News: Pflege

Pflegegrad, Pflegegeld, Pflegeheim und Pflegereform: Wir zeigen Pflegebedürftigen und Angehörigen, welche Leistungen der Pflegekasse ihnen zustehen, welche Fristen sie beachten müssen und was sich mit der Reform ab 2027 ändern soll. Dazu gehören Eigenanteile im Heim, Hilfe zur Pflege, Hilfsmittel und Zuschüsse für den Wohnungsumbau.

Pflegegeld: Warum die 42 Euro für Pflegehilfsmittel kaum genutzt werden – und wie Familien sie jetzt sichern

Pflegehilfsmittel: 42 Euro monatlich sollen mit der Pflegereform abgeschafft werden!

Für Pflegehilfsmittel stehen derzeit gesetzlich bis zu 42 Euro im Monat zur Verfügung. Ein geplantes Reformgesetz sieht jedoch vor, die Unterstützung als eigenständige Leistung abzuschaffen – voraussichtlich ab 2027. Wer einen Pflegegrad hat und zu Hause gepflegt wird, sollte den Anspruch deshalb jetzt geltend machen, bevor sich die gesetzlichen Regelungen ändern. Es geht um bis zu 504 Euro pro Jahr.

Entlastungsbudget ersetzt Pflegegeld 2027

Pflegegeld 2027: Was das Entlastungsbudget ändern soll

Das Pflegegeld soll 2027 als Entlastungsbudget weitergeführt werden. Vorgesehen sind höhere Monatsbeträge, aus denen aber zusätzliche Pflegeausgaben bezahlt werden sollen. Warum das nicht automatisch mehr Unterstützung bedeutet und welche Regeln bislang gelten.

Zuschüsse 2027 für pflegegerechten Umbau der Wohnung

Pflege 2027: Welche Zuschüsse gibt es für den Wohnungsumbau?

Für einen pflegegerechten Wohnungsumbau können Menschen mit Pflegegrad Unterstützung der Pflegekasse beantragen. Nach dem überprüften Stand bleibt diese Förderung auch für die Planung 2027 relevant. Beim KfW-Zuschuss ist eine Wiederöffnung dagegen noch nicht gesichert.

Pflegereform 2027: Vier Budgets sollen Antragschaos bei häuslicher Pflege beenden

4 neue Budgets durch Pflegereform 2027: wie viel Geld es bei häuslicher Pflege gibt

Wer einen Angehörigen pflegt, muss sich oft mit verschiedenen Anträgen und Voraussetzungen für Pflegegeld, Pflegesachleistungen und Entlastungsbetrag auseinandersetzen. Vier neue Budgets sollen die Leistungen übersichtlicher bündeln. Ob die geplante Neuordnung Ihren Pflegealltag erleichtert, hängt jedoch nicht nur von der Höhe der Beträge ab. Ebenso wichtig ist, wofür Sie das Geld einsetzen dürfen und welche Bedingungen dafür gelten sollen.

Antrag auf Pflege noch 2026 stellen

Pflegereform 2027: Warum ein Pflegeantrag noch 2026 sinnvoll ist

Für die Pflegegrade 1 bis 3 sind ab 2027 höhere Zugangsschwellen geplant. Wer bereits Unterstützung benötigt, sollte einen Antrag noch 2026 prüfen. Nach dem Entwurf könnte das Antragsdatum die bisherigen Einstufungsregeln sichern. Ein dauerhafter Schutz aller bisherigen Leistungen folgt daraus jedoch nicht.

Entlastungsbetrag von 131 Euro ab Januar 2027 abgeschafft - Pflegeneuordnungsgesetz

131 Euro Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 1 soll 2027 entfallen – gilt das auch für Altfälle?

Nach den bisherigen Plänen soll der monatliche Entlastungsbetrag von bis zu 131 Euro für Menschen mit Pflegegrad 1 ab 2027 entfallen. Betroffen wären insbesondere Pflegebedürftige, die damit Haushaltshilfe, Betreuung oder anerkannte Unterstützung im Alltag finanzieren. Die Gesetzesänderung ist noch nicht beschlossen; ein Bestandsschutz für zu Hause versorgte Menschen ist bislang jedoch nicht vorgesehen. Welche Ansprüche bestehen bleiben und was Sie beachten sollten.

Urteil: neue Ausschlussfrist bei Verhinderungspflege gilt nicht für Altfälle

Urteil zur Verhinderungspflege: neue Ausschlussfrist nicht für Altfälle!

Das Sozialgericht München hat einem Versicherten die Erstattung von Verhinderungspflege aus 2024 zugesprochen. Die Pflegekasse hatte den erst 2026 gestellten Antrag wegen der neuen Ausschlussfrist abgelehnt. Warum das Gericht widersprach und was Betroffene bei offenen Abrechnungen beachten sollten.