News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Mietkaution erst nach Nebenkostenabrechnung zurück?

Vermieter will Mietkaution erst im nächsten Jahr nach Nebenkostenabrechnung herausgeben – rechtens?

Nach dem Auszug verweist der Vermieter auf die nächste Nebenkostenabrechnung und will die Mietkaution erst im Folgejahr auszahlen. Das kann zulässig sein – aber nur unter klaren Voraussetzungen. Der Vermieter darf bei einer erwarteten Nachzahlung lediglich einen angemessenen Teil der Kaution zurückbehalten. Mieter können die Auszahlung des nicht benötigten Betrags und eine nachvollziehbare Abrechnung verlangen.

Rheuma als Schwerbehinderung mit GdB 50?

Rheuma als Grund für einen GdB 30, 40 oder 50 (Schwerbehinderung)? Wann möglich?

Rheuma führt selten zu einem Schwerbehindertenausweis.Beim GdB 30, 40 oder 50 geht es um dauerhafte Funktionsverluste, Krankheitsaktivität und die Frage, ob eine wirksame Therapie die Beschwerden ausreichend lindern kann. Zwei Urteile erklären, warum selbst eine hochentzündliche Rheuma nicht zwingend GdB 50 mit sich bringt. - Welche Nachweise sind für einen Erfolg des Antrags entscheidend?

Minijob und Rente 2028: Beiträge zur Pflegeversicherung

Rente und Minijob 2028: Was hinsichtlich Pflegebeiträgen geplant ist

Ab 2028 sollen auf Minijobs erstmals Beiträge zur Pflegeversicherung erhoben werden. Für Rentner ist entscheidend: Nach dem aktuellen Regierungsentwurf soll es sich um einen Arbeitgeberbeitrag handeln, nicht um einen direkten Abzug vom Lohn. Die Regelung ist aber noch nicht beschlossen. Was Rentner jetzt über Hinzuverdienst, Rentenversicherung und Planung wissen sollten.

Welche Hobbies haben Rentner?

Rentner Hobbies 2026: Aktiv, digital und zusammen in der Rente

Der Ruhestand ist 2026 vielfältiger denn je: Viele Seniorinnen und Senioren gestalten ihren Alltag aktiv, bewegen sich regelmäßig, nutzen digitale Angebote, verwirklichen kreative Ideen und unternehmen etwas gemeinsam mit anderen. Spaziergruppen, Garteninitiativen, Sprachkurse, Smartphone-Fotografie oder ehrenamtliches Engagement sorgen für Struktur, fördern Begegnungen und können das persönliche Wohlbefinden verbessern. Aktuelle Erhebungen zeigen zudem, dass ältere Menschen das Internet und soziale Netzwerke heute deutlich häufiger verwenden als noch vor einigen Jahren.

Minijob und Rente gefährdet Familienkrankenversicherung

Minijob neben Rente: So kann die Familienversicherung rückwirkend enden – mit Nachzahlungspflicht!

Ein Minijob neben der Rente kann für familienversicherte Personen teuer werden. Das LSG Hamburg bestätigte, dass die Krankenkasse die kostenlose Familienversicherung rückwirkend beenden darf, wenn Rente und Nebenverdienst zusammen die Einkommensgrenze überschreiten. Betroffene sollten ihren Minijob deshalb unverzüglich der Krankenkasse melden und das regelmäßige Gesamteinkommen prüfen. Für 2026 gelten 565 Euro allgemein und 603 Euro bei einem Minijob als wichtige Orientierungswerte.

Pflegebescheid kommt zu spät - 70 Euro Verzugsgeld

70 Euro pro Woche ganz augomatisch, wenn die Pflegekasse den Bescheid zu spät erlässt

Wer einen Pflegegrad beantragt, muss grundsätzlich nicht unbegrenzt auf die Entscheidung warten: Die Pflegekasse soll den Bescheid innerhalb von 25 Arbeitstagen erteilen. Verzögert sich die Entscheidung, stehen Betroffenen 70 Euro für jede begonnene Woche der Verspätung zu. Seit dem 1. Januar 2026 muss die Pflegekasse diese Entschädigung grundsätzlich automatisch auszahlen – ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich. Welche Ausnahmen gelten, wann der Anspruch entfällt und wie Sie reagieren können, wenn die Zahlung dennoch ausbleibt.

Schwerbehinderung: Merkzeichen G bei Übergewicht

Urteil Bundessozialgerich: Anspruch auf Merkzeichen G bei Übergewicht – neue Regeln

Ein Mann aus Niedersachsen kämpfte über Jahre um das Merkzeichen G, doch sein starkes Übergewicht wurde von den Behörden zunächst nicht als ausreichender Grund anerkannt. Das Bundessozialgericht hat nun klargestellt: Schwere Adipositas kann im Zusammenspiel mit weiteren Erkrankungen eine erhebliche Gehbehinderung begründen – und eröffnet Betroffenen damit neue Möglichkeiten.

Stark armutsgefährdet: Alleinerziehende

Alleinerziehende mit KIndern tragen doppelt hohes Armutsrisiko: weitere Kürzugen drohen!

Alleinerziehende sind besonders häufig von Armut bedroht: Rund 28,9 Prozent der Menschen in Ein-Eltern-Haushalten gelten als armutsgefährdet, bei Paarfamilien liegt der Anteil bei etwa 12 Prozent. Millionen Kinder wachsen mit nur einem Elternteil auf und erleben finanzielle Einschränkungen unmittelbar. Niedrige Einkommen, die oft allein getragene Sorgearbeit und ausbleibender oder unzureichender Unterhalt erhöhen das Risiko, dass Geld für Miete, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe fehlt.

Lebenslange Abschläge bei Rente mit Schwerbehinderung

Mit Schwerbehinderung in Rente: Warum Abschläge Sie ihr Leben lang begleiten

Menschen mit Schwerbehinderung können unter bestimmten Voraussetzungen früher in Altersrente gehen. Wer die maßgebliche Altersgrenze nicht erreicht, muss jedoch meist dauerhafte Rentenabschläge hinnehmen. Der Artikel zeigt, wie die Kürzungen berechnet werden, für wen sie gelten und welche Optionen Sie vor dem Rentenantrag prüfen sollten.

Härtefallregelung bei Zahnersatz

Härtefall bei Zahnersatz – Kassen zahlen die Regelversorgung komplett: Grundsicherung, BAfög, Wohngeld, Kinderzuschlag?

Bei geringem Einkommen kann die gesetzliche Krankenkasse Zahnersatz vollständig bezahlen – allerdings nur in Höhe der Regelversorgung. Wer Grundsicherung bezieht, erfüllt die Härtefallvoraussetzungen in der Regel unmittelbar. Wohngeld und Kinderzuschlag führen nicht automatisch zum Anspruch, können aber bei Unterschreiten der Einkommensgrenzen dennoch zur vollständigen Kostenübernahme führen. Für Alleinstehende beträgt die Härtefallgrenze 2026 monatlich 1.582 Euro brutto.

Verhinderungspflege 2027 - die Reform

Verhinderungspflege 2027: Was der Regierungsplan für Familien bedeutet

Die Bundesregierung plant eine umfassende Neuordnung der Pflegeleistungen ab 2027. Die Verhinderungspflege soll nicht ersatzlos verschwinden, könnte aber ihren bisherigen Status als eigenständige Leistung verlieren. Der gemeinsame Jahresbetrag von bis zu 3.539 Euro für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege steht auf dem Prüfstand. Was pflegende Angehörige jetzt wissen und für 2026 beachten sollten.