News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Rente durch Pflege erhöhen: ab 2027 nicht mehr im Rentenalter

Ab 2027: Rentner können ihre eigene Rente nicht mehr durch Pflege von Angehörigen erhöhen

Ab dem 1. Januar 2027 soll für pflegende Rentner eine bisherige Möglichkeit entfallen, zusätzliche Rentenpunkte zu erwerben. Nach Erreichen der Regelaltersgrenze würden voraussichtlich auch dann keine Rentenbeiträge mehr für die Pflege gezahlt, wenn Sie eine Teilrente beziehen. Vor dieser Altersgrenze soll die rentenrechtliche Absicherung von Pflegepersonen grundsätzlich erhalten bleiben. Die zunächst vorgesehene pauschale Kürzung der Rentenbeiträge für Pflegepersonen ist dagegen nicht mehr im Kabinettsentwurf enthalten.

Schwerbehinderung: Neue Regeln zu Teilhabe, Gesamt‑GdB, Heilungsbewährung und Psyche

Schwerbehinderung: Teilhabe, Gesamt‑GdB und Heilungsbewährung 2026 neu geregelt

2026 kann für viele Menschen mit Schwerbehinderung ein entscheidendes Jahr werden: Neue GdB-Regeln können beeinflussen, ob der Schwerbehindertenstatus und damit verbundene Nachteilsausgleiche erhalten bleiben. Je nach individueller Situation können sich daraus Chancen, aber auch Risiken ergeben. Besonders bei einem Antrag auf Neufeststellung ist es deshalb wichtig, mögliche Auswirkungen auf den bisherigen Grad der Behinderung im Blick zu behalten. Wer die Änderungen kennt und seine gesundheitlichen Einschränkungen nachvollziehbar dokumentiert, kann die eigene Situation besser einschätzen und eine Entscheidung über das weitere Vorgehen treffen.

Rentenreform 2027: Merz nennt Termin

Rentenreform: Merz setzt auf Frühjahr 2027 – Verunsicherung hinsichtlich der Rente bleibt bestehen!

Bundeskanzler Friedrich Merz hofft auf einen Abschluss des Reformpakets im Frühjahr 2027 statt bis Weihnachten 2026. Besonders umstritten bleibt die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren. Bis entsprechende gesetzliche Änderungen in Kraft treten, gilt das bisherige Rentenrecht. Welche Jahrgänge betroffen wären und welche Ausnahmen gelten könnten, ist noch offen.

Neue Sozialversicherungsrechengrößen 2027 beschlossen

Sozialabgaben 2027: neue Rechengrößen beschlossen – Wer bei gleichem Gehalt mehr zahlen muss

Das Bundeskabinett hat höhere Sozialversicherungsgrenzen für 2027 beschlossen; der Bundesrat muss noch zustimmen. In der Kranken- und Pflegeversicherung soll die Beitragsbemessungsgrenze auf 6.375 Euro monatlich steigen, in der allgemeinen Renten- und Arbeitslosenversicherung auf 8.850 Euro. Liegt Ihr beitragspflichtiges Gehalt über den bisherigen Grenzen, kann bei unverändertem Brutto weniger netto bleiben. Die höheren Grenzen allein belasten dagegen nicht alle Beschäftigten zusätzlich.

Früher in Rente gehen immer teurer: Tabelle

Früher in Rente zu gehen wird immer teurer – das sind die Abschläge 2026 – Tabelle!

Wer 1963 geboren ist und 2026 mit 63 Jahren die Altersrente für langjährig Versicherte beginnt, muss dauerhaft 13,8 Prozent Abschlag hinnehmen. Der monatliche Kürzungssatz bleibt bei 0,3 Prozent, doch die steigende Altersgrenze erhöht den Gesamtabzug. Bei 1.800 Euro Bruttorente vor Abschlag bedeutet das monatlich 248,40 Euro weniger. Nach 45 anrechenbaren Versicherungsjahren kann ein späterer vorgezogener Beginn ohne Abschläge möglich sein.

Urteil: Rente wegen Erwerbsminderung abgelehnt

Die 3 bzw. 6 Stunden Regel bei der EM Rente: Gericht und Rentenversicherung prüfen 2026 streng!

Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Hamburg aus dem Jahr 2026 begründen auch erhebliche Rückenprobleme, psychische Erkrankungen und Herzbeschwerden keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente, wenn Versicherte weiterhin mindestens sechs Stunden täglich leichte Arbeiten ausüben können. Das Urteil verdeutlicht die Bedeutung der 6-Stunden-Regel nach § 43 SGB VI: Entscheidend sind nicht die Diagnosen allein, sondern die nachgewiesenen Auswirkungen der Erkrankungen auf das tägliche Leistungsvermögen.

Tabelle: so soll das Rentenalter steigen

Renteneintrittalter der Zukuft als Tabelle: Dann kann man in Rente gehen – Empfehlung Rentenkommission?

Die Rentenkommission 2026 schlägt vor, die gesetzliche Altersgrenze künftig enger an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Langfristig strebt sie ein Verhältnis von etwa 40 Jahren Erwerbstätigkeit zu rund 20 Jahren Rentenbezug an. Für besonders langjährig Versicherte könnte die frühestmögliche Altersgrenze für eine abschlagsfreie Rente zunächst stufenweise von 63 auf 64 Jahre angehoben werden. Anschließend soll sie sich parallel zur Regelaltersgrenze entwickeln. Zur Prüfung steht außerdem, ob 45 Versicherungsjahre weiterhin einen Anspruch auf einen vorgezogenen Rentenbeginn ohne Abschläge begründen sollen. Künftig könnte stärker ins Gewicht fallen, ob Versicherte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, weiterzuarbeiten.

Inflation bei fast 3 Prozent - was das für Grundsicherung, Bürgergeld und Rente bedeutet

Energiepreise kletter 2026 weiter: Reichen Rente und 563 € Grundsicherung noch zum Leben?

Der Iran-Krieg hat die Inflation in Deutschland im Oktober 2026 auf mehr als 3 Prozent steigen lassen. Vor allem Heizenergie und Kraftstoffe sind deutlich teurer geworden. Für Rentner und Menschen, die Grundsicherung beziehen, bleibt dadurch weniger Geld für andere Ausgaben. Der Artikel zeigt, wie sich die Preissteigerungen auf diese Gruppen auswirken und welche sozialrechtlichen Hilfen zur Entlastung infrage kommen.

Pflegegeld - Kasse zahlt keine Rentenbeiträge mehr: Wann pflegende Angehörige leer ausgehen

Vorsicht Stundenaufstockung: Pflegekasse zahlt dann keine Rentenbeiträge für pflegende Angehörige mehr

Wer Angehörige pflegt und gleichzeitig berufstätig ist, kann schon durch eine geringe Aufstockung der Arbeitszeit den Anspruch auf Rentenbeiträge aus der Pflege vollständig verlieren. Damit fallen auch die zusätzlichen Rentenpunkte weg, die die Pflegearbeit für die spätere Altersversorgung bringen könnte. Nun plant der Gesetzgeber eine weitere Kürzung – mit möglichen Folgen für Menschen, die Beruf und Angehörigenpflege miteinander vereinbaren.

Eingliederungshilfe: Ihr Bescheid läuft aus – obwohl sich nichts geändert hat

Eingliederungshilfe: was, wenn der Bescheid ausläuft, sich aber gar nichts geändert hat

Ihr Bescheid über Assistenzleistungen läuft aus, obwohl Ihr Unterstützungsbedarf unverändert besteht? Eine solche Befristung kann für Betroffene erhebliche Unsicherheit bedeuten. Gerichte beanstanden diese Praxis seit Jahren als rechtswidrig – zuletzt das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Anfang 2026. - Welche Rechte Sie haben und wie Sie gegen die Befristung vorgehen können.

Bundessozialgericht: Arbeitslosmeldung in Papierform reicht, wenn BA Fehler begeht

Arbeitslosengeld: Bundessozialgericht schützt Antragsteller bei fehlendem Behördenhinweis! – Aktuelles Urteil!

Das Bundessozialgericht stärkt Arbeitslose, die wegen eines fehlenden Behördenhinweises Nachteile erleiden. Im entschiedenen Fall muss eine schriftliche, nicht formgerechte Arbeitslosmeldung rückwirkend als wirksam behandelt werden. Eine allgemeine Arbeitslosmeldung per Brief hat das Gericht damit nicht zugelassen. Ob die Klägerin früher Arbeitslosengeld erhält, muss das Landessozialgericht noch klären.

Schwerbehinderung: Zwischen Krankengeld und EM-Rente - Diese Leistung verhindert die Lücke

Krankengeld und anschließend Erwerbsminderungsrente: so schließt die Nahtlosigkeitsregelung die mögliche Lücke. Wie das funktioniert!

Wenn das Krankengeld nach 78 Wochen endet und die Rentenversicherung noch nicht über die Erwerbsminderung entschieden hat, droht vielen Erkrankten eine finanzielle Lücke. Die Nahtlosigkeitsregelung nach § 145 SGB III kann diese Zeit überbrücken. Entscheidend ist, die Voraussetzungen zu erfüllen und im Beratungsgespräch Fehler zu vermeiden, die den Anspruch gefährden könnten.

Ältere Frau in gestreiftem Pullover sitzt nachdenklich im Zimmer – Thema Rente und mögliche Hürden beim Ruhestand

24-Monatsregel – inwiefern kann sie die Frührente ohne Abschläge gefährden? Wer kann betroffen sein?

Viele Beschäftigte planen fest mit der abschlagsfreien Altersrente nach 45 Versicherungsjahren. Kurz vor dem Rentenbeginn kann jedoch ein häufig unterschätztes Risiko entstehen: Zeiten mit Arbeitslosengeld I werden nicht immer auf die erforderliche Wartezeit angerechnet. Besonders relevant ist die sogenannte 24-Monatsregel. Der Beitrag erklärt, wann dadurch wichtige Versicherungsmonate fehlen können und wie sich typische Fallstricke vermeiden lassen.

Urteil: Minischwein darf nicht im 4. Stock einer Mietwohnung in Berlin gehalten werden

Kein Urteil gegen Mieter oder Vermieter, sondern für das Mini-Schwein – darf nicht im 4. Stock wohnen!

Ein Schwein darf nicht dauerhaft in einer Wohnung im vierten Stock eines Berliner Altbaus leben. Das Verwaltungsgericht Berlin bewertete die Einzelhaltung ohne Auslauf sowie ohne Wühl- und Suhlmöglichkeiten als Verstoß gegen das **Tierschutzgesetz**. Auch für Minischweine gelten nach Auffassung des Gerichts grundsätzlich die gleichen Anforderungen an die Haltung wie für andere Hausschweine. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Rentenerhöhung 2027 - Höhe fraglich, wer leer ausgeht aber nicht

Erhöhung der Rente 2027 nicht der Höhe, aber dem Grunde nach fix. Viele Rentner gehen jedoch leer aus!

Wie hoch die Rentenerhöhung 2027 ausfällt, steht noch nicht fest; im Raum steht eine Prognose von 4,4 Prozent. Viele Rentner könnten ab Juli mehr Rente erhalten. Bei anderen könnte das Plus durch die Anrechnung auf die Grundsicherung oder besondere Rentenregelungen ganz oder teilweise aufgezehrt werden. Erfahren Sie, welche Gruppen betroffen sein können und was Sie in Ihrer Rentenanpassungsmitteilung 2027 prüfen sollten.

Mit 63 und Abschlägen in Rente - Entscheidung bereut

Rente mit 63: Warum Sophie ihre Entscheidung bereut

Sophie geht mit 63 Jahren in Rente und unterschätzt die dauerhaften finanziellen Folgen. Für ihren Geburtsjahrgang 1963 beträgt der Abschlag bei diesem Rentenbeginn 13,8 Prozent. Auch 45 Versicherungsjahre ermöglichen keine abschlagsfreie Rente mit genau 63. Der Artikel erklärt die Altersgrenzen, den ausgeschlossenen Rentenwechsel und Möglichkeiten, die finanziellen Folgen abzufedern.

Witwenrente oder Rentensplitting

Witwenrente vor Abschaffung? Pläne zum sog. Rentensplitting für Eheleute hat negative Auswirkungen

Die Rentenkommission schlägt vor, die klassische Witwen- und Witwerrente durch ein verpflichtendes Rentensplitting zu ersetzen. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht, weshalb die Hinterbliebenenrente beim Tod eines Partners häufig eine deutlich stärkere finanzielle Absicherung bietet – und wann Splitting dennoch vorteilhaft sein kann. Der Artikel erläutert außerdem die geltenden rechtlichen Grundlagen und zeigt, worauf Sie als Paar achten sollten, bevor Sie sich freiwillig für ein Rentensplitting entscheiden.

Weniger Netto 2027: Sozialversicherungsbeiträge steigen

Sozialbeiträge 2027: Welche Gruppe rund 102 Euro mehr zahlen soll!

Höhere Beitragsbemessungsgrenzen sollen 2027 für bestimmte Beschäftigte zu höheren Sozialbeiträgen führen. In einer Modellrechnung zahlen gesetzlich versicherte Gutverdiener rund 102 Euro monatlich zusätzlich, sofern auch die vorgesehenen Änderungen der Pflegeversicherung umgesetzt werden. Kinderlose könnten durch einen höheren Pflegezuschlag zusätzlich belastet werden. Für bereits Privatversicherte sind besondere Einkommensgrenzen zu beachten.

Mietdeckel beim Grundsicherungsgeld

Neue Grundsicherung: So hart wirkt der Mietdeckel seit Juli 2026 auf Leistungsbezieher

Ab dem 1. Juli 2026 übernimmt das Jobcenter beim neuen Grundsicherungsgeld Ihre Miete höchstens bis zum 1,5-Fachen der geltenden Angemessenheitsgrenze – auch während der Karenzzeit. Der Artikel erläutert, wie dieser Mietdeckel wirkt, welche Haushalte besonders betroffen sind und welche Schritte Sie bei zu hohen Wohnkosten unternehmen sollten.

Krankgeschrieben und gekündigt - Urteil hebt Kündigung auf

Krank bis zum Jobwechsel: fristlose Kündigung nicht rechtens – Urteil!

Eine Pflegefachkraft war bis zum Ende ihres Arbeitsverhältnisses krankgeschrieben und begann am nächsten Tag eine neue Stelle. Ihr bisheriger Arbeitgeber warf ihr eine vorgetäuschte Erkrankung vor und kündigte fristlos. Das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein erklärte die Kündigung für unwirksam. Entscheidend waren die konkreten Umstände und der fehlende Nachweis einer Täuschung.

Nebenkostenabrechnung oft fehlerhaft

Mietrecht: Nebenkosten Abrechnung für 2026 in vollem Gange: das dürfen Vermieter nicht mehr abrechnen!

Auch 2026 stellen viele Vermieter noch Mietnebenkosten für 2026 in Rechnung, die sie nicht oder nicht vollständig auf Mieter umlegen dürfen – etwa Kabelgebühren, CO₂-Kosten ohne Berücksichtigung des Vermieteranteils oder Verwaltungskosten. Der Artikel zeigt, welche Posten Sie in Ihrer Nebenkostenabrechnung prüfen sollten und welche Fristen für Einwendungen und Verjährung gelten. Wer die Abrechnung systematisch kontrolliert, kann unter Umständen erhebliche Beträge zurückfordern. Gerade für Haushalte mit geringem Einkommen kann das eine wichtige finanzielle Entlastung sein.