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News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen – aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Rentenalter nach 2031: 67 Jahre sollen nur eine Zwischenstufe sein

Rentenalter nach 2031: 67 Jahre sollen nur eine Zwischenstufe sein

Wer nach 1964 geboren wurde, kennt sein Renteneintrittsalter schon nicht mehr genau: Eine Kommission will die Altersgrenze künftig automatisch an die Lebenserwartung koppeln – und die abschlagsfreie Frührente ganz streichen.

Rentenerhöhung 2027: Prognose, Tabelle, Termin

Rentenerhöhung 2027: große Tabelle auf Basis aktueller Prognose der Rentenversicherung

Die gesetzliche Rente könnte zum 1. Juli 2027 nach aktueller Prognose um 4,4 Prozent steigen. Eine neue Tabelle zeigt für Bruttorenten von 800 bis 2.500 Euro, wie hoch das monatliche Plus rechnerisch ausfallen kann. Bei 1.000 Euro wären das 44 Euro mehr im Monat. Doch die Zahl ist noch nicht beschlossen – und netto kann das Plus niedriger ausfallen.

Ehepartner im Pflegeheim: Sozialamt darf anderen Partner nicht auf Grundsicherung drücken

Ehepartner im Pflegeheim: Sozialamt darf Partner nicht auf Grundsicherung drücken – Urteil!!

Zieht ein Ehepartner dauerhaft ins Pflegeheim, darf das Sozialamt den zu Hause lebenden Partner nicht pauschal auf das Sozialhilfeniveau reduzieren. Bei der Hilfe zur Pflege müssen Einkommen, Wohnkosten, häusliche Ersparnisse und die bisherige Lebenssituation individuell geprüft werden. Auch das Unterhaltsrecht setzt Grenzen: Der Ehepartner muss leistungsfähig bleiben. Betroffene sollten Kostenbeitragsbescheide deshalb genau kontrollieren.

Familien mit Kindern im September 2026

Familien mit Kindern: Das ändert sich im September 2026 für sie

Im September 2026 müssen Familien beim Kindergeld mit keiner neuen Erhöhung rechnen: Es bleibt bei 259 Euro pro Kind. Gleichzeitig wirkt der neue Ganztagsanspruch für Erstklässler erstmals im Schulalltag und kann Eltern bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie entlasten. Geplante Kindergeld- und Steuerverbesserungen betreffen frühestens 2027 und sind noch nicht endgültig beschlossen.

Rente nach Ende der Haltelinie 2031

Ende der48-Prozent- Haltelinie bei der Rente in Sicht – doch was kommt dann?

Die 48-Prozent-Haltelinie schützt das Rentenniveau nur noch bis zur Rentenanpassung am 1. Juli 2031. Danach kann das Rentenniveau nach aktueller Rechtslage wieder sinken – ohne dass laufende Renten automatisch gekürzt werden. Der Rentenversicherungsbericht erwartet in einer Modellrechnung bis 2039 ein Sicherungsniveau von 46,3 Prozent. Für Beschäftigte und Rentner wird damit die Frage wichtiger, wie die Rente nach 2031 dauerhaft stabilisiert werden soll.

Minijob neben der Rente: Änderungen 2027

Minijob neben der Rente: diese Änderung 2027 hat das Bundeskabinett beschlossen

Das Bundeskabinett hat den Entwurf für das Einkommensteuerreformgesetz 2027 beschlossen. Damit soll die Pauschsteuer für Minijobs von 2 auf 5 Prozent steigen. Für Rentner mit Minijob wird entscheidend, ob der Arbeitgeber die höhere Steuer trägt oder sie vom Lohn abzieht. An der Möglichkeit, neben der Altersrente weiterzuarbeiten, ändert sich nichts.

Pflegefehler ohne Arzt: Wer haftet, wenn die Pflegekraft allein entscheidet?

BEEP-Gesetz: Warum Pflegedienste jetzt stärker in der Pflicht stehen

Eine entzündete Wunde, keine ärztliche Anordnung – und plötzlich die Frage, wer für den Fehler geradesteht. Seit die Pflegereform Pflegefachkräften mehr Eigenständigkeit gibt, hat sich auch die Antwort darauf grundlegend verändert.

Höhere Rente ab Januar 2027 möglich

Höhere Rente: neue Altersrente ab dem 1. 1. 2027 profitiert durch neue Regel zur Hochrechnung

Ab 1. Januar 2027 ändert sich die Berechnung neuer Altersrenten. Die Rentenversicherung soll fehlende Entgelte der letzten bis zu drei Monate automatisch hochrechnen und später zugunsten der Versicherten korrigieren, wenn das tatsächliche Einkommen höher war. Davon können Beschäftigte mit Gehaltserhöhung, Bonus oder Sonderzahlung kurz vor dem Rentenbeginn profitieren. Für bereits laufende Renten ist die Regelung keine zusätzliche Rentenerhöhung.

Sonderzuschlag zur Rente nach 45 Arbeitsjahren?

Sonderzuschlag zur Rente als Alternative zur Abschaffung der Rente mit 63?

Der IAB-Forscher Enzo Weber schlägt vor, die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren durch einen Sonderzuschlag für freiwilliges Weiterarbeiten zu ersetzen. Der Bonus soll lange Erwerbsbiografien weiterhin anerkennen, aber einen Anreiz gegen den frühen Rentenstart setzen. Beschlossen ist die Reform nicht: Die Rente nach 45 Versicherungsjahren gilt weiterhin. Nach geltendem Recht steigt die Rente bei einem Aufschub nach der Regelaltersgrenze bereits um 0,5 Prozent pro Monat.

Ermittelt das Jobcenter mittels KI? Bei Betrug?

KI gegen Betrug bei der neuen Grundsicherung? Rückfragen vom Jobcenter!

Viele Beziehende von Grundsicherungsgeld befürchten, das Jobcenter könne sie per KI als Betrugsfall einstufen. Tatsächlich gibt es einen gesetzlich geregelten automatisierten Datenabgleich, der etwa Beschäftigung und andere Sozialleistungen prüft. Eine Datenauffälligkeit ist aber kein Betrugsnachweis und ersetzt keine Prüfung durch Mitarbeitende. Was Betroffene bei Rückfragen, Anhörungen und Rückforderungen wissen müssen.

Mindestlohn in WfbM

Mindestlohn in WfbM: Arbeitsgericht Münster verhandelt Grundsatzfall

Das Arbeitsgericht Münster verhandelt über eine Klage auf Mindestlohn in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Ein langjährig Beschäftigter fordert die Differenz zwischen seinem Werkstattentgelt und 13,90 Euro Mindestlohn pro Stunde. Entscheidend ist, ob seine Tätigkeit rechtlich als Arbeitsverhältnis gilt oder das bisherige Entgeltsystem einer grundsätzlichen Prüfung standhält. Das Verfahren betrifft eine Debatte, die bundesweit rund 300.000 Werkstattbeschäftigte berührt.

Neue Grundsicherung - Anrechnung von Pflegegeld

Grundsicherungsgeld 2026: Wann Pflegegeld doch als Einkommen zählt

Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt und selbst auf Grundsicherung angewiesen ist, kennt die Sorge: Zählt das Pflegegeld jetzt als Einkommen? Die Antwort entscheidet über Hunderte Euro im Monat – und über die neue Grundsicherung gibt es dazu jetzt Klarheit.

P-Konto: Diese 7 Fehler kosten Schuldner bares Geld – und ab Juli steigt der Freibetrag

P-Konto: 1.590 Euro Freibetrag – diese sieben Fehler kosten bares Geld

Ein gepfändetes Konto ist gesperrt, das Existenzminimum aber gesetzlich geschützt – trotzdem bleibt für viele Betroffene weniger Geld übrig, als ihnen zustünde. Seit Juli gilt ein neuer Freibetrag von 1.590 Euro. Wer sieben typische Fehler beim P-Konto vermeidet, sichert sich, was ihm rechtlich zusteht.

Für Rentner im September 2026

September 2026: Diese Termine und Regeln sind für Rentner wichtig

Im September 2026 sollten Rentnerinnen und Rentner mehrere konkrete Fristen und Änderungen beachten. Besonders wichtig sind der Rentenzahltag am 30. September, der Lebensnachweis für angeschriebene Auslandsrentner und eine mögliche Steuer-Vorauszahlung am 10. September. Zudem dürfen Lohnsteuerhilfevereine bei Vermietungseinkünften umfassender beraten. Die diskutierte Rentenreform bleibt dagegen vorerst ein politischer Vorschlag und ist noch kein geltendes Gesetz.

In Rente im Dezember 2026 - Antrag im September 2026 stellen

Rente ab Dezember 2026? Warum Sie den Antrag schon jetzt im September stellen sollten!

Wer zum 1. Dezember 2026 in Altersrente gehen möchte, sollte den Rentenantrag bereits im September stellen. Die Deutsche Rentenversicherung empfiehlt etwa drei Monate Vorlauf, weil die Rente nicht automatisch gezahlt wird. Gesetzlich kann der Antrag bei erfüllten Voraussetzungen meist noch bis Ende März 2027 gestellt werden. Wer später beantragt, riskiert jedoch, dass die Rente erst ab dem Antragsmonat beginnt und frühere Zahlungen verloren gehen.

Deutschland: Rente wie in Schweden

Rente wie in Schweden – warum viele den Systemwechsel für Deutschland wollen

Schweden kombiniert die gesetzliche Umlagerente mit einer verpflichtenden Kapitalrente. Auch die Alterssicherungskommission empfiehlt für Deutschland einen ähnlichen zusätzlichen Baustein mit individuellen Kapitalkonten und zentraler Verwaltung. Eine schnelle Entlastung der Rentenkasse bringt das Modell nicht, könnte aber die Altersvorsorge langfristig breiter aufstellen. Entscheidend sind dabei soziale Absicherung, Kostenkontrolle und der Umgang mit Kapitalmarktrisiken.[

Grundsicherungsgeld: Frist versäumt, Pech gehabt

Neue Frist beim Grundsicherungsgeld: Wer Unterlagen zu spät abgibt, kann Geld verlieren

Zum 1. Juli 2026 gilt beim neuen Grundsicherungsgeld eine strenge Ausschlussfrist für Nachweise. Wer Unterlagen zu spät beim Jobcenter einreicht, kann Nachzahlungen dauerhaft verlieren – ohne zweite Chance. Der Artikel erklärt die neue Rechtslage, zeigt Risiken und gibt konkrete Tipps, wie Leistungsberechtigte ihre Ansprüche trotzdem sichern können.

Rente plus Grundsicherungsgeld ab dem 1. Juli 2026 möglich?

Neue Grundsicherung ab Juli 2026: Können Rentner ihre kleine Rente damit aufstocken?

Ab dem 1. Juli 2026 wird das Bürgergeld in „Grundsicherungsgeld“ umbenannt und im Jobcenter-Bereich neu ausgerichtet – für erwerbsfähige Menschen bleibt es die zentrale Existenzsicherungsleistung. Wer bereits eine niedrige Altersrente bezieht, kann hingegen weiterhin Grundsicherung im Alter nach dem SGB XII beantragen, die die Rente aufstockt, wenn Einkommen und Vermögen nicht ausreichen.

Rentenreform ohne Auswirkungen für laufende Renten

Auswirkungen der geplanten Reform der Rente auf bereits laufende Altersrenten? Kaum!

Die geplante Rentenreform soll bereits laufende Altersrenten nach derzeitigem Stand nicht pauschal kürzen oder neu berechnen. Für Bestandsrentner kann sich langfristig dennoch etwas ändern: Ab 2032 könnten Rentenerhöhungen langsamer ausfallen als die Löhne. Die Vorschläge der Alterssicherungskommission sind bisher jedoch noch kein geltendes Gesetz.