
EU-Strategie gegen Armut: Was der neue Sozialplan wirklich bringt
Armut ist längst kein Randphänomen mehr: In der Europäischen Union gilt rund jede fünfte Person als armutsgefährdet, bei Kindern ist es sogar jede vierte. Vor diesem Hintergrund hat die EU-Kommission 2026 erstmals eine umfassende Strategie zur Armutsbekämpfung vorgelegt, die bis 2050 das langfristige Ziel einer armutsfreien Union verfolgt. Der neue Sozialplan kombiniert Empfehlungen zu bezahlbarem Wohnen, Kindergrundsicherung, Bildung und Inklusion mit bereits bestehenden Programmen und Fonds. Doch weil es weitgehend bei freiwilligen Selbstverpflichtungen der Mitgliedstaaten bleibt und zusätzliche Mittel nur begrenzt in Aussicht stehen, stellt sich die Frage, wie viel diese Strategie im Alltag der Betroffenen tatsächlich verändern kann.




























