Ohrfeige für alle Rentner: 300 Euro Zuschuss kommt nicht zum 1. 7. 2023

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Der VdK hatte in einer Presseerklärung eine einmalige Inflationsausgleichspauschale von 300 Euro als Zuschuss zur Rentenerhöhung am 1. Juli 2023 gefordert – und zwar für alle Rentner in Deutschland.  Zur Begründung führte der VdK an, dass die gegenwärtige Inflation die Rentenerhöhung in diesem Jahr komplett aufzehren werde.

Wir berichteten hierüber bereits: 300 Euro Zuschuss zur Rentenerhöhung am 1. Juli

Die Rentenerhöhung zum 1. 7. 2023 ist  gekommen – in Westdeutschland betrug sie 4,39 Prozent, in Ostdeutschland 5,86 Prozent. Der einmalige Zuschuss zur Rentenerhöhung 2023 in Höhe von 300 Euro ist jedoch nicht gekommen. Er wurde von der Bundesregierung nicht bewillig – eine riesige Enttäuschung und eine Ohrfeige für alle Rentner!

Rentenniveau muss angehoben werden

Der Sozialverband fordert weiter eine Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung und eine Erhöhung des Rentenniveaus idealerweise auf 53 Prozent.

Wir schließen uns dieser Forderung an. Die gegenwärtige Durchschnittsrente liegt bei ca. 1090 Euro. Viele Rentner erhalten weniger und müssen ergänzend Bürgergeld bzw. Grundsicherung im Alter oder Sozialhilfe beantragen. Das muss sich ändern.

Rente mit Grundsicherung im Alter aufstocken

Es ist Realität: viele Rentner müssen sich an die Sozialbehörde ihrer Stadt wenden und dort Grundsicherung im Alter beantragen. Der Grund: ihre Rente reicht nicht aus, um den Lebensunterhalt sicherzustellen.

Mehr zur Grundsicherung im Alter lesen sie hier: Grundsicherung im Alter

Stellen Sie bei der Gemeindeverwaltung einen Antrag und lassen Sie überprüfen, ob sie einen Anspruch auf Ergänzung ihrer Rente haben!

Fast 22 Millionen Rentner in Deutschland

Laut Berechnungen des statistischen Bundesamtes gibt es in Deutschland ca. 22 Millionen Rentner. Diese Personengruppe darf nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Ihre Interessen müssen gewahrt bleiben. Das erfordert, dass die Kaufkraft der Rente erhalten bleibt. Steigt die Inflation, muss auch die Rente steigen. Ansonsten droht Altersarmut. Ein Zuschuss von 300 Euro zur regulären Rentenerhöhung, die sich an der Entwicklung der Löhne und Gehälter orientiert, wäre das richtige Signal in Richtung des Teils der Bevölkerung gewesen, die durch ihre Arbeitskraft für den Wohlstand der vergangenen Jahre gesorgt hat.

Was jetzt noch möglich ist: außerplanmäßige Rentenerhöhung

Die Partei „Die Linke“ hat eine außerplanmäßige Rentenerhöhung zum 1. Januar 2024 gefordert, und zwar um 10 Prozent. Wenn schon kein Inflationsausgleich für Rentner bewilligt wurde, sollte die Bundesregierung über diese Forderung nachdenken.

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8 Kommentare zu „Ohrfeige für alle Rentner: 300 Euro Zuschuss kommt nicht zum 1. 7. 2023“

  1. habe geschrieben an abgeordnet und an den bundestag das ich renter bin und nur 594 euro habe bisst jetz keine anwort muss flaschen sammeln und lebensmittel stelle gehen mit freundlichen gruss michael mailinger

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  2. Ich schäme mich für unsere Regierung, da an die Väter und Mütter , die sie groß gezogen haben,und hart im Lebens, gearbeitet haben , keine Mitleid, und keine Gefühle zeigen. Vergessen sie nicht, daß Sie auch wie wir werden, und das Rad rollt.

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  3. Es ist schon Traurig das die Politik dafür sorgt das die RetnerInnen klein gehalten werden. Netto gab es 34,40 € Erhöhung und davon gehen am 1.9.2023 gleich 24,-€ Stromerhöhung ab bleibt dann 10.40 € übrig. Und dafür hat mann über 30 Jahre gearbeitet. Jetzt sollen die Pensionäre 3000,-€ bekommen aus Geldern die RetnerInnen in (iher Arbeitzeit) und Steuerzahler eingezahlt haben. Das nennt man Gerechtigkeit in unserem Land.Im Herbst sind Wahlen warum soll man noch hingehen.

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  4. Es ist auch viel Ungerechtigkeit für Erwerbsunfähigkeitsrentner bei der Grundrentenzeit gemacht worden. Diese Rentner mit Behinderung sollten zu mindestens den Freibetrag dafür beim Wohngeld bekommen. Was können Sie dafür.

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