfallrente – und plötzlich wird gekürzt. Die Rentenversicherung wertet die Verletztenrente als Einkommen. Vor Gericht bekommt der Mann Recht: Die Kürzung war unrechtmäßig, die Nachzahlung beträgt mehrere Tausend Euro. Wer selbst beide Leistungen bezieht, sollte jetzt genau hinschauen.

3.850 Euro brutto im Monat: Diese Rente ergibt sich nach 45 Beitragsjahren

3.850 Euro brutto im Monat: Diese Rente ergibt sich nach 45 Beitragsjahren

Ein Berufsleben lang dasselbe Gehalt im Verhältnis zum Durchschnitt, und am Ende steht eine Zahl, die viele nicht erwartet hätten. Die Modellrechnung für 2026 zeigt schwarz auf weiß, wie weit ein mittleres Einkommen bei der gesetzlichen Rente tatsächlich trägt.

Rentenerhöhung 2027 Prognose

Rentenerhöhung 1. Juli 2027: darum ist ein Plus von 4,4 Prozent wahrscheinlich!

Für die gesetzliche Rente deutet sich zum 1. Juli 2027 erneut eine spürbare Erhöhung an. Nach derzeitigen Schätzungen könnte der aktuelle Rentenwert um rund 4,4 Prozent steigen – für viele Rentnerinnen und Rentner wären das monatlich mehrere zehn Euro brutto zusätzlich. Verbindlich beschlossen ist diese Anpassung allerdings noch nicht. Ausschlaggebend sind erst die tatsächliche Lohnentwicklung und die anschließend von der Bundesregierung zu erlassende Rentenwertbestimmungsverordnung. Der Beitrag zeigt, wie Sie anhand der aktuellen Prognose abschätzen können, welchen Mehrbetrag Ihre persönliche Rente 2027 erreichen könnte.

Nur Hilfe zur Pflege bezogen – trotzdem Anspruch auf kostenlose Wertmarke, entscheidet das BSG

Nur Hilfe zur Pflege bezogen – trotzdem Anspruch auf kostenlose Wertmarke, entscheidet das BSG

Eine 90-jährige Frau im Pflegeheim wollte nur zum Arzt fahren können – und bekam stattdessen eine Rechnung über 91 Euro, die sie in Raten abstottern musste. Ihr "Fehler": Sie erhielt die falsche Art von Sozialhilfe. Jetzt hat das Bundessozialgericht ein Machtwort gesprochen, das für rund eine Million Pflegeheimbewohner in Deutschland alles ändert.

Zwei Vorschläge, zwei Absagen: Wie eine Mieterin ihr Recht auf ein sicheres Bad durchsetzte

Schwerbehinderung: Zwei Vorschläge, zwei Absagen: Wie eine Mieterin ihr Recht auf ein sicheres Bad durchsetzte

Über 25 Jahre lebte sie in ihrer Wohnung, ohne Probleme. Dann veränderte eine Schwerbehinderung ihren Alltag – und plötzlich wurde die eigene Badewanne zur Gefahr. Sie bat um eine ebenerdige Dusche, dann um eine einfache Step-in-Wanne. Die Vermieterin blockierte beides. Was ein Gericht in Berlin daraufhin entschied, zeigt, wie stark das Gesetz Mieter mit Behinderung tatsächlich schützt.

380 Euro mehr im Monat: So prüfen Rentner und Geringverdiener ihren Mietzuschuss

380 Euro mehr im Monat: So prüfen Rentner und Geringverdiener ihren Mietzuschuss

650 Euro Miete, nur 1.150 Euro Rente im Monat – und trotzdem kein Antrag gestellt. So geht es vielen. Dabei zeigt ein einfacher Rechentest oft, dass ein Zuschuss von mehreren hundert Euro möglich wäre. Wer die Regeln nicht kennt, verschenkt bares Geld, das ihm eigentlich zusteht.

Rente in Thailand

Rente in Thailand: Diese vier Punkte dürfen Sie als Rentner nicht übersehen

Wer seine Rente dauerhaft in Thailand genießen möchte, sollte die Auswanderung sorgfältig vorbereiten. Die deutsche Rente wird grundsätzlich weitergezahlt, doch einzelne Rentenanteile können bei einem Wohnsitz außerhalb der EU wegfallen. Besonders wichtig sind außerdem Krankenversicherung, Visum, Bankgebühren und die Steuerpflicht. Dieser Überblick zeigt, welche Punkte Rentner vor dem Umzug verbindlich klären sollten.

Kosten Pflegeheim: Kinder haften mit ihrem Geld für die Eltern

Eltern im Pflegeheim – wann Kinder die Heimkosten zahlen müssen? Was 2026 gilt!

Reichen die Rente, Leistungen der Pflegeversicherung und das vorhandene Vermögen nicht aus, um die Kosten eines Pflegeheims zu decken, kann das Sozialamt im Rahmen der Hilfe zur Pflege einspringen. Für erwachsene Kinder bedeutet das jedoch nicht automatisch, dass sie sich an den Heimkosten beteiligen müssen. Ein Unterhaltsrückgriff kommt grundsätzlich erst in Betracht, wenn ihr jährliches Gesamteinkommen mehr als 100.000 Euro beträgt. Doch auch bei Überschreiten dieser Grenze entsteht keine pauschale Zahlungspflicht: Das Sozialamt muss die persönlichen und finanziellen Verhältnisse im Einzelfall prüfen, bevor es Elternunterhalt verlangen kann. Der Bundesgerichtshof hat zuletzt erneut hervorgehoben, wie wichtig diese individuelle Bewertung ist.

Rente selbst berechnen: 45 Rentenpunkte sind magisch

Das ist Standard 2026 bei der Rente: 1913,40 Euro mit 45 Entgeltpunkten – aber leider nicht der Durchschnitt

45 Rentenpunkte entsprechen seit Juli 2026 einer gesetzlichen Standardrente von 1.913,40 Euro brutto monatlich. Dieser Betrag ist jedoch kein Automatismus nach 45 Berufsjahren: Er setzt voraus, dass Versicherte in jedem dieser Jahre ungefähr den jeweiligen Durchschnittsverdienst aller Beschäftigten erreicht haben. Teilzeit, Phasen mit geringerem Einkommen, Arbeitslosigkeit oder vorzeitiger Rentenbeginn mit Abschlägen können den späteren Zahlbetrag deutlich verändern. Der Beitrag zeigt verständlich, wie die Rentenformel funktioniert, warum 45 Jahre Arbeit nicht zwingend 45 Rentenpunkte bedeuten und wie Sie Ihre persönliche Rentenhöhe realistisch berechnen.

Versorgungsausgleich: wann ein Verzicht sinnvoll ist

Versorgungsausgleich bei Scheidung: Wann ein Verzicht auf den Ausgleich der Rente sinnvoll sein kann

Ein Verzicht auf den Versorgungsausgleich kann bei einer kurzen Ehe, ähnlich hohen Rentenanwartschaften oder einem nachvollziehbar gleichwertigen Vermögensausgleich sinnvoll sein. Die Entscheidung ist jedoch risikoreich, wenn Kindererziehung, Teilzeit, Pflege oder erhebliche Unterschiede bei Betriebsrente und gesetzlicher Rente eine Rolle spielen. Ehepartner können den Versorgungsausgleich zwar vertraglich ausschließen oder begrenzen, doch die Vereinbarung muss formwirksam sein und einer gerichtlichen Inhaltskontrolle standhalten.

Wohngeld Kürzungen 2027 für Millionen

Wohngeld Kürzung 2027: Diese Haushalte verlieren den Mietzuschuss komplett

Ihr Wohngeldbescheid sieht heute noch gut aus – doch bei der nächsten Verlängerung könnte alles anders sein. Das Bauministerium plant eine neue Berechnungsformel, eine halbierte Heizpauschale und eine gestrichene Erhöhung. Die Folge: Ein Drittel aller Haushalte verliert den Zuschuss komplett, viele Familien und Rentner müssen sich neu orientieren. Erfahren Sie, ob und wann es Sie trifft – und was Sie jetzt tun können, um nicht plötzlich ohne Hilfe dazustehen.

Grundsicherung: Keine neue Karenzzeit bei Geburt

Übernahme der Miete bei Grundsicherung: Geburt lässt Karenzzeit nicht neu beginnen – Urteil!

Die Geburt eines Kindes führt nicht automatisch zu einer neuen Karenzzeit bei den Unterkunftskosten im Bürgergeld. Das LSG Berlin-Brandenburg entschied: Zieht eine Familie nach abgelehnter Zusicherung in eine unangemessen teure Wohnung, darf das Jobcenter die Miete auf den angemessenen Betrag begrenzen. Der Familienzuwachs kann zwar den örtlichen Mietrahmen erhöhen, schafft aber kein neues Jahr mit voller Kostenübernahme. Betroffene sollten die Zusicherung unbedingt vor dem Mietvertrag schriftlich beantragen.

Angehörige pflege erhöht die eigene Rente - unabhängig vom Pflegegeld

Angehörige pflegen: So kann Ihre Rente steigen – auch ohne Pflegegeld

Wer Angehörige zu Hause pflegt, kann unter bestimmten Voraussetzungen zusätzliche Rentenansprüche erwerben. Die Pflegekasse zahlt dann Beiträge direkt an die gesetzliche Rentenversicherung – unabhängig davon, ob die Pflegeperson selbst Pflegegeld erhält. Voraussetzung sind insbesondere mindestens Pflegegrad 2, zehn Stunden Pflege pro Woche an wenigstens zwei Tagen und eine Erwerbstätigkeit von höchstens 30 Wochenstunden. Auch Altersrentner können mit einer Teilrente weiterhin von Pflegebeiträgen profitieren.

Nullrunde beim Grundsicherungsgeld 2027 wahrscheinlich

Nullrunde bei neuer Grundsicherung 2027 scheint immer wahrscheinlicher

Für Millionen Leistungsberechtigte in der Grundsicherung bleibt vorerst unklar, ob die Regelbedarfe zum Jahr 2027 angehoben werden. Der Regierungsentwurf zum Haushaltsbegleitgesetz 2027 sieht vor, den bislang vorgesehenen zusätzlichen Ausgleich für Preisentwicklungen aus der jährlichen Fortschreibung zu entfernen. Damit steigt die Möglichkeit, dass alleinstehende Erwachsene weiterhin lediglich 563 Euro im Monat erhalten. Eine endgültige Entscheidung gibt es jedoch noch nicht: Maßgeblich werden die neue Regelbedarfsermittlung auf Grundlage der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 sowie der weitere Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens sein.