News: Rente

Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Witwenrente und Grundrente: Wir erklären, welche Ansprüche Sie haben, wie Ihre Rente berechnet wird und was Rentenreformen konkret für Ihren Jahrgang bedeuten. Mit Fristen, Rechenbeispielen und Hinweisen zu Rentenbescheid, Abschlägen und Hinzuverdienst. Die Beiträge schreibt unsere Redaktion mit Schwerpunkt Sozialrecht und prüft sie anhand von Gesetzestexten und Angaben der Deutschen Rentenversicherung.

Freiwillig in Rente einzahlen - trotz sozialversicherungspflichtigem Job?

Rente mit Zusatzzahlung trotz Job aufstocken? Nur ausnahmsweise möglich!

Mit jedem Gehalt zahlen Sie Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung. Wer seine spätere Rente erhöhen möchte, kann jedoch meist nicht einfach zusätzliche freiwillige Beiträge leisten. Unter bestimmten Voraussetzungen sind stattdessen Sonderzahlungen möglich. Entscheidend ist, wer diese Möglichkeit nutzen kann und welche Regeln dafür gelten.

So hoch ist 2027 der steuerpflichtige Anteil der Rente - für wen?

Rente 2027: Für welche Rentner 84,5 Prozent steuerpflichtig sind

Bei einem Rentenbeginn 2027 sind grundsätzlich 84,5 Prozent der gesetzlichen Rente steuerpflichtig. Dieser Anteil ist jedoch kein Steuersatz. Wie viel tatsächlich ans Finanzamt geht, hängt vom Einkommen und persönlichen Abzugsmöglichkeiten ab. Auch die Pflicht zur Steuererklärung muss gesondert geprüft werden.

10,8 Prozent Abschlag bei der Witwenrente - wann?

Fixe 65-Jahre-Grenze entscheidet 2026 bei Witwenrente über Abschläge bis 10,8 Prozent

Stirbt der Ehepartner vor seinem 65. Geburtstag, kann die Witwenrente um 0,3 Prozent je Monat vor dieser Altersgrenze gekürzt werden – höchstens jedoch um 10,8 Prozent. Für die tatsächliche Rentenhöhe spielen auch die Zurechnungszeit und die Anrechnung eigenen Einkommens eine Rolle. Der Überblick erklärt die Zusammenhänge und die Freibeträge, die seit Juli 2026 gelten.

Teilrente 2027 und Krankengeld

Nur Teilrente 2027? Dann verlieren Sie als arbeitender Rentner Krankengeld!

Für berufstätige Rentnerinnen und Rentner mit einer hohen Alters-Teilrente entfällt ab dem 1. Januar 2027 grundsätzlich der Anspruch auf Krankengeld. Maßgeblich ist die neue Zwei-Drittel-Grenze: Wer mehr als 66,66 Prozent seiner Vollrente bezieht, erhält bei längerer Arbeitsunfähigkeit kein Krankengeld mehr. Das trifft insbesondere Versicherte, die bislang das beliebte 99,99-Prozent-Modell nutzen. Eine Anpassung der Teilrente ist grundsätzlich möglich – die finanziellen Folgen sollten Betroffene jedoch vorab sorgfältig durchrechnen.

Rente durch Pflege von Angehörigen erhöhen - die Voraussetzungen

Rente durch Pflege: Welche Voraussetzungen Angehörige erfüllen müssen

Wer zu Hause einen Menschen pflegt, kann zusätzliche Rentenansprüche erwerben. Die Pflegeversicherung übernimmt dafür unter bestimmten Voraussetzungen die Beiträge. Entscheidend sind Pflegegrad, Pflegeumfang und die Arbeitszeit neben der Pflege. Ein Fragebogen hilft der Pflegekasse, den Anspruch zu prüfen.

Armutsrente im Osten?

Altersarmut trotz Rente im Osten: Warum das vielen Beschäftigten trotz Arbeit droht!

Neue Berechnungen der Linken zeigen: Vielen Beschäftigten in Ostdeutschland droht im Alter eine Rente an oder unter der Armutsgefährdungsschwelle. Besonders gefährdet sind Geringverdienende, Menschen mit Lücken im Erwerbsleben und Frauen in schlecht bezahlten Berufen. Erfahren Sie, wie die Zahlen berechnet wurden, was sie über Ihr persönliches Altersarmutsrisiko aussagen und welche Modelle einer Mindestrente derzeit zur Debatte stehen.

Abschaffung: Rente mit 63

Warum eigentlich soll die Rente mit 63 abgeschafft werden? Begründung der Rentenkommission

Die Rentenkommission spricht sich dafür aus, die „Rente mit 63“ abzuschaffen und einen vorzeitigen Rentenbeginn mit Abschlägen erst ab 64 Jahren zuzulassen. Ab 2032 soll zudem die Regelaltersgrenze automatisch an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Für Bestandsrentner und ältere Jahrgänge sind Übergangsregelungen und Vertrauensschutz vorgesehen. Welche Szenarien zur Debatte stehen und was die Vorschläge für Ihre persönliche Rentenplanung bedeuten.

Rente: Rückwirkende Schwerbehinderung kann Rentenabschlag kippen

Schwerbehinderung rückwirkend anerkannt: Datum im Bescheid verändert die Rente

Auch ein Bescheid, der erst Jahre später eintrifft, kann bei der Rente viel verändern. Wird eine Schwerbehinderung rückwirkend anerkannt, bleibt oft ungeprüft, ob Betroffenen eine höhere Rente zugestanden hätte. Ein Urteil des Bundessozialgerichts zeigt, wie sie eine erneute Prüfung anstoßen können.

Gesundheitsreform 2027: Mehrkosten für Rentner

Rente und Rentner von der Gesundheitsreform 2027 von Mehrkosten betroffen

Die Gesundheitsreform ist beschlossen: Ab 2027 soll das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz die Beiträge stabil halten – zugleich kommen auf Rentner zusätzliche Belastungen zu. Höhere Zuzahlungen, Leistungskürzungen und eine steigende Beitragsbemessungsgrenze betreffen vor allem chronisch Kranke, berufstätige Ruheständler und Versicherte mit hohen Einkommen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig mögliche Entlastungen durch Zuzahlungsbefreiungen, Härtefallregelungen und Sozialleistungen zu prüfen.

Mutter von sieben Kindern erhält trotz Mütterrente nur knapp 725 Euro Rente

Sieben Kinder – und trotz Mütterrente nur knapp 725 Euro Rente!

Sie hat sieben Kinder großgezogen und ihr Leben lang gearbeitet – trotzdem reicht Giselas Rente nicht einmal für die Miete. Ihre Geschichte zeigt, wie Kindererziehung und jahrelange Minijobs in die Altersarmut führen können und was sich durch ein neues Gesetz für sie ändert.

Weiterarbeiten nach der Rente

Rente und dennoch Weiterarbeiten – neue Regeln 2026 beachten!

Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat und weiterarbeiten möchte, kann seit 2026 unter bestimmten Voraussetzungen leichter zum früheren Arbeitgeber zurückkehren – auch mit einem befristeten Vertrag ohne Sachgrund. Die Neuregelung in § 41 SGB VI unterscheidet dabei zwischen einem noch bestehenden Arbeitsverhältnis und einer erneuten Einstellung. Vor der Vertragsunterzeichnung sollten Beschäftigte deshalb die Laufzeit, die Befristungsregelung und den vorgesehenen Rentenbeginn sorgfältig prüfen.

Versorgungsausgleich und Witwenrente - Bundessozialgericht

Urteil: Versorgungsausgleich bei Scheidung kürzt die Rente für Hinterbliebene

Die nachträgliche Änderung eines früheren Versorgungsausgleichs kann auch die Hinterbliebenenrente verringern. Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts greift das frühere „Rentnerprivileg“ in dieser Konstellation nicht mehr als Schutz vor einer Kürzung. Wer eine Abänderung beantragt, um die eigene Rente zu verbessern, sollte deshalb auch mögliche Nachteile für die spätere Versorgung seiner Hinterbliebenen berücksichtigen.

EM-Rente 2026: Wer von der Günstigerprüfung profitiert und ab wann mehr Geld fließt

Erwerbsminderungsrente: Noch 2026 von der Günstigerprüfung profitieren und höhere Rente erhalten

Längere Krankheitszeiten können Fragen zur Höhe Ihrer Erwerbsminderungsrente aufwerfen. Die Günstigerprüfung kann verhindern, dass sich geringere Verdienste in den letzten Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung nachteilig auf die Rentenberechnung auswirken. Wir erklären, wie die Prüfung funktioniert und was sie anhand einer Beispielrechnung für Ihre Rente bedeuten kann.