News: Rente

Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Witwenrente und Grundrente: Wir erklären, welche Ansprüche Sie haben, wie Ihre Rente berechnet wird und was Rentenreformen konkret für Ihren Jahrgang bedeuten. Mit Fristen, Rechenbeispielen und Hinweisen zu Rentenbescheid, Abschlägen und Hinzuverdienst. Die Beiträge schreibt unsere Redaktion mit Schwerpunkt Sozialrecht und prüft sie anhand von Gesetzestexten und Angaben der Deutschen Rentenversicherung.

Tabelle: Höhe der Rente nach 35 Beitragsjahren

Nicht gerade viel: Rente für langejährig Versicherte nach 35 Jahren Arbeit bei mittlerem Gehalt

Nach 35 Jahren Berufstätigkeit und Beitragszahlungen wünschen sich viele Menschen eine Rente, die ihnen finanzielle Sicherheit bietet. Gerade bei niedrigen oder durchschnittlichen Einkommen erfüllt die gesetzliche Altersrente diese Erwartung jedoch häufig nicht. Anhand des aktuellen Rentenwerts lässt sich nachvollziehen, welcher monatliche Betrag aus jahrzehntelanger Arbeit entstehen kann. Das zeigt, warum es wichtig ist, die voraussichtliche Höhe Ihrer Rente frühzeitig zu prüfen.

Mehr Rente für Neurentner ab 2027 möglich: neue Regel!

Gesetzesänderung: Mehr Rente ab Januar 2027 durch Hochrechnung von Bonus, Überstunden, Prämien

Zum 1. Januar 2027 tritt eine neue Hochrechnungsregel in Kraft. Fehlen für die letzten Monate vor dem Rentenbeginn noch Entgeltmeldungen, werden die betreffenden Arbeitsverdienste zunächst automatisch hochgerechnet. Gehen später höhere tatsächliche Entgeltmeldungen ein, berechnet die Rentenversicherung den Anspruch neu und zahlt einen möglichen Differenzbetrag rückwirkend aus. Dadurch sollen Neurentnerinnen und Neurentner künftig nicht dauerhaft weniger Rente erhalten, nur weil Löhne zunächst geschätzt oder verspätet gemeldet wurden. Bereits laufende Renten sind von der Neuregelung nicht betroffen.

Rentenalter steigt auf jenseits 67

Eintrittsalter für die Rente – ab dann könnte das jenseits von 67 Jahren sein! Rentenkommission!

Die Rentenkommission spricht sich dafür aus, die Regelaltersgrenze ab 2031 an die Entwicklung der Lebenserwartung zu binden. Aktuelle Modellrechnungen zeigen, dass das reguläre Renteneintrittsalter bis 2041 auf 67 Jahre und sechs Monate steigen könnte. Eine Anhebung über 67 Jahre hinaus ist bislang jedoch nicht gesetzlich beschlossen. Für die Jahrgänge ab 1964 bleibt die Regelaltersgrenze deshalb nach geltendem Recht bei 67 Jahren.

Gesundheitsrente als Schutzrente geplant

Gesundheitsrente als neue Form der Rente immer noch in Planung – kommt sie 2027?

Die geplante Gesundheitsrente soll älteren Beschäftigten helfen, die ihren über viele Jahre ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen. Die Alterssicherungskommission bezeichnet das Konzept als „Schutzrente für langjährige Beitragszahler“. Bislang ist das Modell weder gesetzlich verankert noch beantragbar. Für Betroffene bleiben deshalb die bestehenden Regelungen zur Erwerbsminderungsrente, zur Rehabilitation und zur Altersrente maßgeblich.

Freiwilligendienst zahlt sich doppelt aus: Wie FSJ und BFD die spätere Rente erhöhen

FSJ und BFD können die spätere Rente erhöhen – Freiwilligendienst lohnt!

Ein Jahr lang anderen helfen und dabei die eigene Altersvorsorge stärken: Wer einen Freiwilligendienst wie FSJ oder BFD in der Pflege, Kinderbetreuung oder im Naturschutz leistet, sammelt zugleich Rentenpunkte. Das Taschengeld ist damit nicht nur eine Unterstützung im Alltag – der Einsatz zählt auch für die spätere Rente.

Österreichs Schwerarbeiterrente ab 60 als Vorbild für Deutschland

Österreichs Schwerarbeiter Rente mit 60 soll Vorbild für Deutschland werden!??

Für viele Versicherte beginnt die deutsche „Rente mit 63“ inzwischen erst mit 65 Jahren. In Österreich ist eine Schwerarbeitspension bereits ab 60 möglich – allerdings nur unter strengen Voraussetzungen. Der Vergleich erklärt, weshalb dort 45 Arbeitsjahre allein nicht ausreichen und wie Belastungen in der Pflege, im Schichtdienst und in körperlich anstrengenden Berufen berücksichtigt werden.

Rentenkommission Empfehlung Nr. 1

Primärziel der Rentenkommission: 70% vom letzten Netto ist Ihre Rente

Nach der Empfehlung der Rentenkommission soll die Altersversorgung mindestens 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens erreichen. Dieser Zielwert bezieht sich auf das gesamte Einkommen im Ruhestand, nicht allein auf die gesetzliche Rente. Für Menschen, die bereits Rente beziehen, ergeben sich daraus zunächst keine Änderungen. Für jüngere Generationen gewinnt die ergänzende Altersvorsorge dagegen weiter an Bedeutung.

Mögliche Fristen für den Übergang bei der Abschaffung der Rente für langjährig Versicherte

Übergangslösung für das Aus der Rente für langjährig Versicherte: so könnte sie aussehen

Die als „Rente mit 63“ bekannte Altersrente nach 45 Versicherungsjahren ist weiterhin gesetzlich vorgesehen. Die Alterssicherungskommission empfiehlt zwar, diese Rentenmöglichkeit abzuschaffen, bislang fehlen jedoch ein entsprechendes Gesetz, ein verbindlicher Stichtag und konkrete Übergangsregelungen. Für Beschäftigte in Altersteilzeit oder mit einem bereits fest eingeplanten Rentenbeginn ist die Diskussion besonders relevant. Der Artikel erläutert, wer von einer möglichen Änderung betroffen sein könnte und welche Punkte Sie für Ihre persönliche Rentenplanung jetzt prüfen sollten.

Grundrentenzuschlag - Einkommensanrechnung Ehepartner

Grundrente 2026 – so wirkt sich das Einkommen des Ehepartners auf den Zuschlag aus

Nach vielen Jahren im Beruf, in der Kindererziehung oder bei der Pflege von Angehörigen hoffen viele Menschen auf einen Grundrentenzuschlag. Bei Verheirateten hängt dessen Auszahlung jedoch auch vom Einkommen des Ehepartners ab: Es kann dazu führen, dass der Zuschlag geringer ausfällt oder vollständig entfällt. Das Bundessozialgericht hat die gemeinsame Einkommensprüfung als verfassungsgemäß bestätigt. Der Artikel erläutert, welche Einkommensgrenzen 2026 gelten und welche Angaben Sie in Ihrem Rentenbescheid besonders sorgfältig prüfen sollten.

junge Frau sitzt neben Rentnerin

Pflegegeld 2026: Auswirkungen auf Rente und Grundsicherung – wird angerechnet?

Wenn Sie im Ruhestand auf Hilfe im Alltag angewiesen sind, stellen sich neben der Organisation der häuslichen Pflege auch finanzielle Fragen. Angehörige oder andere vertraute Personen übernehmen häufig einen Teil der Unterstützung. Liegt ein anerkannter Pflegegrad vor, möchten viele Betroffene deshalb wissen, unter welchen Voraussetzungen sie Pflegegeld erhalten können und wie sich diese Leistung auf ihre finanzielle Situation auswirkt. Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob das Pflegegeld auf die gesetzliche Rente angerechnet wird oder die Grundsicherung im Alter beeinflusst. Ebenso wichtig ist die Situation der Pflegeperson: Was bedeutet es für sie, wenn Sie das Pflegegeld ganz oder teilweise als Anerkennung für ihre Unterstützung weitergeben? Der Artikel erläutert, welche Unterschiede zwischen der pflegebedürftigen Person und der Pflegeperson zu beachten sind und worauf Sie bei Rente, Grundsicherung und weitergegebenem Pflegegeld achten sollten.

Rente auf Mallorca beziehen

Ruhestand auf Mallorca: Was Sie bei Ihrer Rente beachten müssen

Ihre deutsche Altersrente wird grundsätzlich auch auf Mallorca weitergezahlt. Ein dauerhafter Umzug kann jedoch die steuerliche Behandlung sowie die Organisation Ihrer Kranken- und Pflegeversicherung verändern. Für das zusätzliche deutsche Besteuerungsrecht ist bei gesetzlichen Renten insbesondere der Rentenbeginn wichtig. Der Artikel zeigt Ihnen, welche Ansprüche bleiben und welche Fragen Sie vor dem Umzug klären sollten

Wichtige Befreiungen für Rentner 2026

2026 ist Beginn ihrer Rente: Grundsicherung, Steuerbonuns und Pflegevorteile prüfen

Rentnerinnen und Rentner können 2026 verschiedene Möglichkeiten nutzen, um ihre finanzielle Belastung zu senken. Viele Zuschüsse und Befreiungen erhalten Sie allerdings nicht automatisch, sondern nur auf Antrag. Welche Unterstützungsangebote für Sie infrage kommen, welche sich miteinander kombinieren lassen und an welche Stellen Sie sich wenden können.

In Schweden oder den Niederlanden - wo in Rente gehen?

Große Vorbilder für die Rente: was Schweden und die Niederlande smarter machen

Ein finanziell sorgenfreier Ruhestand ist für viele Menschen ein wichtiges Ziel. Die gesetzliche Rente allein genügt jedoch nicht immer, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Schweden und die Niederlande verbinden staatliche Absicherung, betriebliche Altersversorgung und ergänzende Vorsorge stärker miteinander. Der Vergleich verdeutlicht, welche Anregungen diese Modelle für Deutschland bieten und weshalb ein Umzug ins Ausland nicht automatisch eine höhere oder ausreichende Rente sichert. Für Ihre persönliche Absicherung kommt es vor allem auf Ihren Erwerbsverlauf, die anrechenbaren Versicherungszeiten und eine rechtzeitige Bestandsaufnahme Ihrer verschiedenen Rentenansprüche an.

1000 Euro Rente reicht nicht

45 Jahre in die Rente eingezahlt – nur 1000 Euro zurück: so hoch war das Gehalt

Nach 45 Versicherungsjahren wünschen sich viele Beschäftigte eine gesetzliche Monatsrente von mindestens 1.000 Euro. Wie hoch die Rente tatsächlich ausfällt, hängt vor allem vom Einkommen im Laufe des Erwerbslebens, den daraus erworbenen Entgeltpunkten und dem aktuellen Rentenwert ab. Der Artikel erläutert, welches durchschnittliche Bruttogehalt dafür näherungsweise nötig ist und warum eine Rente von 1.000 Euro häufig wenig finanziellen Spielraum bietet. Außerdem erfahren Sie, wie Sie mit einem Rentenrechner Ihre voraussichtlichen Ansprüche realistisch einschätzen können.

Wenn Deutsche immer älter werden: Die Rente rückt für viele in noch weitere Ferne

Alter für den Eintritt in die Rente wird angepasst – weil wir Deutschen länger leben

Die Menschen leben heute im Durchschnitt länger als frühere Generationen – ein bedeutender gesellschaftlicher Fortschritt, der zugleich Fragen zur Zukunft der Rente aufwirft. Die Alterssicherungskommission empfiehlt, die **Regelaltersgrenze** nach 2031 schrittweise an die Entwicklung der Lebenserwartung zu binden. Für viele Beschäftigte könnte das bedeuten, dass sie künftig länger arbeiten müssen, bevor sie ohne Abschläge in Rente gehen können. Bislang ist dies ein Reformvorschlag und keine geltende gesetzliche Regelung. Hier erfahren Sie, was vorgesehen ist und welche Geburtsjahrgänge davon betroffen sein könnten.

Geburtsjahrgang 1963 und Rentenreform

Pluspunkt Vertrauen für Geburtsjahr 1963 bei geplanter Reform der Rente

Für den Jahrgang 1963 liegt die reguläre Altersgrenze bei 66 Jahren und 10 Monaten. Wer 45 anrechenbare Versicherungsjahre erreicht, kann bereits mit 64 Jahren und 10 Monaten ohne Abschläge in Rente gehen. Die geplante Rentenreform wirft zwar Fragen auf, verändert nach aktuellem Rechtsstand jedoch nicht die geltenden Rentenansprüche dieses Jahrgangs. Maßgeblich ist deshalb, welche Versicherungszeiten in Ihrem persönlichen Rentenkonto berücksichtigt werden.

Zuschüsse 2026 zur Rente

5 Geldspritzen zur Rente bringen sofort mehr Netto aufs Konto

Viele Rentnerinnen und Rentner schöpfen 2026 ihre finanziellen Ansprüche nicht vollständig aus. Fünf mögliche Zuschüsse und Leistungen können Ihren finanziellen Spielraum erweitern – darunter Zuschüsse zur Krankenversicherung, Wohngeld, Pflegebudgets und eine höhere Rente durch anerkannte Kindererziehungszeiten. Wenn Sie Ihre Ansprüche rechtzeitig prüfen, erforderliche Anträge stellen und fehlende Nachweise ergänzen, können Sie je nach persönlicher Situation von einer spürbaren Entlastung profitieren – ohne zusätzlich arbeiten zu müssen.

Faktencheck: Babyboomer Schuld an der Misere der Rente?

Früher in Rente ist die Wahl von über 50 Prozent der Babyboomer – müssen sie auch Abschläge in Kauf nehmen?

Nach Jahrzehnten im Berufsleben entscheidet sich etwa jeder zweite Babyboomer dafür, schon vor der regulären Altersgrenze in Rente zu gehen. Für viele bedeutet dieser Schritt, früher mehr Zeit für Familie, Erholung und persönliche Pläne zu haben. Doch der Zugang zum vorzeitigen Ruhestand soll künftig eingeschränkt werden. Wer seinen Rentenbeginn bereits plant, steht damit vor einer wichtigen Frage: Bleibt der frühere Ausstieg möglich – und zu welchen Bedingungen? Für viele Jahrgänge ist bislang noch offen, welche Regeln gelten sollen und ob Übergangsregelungen ihre bisherigen Planungen schützen werden.

Zuschuss zur Krankenversicherung - wie beantragen

In Rente und nicht gesetzlich krankenversichert? Dann Zuschuss beim Rentenversicherungsträger beantragen!

Sind Sie als Rentner freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichert, können Sie bei der Deutschen Rentenversicherung einen Zuschuss zu Ihren Krankenversicherungsbeiträgen beantragen. Verwenden Sie dafür das Formular R0820. Bei einer privaten Krankenversicherung müssen Sie zusätzlich eine Versicherungsbestätigung vorlegen. Für privat Versicherte beträgt der Zuschuss 2026 rechnerisch 8,75 Prozent der gesetzlichen Bruttorente, ist jedoch auf die Hälfte der tatsächlichen Krankenversicherungsaufwendungen begrenzt. Stellen Sie den Antrag verspätet, kann sich der Beginn der Zuschusszahlung nach hinten verschieben.

Über 70 % aller Renten steuerpflichtig 2026

72 Prozent der Renten steuerpflichtig: Müssen auch Sie 2026 auf Ihre Rente Steuern zahlen?

72 Prozent der 2025 ausgezahlten Rentenleistungen zählten zu den steuerpflichtigen Einkünften. Das bedeutet nicht, dass ebenso viele Rentnerinnen und Rentner tatsächlich Einkommensteuer zahlen. Ob Sie betroffen sind, hängt unter anderem von Ihrem Rentenbeginn, weiteren Einkünften und den steuerlichen Abzügen ab. Für Alleinstehende bleibt 2026 ein zu versteuerndes Einkommen bis 12.348 Euro ohne tarifliche Einkommensteuer.

1.900 Euro Rente: Warum der Rentenbeginn Ihr Netto verändert – 2025, 2026, 2027 im Vergleich mit Tabellen

Bei 1.900 Euro gesetzlicher Bruttorente kann nach Steuern unterschiedlich viel übrig bleiben. Für die Rentenjahrgänge 2025, 2026 und 2027 steigt der Besteuerungsanteil von 83,5 auf 84,5 Prozent. Ein vereinfachter Vergleich mit dem Einkommensteuertarif 2026 zeigt einen Unterschied von vier Euro monatlich zwischen den Jahrgängen 2025 und 2027. Ihre tatsächliche Nettorente hängt zusätzlich vom persönlichen Rentenfreibetrag, den Versicherungsbeiträgen und weiteren Einkünften ab.

Babyboomer in Rente - die Folgen

Babyboomer gefährlich für Job und Rente? Fehlen Millionen Arbeitskräfte bis 2036?

Bis 2036 erreichen sämtliche Babyboomer das Rentenalter: Rund 19,5 Millionen Menschen verlassen nach und nach das Berufsleben, während nur etwa 12,5 Millionen junge Menschen nachrücken. Der Artikel erläutert, welche Branchen die Folgen besonders stark spüren und was diese Entwicklung für Löhne, Renten und die soziale Sicherung bedeutet. Außerdem erfahren Sie, welche Chancen und Risiken sich daraus für Beschäftigte ergeben.

Niveau der Rente auf 48 Prozent - was das heißt

Das Versorgungsniveau in der Rente: 48 Prozent – doch das ist nicht ganz korrekt

Das offizielle Rentenniveau von 48 Prozent bezieht sich auf die gesetzliche Standardrente und bildet nicht Ihre persönliche Einkommenssituation im Ruhestand ab. Ihr tatsächliches Versorgungsniveau kann deutlich höher oder niedriger ausfallen. Maßgeblich ist, welche Einkünfte Ihnen aus gesetzlicher Rente, betrieblicher Altersversorgung und privater Vorsorge insgesamt zur Verfügung stehen – und ob Sie damit die empfohlenen 70 bis 80 Prozent Ihres letzten Nettoeinkommens erreichen.

Widerspruch gegen Rentenbescheid

Ein Drittel der Bescheide der Rentenversicherung fehlerhaft! Widerspruch im Bereich Rente lohnt sich!

Ein Widerspruch gegen einen Bescheid der Deutschen Rentenversicherung kann sich lohnen – insbesondere, wenn Sie fehlende Unterlagen gezielt ergänzen und Ihre Einwände nachvollziehbar begründen. Der Beitrag zeigt, welche Fristen Sie 2026 beachten müssen, welche rechtlichen Grundlagen maßgeblich sind und wie Sie Ihr Widerspruchsverfahren sorgfältig vorbereiten. Praktische Hinweise helfen Ihnen, mögliche Fehler im Bescheid zu erkennen und Ihre Argumente klar darzulegen.

Rentenbeginn für junge Menschen schwer berechenbar

Rente für junge Menschen: Wird der Ruhestand weniger planbar?

Die Alterssicherungskommission empfiehlt, das Rentenalter künftig an die statistische Lebenserwartung zu koppeln. Für junge Versicherte könnte damit der langfristig erwartete Rentenbeginn veränderlich werden. Ein zusätzliches Jahr Lebenserwartung soll nach dem Modell acht Monate längere Erwerbsphase und vier Monate zusätzlichen Rentenbezug bedeuten. Die Kopplung ist noch kein geltendes Recht.

Mütterrente 3 kann Witwenrente erhöhen

Änderungen bei den Kindererziehungszeiten der Rente ab 2027: Steigt dadurch auch Ihre Witwenrente?

Die Mütterrente III verbessert ab 2027 die Rentenansprüche für vor 1992 geborene Kinder; ausgezahlt wird die Erhöhung erst 2028. Auch Ihre Witwen- oder Witwerrente kann steigen, wenn die zusätzlichen Kindererziehungsansprüche dem verstorbenen Partner zugeordnet sind. Erhöht sich dagegen Ihre eigene Rente, kann das später die Einkommensanrechnung auf die Hinterbliebenenrente beeinflussen. Entscheidend sind die Zuordnung der Erziehungszeiten und Ihr persönlicher Rentenbescheid

Rentenreform 2026: Schonfrist für Altersteilzeit ab Jahrgang 1968 geplant

Rentenreform 2027: Jahrgang 1968 und jünger – kommt die Schonfrist für Altersteilzeit

Ein bestimmter Stichtag könnte entscheidend dafür sein, ob Sie mit 65 Jahren oder erst später ohne Abschläge in Rente gehen können. Ein interner Entwurf des Arbeitsministeriums deutet darauf hin, welche Geburtsjahrgänge besonders aufmerksam sein sollten – und weshalb das Datum Ihres Altersteilzeitvertrags eine wichtige Rolle spielen könnte.