News zu Rente, Grundsicherung (ehem. Bürgergeld), Schwerbehinderung, Pflege, Soziales und Finanzen - aktuelle Nachrichten auf Bürger & Geld!

Lebenslange Abschläge bei Rente mit Schwerbehinderung

Mit Schwerbehinderung in Rente: Warum Abschläge Sie ihr Leben lang begleiten

Menschen mit Schwerbehinderung können unter bestimmten Voraussetzungen früher in Altersrente gehen. Wer die maßgebliche Altersgrenze nicht erreicht, muss jedoch meist dauerhafte Rentenabschläge hinnehmen. Der Artikel zeigt, wie die Kürzungen berechnet werden, für wen sie gelten und welche Optionen Sie vor dem Rentenantrag prüfen sollten.

Härtefallregelung bei Zahnersatz

Härtefall bei Zahnersatz – Kassen zahlen die Regelversorgung komplett: Grundsicherung, BAfög, Wohngeld, Kinderzuschlag?

Bei geringem Einkommen kann die gesetzliche Krankenkasse Zahnersatz vollständig bezahlen – allerdings nur in Höhe der Regelversorgung. Wer Grundsicherung bezieht, erfüllt die Härtefallvoraussetzungen in der Regel unmittelbar. Wohngeld und Kinderzuschlag führen nicht automatisch zum Anspruch, können aber bei Unterschreiten der Einkommensgrenzen dennoch zur vollständigen Kostenübernahme führen. Für Alleinstehende beträgt die Härtefallgrenze 2026 monatlich 1.582 Euro brutto.

Verhinderungspflege 2027 - die Reform

Verhinderungspflege 2027: Was der Regierungsplan für Familien bedeutet

Die Bundesregierung plant eine umfassende Neuordnung der Pflegeleistungen ab 2027. Die Verhinderungspflege soll nicht ersatzlos verschwinden, könnte aber ihren bisherigen Status als eigenständige Leistung verlieren. Der gemeinsame Jahresbetrag von bis zu 3.539 Euro für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege steht auf dem Prüfstand. Was pflegende Angehörige jetzt wissen und für 2026 beachten sollten.

Wer am 1. Januar 2027 in Rente gehen kann

Rente ab Januar 2027: Diese Geburtstage im Jahrgang sind entscheidend für den Rentenantrag

Zum 1. Januar 2027 können Versicherte über vier unterschiedliche Altersrenten in den Ruhestand starten. Ob Regelaltersrente, Rente nach 35 oder 45 Versicherungsjahren oder Altersrente bei Schwerbehinderung: Geburtstag, Versicherungszeiten und mögliche Abschläge entscheiden. Warum der Antrag bereits im Herbst 2026 vorbereitet werden sollte und welche Frist Rentenmonate sichern kann.

Stadt in Deutschland

Von welchen Städten und Gemeinden der Sozialpass eingesetzt wird

Einen Sozialpass gibt es in vielen deutschen Städten und Gemeinden – bundesweit einheitlich geregelt ist er jedoch nicht. Ob Sie ihn beantragen können, welche Vergünstigungen möglich sind und welche Voraussetzungen vor Ort gelten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Familienleistungen 2026

Familienleistungen 2026: Dieses mögliche Geld vom Staat sollten Eltern jetzt prüfen

Kindergeld, Elterngeld und Kinderzuschlag können Familien 2026 deutlich entlasten. Doch viele Eltern prüfen nicht, ob zusätzlich Wohngeld oder Leistungen für Schule, Kita und Freizeit möglich sind. Beim Elterngeld sorgt die Debatte über eine mögliche Kürzung ab 2027 für Unsicherheit – beschlossen ist sie bislang nicht. Der Überblick zeigt, welche Hilfen jetzt wichtig sind und worauf Familien bei Anträgen achten sollten.

Minijob und Rente 2027 und 2028

Minijob und Rente: Was sich 2027 ändert – und was 2028 offen ist

Ab Januar 2027 steigt die Minijob-Grenze auf 633 Euro im Monat, weil der gesetzliche Mindestlohn auf 14,60 Euro erhöht wird. Für Altersrentner gibt es grundsätzlich keine Hinzuverdienstgrenze mehr, doch bei der Rentenversicherungspflicht bleiben wichtige Regeln bestehen. Für 2028 ist dagegen noch keine neue Minijob-Grenze verbindlich festgelegt. Beschäftigte sollten daher Stunden, Jahresverdienst und ihren Rentenstatus rechtzeitig prüfen.

Entlastungsbetrag von 131 Euro ab Januar 2027 abgeschafft - Pflegeneuordnungsgesetz

Pflegegrad 1: Entlastungsbetrag von 131 Euro soll 2027 entfallen – was gilt für Altfälle?

Der Entlastungsbetrag von bis zu 131 Euro im Monat soll für Menschen mit Pflegegrad 1 ab 2027 wegfallen. Betroffen wären vor allem Menschen, die damit eine Haushaltshilfe, Betreuung oder anerkannte Unterstützung im Alltag finanzieren. Das Gesetz ist noch nicht beschlossen, doch für häuslich Pflegebedürftige ist derzeit kein Bestandsschutz vorgesehen. Welche Ansprüche weiter gelten und was Betroffene jetzt beachten sollten.

Mögliche Fristen für den Übergang bei der Abschaffung der Rente für langjährig Versicherte

Fristen für die Abschaffung der Rente für langjährig Versicherte nach 45 Jahren – mögliche Szenarien

Die Rente mit 63 nach 45 Versicherungsjahren ist weiterhin geltendes Recht. Zwar empfiehlt die Alterssicherungskommission ihre Abschaffung, doch ein Gesetz, ein Stichtag und eine konkrete Übergangsfrist fehlen bisher. Besonders wichtig ist die Debatte für Beschäftigte mit Altersteilzeit oder einem bereits geplanten Rentenbeginn. Wer betroffen sein könnte und was Versicherte jetzt prüfen sollten.

Beitrag zur Rente steigt 2028?

Beitragsanstieg bei der Rente? Warum Beschäftigte ab 2028 möglicherweise mehr zahlen müssen

Nach den aktuellen Vorausberechnungen der Bundesregierung soll der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung 2028 deutlich steigen: von derzeit 18,6 auf voraussichtlich 19,8 Prozent. Hintergrund sind wachsende Rentenausgaben und eine sinkende Nachhaltigkeitsrücklage. Der Wert ist noch keine endgültige Festsetzung, sondern eine Prognose; zugleich sieht das Rentenpaket 2025 vor, das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent zu halten.

Energieschulden - wann das Jobcenter zahlen muss

Gericht zu Gasschulden in Grundsicherung: dann muss das Jobcenter Energieschulden Strom / Gas übernehmen

Droht Bürgergeld-Beziehenden eine Strom- oder Gassperre, steht häufig weit mehr als eine offene Rechnung auf dem Spiel: Ohne Energie können Heizung, Warmwasser und ein menschenwürdiger Alltag gefährdet sein. Der Beschluss des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg, Az. L 18 AS 2586/17 B ER, stärkt in solchen Notlagen die Rechte von Leistungsberechtigten. Das Gericht konkretisiert, unter welchen Voraussetzungen das Jobcenter Energieschulden – insbesondere Gasschulden – als Darlehen übernehmen muss.

Jahrgang 1964 trifft es voll: Abschlagsfreie Rente für Schwerbehinderte rückt auf 65 Jahre

Geburtsjahrgang 1964: Recht auf abschlagsfreie Rente für Schwerbehinderte erst mit 65 Jahren!

Wer 1964 geboren wurde und als schwerbehinderter Mensch die Voraussetzungen für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen erfüllt, erreicht nun eine wichtige Grenze: Die abschlagsfreie Rente ist regulär erst mit 65 Jahren möglich. Damit ist die schrittweise Anhebung der Altersgrenze für diesen Jahrgang abgeschlossen. Ein früherer Rentenbeginn bleibt zwar möglich – in der Regel ab 62 Jahren –, doch dann müssen Betroffene dauerhaft Abschläge akzeptieren. Pro Monat des vorgezogenen Rentenstarts sinkt die monatliche Rente um 0,3 Prozent. Bei einem Rentenbeginn drei Jahre vor dem abschlagsfreien Alter summiert sich das auf 10,8 Prozent weniger Rente – und zwar lebenslang.

Pflegereform 2027: Kinderlose Versicherte sollen mehr zahlen

Pflegereform: Kinderlose sollen ab 2027 mehr zahlen

Die Bundesregierung plant höhere Beiträge zur Pflegeversicherung für Kinderlose. Ab 1. Januar 2027 soll ihr Zuschlag von 0,6 auf 0,9 Prozentpunkte steigen, wodurch der Gesamtbeitrag auf 4,5 Prozent wachsen würde. Für 3.000 Euro beitragspflichtiges Monatseinkommen entspräche das 108 Euro mehr im Jahr. Noch ist die Reform jedoch ein Kabinettentwurf und muss Bundestag sowie Bundesrat passieren.