News: Rente

Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Witwenrente und Grundrente: Wir erklären, welche Ansprüche Sie haben, wie Ihre Rente berechnet wird und was Rentenreformen konkret für Ihren Jahrgang bedeuten. Mit Fristen, Rechenbeispielen und Hinweisen zu Rentenbescheid, Abschlägen und Hinzuverdienst. Die Beiträge schreibt unsere Redaktion mit Schwerpunkt Sozialrecht und prüft sie anhand von Gesetzestexten und Angaben der Deutschen Rentenversicherung.

Früher in Rente gehen immer teurer: Tabelle

Früher in Rente zu gehen wird immer teurer – das sind die Abschläge 2026 – Tabelle!

Wer 1963 geboren ist und 2026 mit 63 Jahren die Altersrente für langjährig Versicherte beginnt, muss dauerhaft 13,8 Prozent Abschlag hinnehmen. Der monatliche Kürzungssatz bleibt bei 0,3 Prozent, doch die steigende Altersgrenze erhöht den Gesamtabzug. Bei 1.800 Euro Bruttorente vor Abschlag bedeutet das monatlich 248,40 Euro weniger. Nach 45 anrechenbaren Versicherungsjahren kann ein späterer vorgezogener Beginn ohne Abschläge möglich sein.

Tabelle: so soll das Rentenalter steigen

Renteneintrittalter der Zukuft als Tabelle: Dann kann man in Rente gehen – Empfehlung Rentenkommission?

Die Rentenkommission 2026 schlägt vor, die gesetzliche Altersgrenze künftig enger an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Langfristig strebt sie ein Verhältnis von etwa 40 Jahren Erwerbstätigkeit zu rund 20 Jahren Rentenbezug an. Für besonders langjährig Versicherte könnte die frühestmögliche Altersgrenze für eine abschlagsfreie Rente zunächst stufenweise von 63 auf 64 Jahre angehoben werden. Anschließend soll sie sich parallel zur Regelaltersgrenze entwickeln. Zur Prüfung steht außerdem, ob 45 Versicherungsjahre weiterhin einen Anspruch auf einen vorgezogenen Rentenbeginn ohne Abschläge begründen sollen. Künftig könnte stärker ins Gewicht fallen, ob Versicherte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, weiterzuarbeiten.

Pflegegeld - Kasse zahlt keine Rentenbeiträge mehr: Wann pflegende Angehörige leer ausgehen

Vorsicht Stundenaufstockung: Pflegekasse zahlt dann keine Rentenbeiträge für pflegende Angehörige mehr

Wer Angehörige pflegt und gleichzeitig berufstätig ist, kann schon durch eine geringe Aufstockung der Arbeitszeit den Anspruch auf Rentenbeiträge aus der Pflege vollständig verlieren. Damit fallen auch die zusätzlichen Rentenpunkte weg, die die Pflegearbeit für die spätere Altersversorgung bringen könnte. Nun plant der Gesetzgeber eine weitere Kürzung – mit möglichen Folgen für Menschen, die Beruf und Angehörigenpflege miteinander vereinbaren.

Ältere Frau in gestreiftem Pullover sitzt nachdenklich im Zimmer – Thema Rente und mögliche Hürden beim Ruhestand

24-Monatsregel – inwiefern kann sie die Frührente ohne Abschläge gefährden? Wer kann betroffen sein?

Viele Beschäftigte planen fest mit der abschlagsfreien Altersrente nach 45 Versicherungsjahren. Kurz vor dem Rentenbeginn kann jedoch ein häufig unterschätztes Risiko entstehen: Zeiten mit Arbeitslosengeld I werden nicht immer auf die erforderliche Wartezeit angerechnet. Besonders relevant ist die sogenannte 24-Monatsregel. Der Beitrag erklärt, wann dadurch wichtige Versicherungsmonate fehlen können und wie sich typische Fallstricke vermeiden lassen.

Rentenerhöhung 2027 - Höhe fraglich, wer leer ausgeht aber nicht

Erhöhung der Rente 2027 nicht der Höhe, aber dem Grunde nach fix. Viele Rentner gehen jedoch leer aus!

Wie hoch die Rentenerhöhung 2027 ausfällt, steht noch nicht fest; im Raum steht eine Prognose von 4,4 Prozent. Viele Rentner könnten ab Juli mehr Rente erhalten. Bei anderen könnte das Plus durch die Anrechnung auf die Grundsicherung oder besondere Rentenregelungen ganz oder teilweise aufgezehrt werden. Erfahren Sie, welche Gruppen betroffen sein können und was Sie in Ihrer Rentenanpassungsmitteilung 2027 prüfen sollten.

Mit 63 und Abschlägen in Rente - Entscheidung bereut

Rente mit 63: Warum Sophie ihre Entscheidung bereut

Sophie geht mit 63 Jahren in Rente und unterschätzt die dauerhaften finanziellen Folgen. Für ihren Geburtsjahrgang 1963 beträgt der Abschlag bei diesem Rentenbeginn 13,8 Prozent. Auch 45 Versicherungsjahre ermöglichen keine abschlagsfreie Rente mit genau 63. Der Artikel erklärt die Altersgrenzen, den ausgeschlossenen Rentenwechsel und Möglichkeiten, die finanziellen Folgen abzufedern.

Witwenrente oder Rentensplitting

Witwenrente vor Abschaffung? Pläne zum sog. Rentensplitting für Eheleute hat negative Auswirkungen

Die Rentenkommission schlägt vor, die klassische Witwen- und Witwerrente durch ein verpflichtendes Rentensplitting zu ersetzen. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht, weshalb die Hinterbliebenenrente beim Tod eines Partners häufig eine deutlich stärkere finanzielle Absicherung bietet – und wann Splitting dennoch vorteilhaft sein kann. Der Artikel erläutert außerdem die geltenden rechtlichen Grundlagen und zeigt, worauf Sie als Paar achten sollten, bevor Sie sich freiwillig für ein Rentensplitting entscheiden.

Früher in Rente - Abschläge durch Zahlung ausgleichen

Früher in Rente: So gleichen Sie Abschläge mit eigenem Geld aus

Wer früher in Rente geht, muss häufig lebenslange Abschläge hinnehmen. Ab 50 Jahren können Sie diese durch Sonderzahlungen an die Deutsche Rentenversicherung ganz oder teilweise ausgleichen. Eine besondere Rentenauskunft zeigt, welcher Betrag dafür erforderlich ist. Wichtig: Die Zahlung ersetzt keine Versicherungszeiten und wird bei geänderten Plänen nicht zurückerstattet

Rentenreform und Geburtsjahrgang 1962

1962 geboren: wann kann die Rente wegen Alters starten? Auswirkungen der Rentenreform!

Für Versicherte des Jahrgangs 1962 gilt derzeit: Wer die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt, kann mit 64 Jahren und acht Monaten abschlagsfrei in Rente gehen. Die Alterssicherungskommission schlägt allerdings vor, diese Rentenart langfristig abzuschaffen. Ein verbindlicher Beschluss liegt bislang nicht vor. Prüfen Sie daher frühzeitig Ihren Versicherungsverlauf und lassen Sie klären, welche Zeiten für die 45-jährige Wartezeit zählen und ob Sie die Voraussetzungen erfüllen.

Rentenreform mit großen Kürzungen

Rentenreform: Kürzung der Steigerung der Rente möglich – einige Punkte sollen nicht erst ab 2032 kommen

Die Bundesregierung plant eine umfassende Rentenreform, die ab 2032 geringere Rentensteigerungen sowie Einschnitte bei der Frührente und den Rentenpunkten für Pflege vorsieht. Betroffen wären insbesondere jüngere Versicherte, Menschen mit Lücken im Erwerbsleben und pflegende Angehörige. Bereits laufende Renten würden nicht unmittelbar gekürzt, könnten jedoch künftig langsamer steigen als die Löhne.

Rente in Malaysia genießen - das müssen Rentner beachten!

Als deutscher Renter nach Malaysia: Was hinsichtlich Rente im Tropenparadies nicht vergessen werden darf!

Malaysia kann für Bezieher einer deutschen Rente ein attraktives Ziel für den Ruhestand sein: Vergleichsweise niedrige Lebenshaltungskosten, ganzjährig warme Temperaturen und die medizinische Versorgung sprechen dafür. Bevor Sie auswandern, sollten Sie jedoch klären, wie Ihre Rente ausgezahlt wird, wo Sie steuerpflichtig sind und welche Voraussetzungen für Aufenthalt und Krankenversicherung gelten. Der Artikel erläutert Schritt für Schritt die maßgeblichen Regeln und zeigt, worauf es bei der Planung Ihres Ruhestands in Malaysia ankommt.

Teilrente 2027: Trick wirkt weiter - nur nicht mehr bei der Pflege

Teilrente 2027: Rente erhöhen bleibt möglich – mit Grenzen!

Mit einer Teilrente können Sie auch 2027 durch weitere Beschäftigung zusätzliche Rentenansprüche erwerben. Beim Krankengeld endet dagegen die bisherige 99,99-Prozent-Gestaltung. Das Pflegeneuordnungsgesetz soll außerdem zusätzliche Pflegebeiträge für Altersrentner nach der Regelaltersgrenze streichen. Diese Pflegeänderung ist bisher geplant, aber noch nicht endgültig beschlossen.

Mann im Hausflur zieht überrascht einen Zettel mit durchgestrichener 65 vom Kalender, Symbolbild für die Rentenreform 2026 und 2027

Was ist geplant, was schon beschlossen? Die Tabelle zur Reform der Rente!

Die Mütterrente soll erst ab 2028 greifen, über die Frühstart-Rente ist noch nicht entschieden, und für die Rente nach 45 Versicherungsjahren fehlt weiterhin ein konkreter Stichtag. Die Tabelle zeigt, welche Reformvorhaben bereits finanzielle Verbesserungen bringen können – und bei welchen Punkten rentennahe Jahrgänge noch auf verbindliche Klarheit warten.

Schwerbehinderung nach Beginn der Altersrente - höhere Rente?

Schwerbehinderung nach Rentenbeginn: Erhöht das Ihre Rente?

Eine erst nach Rentenbeginn anerkannte Schwerbehinderung erhöht die Altersrente meist nicht. Anders kann es aussehen, wenn ein GdB von mindestens 50 rückwirkend bereits ab dem ersten Rentenmonat festgestellt wird. Dann muss die Deutsche Rentenversicherung prüfen, ob eine günstigere Altersrente für schwerbehinderte Menschen zustand. Für Betroffene können geringere Abschläge und eine Nachzahlung möglich sein.

540 Euro Zuschuss zum Altersvorsorgedepot auch für Rentner?

Zuschuss zum staatlichen Altersvorsorgedepot 2027 – 540 Euro? Wer Anspruch hat! Auch Rentner? – Faktencheck!

Ab 2027 ersetzt das neue Altersvorsorgedepot das bisherige Riester-Modell für Neuverträge. Wer berechtigt ist und jährlich 1.800 Euro einzahlt, kann bis zu 540 Euro Grundzulage erhalten – Familien und Berufseinsteiger sogar mehr. Doch die Förderung ist keine automatische Rentenerhöhung: Vollrentnerinnen und Vollrentner gehen meist leer aus. Der Überblick zeigt, wer Anspruch hat, wie die Rechnung funktioniert und worauf beim Wechsel zu achten ist.