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News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Soziales, Familie und Finanzen – aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Pflegegrad 1: 131 Euro fallen weg - keine Haushaltshilfe mehr!

Hart für die kleine Rente: Pflegereform will Pflegegrad 1 und Haushaltshilfe ändern!

Die Pflegereform trifft Pflegegrad 1 hart: Der Entlastungsbetrag von 131 Euro monatlich soll für Neufälle entfallen. Im Gegenzug plant die Bundesregierung mehr Prävention, Gesundheitschecks ab 60 und eine neue Pflegebegleitung für Pflegebedürftige zu Hause. Ob das die wegfallende Haushaltshilfe im Alltag wirklich ausgleicht, ist umstritten.

Neiddebatte: Beamte bekommen mehr Geld als Rentner

Rente oder Pension: Warum Beamte im Alter deutlich mehr Geld bekommen

Renten und Pensionen unterscheiden sich massiv – bei Anspruch, Berechnung und Höhe. Während viele Rentner mit knapp über 1.000 Euro auskommen müssen, liegen durchschnittliche Beamtenpensionen deutlich über 3.000 Euro im Monat. Gutachten warnen jedoch, dass ein direkter Leistungsvergleich nur eingeschränkt möglich ist. Für Ihre Vorsorge bleibt entscheidend, welches System für Sie gilt und wie Sie zusätzlich vorsorgen.

Höherer Freibetrag für die Rente in der Grundsicherung

Neuer Renten-Freibetrag bei Grundsicherung im Alter: Wer eingezahlt hat, soll mehr behalten!

Die Rentenkommission will, dass sich Beitragsjahre in der gesetzlichen Rente stärker auszahlen. Vorgesehen ist ein zusätzlicher Freibetrag für gesetzliche Renten auch für Menschen ohne Grundrentenanspruch. Damit sollen Bezieher von Grundsicherung im Alter, die lange eingezahlt haben, mehr Geld zur Verfügung haben als Personen ohne Beitragsbiografie. Noch ist das aber nur eine Empfehlung im Rahmen der Sozialstaatsreform.

Rentenkommission will EM-Rente neu gestalten

Erwerbsminderungsrente wird überarbeitet: Neue Vorschläge schützen bald Gesundheit und Job

Die Rentenkommission will die Erwerbsminderungsrente grundlegend modernisieren. Vorgesehen sind ein Gesundheits-Check ab 45, ein ausgeweitetes Fallmanagement, ein längerer Wiedereingliederungsversuch und ein vereinfachter Rentenzugang für rentennahe Jahrgänge. Noch handelt es sich um Empfehlungen – jetzt ist die Bundesregierung am Zug.

Familienversicherung wird ab 2028 teuer

Familienversicherung neu geregelt: Wer ab 2028 für den Partner zahlen muss

Der Bundestag hat die GKV-Reform beschlossen: Ab 2028 wird die bisher kostenlose Familienversicherung für viele Ehe- und Lebenspartner eingeschränkt. Für mitversicherte Erwachsene fällt dann ein Zuschlag von 2,5 Prozent auf das Einkommen des gesetzlich Versicherten an – Kinder bleiben weiterhin beitragsfrei familienversichert. Ausnahmen gelten u. a. für Eltern mit Kindern bis 12, pflegende Angehörige, Erwerbsgeminderte, Menschen im Regelrentenalter und Grundsicherungsbeziehende.

Protest gegen Kürzung von Unterhaltsvorschuss

„Finger weg vom Unterhaltsvorschuss“ – Für soziales Leben e.V. protestiert gegen Kürzungspläne

Die Bundesregierung diskutiert Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss – es ist eine Altersgrenze von 15 Jahren im Gespräch. Für soziales Leben e.V. und andere Initiativen protestieren dagegen und warnen: Leidtragende wären Kinder und Alleinerziehende, die schon heute ein hohes Armutsrisiko tragen. Bundesweit könnten bis zu 1 Million Kinder ihren Anspruch verlieren.

Tabelle: so soll das Rentenalter steigen

Große Tabelle zum Einstieg in die Rente: So soll die Altersgrenze weiter steigen (Rentenkommission)

Die Rentenkommission 2026 schlägt vor, das Renteneintrittsalter künftig an die Lebenserwartung zu koppeln – Ziel ist ein Verhältnis von etwa 40 Arbeits- zu 20 Rentenjahren. Für langjährig Versicherte soll die Altersgrenze von 63 auf 64 Jahre steigen, danach parallel zur allgemeinen Altersgrenze mitwachsen. Die Abschlagsfreiheit allein nach 45 Beitragsjahren steht zur Disposition; Frühverrentung soll stärker vom Gesundheitsstatus abhängen.

Grundsicherungsgeld Weiterbewilligungsantrag

Grundsicherung ab Juli 2026: So stellen Sie den Folgeantrag richtig

Ab Juli 2026 ersetzt das Grundsicherungsgeld schrittweise das Bürgergeld, gleichzeitig laufen viele Bewilligungszeiträume aus. Wer weiter Leistungen vom Jobcenter oder Sozialamt braucht, muss seinen Folgeantrag rechtzeitig stellen – jetzt unter verschärften Regeln zu Vermögen, Unterkunftskosten und Mitwirkungspflichten.

Schwerbehinderung und Schlafapnoe - neues Urteil

BSG kippt Urteil: Schlafapnoe-Patient muss um Schwerbehinderung neu kämpfen

Ein Mann mit Schlafapnoe wollte seinen Grad der Behinderung auf 50 anheben lassen – die Maskenbeatmung vertrug er nicht. Das Bundessozialgericht kippte nun das Urteil der Vorinstanz und stellte hohe Hürden auf. Was das für alle bedeutet, die wegen Schlafapnoe einen höheren GdB anstreben.

Abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren: Online Petition

Abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren: Petition gegen das Aus gestartet

Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte erlaubt bislang einen abschlagsfreien Rentenbeginn nach 45 Beitragsjahren – zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze. Rentenkommission und Alterssicherungskommission empfehlen, diese Rentenart abzuschaffen und nur noch gesundheitlich begründete Ausnahmen zuzulassen. Dagegen richtet sich eine neue Online-Petition, die den Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren und einen umfassenden Vertrauensschutz für rentennahe Jahrgänge fordert.

Online Ein-Klick-Steueerklärung für Rentner

Online Ein-Klick-Steuererklärung: So einfach wird die Steuer für Rentner

Ab Juli 2026 können viele Rentner ihre Einkommensteuererklärung per App mit nur einem Klick ans Finanzamt schicken. Die neue Ein-Klick-Funktion von MeinELSTER+ erstellt einen fertigen Steuervorschlag aus vorhandenen elektronischen Daten, den Sie nur noch prüfen und bestätigen müssen. Parallel erleichtert einfachELSTER schon länger die Steuererklärung für Ruheständler.

Meldepflichten bei der Witwenrente

Meldepflicht bei der Witwenrente: wann Hinterbliebene was tun müssen!

Witwen- und Witwerrenten werden nicht automatisch gezahlt, sondern müssen innerhalb von 12 Monaten nach dem Todesfall aktiv beantragt werden. Zudem gelten strenge Meldepflichten: Sobald eigenes Einkommen oder eine eigene Rente hinzukommt, muss dies der Deutschen Rentenversicherung gemeldet werden. Wer das versäumt, riskiert hohe Rückforderungen – selbst nach vielen Jahren.

Urteil: Schwerbehinderung aberkannt – Schwerbehindertenausweis bleibt trotzdem gültig

Amt setzt GdB herab – muss der Ausweis jetzt abgegeben werden?

Ein Bescheid vom Versorgungsamt setzt den Grad der Behinderung herab – und viele glauben, ihr Ausweis sei damit sofort ungültig. Ein Gerichtsbeschluss und eine dreimonatige Schutzfrist zeigen: So einfach ist es nicht. Seit 2026 kommt allerdings eine steuerliche Falle hinzu.

Schwerbehinderung-Reform: Gestrichene Beweisregel bleibt nach Anhörung das größte Streitthema

Bundestag streitet weiter: Wichtige Schutzregel im Behindertengesetz fehlt

Nach der Bundestagsanhörung ist klar: Der Streit um die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes geht weiter. Im Mittelpunkt steht eine Regel, die vor dem Kabinettsbeschluss verschwand – und die für Millionen Betroffene entscheidend wäre.

Inklusion 2026: Viele Arbeitgeber verfehlen die Schwerbehinderten‑Quote

Jeder vierte Betrieb beschäftigt keinen einzigen schwerbehinderten Menschen

Neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen: Fast jeder vierte Betrieb in Deutschland beschäftigt keinen einzigen schwerbehinderten Menschen – obwohl das Gesetz es verlangt. Wer die Quote verfehlt, zahlt seit 2025 bis zu 815 Euro pro Monat und unbesetztem Pflichtplatz.