News: Rente

Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Witwenrente und Grundrente: Wir erklären, welche Ansprüche Sie haben, wie Ihre Rente berechnet wird und was Rentenreformen konkret für Ihren Jahrgang bedeuten. Mit Fristen, Rechenbeispielen und Hinweisen zu Rentenbescheid, Abschlägen und Hinzuverdienst. Die Beiträge schreibt unsere Redaktion mit Schwerpunkt Sozialrecht und prüft sie anhand von Gesetzestexten und Angaben der Deutschen Rentenversicherung.

Gesundheitsreform 2027: Mehrkosten für Rentner

Rente und Rentner von der Gesundheitsreform 2027 von Mehrkosten betroffen

Die Gesundheitsreform ist beschlossen: Ab 2027 soll das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz die Beiträge stabil halten – zugleich kommen auf Rentner zusätzliche Belastungen zu. Höhere Zuzahlungen, Leistungskürzungen und eine steigende Beitragsbemessungsgrenze betreffen vor allem chronisch Kranke, berufstätige Ruheständler und Versicherte mit hohen Einkommen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig mögliche Entlastungen durch Zuzahlungsbefreiungen, Härtefallregelungen und Sozialleistungen zu prüfen.

Mutter von sieben Kindern erhält trotz Mütterrente nur knapp 725 Euro Rente

Sieben Kinder – und trotz Mütterrente nur knapp 725 Euro Rente!

Sie hat sieben Kinder großgezogen und ihr Leben lang gearbeitet – trotzdem reicht Giselas Rente nicht einmal für die Miete. Ihre Geschichte zeigt, wie Kindererziehung und jahrelange Minijobs in die Altersarmut führen können und was sich durch ein neues Gesetz für sie ändert.

Weiterarbeiten nach der Rente

Rente und dennoch Weiterarbeiten – neue Regeln 2026 beachten!

Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat und weiterarbeiten möchte, kann seit 2026 unter bestimmten Voraussetzungen leichter zum früheren Arbeitgeber zurückkehren – auch mit einem befristeten Vertrag ohne Sachgrund. Die Neuregelung in § 41 SGB VI unterscheidet dabei zwischen einem noch bestehenden Arbeitsverhältnis und einer erneuten Einstellung. Vor der Vertragsunterzeichnung sollten Beschäftigte deshalb die Laufzeit, die Befristungsregelung und den vorgesehenen Rentenbeginn sorgfältig prüfen.

Versorgungsausgleich und Witwenrente - Bundessozialgericht

Urteil: Versorgungsausgleich bei Scheidung kürzt die Rente für Hinterbliebene

Die nachträgliche Änderung eines früheren Versorgungsausgleichs kann auch die Hinterbliebenenrente verringern. Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts greift das frühere „Rentnerprivileg“ in dieser Konstellation nicht mehr als Schutz vor einer Kürzung. Wer eine Abänderung beantragt, um die eigene Rente zu verbessern, sollte deshalb auch mögliche Nachteile für die spätere Versorgung seiner Hinterbliebenen berücksichtigen.

EM-Rente 2026: Wer von der Günstigerprüfung profitiert und ab wann mehr Geld fließt

Erwerbsminderungsrente: Noch 2026 von der Günstigerprüfung profitieren und höhere Rente erhalten

Längere Krankheitszeiten können Fragen zur Höhe Ihrer Erwerbsminderungsrente aufwerfen. Die Günstigerprüfung kann verhindern, dass sich geringere Verdienste in den letzten Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung nachteilig auf die Rentenberechnung auswirken. Wir erklären, wie die Prüfung funktioniert und was sie anhand einer Beispielrechnung für Ihre Rente bedeuten kann.

Mehr Rente durch Kindererziehung

Kindererziehungszeiten: So viel Rente bringen 1 bis 4 Kinder durch die sog. Mütterrente – Tabelle

Kindererziehungszeiten erhöhen die gesetzliche Rente auch ohne eigene Beitragszahlungen. Wie viel sie bringen, hängt unter anderem vom Geburtsjahr und der Zuordnung zum Elternteil ab. Zwei Tabellen zeigen die rechnerischen Beträge für ein bis vier Kinder und das zusätzliche Plus durch die Mütterrente III. Wichtig: Die Verbesserung gilt ab 2027, wird aber erst 2028 ausgezahlt.

Älteres Paar betrachtet Rentendokumente zur EM-Rente und normalen Altersrente.

Wechsel von der Erwerbsminderungsrente in die Rente wegen Alters: so geht ’s 2026

Mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze geht Ihre unbefristete Erwerbsminderungsrente in der Regel automatisch in eine Altersrente über. Ein gesonderter Antrag ist dafür normalerweise nicht erforderlich. Wenn Sie früher wechseln möchten oder wissen wollen, wie Zuschläge und Bestandsschutz Ihre Rentenhöhe beeinflussen, sollten Sie Ihre persönliche Situation prüfen lassen. Dabei sind auch mögliche Abschläge und die seit 2025 beziehungsweise 2026 geltenden Regelungen zu berücksichtigen.

Witwenrente oder Ehegattensplitting bei der Rente

Aus für Witwenrente? Kommt 2027 das Pflicht-Rentensplitting? Was wirklich geplant ist!

Die Rentenkommission prüfte, ob ein verpflichtendes Rentensplitting zwischen Ehepartnern langfristig an die Stelle der klassischen Witwenrente treten soll. Beschlossen ist bislang nichts. Eine solche Neuregelung könnte die Hinterbliebenenversorgung grundlegend verändern: Sie könnte die eigenständigen Rentenansprüche von Frauen stärken, zugleich aber Risiken für Ehen mit nur einem Erwerbseinkommen mit sich bringen.

Jahrgang 1966 in Rente

Geburtsjahrgang 1966 muss Reform der Rente nicht fürchten – was das heißt!

Für den Jahrgang 1966 liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren. Wer 45 Versicherungsjahre erfüllt, kann bereits mit 65 ohne Abschläge in Rente gehen. Mit 35 Versicherungsjahren ist ein Rentenbeginn ab 63 möglich, allerdings mit dauerhaften Abschlägen von bis zu 14,4 Prozent. Ein Blick in den Versicherungsverlauf hilft Ihnen, die erfassten Zeiten zu prüfen und mögliche Lücken frühzeitig zu erkennen.

Rentenreform erst 2027

Reform der Rente wahrscheinlich erst 2027: Geplante Änderungen in der Tabelle

Die große Rentenreform könnte sich Medienberichten zufolge bis ins Frühjahr 2027 verschieben. Eine offizielle Bestätigung dieses Zeitplans steht bislang aus. Umstritten ist vor allem die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren. Auch eine gesetzliche Kapitalrente und Änderungen der Altersgrenzen stehen zur Diskussion. Für Ihre Rentenplanung bleiben die bisherigen Regeln maßgeblich, solange keine gesetzlichen Änderungen in Kraft treten.

Schweitzer: Kompromiss bei abschlagsfreier Rente mit 45 Jahren

Frührente mit 63: Schweitzer will Kompromiss bei abschlagsfreier Rente

Arbeitsminister Alexander Schweitzer sucht einen Kompromiss über die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren. Eine neue gesetzliche Regelung steht damit noch nicht fest. Für Versicherte bleiben Geburtsjahr, Altersgrenze und anerkannte Versicherungszeiten entscheidend.

Höherer Freibetrag für die Rente in der Grundsicherung

Rentner mit Grundsicherung: Mehr von der Rente behalten – Rentenkommission will Freibetrag erhöhen

Nach dem Vorschlag der Rentenkommission sollen sich Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung stärker auszahlen. Ein zusätzlicher Freibetrag soll dafür sorgen, dass auch Menschen ohne Grundrentenanspruch bei der Grundsicherung im Alter mehr von ihrer gesetzlichen Rente behalten. Wer lange Beiträge gezahlt hat, hätte dadurch mehr Geld zur Verfügung als jemand ohne entsprechende Beitragszeiten. Bislang handelt es sich jedoch lediglich um eine Empfehlung im Rahmen der Sozialstaatsreform, nicht um eine beschlossene Regelung.

80 Prozent der neuen EM-Renten unter 1500 Euro

Statistik zur Erwerbsminderungsente: Fast 80 Prozent der Neu-Rente unter 1.500 Euro

Knapp vier von fünf neu bewilligten vollen Erwerbsminderungsrenten lagen 2025 unter 1.500 Euro im Monat. Zwar zeigt die Statistik eine leichte Verschiebung hin zu höheren Zahlbeträgen, für viele Betroffene bleibt der finanzielle Spielraum jedoch begrenzt. Wie hoch die Rente ausfällt und ob ergänzende Sozialleistungen infrage kommen, hängt von der persönlichen Erwerbsbiografie, den Versicherungszeiten und den individuellen Lebensumständen ab.